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Die Arbeitsgemeinschaft (AG) SPD 60 plus Hessen Nord kritisiert scharf die Verlängerung der Zulassung des Pflanzengiftes Glyphosat durch die EU

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Die Arbeitsgemeinschaft (AG) SPD 60 plus Hessen Nord kritisiert scharf die Verlängerung der Zulassung des Pflanzengiftes Glyphosat durch die EU Siegfried Richter - SPD 60 plus Bezirk Hessen Nord
(BUP) Mit erheblicher Sorge um die Zukunft unserer Umwelt und Gesundheit muss die AG SPD 60 plus Bezirk Hessen Nord zur Kenntnis nehmen, dass die EU Kommission die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat um weitere 5 Jahre beschlossen hat. Offensichtlich werden alle denkbaren Gefahren in Kauf genommen. Zahlreiche Wissenschaftler und unter anderem auch die WHO-Krebsforschungsagentur (IARC) kommen zu dem Schluss, dass Glyphosat sehr wahrscheinlich krebserregend sei. Das Mittel greift erheblich in den biologischen Regelkreislauf ein, wie der Vorsitzende der AG SPD 60 plus Siegfried Richter aus Homberg (Efze) zum Ausdruck brachte. Der einseitige Blick auf die Produktivität ohne Lobbyisten freie Gefahrenanalyse sei unverantwortlich. Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt (CSU) hat entgegen der Absprachen mit Umweltministerin Hendriks in Brüssel grünes Licht für die Verlängerung der Zulas-sung gegeben. Auch bei einer geschäftsführenden Bundesregierung sollten die Absprachen gelten, wonach die Bundesregierung sich in Brüssel enthält, wenn unterschiedliche Auffassungen zu einem Thema in den Ministerien herrschen. Hier hat Minister Schmidt (CSU) durch sein Votum erst diese Umwelt- und Menschen gefährdende Entscheidung der EU ermöglicht, da ansonsten in Brüssel keine Mehrheit zu der Entscheidung möglich gewesen wäre. Dieser Alleingang sollte auch bei Zukunftsgesprächen zwischen CDU / CSU und SPD nicht außer Acht gelassen werden. Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Merkel sollte klar Stellung zu der Hand-lungsweise ihres Ministers beziehen.

Quelle: SPD 60 plus Bezirk Hessen Nord

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