(BUP) Die Wiederinbetriebnahme des unsicheren Atomkraftwerkes Tihange 2, 60 Km vor Aachen, darf nicht hingenommen werden, fordert DIE LINKE. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft müsse handeln um die Menschen in NRW zu schützen. Bei dem alternden belgischen Reaktor waren Risse festgestellt worden.„Niemand kann sich darauf herausreden, dass der Reaktor nicht in Deutschland steht – Strahlung kennt keine Grenzen“, erklärt Darius Dunker, stellvertretender Landessprecher der Partei DIE LINKE NRW aus Aachen. „Die Wiederinbetriebnahme des Atomkraftwerksreaktors Tihange 2 bei Lüttich ist skandalös!“DIE LINKE. NRW verweist auf die Gefährdung der Menschen im bevölkerungsreichsten Bundesland durch die maroden Anlagen auf Grund der Hauptwindrichtung.„Wie lange will Ministerpräsidentin…
(BUP) Zu Ausnahmegenehmigungen bei der Baujagd auf den Fuchs erklärt die stellvertretende Vorsitzender der CDU-Fraktion, Christina Schulze Föcking:„Umweltminister Remmel hat sein eigenes Jagdgesetz selbst ad absurdum geführt. Erst verbietet er die Baujagd auf den Fuchs. Und das gegen den Rat von Jägern und anderen praktizierenden Naturschützern. Jetzt können durch die großflächige Ausweisung der Gebietskulisse so viele Ausnahmegenehmigungen zur Baujagd erteilt werden, dass nahezu auf der Hälfte der Fläche Nordrhein-Westfalens die Baujagd nun doch möglich ist. Remmel macht damit eine Rolle rückwärts. Dass er nach den Erfahrungen mit seinem Landesjagdgesetz nun auch beim Landesnaturschutzgesetz so weitermacht, ist fahrlässig. Erneut sucht er…
(BUP) Auf der 36. Station seiner Zukunfts-Energientour besuchte NRW-Klimaschutz-Minister Johannes Remmel mit einer Delegation der EnergieAgentur.NRW den Nierspark in Geldern. Der Nierspark ist ein ehemals von der Bahn genutztes Gelände, auf dem unter anderem eine Klimaschutzsiedlung entsteht. "Der Nierspark ist ein vorbildliches Beispiel für ein gelungenes Brachflächenrecycling. Hier entsteht ein Quartier, das bereits heute die Zukunft der Energieversorgung unseres städtischen Lebensraums umsetzt. Das ist Klimaschutz made in NRW", sagte Klimaschutzminister Johannes Remmel.Mit dem Energiekonzept zum Entwicklungsgebiet Nierspark wurden im Jahr 2011 verschiedene Klimaschutzmaßnahmen bei der Umsetzung eines städtischen Neubaugebietes in der Größenordnung von etwa 70 Wohneinheiten erarbeitet. Im Rahmen des…
(BUP) In der Landtagssitzung redete der GRÜNE Landtagsabgeordnete und umweltpolitische Sprecher Hans Christian Markert zum Antrag der CDU-Fraktion "Gefährdung durch die unsicheren Kernkraftwerke Tihange und Doel ernst nehmen – Gespräche mit der belgischen Regierung aufnehmen" Quelle: YouTube / Grüne Fraktion NRW
(BUP) Zur Debatte über den widersprüchlichen Kurs der Landesregierung in der Kohlepolitik erklärt der energiepolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Josef Hovenjürgen:„Die Menschen müssen sich auf das verlassen können, was beschlossen worden ist. Das können sie derzeit mit Blick auf den Kurs der Landesregierung zur Braunkohle definitiv nicht. Die gemeinsam ausgehandelte Leitentscheidung zur Braunkohle ist gerade einmal wenige Wochen alt, da gerät sie bereits ins Wanken. Der Streit zwischen Ministerpräsidentin Kraft und der von ihr entsandten SPD-Bundesumweltministerin Hendricks verunsichert Unternehmen, Arbeiter und alle weiteren am Kompromiss Beteiligten genauso wie die grüne Verabschiedung von der Leitentscheidung. Wir stellen fest: Es gibt derzeit weder…
(BUP) Umwelt-Minister Johannes Remmel hat kurz vor seiner Reise zum Klima-Gipfel in Paris den Klima-Botschafter der Initiative „Plant for the Planet“, Jona Ibels, in Düsseldorf getroffen und einen Forderungskatalog für ambitionierteren Klimaschutz entgegen genommen. Die Initiative wurde von Kindern und Jugendlichen gegründet, um bei Kindern und Erwachsenen ein Bewusstsein für globale Gerechtigkeit und den Klimawandel zu schaffen. „Plant for the Planet“ will dem Klimawandel mit Baumpflanzaktionen aktiv etwas entgegen setzen. Jeder Baum wird zum Symbol für Klimagerechtigkeit ernannt. „Für viele Erwachsene ist der Klimawandel eine abstrakte Gefahr. Wir Kinder und Jugendliche werden die Folgen konkret zu spüren bekommen. Für uns…
(BUP) Auftakt zur Welt-Klimakonferenz in Paris – Gruppe von wichtigen Industrie-Regionen fordert stärkere Anstrengungen auf deutscher und europäischer Ebene.Umwelt- und Klimaschutzminister Johannes Remmel hat zu Beginn des UN-Klimagipfels in Paris größere Anstrengungen von der Weltgemeinschaft im Kampf gegen den globalen Klimawandel eingefordert. „Der Klimawandel ist kein abstraktes Gebilde mehr. Er trifft nicht nur Menschen in fernen Ländern, sondern hinterlässt auch in NRW immer sicht-barere Spuren. Durch den fortschreitenden Klimawandel werden weltweit immer mehr Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Daher muss der Klimagipfel in Paris endlich die Weichen für eine ambitionierte Klimaschutzpolitik stellen“, forderte Minister Remmel und warnte: „Die Begrenzung…
(BUP) In Nordrhein-Westfalen sind im letzten Jagdjahr 2014/2015 über 982.000 Tiere von Jägerinnen und Jägern erlegt worden. Dies geht aus der aktuellen Bilanz des NRW-Umweltministeriums hervor, die das Ministerium auf Grundlage von Meldungen der Unteren Jagdbehörden veröffentlicht hat. Damit sind rund 26.000 wild lebende Tiere mehr als im Jagdjahr davor geschossen worden. Die am häufigsten erlegte Tierart in NRW war trotz eines weiteren Rückgangs um drei Prozent, die Ringeltaube mit 355.000 Abschüssen. Niedriger war diese Zahl zuletzt im Jagdjahr 1989/90.Bereits zum siebten Mal in Folge ein Rückgang der Abschusszahlen gemeldet wurde beim Feldhasen mit rund 47.000 Abschüssen und etwa 14.600…
(BUP) Zu den bekannt gewordenen Kohle-Ausstiegs-Plänen von Bundes-Umwelt-Ministerin, Barbara Hendricks, erklärt Dietmar Brockes, Sprecher der FDP-Landtags-Fraktion für Energie-Politik:„Die Forderung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nach einem gesetzlichen Kohleausstieg ist ein Stück aus dem Tollhaus. Nordrhein-Westfalen benötigt verlässliche Politik aber keine aus Nordrhein-Westfalen stammende Bundesumweltministerin die immer wieder eine neue Sau durchs Dorf treibt, NRW in den Rücken fällt und zigtausende Arbeitsplätze gefährdet.Nach ihrer Forderung des Komplettumzugs aller Bundesministerien von Bonn nach Berlin setzt Hendricks mit dem jetzt geplanten Kohleausstieg nun die Sicherheit und Bezahlbarkeit der Energieversorgung aufs Spiel. Wir benötigen eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung. Zu der wird auf absehbare Zeit…
(BUP) Macht Fracking unfruchtbar? Die meisten der im Fracking-Prozess eingesetzten Chemikalien stören den Hormonhaushalt menschlicher Zellen, berichten Forscher im Magazin "Endocrinology".Die Fracking-Unternehmen sind nicht verpflichtet, die genaue Zusammensetzung der chemischen Zusatzstoffe bekannt zu geben. Die Risiken lassen sich daher aufgrund von Datenlücken nur ungenau abschätzen. Unter den häufig verwendeten Zusatzstoffen befinden sich jedoch mehrere bekannte Giftstoffe.Wissenschaftler von der University of Missouri haben festgestellt, dass einige dieser Stoffe den menschlichen Hormonhaushalt stören können, wenn sie in das Grund- und Trinkwasser gelangen. Mehrere der „endokrinen Disruptoren (EDC)“ wurden genauer auf ihre schädliche Wirkung auf menschlichen Zelllinien geprüft. 90 % dieser Stoffe stören…
(BUP) Der Zustand des Waldes in NRW hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Nach dem aktuellen Waldzustandsbericht 2015 der NRW-Landesregierung weisen 26 Prozent der Bäume zwischen Rhein und Weser deutliche Blatt- und Nadelverluste (höchste Schadenskategorie) aus. Im Jahr davor waren es noch 36 Prozent. 28 Prozent der Bäume in NRW weisen keinerlei Kronenverlichtungen auf und gelten daher als gesund, ein Anstieg um fünf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. "Unsere Wälder sind Alleskönner: Sie sind wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen und damit Teil des wilden Nordrhein-Westfalens. Sie dienen den Menschen zur Erholung und sind Produktionsstätten für den nachwachsenden Rohstoff…
(BUP) Die Landesregierung will die nachhaltige Forst- und Holzwirtschaft als wichtigen Teil der Umweltwirtschaft Nordrhein-Westfalens weiter stärken. In den Mittelgebirgen und in den Zentren der Holzverarbeitung im Münsterland und am Niederrhein erwirtschaften die rund 5.200 Erwerbstätigen der nachhaltigen Holzproduktion einen Umsatz von etwa 1,1 Milliarden Euro."Die Umweltwirtschaft ist die Zukunftsbranche für Nordrhein-Westfalen. Sie kann als Querschnittsbranche in den nächsten Jahren wichtige Impulse als Jobmotor unseres Landes geben und zu einem starken Innovationstreiber der heimischen Industrie werden. Dabei bauen wir auch auf die Forst- und Holzwirtschaft in NRW und starten mit ihr unsere landesweiten Standort- und Wirtschaftsforen zum Masterplan Umweltwirtschaft. Die…
(BUP) Bei den Atomreaktoren Tihange und Doel in Belgien wurden tausende Risse im Stahlmantel der Reaktordruckbehälter festgestellt. Dennoch hat die belgische Atomaufsicht FANC angekündigt, das Wiederanfahren der beschädigten Reaktoren zu genehmigen.Die Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Nordrhein-Westfalen hält diese Absicht von FANC für völlig verantwortungslos und menschenverachtend. Hier wird aus Profitinteresse mit dem Leben und der Gesundheit der Menschen in NRW gespielt, so der ÖDP-Landesvorstand NRW auf seiner Sitzung in Bottrop.Die ÖDP erwartet von der Düsseldorfer Rot-Grünen Landesregierung in Belgien zu intervenieren, um das Wiederanfahren dieser grenznahen AKWs zu verhindern.Quelle: oedp-nrw.de
(BUP) In der Nähe von Fracking-Gasbrunnen haben Schwangere ein um 40 % erhöhtes Risiko auf eine Frühgeburt. Die Anzahl der Hochrisikoschwangerschaften stieg um 30 %. Zu diesem Ergebnis kommt eine medizinische Studie im US-Bundesstaat Pennsylvania. In diesem Staat der USA wird Fracking intensiv zur Gasförderung genutzt.Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Nordrhein-Westfalens sieht sich hierdurch in ihrer ablehnenden Haltung gegenüber der Fracking-Technologie bestätigt. Sie begrüßt ausdrücklich die Ablehnung von Fracking durch die NRW-Landesregierung. Die Bundesregierung hat hingegen Probebohrungen genehmigt. Das gesundheitliche Risiko, dem Schwangere hierdurch ausgesetzt werden, ist nach Meinung der ÖDP unverantwortlich. Auch haben Lobby-Verbände einen Vorstoß gestartet, die Fracking-Restriktionen aus…
(BUP) 450 Expertinnen und Experten diskutieren auf einem Kongress des NRW-Umweltministeriums über Wege und Lösungen.Im Durchschnitt sind in jedem einzelnen Haushalt bis zu 5000 unterschiedliche Chemikalien vorhanden, deren Rückstände mit dem Haushaltsabwasser entsorgt werden. Darunter befinden sich laut europäischer Chemikalienagentur mehr als 400 gesundheitsgefährdende, zum Teil krebserregende Chemikalien in vielen verschiedenen Produkten. Dies führt zu Belastungen der Gewässer mit Mikroschadstoffen durch Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetika, synthetischen Duftstoffen, Süßstoffen, Pestiziden, Farben und Lacken sowie Arzneimittelrückständen. "Um unsere Gewässer aktiv zu schützen, bedarf es eines Multibarrierenschutzes, angefangen bei den Quellen, über die Kläranlagen bis hin zu den Wasserwerken", erklärte Umweltminister Johannes Remmel…