Diese Seite drucken

Rodewalder Wolf / Jörg Bode: Der Problemwolf darf geschossen werden – Jetzt ist Minister Lies am Zug

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Rodewalder Wolf / Jörg Bode: Der Problemwolf darf geschossen werden – Jetzt ist Minister Lies am Zug Jörg Bode - fdp-fraktion-nds.de
(BUP) Zum Beschluss des Verwaltungsgerichts Oldenburg, den Eilantrag des Freundeskreises freilebender Wölfe abzuweisen, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion, Jörg Bode: „Der Problemwolf darf abgeschossen werden. Nun ist der Minister am Zug. Er muss dafür sorgen, dass dies auch schnell passiert. Jeder Tag, an dem der Wolf weiter herumläuft und weitere Tiere tötet, ist ein Tag zu viel.“ Die Entnahme aus dem Rudel sei auch deswegen dringend geboten, weil davon auszugehen ist, dass der Wolf den Rest des Rudels jeden Tag trainiert. Es gehe darum, für das Rudel ein Zeichen zu setzen. „Wenn der Rüde frühzeitig geschossen wird, dann wissen intelligente Tiere wie Wölfe auch, dass sie sich in gewissen Bereichen eben nicht aufzuhalten haben“, fordert Bode.
 
Der Minister habe seit einem Jahr angekündigt, die Wölfe mit Sendern zu versehen. Bis heute aber sei es bei keinem einzigen Wolf gelungen. „Das ist das Versagen des Ministers. Die Entnahme des Wolfes wäre viel schneller möglich gewesen, wären die technischen Möglichkeiten genutzt worden. Es ist zu befürchten, dass nun das ganze Rudel geschossen werden muss, weil der Lerneffekt sich nach dem Einzelabschuss nicht mehr einstellen wird“, so Bode weiter. Richtig sei es gewesen, den Abschuss auszusetzen, solange das Gericht noch nicht über den Eilantrag entschieden hatte. Nun gelte es, den Spuk schnell zu beenden um weitere gerissene Tiere zu vermeiden und auszuschließen, dass auch Menschen durch den Wolf in Gefahr geraten.  

Quelle: fdp-fraktion-nds.de

Das Neueste von Redaktion