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(BUP) Seit 1990/91 sind Informationen, in welchem öffentlichen Gebäude das gesundheitsschädliche Material Asbest verbaut worden ist, in einem "Asbestkataster" bei Immobilien Bremen (IB) gespeichert. Diese Erkenntnisse sollen nun mit Blick auf die Verwendung von Asbest in Spachtelmassen und Putzflächen in den Kindertagesstätten der Stadtgemeinde Bremen erweitert werden.Den Ausschlag dafür gab die Tatsache, dass in den vergangenen Jahren bei Sanierungsarbeiten in einigen Einrichtungen Asbestfasern auch in Putz und Spachtelmassen entdeckt worden sind. Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen des Senatsbauprogramms 2013 beschlossen, eine systematische Untersuchung hinsichtlich dieser Baustoffe einzuleiten.Dafür entnehmen gegenwärtig Mitarbeiter beauftragter Ingenieurbüros Material-proben in ca. 90 vor 1992 errichteten…
(BUP) Seit 2013 muss die europäische Industrie-Emissionsrichtlinie in den Mitgliedstaaten angewendet werden. Gegenüber dem vorherigen europäischen Anlagenrecht stellt sie höhere Anforderungen in den Bereichen Genehmigung, Überwachung und Bodenschutz. Nach den ersten zwei Jahren Anwendung treffen sich nun Umweltbehörden aus ganz Europa in Bremen, um erste Erfahrungen auszutauschen.Auf Einladung der Gewerbeaufsicht des Landes Bremen werden 28 Sachverständige aus europäischen Umweltbehörden am 10. und 11. März 2015 nach Bremen kommen. Sie alle sind zuständig für die Genehmigung und Überwachung von Industriebetrieben. Nach einer Begrüßung durch Umweltsenator Dr. Joachim Lohse werden Themen rund um die einheitliche Umsetzung der Industrie-Emissionsrichtlinie in den Mitgliedstaaten diskutiert.…
(BUP) Zur Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE ‚Umweltverträglichkeit der Mülldeponie >Grauer Wall<‘ erklärt Klaus-Rainer Rupp, umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion: „Wenn man dem Senat Glauben schenkt, ist auf der Bremerhavener Mülldeponie alles in bester Ordnung. Die Fakten sprechen aber eine deutlich andere Sprache. Vor dem Hintergrund von Messungen der Bürgerinitiative ‚Keine Erweiterung Grauer Wall‘ (BIKEG) liegt der Senat mit der Auffassung, dass von der Deponie keine Umweltbeeinträchtigung zu erwarten sei, daneben.“ „Laut eines geologischen Gutachtens sind nicht einmal die deponierechtlichen Anforderungen erfüllt“, kommentiert Petra Brand, Kreissprecherin DIE LINKE. Bremerhaven. So sei beispielsweise die zur Abdichtung…
(BUP) Im Bereich der Dorotheenstraße von der Treppe an der Schwankhalle bis hin zur Piepe müssen wegen der Deichsicherheit insgesamt neun Bäume gefällt werden. Die für den Hochwasserschutz im Land Bremen verantwortliche obere Wasserbehörde, der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, wird die Bäume kurzfristig entfernen lassen. Dazu Senator Joachim Lohse: "Es fällt uns außerordentlich schwer, diese wertvolle und markante Baumgruppe entfernen zu müssen. Aber sie gefährdet akut die Sicherheit des Deiches. Die Bürgerinnen und Bürger links der Weser dürfen nicht gefährdet werden." Lohse erklärte zudem, dass es sich um eine eigenständige Maßnahme zur Gefahrenabwehr handelt. "Das hat nichts mit…
(BUP) Der Lebensmittel-Überwachungs-, Tierschutz und Veterinärdienst (LMTVet) hebt zum 15. Febraur 2015 die im Land Bremen (vom 27.11.2014) verhängte Aufstallungspflicht für Hausgeflügel wieder auf: Ab Sonntag darf das Geflügel also wieder nach draußen.Der LMTVet entschloss sich zu diesem Schritt, nachdem die Geflügelpest bei Hausgeflügel im benachbarten Niedersachsen sowie den Niederlanden überwunden wurde. Untersuchungen der Proben von erlegten Wildenten und Wildgänsen sowohl in Bremen als auch von Proben in den benachbarten Regionen ergaben keine Befunde der Geflügelpest. Das Amt bittet jedoch alle Geflügelhalterinnen und -halter, die Biosicherheitsmaßnahmen zu beachten, um ein Risiko der Einschleppung in bremische Nutzgeflügelhaltungen so niedrig wie möglich…
(BUP) Mit großem Bedauern haben der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner, und Bremerhavenens Oberbürgermeister Melf Grantz die Insolvenz von Weserwind zur Kenntnis genommen. In einer gemeinsamen Erklärung verwiesen sie darauf, dass das Land Bremen und die Stadt Bremerhaven die Entwicklung des Unternehmens seit 2003 eng begleitet und unterstützt haben. In der Spitze, in den Jahren 2011/2012, waren bei WeserWind bis zu 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt."Das Unternehmen hat in der ersten Phase der Entwicklung der Offshore-Windenergie eine wichtige Rolle gespielt. Umso bedauerlicher ist es, dass es offensichtlich nicht gelungen ist, eine nachhaltige Rentabilität zu sichern", so Senator…
(BUP) Der Verdacht auf Schadstoffe im Lüftungssystem der Kita Flintacker in Bremen Nord hat die städtische Gesellschaft Immobilien Bremen (IB) dazu veranlasst, die unverzügliche Schließung der Einrichtung zu verfügen. "Das Material ist noch nicht abschließend analysiert", sagte IB-Sprecher Peter Schulz, "der Verdacht liegt aber nahe, dass es sich um Asbest handeln könnte." Die gefundenen Klumpen würden nun analysiert. Mit einem Ergebnis werde für den morgigen Freitag gerechnet. Außerdem werde morgen auch die Raumluft auf das Vorhandensein von Asbestfasern untersucht. Erweist es sich, dass keine Belastung vorliegt, könne die Einrichtung ihren Betrieb nach den Zeugnisferien am Mittwoch wieder voll aufnehmen. Ansonsten…
(BUP) Die Preise für die Wasserversorgung in Bremerhaven wurden vom Anbieter SWB AG zum Jahresbeginn drastisch erhöht und liegen nun deutlich über denen der Anbieter, die das Umland versorgen. Die Piratenpartei Bremerhaven verurteilt diese Erhöhung in der "Hauptstadt der Armut" und sieht den Grund vor allem im Gewinnstreben der SWB und deren Unternehmensstruktur als Aktiengesellschaft. René Russell, Spitzenkandidat der Bremerhavener Piratenpartei für die Bremische Bürgerschaft, erklärt hierzu: «Die SWB AG ist ein Wirtschaftsunternehmen, das vor allem seinen Aktionären verpflichtet ist, und das sogar gesetzlich.Oberstes Ziel einer Aktiengesellschaft ist die Gewinnsteigerung. Dies ist fatal, wenn es wie in diesem Fall die…
(BUP) Zum erneuten Brand auf der Grauwalldeponie erklärt der stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP Bremerhaven, Prof. Dr. Hauke Hilz: „Es darf nicht wahr sein, dass es schon wieder ein Oberflächenfeuer auf der Grauwalldeponie gegeben hat. Die Giftmülldeponie gehört endlich geschlossen und nicht erweitert. Wenn jetzt noch der zum Teil giftige Müll bei den Löscharbeiten umgewälzt wird, was kommt dann an die Oberfläche?“ Die FDP in Bremerhaven hatte sich als einzige Partei von Anfang an gegen die Erweiterung auf dem Grauwall ausgesprochen.Der Freie Demokrat kritisiert dabei insbesondere Umweltsenator Lohse: „Lohse hat mit seiner Politik auch diesen Brand in Kauf genommen. Das ist…
(BUP) Eine vom Umweltressort Bremen und dem niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz publizierte Broschüre beschreibt den faszinierenden Naturraum der Tideweser und informiert über den Integrierten Bewirtschaftungsplan (IBP) Weser. Der IBP Weser benennt Maßnahmen, wie ökologische und wirtschaftliche Interessen entlang der Unterweser besser aufeinander abgestimmt werden können. Die reich bebilderte 68-seitige Broschüre "Weser in Bewegung" ist kostenlos erhältlich im Foyer der Umweltbehörde, Ansgaritorstraße 2, 28195 Bremen. Unter www.umwelt.bremen.de oder www.weser-in-bewegung.de /Infothek ist die Broschüre auch online einsehbar.Die Wesermündung und die Unterweser wurden als h ochkomplexer Naturraum von den Landesregierungen Bremens und Niedersachsens in großen Teilen als "besondere Schutzgebiete" nach…
(BUP) Das Statistische Landesamt Bremen stellt mit dem Statistischen Bericht "Umweltökonomische Gesamtrechnungen Basisdaten und ausgewählte Ergebnisse für das Land Bremen 2013" ein umfangreiches Tabellenwerk zur Verfügung. Es bildet eine Grundlage zur Beurteilung von wirtschaftlichen Aktivitäten des Menschen in seiner Umwelt.Angesichts der aktuellen Diskussionen zur Energiewende, zu Indikatoren eines ganzheitlichen Wohlstandes, des Klimawandels und Klimaschutzes spielen die Daten der Umweltökonomischen Gesamtrechnung (UGR) national wie regional eine immer größer werdende Rolle. Sie zeigen, wie sich die Umwelt verändert, wenn wirtschaftliche Aktivitäten stattfinden und reflektieren die Inanspruchnahme von Rohstoffen, Flächen und den Umgang mit Abfällen, die wesentliche Einflüsse auf unsere Umwelt ausüben. Die…
(BUP) Dem drohenden Tierärzte-Kollaps und der fehlenden tierärztlichen Notfall-Bereitschaft in der Stadt Bremerhaven muss unverzüglich entgegengetreten werden, so bewertet der gesundheitspolitische Sprecher der FDP Bremerhaven Bernd Freemann, die derzeitige Situation im tierärztlichen Bereich der Seestadt.Freemann: „Es scheint, als ob sich der Magistrat der bedrohlichen Entwicklung nicht bewusst ist und dass man sich mit der jetzigen Situation bereits abgefunden hat. Wie sonst ist es zu erklären, dass sich das Gesundheitsressort außerstande sieht, eine Problemlösung herbeizuführen. Wir sehen den Magistrat und insbesondere den Oberbürgermeister in der Pflicht nach Hilfen für Ansiedlungen von Tierärzten und nach praxistauglichen Lösungen für die tierärztliche Notfallversorgung zu…
(BUP) Klimaschutz ist für sie keine Eintagsfliege – im Gegenteil: Investitionen in moderne Umwelttechnik und der konsequente Einsatz neuer Energieeinsparmaßnahmen brachten der Bädergesellschaft Bremerhaven und der Bremerhavener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (BVV) erneut den Titel "Klimaschutzbetrieb CO2-20" ein. Klimaschutzbetrieb wird, wer innerhalb der letzten fünf Jahre am Standort nachweislich 20 Prozent seines CO2-Ausstoßes reduziert hat. Das BAD 2 der Bädergesellschaft Bremerhaven schaffte dies bereits zum vierten Mal. Die Bremerhavener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft erhält die Auszeichnung zum dritten Mal. "Die wiederholten Auszeichnungen dokumentieren das vorbildliche Handeln der Unternehmen, die auf diese Weise einen wesentlichen Beitrag zu unserem Kurs Klimastadt leisten", erklärt…
(BUP) Der Landesvorsitzende der Bremer FDP, Prof. Dr. Hauke Hilz, spricht sich weiterhin für eine private Abfallwirtschaft aus: „Die private Entsorgung funktioniert in Bremen. Der Staat nimmt durch Verträge und Gebührenfestsetzung ausreichend Einfluss. Wir brauchen keinen Rückkauf von Anteilen auf Pump.“ Damit widerspricht die FDP Überlegungen der Bremer SPD, die Kredite aufnehmen will, um die Abfallentsorgung zumindest teilweise zu rekommunalisieren.„Eine Übernahme der Abfallentsorgung durch den Staat würde für die Bürgerinnen und Bürger erheblich teurer werden. Selbst die SPD hat erkannt, dass bereits im Vorfeld für viel Geld neue Bürokratie aufgebaut werden muss. Das wollen wir auf keinen Fall. So darf…
(BUP) "Der neue Flächen-Nutzungs-Plan (FNP) sieht keine Wind-Kraft-Anlagen in Arsten vor." Das erklärte Bausenator Joachim Lohse. Er reagierte damit auf Anfragen mehrerer Deputierter zu dem neuen Plan, der am 4. Dezember 2014 in der zuständigen Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung und Energie verabschiedet werden soll. Nach Angaben des Senators gehe dies eindeutig aus den verbindlich zum FNP gehörigen Anmerkungen hervor. Der Errichtung von Windkraftanlagen in dem bezeichneten Gebiet stehen vor allem Flugsicherheitsbedenken gegenüber, sodass sich die Regierungskoalition darauf geeinigt hatte, dort keine Anlagen zu errichten. "Und genau das sieht auch der neue FNP vor", so der Senator.Konkret stellt der…