(BUP) Die beiden Wolfspaare in Mecklenburg-Vorpommern haben sich erstmals vermehrt: aktuelle Bilder einer Wildkamera der Umweltschutzorganisation WWF zeigen 5 Welpen in der Lübtheener Heide. „Dies ist ein wichtiger Beleg für unsere Arbeit für die Artenvielfalt. Wir sind hier auf dem richtigen Weg und müssen nun dafür sorgen, dass unsere neuen – ‚alten‘ Bewohner hier dauerhaft heimisch werden können“, unterstrich Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, heute in Schwerin.In der Ueckermünder Heide konnte durch ein Bild der Wölfin, die ein deutlich vergrößertes Gesäuge zeigt, der Wolfsnachwuchs bisher indirekt festgestellt werden. Die Lübtheener Fähe war im vergangenen Jahr, die…
(BUP) Im Rahmen seiner Sommertour hat sich der Arbeitskreis Landwirtschaft der CDU-Landtagsfraktion heute mit dem Jagdverband Rügen und mit Vertreterinnen und Vertretern des Nationalparkamtes Vorpommern (Nationalpark Jasmund) zu Gesprächen getroffen.Im Nachgang erklärte der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Burkhard Lenz: „Es müssen verstärkt alle Möglichkeiten innerhalb des Jagdrechtes genutzt werden, um den so genannten Prädatorendruck auf geschützte Arten, insbesondere Vögel und Amphibien, zu senken. Untersuchungen in den zurückliegenden Jahren haben ergeben, dass die Neozoen, also diejenigen Tiere, die bei uns eigentlich gar nicht heimisch sind, wie der Marderhund, der Waschbär oder der Mink beträchtliche Schäden verursachen. Ferner plädiere ich dafür Maßnahmen…
(BUP) Der agrarpolitische Sprecher der Linksfraktion, Prof. Dr. Fritz Tack, begrüßt die im Landwirtschaftsministerium getroffenen Festlegung, die tierschutzgerechte Merzung von nicht überlebensfähigen Ferkeln per Erlass klar zu regeln. „Es ist gut, dass es zu dieser kurzfristigen Entscheidung kam. Sie ist Ergebnis einer Beratung mit Amtsärzten, Wissenschaftlern der Landesforschungsanstalt LFA sowie Vertretern des Schweinekontoll- und Beratungsringes SKBR“, erklärte Tack am Freitag in Schwerin.„Besonders zufrieden bin ich mit der Einbeziehung von Praktikern, denn diese müssen letztendlich diese Regelung umsetzen“, so Tack. „Nun muss der Mehrstufenplan schnell erarbeitet und erlassen werden. Dies entlastet vor allem auch die Tierpflegerinnen und Tierpfleger, die künftig mehr…
(BUP) Der agrarpolitische Specher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Krüger, begrüßt die Vorgehensweise des Agrarministeriums, nach TV-Berichten über möglicherweise rechtswidrige Ferkeltötungen alle betroffenen Akteure an einen Tisch zu holen, um nach schnellen und problemorientierten Lösungen zu suchen.In der dazu gestern (24.7.2014) stattgefundenen Beratung im Agrarministerium wurde noch einmal klargestellt, dass die Tierhalter für die Einhaltung des Tierschutzgesetzes verantwortlich sind. Sogenannte überzählige Ferkel, welche überlebensfähig sind, dürfen demnach nicht getötet werden. Die Tötung von stark untergewichtigen und missgebildeten Ferkeln muss so erfolgen, dass die Tiere kein unnötiges Leid und unnötige Schmerzen erfahren. Ein Merkblatt und ein Erlass sollen noch einmal konkretisieren, welche Verfahren…
(BUP) Zur anhaltenden Diskussion um Ferkeltötungen erklärt der agrarpolitische Sprecher der Linksfraktion, Prof. Dr. Fritz Tack:„Die Tötung von nicht überlebensfähigen Ferkeln ist in jeder Form der Sauenhaltung leider nicht zu vermeiden. Es wäre gegenüber Tier und Mensch unverantwortlich zu warten, bis diese Tiere ihren Erkrankungen, Missbildungen oder ihrem unzureichenden Entwicklungsstand erliegen und vielleicht am folgenden Tag tot in der Bucht liegen. Da den Ferkeln ein womöglich qualvolles Verenden erspart bleiben soll, fordert und erlaubt das Tierschutzrecht eine sach-und fachgerechte Betäubung und Tötung dieser Tiere. Meine Fraktion begrüßt deshalb, dass gemeinsam mit Praktikern und Tierärzten an einem Erlass im Lande gearbeitet…
(BUP) In Schwerin besucht Energieminister Christian Pegel am Freitag (25.07.2014) um 9 Uhr die Baustelle für die neue Biogasanlage der Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungsgesellschaft mbH (SAS)."In den vergangenen Jahren hat in Folge des globalen Klimawandels und knapper werdender Ressourcen ein Wandel im Umgang mit Abfall eingesetzt. Um Stoffe möglichst effizient zu nutzen und vor dem Hintergrund steigender Energiepreise werden Abfälle zunehmend als Stoffe zur Erzeugung von Energie erkannt. Auch die Landeshauptstadt Schwerin hat sich dafür entschieden, ihre Bioabfälle sowohl stofflich als auch energetisch zu verwerten. Sie leistet damit einen Beitrag zum Schutz unseres Klimas und trägt zur Versorgung mit Energie…
(BUP) Die Kompetenzzentrum Regiostrom Ivenack GmbH, Scheunenberg 6-10, 17153 Ivenack, hat gemäß § 16 BImSchG einen Antrag auf Genehmigung zur Änderung und Erweiterung ihrer Biogasanlage zur energetischen Nutzung von Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen um ein weiteres BHKW (Feuerungswärmeleistung 2,892 MWFWL, 800 kWel.) sowie die Erhöhung der Inputmengen am Standort Ivenack, Milchweg, Gemarkung Ivenack, Flur 6, Flurstück 71/4 (neu) gestellt. Die Biogasanlage dient zukünftig der Erzeugung von 5,32 Mio. Nm3 Biogas/a bei einer Gaslagermenge von maximal 13.500 kg (nach der 12. BImSchV) in der geänderten Anlage.Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte als zuständige Genehmigungsbehörde hat eine standortbezogene Vorprüfung…