Warnung

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(BUP) „Mir ist bewusst, dass wir mit derzeit über 15.000 Brutpaaren eine fischereiwirtschaftliche Belastungsgrenze erreicht haben. Sie alle wissen, dass ich mich seit Jahren auf allen Ebenen für die Belange unserer Fischerei einsetze, dazu gehört auch die Kormoranproblematik. Aber wir können uns nun mal nicht über geltendes Recht hinwegsetzen. Der Kormoran ist eine nach Europäischem Artenschutzrecht in besondere Weise geschützte Art, der Vergrämung und dem Abschuss sind enge Grenzen gesetzt. Und derzeit gibt es auf EU-Ebene keine Mehrheiten dafür, am Schutzstatus des Kormorans etwas zu ändern“, sagte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt, heute im Landtag zum Antrag…
(BUP) Zur heutigen Diskussion im Landtag zu den Themen Risiken der Windkraft sowie der Energiewende erklärt der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Philipp daCunha:„Das Festhalten an Kohle, Öl und Gas würde für die Menschen im Land zu einer riesengroßen Wette auf dauerhaft niedrige Preise für mineralische Brennstoffe. Die Preisentwicklung der letzten Wochen zeigt aber, dass diese Wette verloren wird, die Preise wieder deutlich steigen. Das trifft zuallererst die Menschen, die sowieso nur wenig zum Leben haben.Es geht bei der Energiewende im Kern darum, alle Menschen in Mecklenburg-Vorpommern dauerhaft und sicher mit günstiger und bezahlbarer Energie zu versorgen. Das funktioniert nur, wenn…
(BUP) Im Rahmen der Debatte im Landtag zur Aufnahme des Wolfes in die Liste des jagdbaren Wildes, erklärt die artenschutzpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Beate Schlupp: „Der Schutzstatus des Wolfes muss angepasst werden, um ein Nebeneinander von Mensch und Tier zu ermöglichen. Gerade vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung der Wolfspopulation von mehr als 30 % im Jahr und den vermehrten Übergriffen auf Nutztiere, sind eine Reihe von Maßnahmen notwendig, um ein sicheres Zusammenleben von Mensch, Nutztieren und Wolf zu gewährleisten. Zum einen muss gewährleistet werden, dass auffällige Wölfe zügig aus der Population entnommen werden können; zum zweiten muss bei Erreichen…
(BUP) Auch knapp elf Wochen nach dem ersten amtlichen Nachweis des hochpathogenen aviären Influenza-A-Virus (HPAI) des Subtyps H5N8 in Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich laut Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus keine Entspannung der Lage, die eine Aufhebung der landesweiten Aufstallung rechtfertigt.„Mir ist bewusst, dass die mehr als zweieinhalb Monate Geflügelpest für alle Beteiligten, insbesondere für unsere Geflügelhalter und Geflügelhalterinnen im Land, eine große Belastung darstellen, aber unter den aktuellen Voraussetzungen ist die landweite Stallpflicht unbedingt erforderlich. Derzeit kann ein ungeschützter Auslauf für das empfängliche Hausgeflügel nicht verantwortet werden. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, Betriebe und Tiere so gut wie vor Erregereinträgen zu…
(BUP) Angesichts der gravierenden Schäden, die die letzte Sturmflut an den Küstenschutzanlagen unseres Landes verursacht hat, erklärt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Burkhard Lenz, dass die Küstenschutzanlagen umgehend wieder instand gesetzt werden müssen.„Es ist nicht nachzuvollziehen, dass aufgrund von Natur- und Artenschutzvorgaben, für wichtige Maßnahmen des Küstenschutzes kein Sand zur Verfügung steht. Für die CDU geht nach wie vor der Schutz von Menschenleben und von Hab und Gut vor. Aus diesem Grunde müssen die Genehmigungsverfahren für den Sandabbau vor der Küste zügig zum Abschluss gebracht werden, um Dünen wieder aufspülen zu können. Sowohl FFH- als auch Vogelschutzrichtlinie sehen Ausnahmeregelungen für…
(BUP) Die Sturmflut der vergangenen Woche bleibt nur wenig hinter der letzten großen Sturmflut von 1995 zurück, konstatierte Umweltminister Dr. Till Backhaus heute in einer Sondersitzung des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin.Das zeigt ein Vergleich der Wasserstandhöchstwerte beider Jahre: Während der Pegel in Wismar 1995 auf etwa 2 m über Normal kletterte, erreichte er in der Hansestadt bei dem aktuellen Ereignis ca. 1,80 m. In Warnemünde stiegen die Pegel im Vergleich zu 1995 wiederholt auf etwa 1,60 m über Normal. In Greifwald (1,65 m über NN) und in Koserow (über 1,55 m über NN) kamen die Pegelstände nicht ganz an…
(BUP) Wegen der steigenden Kosten für den Ausbau der Stromnetze fordert der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Franz-Robert Liskow, den Bundeswirtschaftsminister auf, sein Versprechen hinsichtlich der Verteilung der Netzentgelte einzuhalten. „Es kann nicht sein, dass die Energiewende überdurchschnittlich zu Lasten der ostdeutschen Länder führt. Gerade in Mecklenburg-Vorpommern mit seinen hervorragenden Bedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Energieträger mussten in den zurückliegenden Jahren erhebliche Investitionen in den Netzausbau realisiert werden. Derzeit werden die Kosten hierfür in der jeweiligen Netzzone (50 Hz) umgelegt. Dies führte dazu, dass die Stromkunden in Ostdeutschland erheblich mehr Netzentgelte zahlen mussten als Stromkunden in den anderen Bundesländern. Im…
(BUP) Die Sturmflut hat in den Küstenregionen Mecklenburg-Vorpommerns zu erheblichen Schäden, wie Steilküstenabbrüchen und Dünenabtragungen, geführt. Im ganzen Land wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Alarmstufe 3 ausgerufen. Dies erfolgt bei Pegelständen von 1,5 Meter über Normal. Umweltminister Dr. Till Backhaus machte sich heute in Zempin auf Usedom ein erstes Bild über die Lage im Land und kündigte finanzielle Unterstützung an. Die Ostseeinsel ist nach derzeitigem Kenntnisstand besonders von den Auswirkungen der Sturmflut betroffen.„Die Sturmflut ist an der gesamten Küste von M-V mit den vorhergesagten Hochwasserständen aufgelaufen. In Wismar wurden 1,80 Meter, in Warnemünde 1,60 Meter in…
(BUP) Im Schweriner Zoo wurde eine Schneegans an einem Teich tot aufgefunden. Untersuchungen des Friedrich-Loeffler-Instituts bestätigten noch am Abend den Verdacht auf das hochpathogene Influenza Virus H5N8.„Die Schneegans gehört zum Tierbestand des Zoos. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim hat umgehend die Einrichtung eines Sperrbezirks und eines Beobachtungsgebiets veranlasst. Das zuständige Veterinäramt beginnt heute mit den Untersuchungen der rund 200 zum Zoo gehörenden Vögel, darunter Störche, Flamingos, Strauße, Pinguine, Gänse, Enten, Tauben und Hühner“, teilt Umweltminister Dr. Till Backhaus mit.Tupferproben aus Rachen und Kloake sollen Klarheit darüber geben, ob sich weitere Tiere mit dem Virus infiziert haben. Für Besucher bleibt der Zoo bis…
(BUP) Zum Jahresende kam es in Mecklenburg-Vorpommern zu Rissvorfällen in einem Damwildgatter in der Ueckermünde Heide sowie auf einer Schafweide in Malliß, bei denen Wölfe als Schadenverursacher nicht ausgeschlossen werden können. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden bei den beiden Übergriffen insgesamt 20 Tiere getötet. In Malliß werden laut Angaben des Halters weitere Schafe vermisst. Die durch den jeweils eingesetzten Rissgutachter vor Ort genommenen Genetikproben werden in einem speziellen Untersuchungslabor ausgewertet.Zu den aktuellen Ereignissen äußert sich Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus wie folgt:„Es ist nie schön, von solchen Ereignissen zu erfahren, leider muss ich im Zusammenhang mit Rissvorfällen aber auch zur Kenntnis nehmen,…
(BUP) In der Nacht zum 25.12.2016 kam es im Bereich der Ueckermünder Heide zu einem Rissvorfall in einem Damwildgatter. Dabei wurden 10 Tiere getötet, ein weiteres Tier wird vermisst. In der darauffolgenden Nacht zum 26.12.2016 wurde im Zuge eines weiteren Übergriffs in unmittelbarer Nähe zum ersten Vorfall ein Schaf gerissen. Ausgehend von den durch den eigesetzten Rissgutachter aufgenommenen Indizien sind Wölfe als Verursacher für beide Übergriffe wahrscheinlich.„Die Schaf-, Ziegen- und Damwildhalter in der Region sollten die Meldungen zum Anlass nehmen, ihre Vorkehrungen zum Herdenschutz umfassend zu überprüfen. Die Zäune müssen allseitig geschlossen und funktionstüchtig sein. Für Schaf- und Ziegenhalter werden…
(BUP) Es ist still geworden um die Vogelgrippe. Immer mehr Geflügelhalter fragen sich, wann die landesweite Aufstallungspflicht aufgehoben wird. Dazu nimmt Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus wie folgt Stellung: „Auch wenn die Vogelgrippe sukzessive aus dem Bewusstsein der Allgemeinheit verschwindet, ist in Mecklenburg-Vorpommern eine Ausbreitungstendenz weiterhin gesichert gegeben. Hierzulande werden immer noch H5N8-Nachweise in Vögeln geführt, das Virus ist also präsent. In der Umgebung von Fundorten werden verstärkt Proben, auch Kotproben an Wildvogelrastplätzen, entnommen.“„In den Gebieten, wo das Virus nachweislich floriert, ergeben weitere Untersuchungen aktuell keinen zusätzlichen epizootiologischen Erkenntnisgewinn. Hier werden demnach weniger Proben gezogen und damit auch weniger Virusnachweise erbracht.…
(BUP) Umweltminister Dr. Till Backhaus stellte sich heute auf der Verbandsversammlung der Wasser- und Bodenverbände Mecklenburg-Vorpommerns Fragen zum Gewässerausbau und zur Gewässerunterhaltung im Land.Ein zentrales Thema war die Förderung nachhaltiger wasserwirtschaftlicher Vorhaben und konzeptioneller Projekte, die Planungsleistungen beinhalten, wie z.B. Machbarkeitsstudien, Monitoring oder ökologische Baubegleitungen. Dafür stehen in der aktuellen Förderperiode zur Unterstützung der Wasser- und Bodenverbände und Kommunen bei einem Fördersatz von 90 % 6 Mio. € zur Verfügung. „Damit ist den Wasser- und Bodenverbänden und den Kommunen ein großes Risiko der Planung, die teils mit erheblichen Kosten verbunden ist, genommen und es wird ein Anreiz geschaffen, Vorhaben in…
(BUP) Angesichts der Beschlüsse der Umweltministerkonferenz zur Wolfproblematik, erklärt die Artenschutzpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Beate Schlupp, dass die Umweltminister offensichtlich eine Märchenstunde nutzen wollen, um das Thema auf die lange Bank zu schieben. Angesichts der Übergriffe auf Nutztiere und der dynamischen Populationsentwicklung, von über 30 % im Jahr, ist diese Untätigkeit gefährlich. Schon heute wird die Weidewirtschaft durch Wölfe stark eingeschränkt. Gleichzeitig bildet das Wild große Rudel, so dass vermehrt Wildschäden an forst- und landwirtschaftlichen Kulturen auftreten. Noch vor einigen Jahren wurden Übergriffe auf Rinder und Pferde von den zuständigen Ministern und Umweltverbänden als Märchen bezeichnet. Heute wissen wir es…
(BUP) Im Rahmen des Weltbodentags wurde heute der Gartenboden (in der Fachsprache: „Hortisol“) zum „Boden des Jahres 2017“ ernannt. „Mit den Händen in der Erde wühlen, säen, winzige Keimlinge heranziehen, Regenwürmer und Insekten beobachten, den Verlauf der Jahreszeiten spüren, unterschiedliche Gerüche wahrnehmen – viele Menschen haben über die Gartenarbeit Kontakt zum Boden. Hierbei können sie hautnah erfahren, was den Wert des Bodens ausmacht und wie der Boden durch eigene Bemühungen gesund erhalten, geschützt und in seiner Fruchtbarkeit verbessert werden kann“, sagte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus.Der Hortisol ist ein Kulturboden. Entstanden ist er durch jahrhundertelange Gartenkultur mit starker organischer Düngung, zum…