(BUP) Zu den aktuellen Zahlen wildernder Katzen in NRW erklärt der jagd-politische Sprecher der FDP-Landtags-Fraktion Karlheinz Busen:„Mit dem Verbot des Abschusses verwilderter Hauskatzen, hat Minister Remmel dem Natur- und Artenschutz einen Bärendienst erweisen. Die aktuell völlig unübersichtliche Situation, wer für die Unterbringung und Versorgung der nun von den Jägern lebend gefangenen verwilderten Hauskatzen zuständig ist, führt zu einer bedrohlichen Situation für Singvögel, Bodenbrüter und Feldhasen. In weiten Teilen Nordrhein-Westfalens werden die Katzen, weil niemand zuständig sein will, einfach wieder in die Natur ausgesetzt. Das ist ein unerträglicher Zustand, den ein verantwortungsbewusster Minister sofort beenden müsste.Durch das in Fachkreisen von Anfang…
(BUP) Die meisten Abschüsse gab es im Regierungsbezirk Münster. In Nordrhein-Westfalen wurden im abgeschlossenen Jagdjahr 2014/2015 nach Meldungen der unteren Jagdbehörden 7344 wildernde Katzen durch Jägerinnen und Jäger geschossen. Hinzu kamen 1263 tot aufgefundene Katzen. Dies geht aus ersten Zahlen der aktuellen Jagdstrecke des NRW-Umweltministeriums vor. Im Jagdjahr davor waren es noch rund 7595 geschossene Katzen.Die Aufschlüsselung nach Regierungsbezirken und Kreisen ergibt, dass auch in diesem Jahr die meisten Abschüsse von wildernden Katzen im Münsterland erfolgte. Im Regierungsbezirk Münster wurden 4191 Katzen erlegt, davon in den Kreisen Borken 1396 und im Kreis Steinfurt 1190. Die wenigsten Abschüsse gab es im…
(BUP) Der Emscherumbau durch die Emschergenossenschaft ist das größte Infrastruktur- und gleichzeitig Renaturierungsprojekt Nordrhein-Westfalens. Über 420 Kilometer Abwasserkanäle und 350 km ökologische Verbesserung der Emscher und ihrer Nebenläufe werden gebaut, um das alte System der offenen Abwasserableitungen abzulösen und der Emscher damit eine Chance zu geben, wieder annähernd zu einem natürlichen Gewässer werden zu können. "Bäche und Flüsse sind Erlebnisräume für uns Menschen und bedeutende Lebensadern für unseren reichhaltigen Schatz an heimischen Tier- und Pflanzenarten", erklärte der parlamentarische Staatssekretär Horst Becker in Bottrop, beim Besuch einer Kanalbaustelle der Emschergenossenschaft an der Emscher im Rahmen der Sommertour "Lebendige Gewässer". "Echte Lebensadern…
(BUP) Vor Beginn der Weltklimakonferenz in Paris hat NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel in Berlin mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diskutiert, wie Industrieregionen den globalen Klimaschutz unterstützen und Chancen des Klimaschutzes für sich nutzen können. Minister Remmel hat dabei seine Forderung nach einem neuen Klimaabkommen bei der im Dezember stattfindenden Klimakonferenz in Paris bekräftigt. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion am 20. Oktober 2015 in der Landesvertretung des Landes NRW in Berlin hob Minister Remmel die Chancen hervor, die sich aus dem Klimaschutz insbesondere für Industriestandorte wie NRW ergeben: "Klimaschutz ist schon heute ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die grüne Wirtschaft blüht…
(BUP) Zu der bekanntgegebenen Erhöhung der EEG-Umlage für das Jahr 2016 erklärt Dietmar Brockes, energiepolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion: „Die Ökostromumlage steigt auf einen neuen Rekordwert von 6,35 Cent pro Kilowattstunde. Obwohl der in diesem Jahr produzierte Ökostrom an der Strombörse für gerade mal 1,3 Milliarden Euro verkauft werden konnte, wurden Verbraucher und Wirtschaft durch die Zwangsumlage bereits mit 19 Milliarden Euro zur Kasse gebeten. Die vom Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ausgelöste Subventionslawine ist für Unternehmen und Verbraucher einfach unerträglich.Das aberwitzige und völlig unwirtschaftliche Ausbautempo der erneuerbaren Energien muss endlich in geordnete Bahnen gelenkt werden. Die Energiepolitik von Bund und Ländern bei der…
(BUP) Nach dem Bekanntwerden der Pläne von Umwelt-Minister Remmel, das Rheiner Emswehr zurückzubauen, um die Passierbarkeit für Fische zu verbessern, erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christina Schulze Föcking:„Die fast 500 Jahre alte Stauanlage Emswehr ist nicht nur ein Wahrzeichen der Stadt Rheine, sondern hat auch zur Entwicklung der zweitgrößten Stadt im Münsterland wesentlich beigetragen. Die Planungen für einen Rückbau dieser historischen Stauanlage zeigen wieder einmal, was der Umweltminister von der gewachsenen Kultur in unserem Land hält. Den Gewässerschutz- und Entwicklungsmaßnahmen für heimische wandernde Fischarten zu gewährleisten ist uns ein wichtiges Anliegen. Mit einem Abriss der historischen Stauanlage würde aber…
(BUP) Die Zahl der Tierversuche verringern und alternative Testmethoden entwickeln: Das ist Ziel des Projektes CERST am Leibniz-Institut für Umweltmedizinische Forschung (IUF) in Düsseldorf. CERST steht für Centrum für Ersatzmethoden zum Tierversuch. Das NRW-Wissenschaftsministerium unterstützt die Initiative zunächst mit 200.000 Euro für 2015. Insgesamt wurden eine Million Euro bis 2019 in Aussicht gestellt (vorbehaltlich der Zustimmung durch den Haushaltsgesetzgeber). Damit soll ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung von Tierversuchen geleistet werden."Langfristig sollen Tierversuche möglichst vollständig ersetzt werden", sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. "Immer öfter stellt sich heraus, dass wichtige Erkenntnisse auch ohne Tierversuche gewonnen werden können. Zudem sind neue, alternative Testverfahren häufig…
(BUP) Einmalig, gigantisch, lebensrettend – Tierschutz-Shop startet mit 10 Tierschutzvereinen einen Weltrekord, den es so noch nie gegeben hat. Der Online-Shop mit Herz will zur Weihnachtszeit einen Rekord aufstellen, der bereits offiziell bei Guinness World Records angemeldet ist und notariell begleitet wird. Innerhalb von 30 Tagen sollen online 200 Tonnen (200.000,00 kg) Futter für Tiere in Not gesammelt werden. Startschuss ist der 19.11.2015 auf www.tierschutz-shop.de. In Europa kämpfen Millionen Vierbeiner täglich ums Überleben. Tierfreunde aus aller Welt können online bei dem Rekord mitmachen und so ganz einfach helfen. Über die Online-Wunschlisten der 10 Vereine kann man bereits ab 98 Cent…
(BUP) Zur Debatte über die Zukunft des Energieversorgers RWE und die diesbezüglichen Aussagen des NRW-Wirtschaftsministers Garrelt Duin erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Josef Hovenjürgen: „Am 29. September erschien in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung ein Interview mit dem CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzenden Armin Laschet. Hierin äußerte er sich zur Zukunft des Energieversorgers RWE wie folgt: ‚Nordrhein-Westfalen als Energieland Nummer eins darf es nicht egal sein, wenn ein solch großer Akteur und Arbeitgeber wie RWE in die Knie geht. Es gibt aus meiner Sicht eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung, gemeinsam mit dem Unternehmen die Bewältigung der Vergangenheitslasten aus vielen Jahrzehnten zuverlässiger Kernkraft- und Braunkohlestrom-Lieferung…
(BUP) Beckum, Rheinberg und Siegen sind drei von insgesamt neun Gewinnern des Wettbewerbs Kommunaler Klimaschutz 2015. Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit: Die Städte Beckum, Rheinberg und Siegen setzten sich bei dem Wettbewerb gegen 119 Mitbewerber durch, die sich um jeweils 25.000 Euro Preisgeld beworben hatten. "Es freut mich sehr, dass gleich drei der neun Gewinner aus Nordrhein-Westfalen kommen und ich gratuliere an dieser Stelle herzlich", sagte Klimaschutzminister Remmel. "Diese Auszeichnungen verdeutlichen erneut, dass unsere Kommunen beim Klimaschutz made in NRW ein wichtiger Pfeiler sind. Klimaschutz von unten findet in unseren Kommunen schon heute in…
(BUP) Zur Debatte zum Abfallwirtschaftsplan erklärt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Rainer Deppe:„Spätestens seit der Experten-Anhörung vom 31. August muss für alle klar sein, dass dieser Abfallwirtschaftsplan für die Tonne produziert wurde. Die Liste der Mängel am Plan ist lang. Das zeigt die ideologische Verbohrtheit die hinter dem Plan steckt – anders lässt sich die Mängelliste nicht erklären. Die Datenbasis des Plans ist seit 5 Jahren veraltet, die Gewerbeabfallmengen fehlen, die beschriebenen Überkapazitäten bei der Verbrennung gibt es nicht, die Nähe und die gleichmäßige Auslastung der Anlagen wird durch das 5-Regionen-Modell gerade nicht erreicht, die aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen…
(BUP) Auf Antrag der FDP hat sich der Landtag mit der Leitentscheidung der Landesregierung zur Braunkohle befasst. Dazu erklärt der energiepolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Dietmar Brockes:„Die Leitentscheidung wird erhebliche negative Auswirkungen für den Wirtschaftsstandort NRW und das Energieland Nr.1 haben. Von Ministerpräsidentin Kraft wäre zu erwarten gewesen, dass sie von selbst den Landtag vollumfänglich über die Auswirkungen des verringerten Braunkohleabbaus und steigender Strompreise informiert. Die Menschen im Rheinischen Revier, Wirtschaft und Verbraucher haben einen Anspruch auf diese Klarheit. Von daher ist es nicht hinnehmbar und geradezu beschämend, dass der Landtag diese Debatte gegenüber der rot-grünen Landesregierung einfordern musste. Die Informationspolitik…
(BUP) Schon eine moderate Steigerung der Alltagsbewegung um nur 20 Minuten täglich wirkt sich positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden aus. Das gilt insbesondere auch für Ältere. Anregungen für einen bewegteren Alltag - ohne großen Aufwand - mit leicht umsetzbaren Tipps gibt das Programm „Älter werden in Balance“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), das vom Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) unterstützt wird. Anlässlich des internationalen Tages der älteren Menschen am 01. Oktober erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA: „Vielerlei körperliche Funktionen sind bis ins hohe Alter trainierbar, das zeigt die neuere Forschung. Bewegungsprogramme für mehr Aktivität und…
(BUP) Der Beschluss der Landesregierung zu einer neuen Leitentscheidung für das Rheinische Braunkohlenrevier ruft die Kritik der FDP-Landtagsfraktion hervor.Mit der Leitentscheidung soll der Braunkohletagebau Garzweiler II räumlich so verkleinert werden, dass die Ortschaften Holzweiler und Dackweiler sowie der Hauerhof nicht umgesiedelt und geschätzte 400 Millionen Tonnen Braunkohle nicht gefördert werden. Außerdem soll der Sicherheitsabstand von 100 auf mindestens 400 Meter für Holzweiler erweitert werden.Die FDP-Fraktion wirft der Landesregierung vor, „einmal mehr koalitionspolitisches Kalkül über den Erhalt von Arbeitsplätzen gestellt“ zu haben. Mit diesem „Einstieg in den Ausstieg“ aus der Braunkohle setze Rot-Grün die Sicherheit und Bezahlbarkeit der Energieversorgung in Deutschland…
(BUP) Zur Leitentscheidung der Landesregierung zum Braunkohletagebau Garzweiler II erklärt der bergbaupolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Josef Wirtz:„Wir begrüßen, dass die Landesregierung trotz anfänglicher Ablehnung nun doch unsere Forderung erfüllt hat, die wesentlichen Festlegungen zur zukünftigen Gestaltung des Tagebaus Garzweiler II in einer Leitentscheidung zu treffen und dies nicht einem langjährigen Planänderungsverfahren des Braunkohleausschusses zu überlassen. Anwohner und Unternehmen brauchen rasche Klarheit, wie es mit dem Tagebau weitergeht. Die gestern vom Kabinett beschlossene Leitentscheidung wirft eine ganze Reihe von Fragen auf, die zu neuen Verunsicherungen in der Region führen. So ist beispielsweise nach der gestrigen Leitentscheidung nicht klar, ob die neue…