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VhU-Energieforum - Unser Rezept für günstige Strompreise: Konsequent den Weg der Energiewende weitergehen

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VhU-Energieforum - Unser Rezept für günstige Strompreise: Konsequent den Weg der Energiewende weitergehen Angela Dorn - angeladorn.de
(BUP) Die GRÜNEN im Landtag sehen in der konsequenten Umsetzung der Energiewende das beste Mittel gegen die steigenden Energiepreise. Anlässlich der Veranstaltung der Vereinigung der Hessischen Unternehmerverbänden (VhU) zur Bedeutung von Stromnetzausbau und Netzentgelten erklärt Angela Dorn, energiepolitische Sprecherin der Fraktion: „Unser Rezept für günstige Strompreise ist eine zügige, konsequente Umsetzung  der Energiewende. Es steht außer Frage, dass der Umbau unserer Energieversorgung Geld kostet. Mit Blick auf die langfristigen Einsparpotentiale durch den Umstieg auf Erneuerbare Energien sind dies jedoch lohnende Investitionen.“ Für die Transformationsphase brauche es die richtigen Konzepte, auch um Netzstabilisierungskosten klein zu halten. „Wer mit Kohlekraft die Netze verstopft und den Netzausbau verzögert, nimmt teure Abregelungen der Windkraftanlagen in Nord- und Ostdeutschland in Kauf. Das kostet bares Geld und ist Gift für die Umwelt. Die große Koalition auf Bundesebene hat die Systemintegration verschleppt“, fährt Dorn fort. „Wir GRÜNE setzen auf einen stärker dezentralen Ausbau von Erneuerbaren Energien, um den Netzausbaubedarf und damit die Investitionskosten zu verringern. Außerdem wollen wir den zügigen Bau der notwendigen Leitungen voranbringen und einen Anreizmarkt für Gaskraftwerke statt Kohlekraft. Dann klappt die Energiewende und wird auch ökonomisch ein Erfolg.“

Selbstverständlich behält die Koalition in Hessen und allen voran Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Blick. „Die energieintensive Industrie profitiert sowohl bei EEG-Umlage als auch bei Netzentgelten bereits von zahlreichen Befreiungen. Das ist im Prinzip richtig so, doch sind diese Vorteile aus GRÜNEN-Sicht an einigen Stellen zu großzügig bemessen und belasten dadurch die mittelgroßen Unternehmen und die Verbraucherinnen und Verbraucher.“ Dorn würdigt die Anstrengungen der Landesregierung für die vielen kleinen und mittleren Unternehmen. „Ein Erfolg war die Begrenzung der Netzausbaugebiete auf Regionen, die tatsächlich kostenintensive Abregelungen zu erwarten haben.  Diese zielgerichtete Erfassung von Regionen hat nicht nur die zuerst geplante massive Drosselung der Windenergie verhindert, sondern wird einen spürbaren Beitrag zur Begrenzung des Anstiegs der Netzentgelte leisten“, freut sich Dorn. „Wir wenden uns klar dagegen, dass die Übertragungsnetzentgelte von heute auf morgen bundeseinheitlich auf alle abgewälzt werden. Hier würden deutliche Nachteile bei den Netzentgeltkosten für Südhessen drohen.“

Bei aller Diskussion über die Netzentgelte und Stromkosten weisen die Grünen darauf hin, dass die kostengünstigste Energie die ist, die gar nicht erst verbraucht wird. Dementsprechend bietet die Landesregierung im Rahmen der Energieagenda umfangreiche Beratungsangebote zur Steigerung der Energieeffizienz an. Ziel dieser Programme sind das Erkennen und Nutzen von Einsparpotentialen bei kleinen- und mittlerer Unternehmen. „Oft haben diese Unternehmen nicht die Ressourcen, eigene Einsparpotentiale zu identifizieren. Hier steht die Landesregierung zur Seite. Das hilft den Unternehmen und der Energiewende.“

Quelle: gruene-hessen.de/landtag

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