(BUP) „Ein harter Winter, mehr Gebäudeflächen im Landesbesitz – und dennoch konnten wir 2012 unseren CO2-Ausstoß erneut senken. Wir lassen uns von unserem Ziel einer CO2-neutralen Landesverwaltung nicht abbringen.“ So positiv fiel die Bilanz von Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer und Umweltministerin Priska Hinz in Wiesbaden aus. Seit 2008 hat die Landesverwaltung ihren CO2 –Ausstoß um 46 Prozent verringert. 2012 ging er im Vergleich zum Vorjahr um einen Prozentpunkt zurück. Das klinge vielleicht wenig, so der Finanzminister, diese Leistung sei aber trotzdem hoch einzuschätzen: „Im harten Winter mussten wir mehr heizen. Außerdem hatten wir durch Neubauten vor allem an den…
(BUP) „Die Energiewende belastet nicht nur die Verbraucher durch immer weiter steigende Stromkosten, sondern führt auch zu massiven wirtschaftlichen Problemen bei vielen kommunalen Energieversorgern in Hessen und belastet damit die kommunalen Haushalte“, erklärte der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Jürgen LENDERS. So geht aus der Antwort des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Landtagsfraktion (Drs. 19/470) hervor, dass fünf große hessische Versorger (Stadtwerke Kassel, RhönEnergieFulda, Mainova AG, HSE AG und ovag Energie AG) in moderne, umweltfreundliche Gaskraftwerke investiert haben. Diese Beteiligungen rechnen sich nicht mehr, weil an der Strombörse die Preise wegen…
(BUP) Als „positives Ende einer schwierigen und besonders für Nordhessen emotionalen Debatte in der Öffentlichkeit“ bezeichnete der Wasserpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Dirk Landau, die Klagerücknahme der BNK-Deutschland GmbH gegen die Versagung der Aufsuchungserlaubnis zur Gewinnung unkonventionellen Schiefergases in Nordhessen („Fracking“) durch das Regierungspräsidium Darmstadt. Nordhessen befand sich im sogenannten Explorationsgebiet „Adler South“.„Mit der Einigung herrscht Gewissheit, dass in Nordhessen das Frackingverfahren nicht zum Einsatz kommt. Die Landesregierung hat ihr Wort gehalten. Sie hat richtig und konsequent gehandelt, als sie im vergangenen Jahr bereits die Aufsuchung verweigert und damit das Fracking-Vorhaben des Unternehmens im frühesten Stadium gestoppt hat: Fracking in…
(BUP) Die Rücknahme der Klage durch die BNK-Deutschland GmbH hat Umweltministerin Priska Hinz ausdrücklich begrüßt: „Damit ist der im vergangenen Jahr vom Regierungspräsidium Darmstadt erteilte Ablehnungsbescheid gegen die beantragte Erlaubnis zur Aufsuchung von unkonventionellem Schiefergas in Nordhessen bestandskräftig worden. Das ist eine für Nordhessen sehr positive Entwicklung, weil die BNK-Deutschland GmbH keine bergrechtliche Konzession hat, um geologische Erkundungen, Tiefenbohrungen und vor allem Fracking zu betreiben. Dieser Ausgang hat aber auch eine Signalwirkung für andere Unternehmen, die mit dem Gedanken, spielen in Hessen Fracking zu betreiben. Kurz gesagt: Für Fracking wird es in Hessen keine behördliche Genehmigung geben!“Die Rücknahme der Klage…
(BUP) Die angekündigte Entnahme von Bodenproben und deren Untersuchung auf Giftrückstände der Woolrec-Produktion hat der SPD-Landtagsabgeordnete Tobias Eckert als „längst überfällig“ bezeichnet. „Die SPD fordert schon seit Langem die Entnahme von Bodenproben. Es ist für uns daher unverständlich, wieso die Behörden erst so spät reagieren. Die Einwohner Tiefenbachs drängen schon lange auf Untersuchungen der an das ehemalige Betriebsgelände angrenzenden Böden“, sagte Eckert am Dienstag in Wiesbaden. Dass es erst den von den Bürgern selbst in Auftrag gegebenen Beprobungen von Hühnereiern bedurfte, um weitere intensivere Tests anzustoßen, sei für sich alleine schon ein Skandal, so der SPD-Politiker. Quelle: spd-fraktion-hessen.de
(BUP) Für die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist die Rücknahme der Klage der BNK-Deutschland GmbH ein großer Schritt auf dem Weg, Fracking in Hessen dauerhaft zu verhindern. BNK-Deutschland wollte ursprünglich gerichtlich gegen die Entscheidung des Regierungspräsidiums Darmstadt vorgehen, das dem Unternehmen die Aufsuchung von unkonventionellem Schiefergas in Nordhessen untersagt hatte. „Die Botschaft dieser Nachricht ist klar: Es gibt in Hessen keine Genehmigungen für Fracking. Fracking kann die Umwelt gefährden und die Gesundheit der Menschen beeinträchtigen. Wir wollen daher, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, bereits die Aufsuchung rechtssicher unterbinden. Wir sind dabei in Hessen auf dem richtigen Weg“, erklärt Martina Feldmayer,…
(BUP) Die Rheingauer Weinwoche ist zum festen Bestandteil des Wiesbadener Stadtkalenders geworden. Bereits zum 39. Mal findet sie statt und erfreut sich bei den Besuchern wachsender Beliebtheit. Für Dr. Beatrix Tappeser, Staatssekretärin im hessischen Landwirtschaftsministerium, war es der erste offizielle Besuch der Weinwoche. Gemeinsam mit Peter Seyffardt, dem Präsidenten des Rheingauer Weinbauverbandes, den Mitgliedern des Landtagsausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, sowie Vertretern der Hochschule Geisenheim traf sich Staatssekretärin Dr. Tappeser zum Rundgang über die Rheingauer Weinwoche. „Die Weinwoche bietet den Winzern die Gelegenheit sich selbst und ihre Arbeit einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und neue Kunden zu gewinnen. Auch…
(BUP) Die durch den Beschluss in der Stadtverordnetenversammlung vom 21.07.2014 geplanten Windparks im Kaufunger Stiftswald und auf dem Rohrberg sind für die Kasseler Grünen ein wichtiger Schritt zur dezentralen und erneuerbaren Energieversorgung Nordhessens. „Wenn wir dauerhaft aus der Atomenergie aussteigen wollen, ist die Windkraft ein zentraler Baustein der Energieversorgung, besonders in unserer nordhessischen Region“, so Eva Koch, umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Kasseler Rathaus.Für viele Energieexperten, auch die Fachleute des Fraunhofer-IWES-Institutes aus Kassel, sei Windenergie ein zentraler Bestandteil der Energiewende. In einer Studie werde nachgewiesen, dass die nordhessische Region sich zukünftig fast vollständig aus regionalen erneuerbaren Energiequellen versorgen könne –aber…
(BUP) Seit Anfang Juni vergeht kaum ein Tag, an dem die Medien nicht auch über Unwetter irgendwo in Deutschland berichten. Bilder von vollgelaufenen Kellern, überschwemmte Straßen, umgestürzte Bäume und aufgetürmten Hagelkörner prägen dann die Nachrichtensendungen. Ist der Klimawandel schuld? Die Starkniederschläge über Mitteleuropa wurden häufig durch feuchtwarme Luft im Bereich eines Tiefs verursacht, das meist direkt über Mitteleuropa lag. Mit Hilfe von Klassifikationen der jeweiligen Großwetterlagen ist es möglich zu statistischen Aussagen zu kommen. Entsprechende Analysen führt der Deutsche Wetterdienst (DWD) seit vielen Jahrzehnten durch.„Tief Mitteleuropa“ (TM) mit hohem UnwetterpotenzialEine Großwetterlage ist definiert durch die Lage der Hochs und Tiefs…
(BUP) Warum sollte ich mein Obst und Gemüse entsprechend der Saison und aus der Region kaufen? Wie steuert mein Konsumverhalten für eine lebenswerte Zukunft bei? Und was heißt Nachhaltigkeit eigentlich genau? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um einen nachhaltigen Lebensstil bietet der 3. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit am Mittwoch, 17. September 2014. Unter dem Motto „Regional, bewusst und fair: Nachhaltiger Konsum in Hessen“ sind auch dieses Jahr viele engagierte Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Schulen, Kindergärten, Kommunen, Vereine, wissenschaftliche Einrichtungen und die Verwaltung beim Aktionstag dabei. Sie präsentieren ihr vielfältiges Engagement und sorgen dafür, dass nachhaltiger Konsum, Biologische…
(BUP) Anlässlich des Jahrestages der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki und der Gedenkveranstaltung Frankfurter Friedensinitiativen am 6. August erklärt Willi van Ooyen, Fraktionsvorsitzender und friedenspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag: „Auch heute lagern immer noch Atomwaffen in Deutschland, die für den Einsatz im Ernstfall vorgesehen sind. Jede einzelne dieser Atomwaffen hat die Zerstörungskraft von mehreren Hiroshima-Bomben. Der Ukraine-Konflikt hat dazu geführt, dass in den letzten Monaten Forderungen nach verstärkter Aufrüstung in Europa erhoben wurden.“Die Atombombenabwürfe am 6. und 9. August 1945 auf Hiroshima und Nagasaki hätten 200.000 Menschen das Leben gekostet. Unzählige erlitten grausame Verletzungen. Viele sterben…
(BUP) Die innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Nancy Faeser hat die Forderung der Landestierschutzbeauftragten nach einer Einführung eines so genannten Hundeführerscheins ausdrücklich begrüßt. Gleichzeitig hat sie die Forderung ihrer Fraktion erneuert, die bereits im letzten Jahr für die Einführung eines solchen Hundeführerschreins plädiert hat. „Die Fachwelt ist sich einig, dass die überwiegende Mehrheit von Auffälligkeiten oder Problemen mit Hunden in der Öffentlichkeit und im Privaten aus Unwissenheit oder Versäumnissen seitens der Hundehalter entsteht. Daher halten wir einen Hundeführerschein für dringend notwendig. Zudem muss das Land den Paragraphen 11 des Tierschutzgesetzes umsetzen, um die Qualitätssicherung von Hundeschulen zu gewährleisten“, sagte Faeser am…
(BUP) Delegationsmitglieder des 1900 in den USA gegründeten amerikanischen Forstvereins und die hessische Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser würdigten die Verdienste des aus Hessen stammenden Forstmannes C. A. Schenck. Auf Grund seines langjährigen und erfolgreichen forstwirtschaftlichen und sozialen Engagements sowohl in Amerika als auch in seiner Heimat wird C. A. Schenck internationale Anerkennung und Wertschätzung zu Teil. Seine Leistungen als Wissenschaftler, Lehrer und Praktiker im Bereich der amerikanischen und deutschen Forstwirtschaft setzten Maßstäbe. Die Gründung der Biltmore Forstschule im Jahre 1898 und damit der ersten Lehreinrichtung zur Ausbildung von Forstleuten in den USA, gilt als Wiege der amerikanischen Forstwirtschaft.Der amerikanische Forstverein…
(BUP) „Äußerst zufrieden und mit vielen neuen Informationen und Erkenntnissen bereichert“, zeigte sich der Umweltpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, am Rande der traditionellen Sommerreise des Arbeitskreises für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU-Landtagsfraktion, der die zweitägige Reise in diesem Jahr gemeinsam mit dem Koalitionspartner BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN unternommen hat. Zu Beginn der Reise informierte sich der Arbeitskreis im Forstamt Dieburg bei einer Waldbegehung über aktuelle Fragen der Forstpolitik und die Erfahrungen des Pilot-Forstamtes mit der FSC-Zertifizierung. „Die grundsätzlich positiven Erfahrungen in Dieburg waren ein Grund dafür, weitere Staatswaldflächen nach FSC-Kriterien zu zertifizieren. Dabei ist es wichtig, sorgfältig vorzugehen…
(BUP) Zu der Aufforderung der CDU Rheingau-Taunus an die Hessische Landesregierung, den Mindestabstand zwischen Wohnbebauung und Windräder auf das Zehnfache der Windradhöhe zu vergrößern, sagt Willi van Ooyen, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag: „Die SPD hat keinen Grund, sich umweltpolitisch zu entrüsten, wenn im Rheingau das eingefordert wird, was sie selbst auf Bundesebene erst ermöglicht hat.“Für die Abstandsregeln bei Windkraftanlagen wurde im Juli die Einführung einer Länderöffnungsklausel in das Bundesbaugesetzbuch beschlossen. Der Gesetzentwurf sei von Union und SPD eingebracht worden. Die Länderöffnungsklausel sei in der Anhörung von allen Experten - außer den Vertretern der Windkraftgegner - abgelehnt…