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(BUP) Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) warnt anlässlich des Weltdiabetestags am 14. November vor den Gefahren tierversuchserprobter Arzneimittel für den Menschen. Zahlreiche Diabetesmedikamente mussten bereits vom Markt genommen werden, weil sie bei Patienten Schaden anrichten.2011 wurde in Deutschland die Zulassung für das Diabetesmedikament Actos wegen Krebsverdacht auf bestimmte Patientengruppen beschränkt. Das Mittel steigert das Risiko für Blasenkrebs um 40 Prozent, wenn es mindestens ein Jahr lang eingenommen wird. Ein Jahr zuvor musste Avandia wegen schwerwiegender Nebenwirkungen wie Herzinfarkten vom Markt genommen werden. Avandia wird seit langem in der Risikoliste der Ärzte gegen Tierversuche geführt. Die Aufstellung listet Medikamente,…
(BUP) Die Planung zur Stromtrasse SUEDLink kann nur gelingen, wenn die betroffenen Bürger angehört und beteiligt werden: "Diese Trasse ist das Herzstück der Energiewende, wenn dieses ambitionierte politische Großprojekt für ganz Deutschland ein Erfolg werden soll, müssen wir den Bedenken, Wünschen und Forderungen aller Betroffenen einen großen Raum geben und ein unbedingt transparentes Verfahren einhalten", erklärt dazu Marcus Bosse, umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Im Umweltausschuss des Landtages sind heute, Montag, der Netzbetreiber Tennet, kommunale Spitzenverbände, Bundesnetzagentur und Landvolk angehört worden."Die Planung der Netze zur zukünftigen Verteilung der Energie muss gemeinsam mit der Bevölkerung geplant werden", betont Karsten Becker, energiepolitischer Sprecher…
(BUP) Der Umwelt-Ausschuss des Landtages hat heute eine Anhörung zur geplanten Suedlink Höchst-Spannungs-Leitung durchgeführt. Mit der Leitung soll Windstrom aus dem Norden zu den industriellen Zentren im Süden transportiert werden. Das sagen die Grünen / Volker Bajus, energiepolitischer Sprecher: „Die Anhörung hat deutlich gemacht, dass es auf Seiten der Bevölkerung sowie der Kommunal- und Landespolitik noch viele ungeklärte Fragen gibt. Die Bundesnetzagentur und der Netzbetreiber Tennet sind in der Verantwortung für mehr Transparenz zu sorgen und nachvollziehbar zu machen, nach welchen Kriterien die Trassenführung gewählt wird und wie diese Kriterien gewichtet werden." „Damit die Energiewende auch vor der eigenen Haustür…
(BUP) Der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Martin Bäumer, wirft der rot-grünen Landesregierung vor, beim Thema Suedlink ihrer Verantwortung für das Land Niedersachsen nicht nachzukommen. „Die Regierung Weil wäre in der Diskussion über den Trassenverlauf als Interessenvertreter der Menschen in Niedersachsen gefordert gewesen", sagte Bäumer nach der heutigen öffentlichen Anhörung im Umweltausschuss. „Anstatt die Initiative zu ergreifen und die Möglichkeit zu nutzen, einen eigenen Trassenvorschlag vorzulegen, hat Rot-Grün sich vor allem darauf konzentriert, das Thema möglichst weit von sich wegzuschieben. Ganz nach dem Motto: Bloß keine Angriffspunkte bieten." So sei ein entsprechender Entschließungsantrag der CDU-Fraktion, der die Landesregierung zum Handeln auffordert…
(BUP) Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion, Stefan Birkner, fordert mehr Engagement der Landesregierung beim Ausbau der Stromtrassen im Rahmen von SuedLink. „In ganz Niedersachsen sind Menschen derzeit verunsichert angesichts der Ausbaupläne für Stromtrassen und fürchten um den Wert ihres Eigentums. Es wird Zeit, dass die rot-grüne Landesregierung endlich selbst aktiv wird und nicht mehr nur passiver Beobachter ist“, fordert der FDP-Fraktionsvize. Der Umwelt- und der Landwirtschaftsminister müssen Birkner zufolge selbst einen Trassenverlauf vorschlagen und die anerkannte Netzausbaukompetenz des Landes Niedersachsen endlich einbringen. Es dränge sich der Eindruck auf, dass die zuständigen Minister keine Verantwortung übernehmen wollen um nicht auch für…
(BUP) An der unteren Hase zwischen Meppen und Haselünne beginnt der NLWKN in der kommenden Woche mit umfangreichen Gehölzarbeiten, die auch Baumfällungen umfassen. „Insgesamt sind bis zu 25 Pappeln betroffen, die angesichts ihres Alters und ihres Zustandes die Verkehrssicherheit im Raum Bokeloh gefährden", erläutert Martin Gaebel vom NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) in Meppen. Konkret wird der neue Leiter des NLWKN-Betriebshofes Lehrte, Geert Evers, in den kommenden Wochen mit seiner Mannschaft Bäume am Wirtschaftsweg nahe des Kamphausgrabens, auf einem landeseigenen Grundstück direkt an der Kamphauser Straße sowie am linken Haseufer zwischen dem Zeltplatz und dem Freibad Haselünne…
(BUP) Im Rahmen der Bereisung aller niedersächsischen Atomanlagen hat der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel heute (Mittwoch) in Lingen die Brennelementfabrik der Advanced Nuclear Fuels GmbH (ANF, ehem. Exxon Nuclear) besichtigt. In Kürze wird für die Anlage der 1975 gegründeten Firma erstmals eine Periodische Sicherheitsüberprüfung (PSÜ) vorgelegt. Die Anlage fällt bislang nicht unter die Regelungen des Atomausstiegs, allerdings gebe es spätestens 2022 keinen inländischen Bedarf mehr für die Anlage. Die Anlage beliefert auch Atomkraftwerke im Ausland mit Brennelementen. Anlässlich des Besuchs wurden insbesondere Vorkehrungen für das Alterungsmanagement in der Anlage diskutiert. Einige Befunde wurden direkt inspiziert.…
(BUP) Schacht Konrad soll möglicherweise doch noch vor 2022 in Betrieb gehen, das hat das Bundesumweltministerium gestern angekündigt. Staatssekretär Flasbarth sagte in der Endlager-Kommission, der Ablauf von Planungen und Ausbauarbeiten solle optimiert werden. Das sagen die Grünen, Miriam Staudte, atompolitische Sprecherin: „Es gibt erhebliche Zweifel an der Eignung von Schacht Konrad. Ein Beschleunigungsprogramm nach dem Motto ‚Augen zu und durch‘ wäre verheerend. Der Bund konnte bislang keinen Langzeitsicherheitsbetrachtung erbringen, der dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik genügt.“ „Schacht Konrad ist eine Insellösung. Schon jetzt ist klar, dass in Konrad nicht ausreichend Platz für alle schwach- und radioaktiven Abfälle ist!…
(BUP) Die Wissenschaftler sind sich einig: Dem niedersächsischen Wald geht es so gut wie seit Langem nicht mehr. „Vor allem die Schwefeleinträge, die als ‚saurer Regen’ den Bäumen und dem Waldboden zusetzten, sind deutlich auf dem Rückmarsch“, sagte Niedersachsens Forstminister Christian Meyer zum heute (Montag) veröffentlichten Waldzustandsbericht 2014 der Landesregierung. „Das ist eine gute Nachricht für unseren Wald“, so der Minister. „Umweltpolitik und Ordnungsrecht mit stärkeren Vorgaben für die Rauchgasentschwefelung haben dauerhaft Wirkung gezeigt. Der Wald konnte sich erholen.“ Die ursprünglich hohen Schwefelwerte sind demnach kontinuierlich um 90 Prozent zurückgegangen. Wer heute im Wald spazieren geht, sieht kaum noch kranke,…
(BUP) Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion, Stefan Birkner, kritisiert die von SPD und Grünen geplante Erhöhung der Wasserentnahmegebühr. „Die Anhörung der Experten im Umweltausschuss ergibt ein verheerendes Bild. Die Pläne von SPD und Grünen zur Erhöhung der Wasserentnahmegebühr werden durchweg abgelehnt. Zu Recht“, meint der FDP-Fraktionsvize. Höhere Belastungen für Unternehmen führen Birkner zufolge zu einem investitionsfeindlichen Klima und belasten die Wettbewerbsfähigkeit Niedersachsens gerade in Zeiten konjunktureller Unsicherheiten. Darüber hinaus verwiesen Experten auf die soziale Dimension, da auch etwa eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern die erhöhten Trinkwasserpreise zahlen müsse.Besonders kritisch wurde das parlamentarische Verfahren kritisiert. „SPD und Grüne verstecken die…
(BUP) Das Niedersächsische Umweltministerium macht Tempo bei der Überarbeitung des Notfallschutzes für Atomkraftwerke. Dabei geht es um die Erweiterung der Evakuierungsradien, die Verbesserung der landesweiten Koordination beim Katastrophenschutz und die Überprüfung von Ursachen, Auswirkungen und Konsequenzen aus den Alterungserscheinungen in Atomanlagen. "Viel zu lange ist man offenbar davon ausgegangen, dass keine wirklichen Gefahren drohen", sagte Umweltminister Stefan Wenzel am Montag (heute) in Hannover. "Spätestens seit Fukushima wird aber offenbar auch immer mehr Atomkraftbefürwortern klar, dass in jedem Land der Welt Ereignisse denkbar sind, die vorher als Ereignisse jenseits der praktischen Vernunft definiert wurden." Neue gesetzliche Regelungen sind in Arbeit, sagte…
(BUP) Anlässlich der am kommenden Sonntag stattfindenden Oberbürgermeisterwahl in Tübingen appelliert der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche an die Wähler, bei ihrer Stimmvergabe zu berücksichtigen, ob die Kandidaten sich gegen die „qualvolle Affenhirnforschung“ positionieren.Der Tübinger Verein Act for Animals hat die vier Kandidaten zu ihrer Einstellung gegenüber der Primatenhirnforschung gefragt, die an mehreren Instituten in Tübingen noch immer praktiziert wird. Erst kürzlich sorgten am Tübinger Max-Planck-Institut von dem Verein SOKO-Tierschutz mit versteckter Kamera gemachte Aufnahmen für einen Aufschrei in der Bevölkerung. Zu sehen ist das alltägliche Leid der Affen, unter anderem wie sie brutal aus ihren kargen Käfigen gezerrt und…
(BUP) Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Frank Oesterhelweg, hat Landwirtschaftsminister Meyer für die von ihm vorgesehenen Maßnahmen zum Moorschutz im neuen Landesraumordnungsprogramm scharf kritisiert. Laut Meyers Plänen sollen in Niedersachen künftig rund 100.000 Hektar als Vorrangfläche für Torferhalt und Moorschutz ausgewiesen werden - zwei Drittel davon werden aktuell landwirtschaftlich genutzt. „Der Minister wird nicht müde zu behaupten, es werde für die betroffenen Landwirte keine rechtlichen Einschränkungen bei der Bewirtschaftung ihrer Felder geben. Fakt ist aber: Trotz mehrfache Nachfrage konnte oder wollte der Minister nicht verbindlich zusagen, dass auch in Zukunft Gräben und Drainagen angelegt werden dürfen", sagt Oesterhelweg.Der Minister rühme…
(BUP) „Als starkes Signal" nach Hessen hat der CDU-Landtagsabgeordnete Otto Deppmeyer den im Landtag von CDU, SPD und Grünen gemeinsam verabschiedeten Antrag zum Umgang mit salzhaltigen Abwässern des Unternehmens K+S bezeichnet. Der Niedersächsische Landtag spricht sich darin ausdrücklich gegen die geplante Pipeline zur Oberweser aus. „Ich freue mich, dass wir uns geeinigt haben. Ohne unsere Vorarbeit hätte es diesen Beschluss jedoch nicht gegeben", machte Deppmeyer deutlich.Zu den Kernpunkten des gemeinsamen Antrags gehört die Aufforderung an K+S, alle einseitigen Maßnahmen zulasten der flussabwärts lebenden Anlieger zu unterlassen. Die rot-grüne Landesregierung wird zudem aufgefordert, sicherzustellen, dass im nächsten Bewirtschaftungsplan für die Flussgebietsgemeinschaft…
(BUP) Niedersachsen muss politisch geschlossen für den Schutz der Weser vor weiterer Versalzung streiten: "Kali und Salz hat bisher zu wenige Anstrengungen unternommen, die Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu erreichen. Deshalb muss der Konzern als Verursacher der Kaliabwässer gezwungen werden, die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) einzuhalten", erklärt dazu der SPD-Landtagsabgeordnete Ronald Schminke (Hannoversch-Münden) in seiner Rede zur Debatte im Landtag Niedersachsen.Nur mit moderner Trenntechnik, so Schminke, könne dieses Ziel erreicht werden. "Das ist technisch möglich, wenn der Konzern Kali+Salz nur will. Nur, diese Bereitschaft ist auf allen Wegen bis heute nicht erreicht worden. Deshalb müssen wir jetzt konsequenter handeln", sagt der SPD-Landtagsabgeordnete…