Tagungshotels und Eventlocations
(BUP) Stefan Wenzel, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz zu den Meldungen über eine Verfassungsbeschwerde des Energiekonzerns Eon gegen das Ende des Zwischenlagers Gorleben: "Seit der historischen Vereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern über den Atomausstieg und den Stopp von weiteren Castortransporten nach Gorleben sowie über die Einsetzung einer Atommüllkommission, zeigen sich die AKW-Betreiber nicht konstruktiv. Die Bemühungen, den angestrebten Konsens zur Bewältigung der atomaren Erblasten zu stabilisieren, werden von den Energiekonzernen nicht unterstützt. Sichtbarer Ausdruck dafür ist auch die Tatsache, dass die Betreiber mittlerweile bis zu 30 Klageverfahren auf den Weg gebracht haben. Der Versuch, Gorleben erneut…
(BUP) Nisthilfen für den scheuen Eisvogel an der Hase: Der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) in Meppen und der NABU Emsland/Grafschaft Bentheim haben in enger Kooperation dieses Projekt realisiert. Vier Auszubildende aus dem Bereich Wasserbau sowie zwei junge Menschen, die im NLWKN ein freiwilliges ökologisches Jahr bzw. den Bundesfreiwilligendienst absolvieren, haben die Nisthilfen in der Nähe von Bokeloh bei Meppen und Haselünne an der Hase erstellt und sich dabei an einem Leitfaden des NABU orientiert.„Die für den Höhlenbrüter erforderlichen natürlichen Steilwände sind an unseren Flüssen und Bächen zunehmend selten geworden", erklärt Jutta Over vom NABU. Dies hat…
(BUP) Bei einem Sportpferd aus Niedersachsen hat sich der Verdacht auf die Infektionskrankheit „Rotz“ nun doch bestätigt. Das Pferd war im Rahmen einer routinemäßigen Untersuchung Ende November 2014 aufgefallen. Das Sportpferd sollte in die USA exportiert werden. Die Infektion des Pferdes wurde nach weitergehenden Untersuchungen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) jetzt festgestellt. Das Pferd wurde seit November 2014 in einem Bestand im Landkreis Osnabrück gehalten. In Deutschland war die Infektionskrankheit seit 1956 nicht mehr nachgewiesen worden. Das Pferd hatte keinerlei klinische Symptome aufgewiesen. Um den Befund abzuklären, war im Dezember 2014 eine diagnostische Tötung erforderlich. Nachdem bakteriologische Untersuchungen der Organe negativ verlie¬fen,…
(BUP) Für die Einleitung gereinigter Abwässer in die Leine hat das Unternehmen Honeywell Specialty Chemicals Seelze GmbH ein neues Wasserrecht beim NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) beantragt. Im Rahmen des dafür erforderlichen Zulassungsverfahrens legt der NLWKN ab heute, 28. Januar, die Antragsunterlagen des Chemieunternehmens öffentlich aus. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Dokumente bis einschließlich 27. Februar in den Rathäusern der Städte Seelze, Garbsen, Neustadt am Rübenberge und Wunstorf sowie im Dienstgebäude des NLWKN in Hannover während der jeweils üblichen Öffnungszeiten einsehen. Darüber hinaus finden sich die Unterlagen auch im Internetauftritt des NLWKN unter www.nlwkn.niedersachsen.de in der…
(BUP) Mit Verwunderung hat der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Martin Bäumer, die Unterrichtung des Umweltministers zu den Vorkommnissen rund um die explodierte Chemiefabrik in Ritterhude zur Kenntnis genommen. „Es ist schon befremdlich, dass Umweltminister Wenzel kein Wort über die Situation der von der Explosion betroffenen Anlieger in Ritterhude gefunden hat. Auch das hätte in den Landtag gehört", sagt Bäumer.„Es ist ebenso merkwürdig, dass Wenzel mögliche genehmigungsrechtliche Fehler allein bei der Gewerbeaufsicht in Cuxhaven sieht und damit anscheinend die Verwaltung des Landkreises Osterholz aus der Haftung entlässt." Vermutlich habe dies damit zu tun, dass der frühere Bau- und Umweltdezernent und Landrat…
(BUP) Als bundesweit erster Minister ist Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer von den Berufs- und Erwerbsimkern in Deutschland mit dem Goldenen Stachel ausgezeichnet worden. Der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerverband DBIB vergibt die Statue aus Messing und Granit seit fünf Jahren, zum ersten Mal geht sie nun an das Kabinettsmitglied einer Regierung. Der Verband lobte Meyers „beispielhaftes Engagement für Imkerei und Bienen“. Die Auszeichnung hat großes Gewicht: Mehr als 800 professionelle Imkerinnen und Imker gehören dem DBIB an. „Unsere Mitglieder betreuen rund 50 Prozent der Bienenvölker in Deutschland und produzieren etwa die Hälfte des Honigs bundesweit, also mehr als 22.000 Tonnen“, sagte…
(BUP) Energieminister Stefan Wenzel hat die Ausweitung der Möglichkeiten für Teilerdverkabelungen beim Stromnetzausbau auf alle in Niedersachsen geplanten Leitungen gefordert. "Mehr Erdverkabelung kann ein entscheidender Schlüssel für eine größere Akzeptanz von betroffenen Kommunen und Trassenanliegern zugunsten des Netzausbaus werden", sagte der Minister am Freitag (heute) in Hannover. Der Gesetzentwurf des Bundes zur Änderung des Netzbaurechts sei ein "Schritt in die richtige Richtung", so Wenzel. Das Ziel müsse es aber sein, dass zukünftig bei allen neuen Stromleitungen auch die Erdverkabelung möglich wird.Positiv sei, dass mit dem Gesetzentwurf die Erdkabeloption für die Netzausbauprojekte Wehrendorf – Gütersloh, Wilhelmshaven – Conneforde und Emden-Ost –…
(BUP) Nach den neuen Erkenntnissen rund um die Explosion der Chemieanlage in Ritterhude beantragt die FDP-Fraktion eine Unterrichtung im Umweltausschuss. „Es stehen schwere Vorwürfe im Raum. Nun müssen alle Details zu dem Versagen der Behörden auf den Tisch“, fordert der umweltpolitische Sprecher, Gero Hocker. Am Donnerstag hatte Umweltminister Stefan Wenzel den Landtag darüber informiert, dass der Betrieb keine ausreichende Betriebsgenehmigung für das Verbrennen von Abfällen hatte. Unklar bleibe aber nach wie vor, so Hocker, welche Rolle die Geschenke des Betreibers an die Kreisverwaltung gespielt haben. Schließlich war mindestens neun Jahre lang über die fehlende Genehmigung hinweg gesehen worden. Auch der…
(BUP) Der landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Hermann Grupe, fordert die Landesregierung auf, auch unliebsame wissenschaftliche Gutachten wie das zur Ringelschwanzprämie öffentlich zu machen. „Diese Landesregierung steht ja nach eigenem Bekunden für Transparenz. Das ist Ihnen bei den Versuchen zum Verzicht auf das Schwänzekürzen in unvergleichlichem Maße gelungen. Seit September liegen die Ergebnisse vor. Mit dem genialen Trick, diese Ergebnisse verschweigen zu wollen, haben sie einen Spannungsbogen aufgebaut, der ein Interesse und eine Aufmerksamkeit erzeugt hat“, stellt der FDP-Agrarexperte süffisant fest. „Von 70 Prozent verletzter Tiere hatte man schon länger gehört. Prof. Blaha sprach jetzt kürzlich von bis zu 90 Prozent!“…
(BUP) Die berüchtigte Zucht- und Export-Einrichtung Mazor der Firma BFC in Israel muss ihre Tore schließen und 1.300 für Versuchszwecke vorgesehene Affen freigeben. Ein israelischer Multimillionär, der auch eine Katzen- und Hundeauffangstation gegründet hat, hat aktuell dem Betreiber der Affenzucht die Tiere für zwei Millionen Dollar abgekauft. Tierschützer und Tierversuchsgegner hatten zuvor über 20 Jahre lang unermüdlich die Schließung der Affenzucht eingefordert und so maßgeblich diesen Erfolg herbeigeführt. Der Verein Ärzte gegen Tierversuche zeigt sich hocherfreut und bezeichnet dies als "großartigen Erfolg".Kurz vor Schließung der Zucht sollten 560 Affen in ein Tierversuchslabor in den USA exportiert werden und auch bei…
(BUP) Die Atomkonzerne e.on, RWE und EnBW stützen ihre Klagen gegen das dreimonatige Atom-Moratorium im Fukushima-Jahr 2011 auf ein Schreiben, das die RWE-Konzernspitze bei der Politik angefordert habe – das berichtete gestern das Fernsehmagazin MONITOR. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier habe einen entsprechenden Brief auf Aufforderung des damaligen RWE-Chefs verfasst. Der damalige Kanzleramts-Chef Pofalla (CDU) habe dies mit RWE abgesprochen. Das sagen die Grünen / Miriam Staudte, atompolitische Sprecherin:„Hat Schwarz-Gelb den Atomausstieg vorsätzlich schlecht umgesetzt, um der Atomlobby einen Ansatzpunkt für Klagen zu liefern? Das wäre ein unfassbarer Skandal. Nach Fukushima war der Druck der Öffentlichkeit enorm, doch der Atomausstieg…
(BUP) Niedersachsens Landwirtschafts- und Verbraucherschutzminister Christian Meyer begrüßt ausdrücklich die Entscheidung von Deutschlands größtem Geflügelanbieter Wiesenhof, für Geflügel wieder gentechnikfreies Futter zu verwenden. „Dieser Schritt ist ganz im Sinne der Verbraucherinnen und Verbraucher, die gentechnikfreie Lebensmittel bevorzugen“, so der Minister. Meyer hatte sich in persönlichen Gesprächen mit der PHW-Gruppe, dem „Verband Lebensmittel ohne Gentechnik“ (VLOG) und dem Handel persönlich dafür eingesetzt, dass die Entscheidung großer Teile der niedersächsischen Geflügelwirtschaft, aus der gentechnikfreien Fütterung auszusteigen, nun auch vom Marktführer Wiesenhof zurückgenommen wird. Das Unternehmen erklärte jetzt, für seine Hähnchen wieder auf gentechnikfreies Futter zurückzugreifen. Entsprechende Mengen aus von gentechnikfrei erzeugtem Soja…
(BUP) Zwei weitere Bio-Legehennenbetriebe im Weser-Ems-Gebiet dürfen in den nächsten sechs Wochen weder Eier noch Schlachterzeugnisse als Öko-Produkte vermarkten. Eine Vermarktung als konventionelle Ware bleibt hingegen erlaubt. Grund für diese Anordnung sind amtliche Untersuchungsergebnisse von Futterproben in diesen beiden Betrieben. Das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat festgestellt, dass das an die beiden Öko-Legehennenhalter gelieferte Mischfutter eines Futtermittelherstellers aus Mecklenburg-Vorpommern Pflanzenschutzmittelrückstände aufwies. Den beiden Betrieben war bereits nach Bekanntwerden des Verdachts vorsorglich die Bio-Vermarktung untersagt worden. Die Ursache der Kontaminierung liegt den Untersuchungen zufolge erneut in aus der Ukraine stammenden Bio-Sonnenblumenpresskuchen. Die jetzt betroffene Charge ist demnach von einem…
(BUP) Weiteres Aufatmen in den von Geflügelpest-Fällen betroffenen Landkreisen Emsland und Cloppenburg: Die sogenannte Aufhebungs-Untersuchung für den Sperrbezirk im Landkreis Cloppenburg ist abgeschlossen. Demnach gibt es derzeit keinen weiteren Nachweis auf Geflügelpestfälle. Der Sperrbezirk kann somit aufgehoben und zum Beobachtungsgebiet werden. Gewisse Einschränkungen wie etwa für Transporte werden gelockert. Im Landkreis Emsland sollen die Probenahmen für eine derartige Aufhebungs-Untersuchung am morgigen Dienstag beginnen. Falls auch dort die Ergebnisse negativ sind, wird ebenfalls der Sperrbezirk in einem Radius von drei Kilometern um den Ausbruchsbetrieb aufgehoben. Unterdessen hat das bundesweite Referenzlabor, das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems, bei einer in Greetsiel…
(BUP) Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion, Jörg Bode, fordert die Landesregierung, auch unliebsame wissenschaftliche Gutachten wie das zur Ringelschwanzprämie öffentlich zu machen. „Es ist traurig, dass SPD und Grüne im letzten Agrarausschuss ihre Mehrheit missbraucht haben, um wissenschaftliche Gutachten, die ihnen politisch nicht in den Kram passen, unter Verschluss zu halten. Transparenz wollen Rote und Grüne offenbar nur, solange sie den eigenen Forderungen nicht zuwider läuft. Demokratie geht anders“, ärgert sich der FDP-Fraktionsvize. Die FDP-Fraktion hatte Bode zufolge im Ausschuss darum gebeten, dass das Gutachten der Tierärztlichen Hochschule zur geplanten Ringelschwanzprämie öffentlich gemacht wird – vergeblich. Es sei schon mehr…