Atomkraft: Keine Brennstäbe mehr in Biblis A – ein wichtiger Erfolg GRÜNER Politik

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Atomkraft: Keine Brennstäbe mehr in Biblis A – ein wichtiger Erfolg GRÜNER Politik Angela Dorn - angeladorn.de
(BUP) Die GRÜNEN im Landtag freuen sich sehr über die Meldung, dass Block A des Atomkraftwerks Biblis als erster AKW-Block nach der Stilllegung durch das Moratorium 2011 bundesweit brennstofffrei ist. „Damit ist ein Ziel erreicht, für das wir GRÜNE lange gekämpft haben“, erklärt Angela Dorn, Sprecherin für Umweltschutz und Energiepolitik der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Der Ausstieg aus der hochriskanten Atomenergie ist einer der Gründe, aus denen sich die GRÜNEN vor 36 Jahren gegründet haben. Gemeinsam mit der Umweltbewegung haben wir uns unermüdlich dafür eingesetzt. Dass die Katastrophe von Fukushima endlich zu einem Umdenken und zum Ende der Atomkraft in Deutschland führte, ist ein Triumph der Vernunft.“

Dass die gefährlichen Brennstäbe in Biblis A bereits vollständig ausgebaut werden konnten, sei ein wichtiger Meilenstein. „Besonders froh und stolz macht es mich, dass Hessen klare Fakten schafft und voran geht“, so Dorn weiter. „Denn der Atomausstieg ist zwar ein zentraler, aber bei weitem nicht der einzige Bestandteil der Energiewende. Wir beschäftigen uns jetzt zum einen mit der Beseitigung der gefährlichen Nachwirkungen der strahlenden Vergangenheit und zum anderen mit unserer energiewirtschaftlichen Zukunft als einer Vollversorgung aus erneuerbaren Energiequellen. Wie gut wir alle zusammen diese Aufgabe auf diesem Globus insgesamt lösen werden, bestimmt entscheidend über unser Schicksal. Deshalb setzen wir uns in Hessen mit aller Kraft für erneuerbare Energien, Energieeffizienz und für flexible Lösungen ein wie Gaskraftwerke, Speichertechnologien und ein stabiles Netz für eine hohe Versorgungssicherheit.

Hintergrund: Bis zum Ende der Betriebszeit im März 2011 befanden sich insgesamt 946 radioaktive Brennelemente in beiden Kraftwerkblöcken des AKW Biblis: 440 in Block A und 506 in Block B. Ziel für einen sicheren Rückbau der Anlage ist es, beide Blöcke kernstofffrei zu bekommen. Im ersten Schritt konnten nun alle Brennelemente aus dem Block A in Castor-Behältern auf dem Betriebsgelände des Kraftwerks zwischengelagert werden. Der komplette Rückbau ist damit ein großes Stück näher gerückt.

Quelle: gruene-hessen.de/landtag

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