Bosse: Erkundung in Gorleben beendet – Großer Erfolg erreicht

(BUP) Der SPD-Landtagsabgeordnete und umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Marcus Bosse, begrüßt das Verhandlungsergebnis des Landes Niedersachsen mit dem Bund, die Erkundung des Salzstockes Gorleben zu stoppen.

Am 30. September läuft der derzeitige Hauptbetriebsplan aus. "Der künftige Betriebsplan sieht nunmehr einen absoluten Minimalbetrieb vor, der den Vorgaben des Standortauswahlgesetzes Rechnung tragen muss. Der Salzstock Gorleben wird nach dem Erkundungs-Aus nicht länger als mögliches Endlager für radioaktive Abfälle betrieben. Das ist ein großer Erfolg unserer Rot-Grünen Landesregierung", betont SPD-Atomexperte Marcus Bosse.

Durch das Offenhaltungskonzept werde klar deutlich: Die Erkundung ist beendet. Damit geht Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) deutlich weiter als ihre Vorgänger im Amte, Peter Altmaier und Jürgen Trittin.

Für den Rückbau des Erkundungsbergwerkes Gorleben in einen Offenhaltungsbetrieb werden etwa zwei Jahre benötigt. "Das ist eine große vertrauensbildende Maßnahme. Der nun angestrebte Rückbau der Anlagen in Gorleben war Bedingung des Landes Niedersachsen, die nun erfüllt ist", erklärt der SPD-Fachpolitiker Marcus Bosse.

Bosse macht deutlich: "Für alle muss nun klar sein: Der Standort Gorleben muss im Standortauswahlverfahren genauso behandelt werden, wie alle anderen infrage kommenden Standorte auch."

Frank Jungbluth
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