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Kohlekraftwerk: Sommer-Abschaltung von Staudinger beweist Erfolge der Energiewende

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Kohlekraftwerk: Sommer-Abschaltung  von Staudinger beweist Erfolge der Energiewende Angela Dorn - angeladorn.de
(BUP) Für die GRÜNEN im Landtag sind die Pläne des Energieversorgers Uniper, sein Kohlekraftwerk Staudinger 5 in Großkrotzenburg in den nächsten drei Jahren jeweils im Sommer vom Netz zu nehmen, ein Grund zur Freude. „Die Entscheidung ist der schlagende Beweis dafür, dass die Energiewende vorankommt: Der Betrieb eines Kohlekraftwerks lohnt sich im Sommer unter anderem deshalb nicht mehr, weil dann viel sauberer Strom aus Sonnenergie auf dem Markt ist“, erklärt Angela Dorn, energiepolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Dadurch wird immer weniger Strom aus Kohle benötigt, und die Preise, die die Versorger auf dem Strommarkt damit erzielen können, sind nicht mehr kostendeckend.“

„Kraftwerke wie Staudinger sind Dinosaurier des fossilen Zeitalters; ihr Aussterben ist absehbar – und das ist auch gut so“, so Dorn weiter. „Nach Angaben von Uniper ist der Betrieb auch in den anderen Monaten des Jahres kaum noch rentabel. Das Beispiel zeigt, dass die Abschaltung der Kohlekraftwerke in Deutschland auch aus wirtschaftlichen Gründen immer sinnvoller wird. Um die Klimakatstrophe aufzuhalten, ist eine Zukunft ohne Strom aus Kohle auch bitter nötig.“

Die GRÜNEN erinnern daran, dass in Großkrotzenburg zeitweise ein sechster Kraftwerksblock geplant war. „Vor allem die Proteste der Umweltschützer, die wir immer unterstützt haben, haben das verhindert. Die Kraftwerksbetreiber müssten der Umweltbewegung dankbar sein, dass ihnen dadurch dramatische Fehlinvestitionen erspart blieben: Wenn Uniper schon mit dem alten Kraftwerksblock 5, dessen Bau längst abgeschrieben sein dürfte, kein Geld mehr verdienen kann, wäre ein neuer Block 6 erst recht eine Investitionsruine geworden.“

Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag

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