Windkraft / ROCK: Beschimpft Kaufmann (Grüne) seinen Koalitionskollegen Irmer (CDU) als Rechtspopulisten? – Grüne wollen Doppelzüngigkeit der Union beim Thema Energiewende entlarven

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(BUP) „Im Landtag klatschen sie eifrig bei der Rede von Windkraftminister Al-Wazir, doch vor Ort erzählen sie den Menschen, dass keine Belastungen durch weitere Windräder drohen: Diese Strategie verfolgt die Union beim Thema Energiewende. Und eben diese Doppelzüngigkeit scheint nun dazu zu führen, dass die Stimmung bei Schwarz-grün offenbar deutlich schlechter ist, als es bislang nach außen dringt. Die Pressemeldung von Frank Kaufmann zur Windkraft kann man nur als Beschimpfung des Koalitionskollegen Hans-Jürgen Irmer verstehen, der sich gestern gegen das Windkraftprojekt in seinem Heimatkreis in Braunfels stark gemacht hat. Der eindeutige Bezug auf das Braunfelser Projekt in Kaufmanns Pressemeldung zeigt, wie es wirklich intern um Schwarz-grün steht. Die Panik mit der Kaufmann zwei einzelne Windkraftprojekte in Hessen kommentiert, ist obendrein seltsam“, erklärt der energiepolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, René ROCK.

Rock weiter:

„Die Grünen versuchen die Menschen im Land für dumm zu verkaufen, wenn sie behaupten, dass Windkraft im Binnenland der leistungsstärkste und kostengünstigste Energieproduzent sei. Jeder weiß, dass gerade im windschwachen Binnenland die Subventionen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) besonders hoch sind und sie nur deshalb für die Betreiber rentabel sind. Diesen Irrsinn bezahlen wir alle mit unserer Stromrechnung. Windkraft im Binnenland ist weder leistungsstark noch kostengünstig. Wer das behauptet, der versucht lediglich Lobbyinteressen von Windkraftinvestoren ohne wenn und aber durchzudrücken.

Als schäbig kann man außerdem nur den Versuch werten, den Bürgerinitiativen und Anwohnern vor Ort den Einsatz für ihre Natur vor Ort abzusprechen. Nach Lesart der Grünen sind offenbar nur die Grünen selbst in der Lage zu bestimmen, was dem Wald schadet und was nicht. Im Gegensatz zu Straßenprojekten, wo es umfangreiche Naturverträglichkeitsprüfungen und Ausgleichsmaßnahmen gibt, werden für Windräder 3.500 Kubikmeter Beton in den Wald gekippt, ohne dass ein umfangreiches Genehmigungsverfahren erfolgt. Die Grünen messen hier mit zweierlei Maß, weil sie der parlamentarische Arm der Windkraftlobby sind.“

Daniel Rudolf
Pressesprecher
FDP-Fraktion im Hessischen Landtag
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