(BUP) Die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking strebt eine einheitliche Lösung einer für die Verbraucherinnen und Verbraucher nachvollziehbaren Kennzeichnung für die Haltungsbedingungen von Nutztieren an. "Unser Ziel ist der mündige Verbraucher. Aber nur wer informiert ist, kann eine bewusste Entscheidung treffen. Es ist erfreulich, dass die Landwirtschaft und der Handel sich auf den Weg machen, die Haltungsbedingungen weiter zu optimieren und über Kennzeichnungen noch transparenter zu kommunizieren. Aber dafür benötigen sie Unterstützung und insbesondere Konsumenten, die bereit sind, dies auch finanziell zu honorieren. Qualität hat ihren Preis. Lebensmittel dürfen nicht billig sein, sie müssen preiswert sein – das heißt ihren…
(BUP) „Insektensterben und ein stummer Frühling statt Vogelgezwitscher – die Vielfalt der Arten in NRW und Deutschland ist akut bedroht. Der Tag des Artenschutzes erinnert uns daran, dass politisch Verantwortliche sich deutlich stärker als bislang für unsere Umwelt einsetzen müssen. Wir müssen endlich mehr Wildnis wagen in Deutschland. Konkret bedeutet das auch, mehr Lebensräume für Vögel und Insekten zu schaffen. So können etwa Städte und Gemeinden durch einen Verzicht auf Insektengifte und das Anlegen von Blühstreifen ihren Beitrag zum Schutz bedrohter Arten leisten. Besonders drastisch ist die Gefahr für unsere Natur beim Thema Bienen. Am Mittwoch hat die Europäische Behörde…
(BUP) Der Landtag hat heute in einer Aktuellen Stunde über die Atomkraftwerke in Belgien debattiert. Zur Debatte erklärt der Aachener FDP-Landtagsabgeordnete Dr. Werner Pfeil: „Die Debatte über die belgischen Kernkraftwerke bedarf überparteilicher Geschlossenheit. Die SPD hat heute aber leider versucht, die berechtigten Sorgen der Menschen zur politischen Profilierung zu nutzen. Doch das alte Sprichwort vom Finger, mit dem man auf andere zeigt, hat sich bestätigt. Während die SPD mit einem empört geschwungenen Zeigefinger die Landesregierung für ihr Bemühen um eine Abschaltung der belgischen Atomkraftwerke kritisieren wollte, zeigten drei Finger deutlich zurück.Die Landesregierung hat seit ihrem Amtsantritt und mit Unterstützung des…
(BUP) Hohe Lärmbelastungen sind ein ernst zu nehmendes Gesundheitsproblem. Nach Angaben des Umweltbundesamtes fühlen sich mehr als 60 Prozent der Bevölkerung durch Lärm belästigt, als stärkster Lärmverursacher wird dabei der Straßenverkehr empfunden. Die Landesregierung unterstützt die Städte und Gemeinden bei der Erfassung der Lärmbelastung und der Aufstellung der Lärmaktionspläne. Unter anderem erstellt das Landesumweltamt (LANUV) die Lärmkarten für die Städte und Gemeinden mit weniger als 100.000 Einwohnern und die beiden großen Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn. Die Lärmkarten sind eine wichtige Grundlage für die Erarbeitung und Umsetzung von Maßnahmen zur Lärmminderung. Jetzt hat das Umweltministerium neue Lärmkarten für Nordrhein-Westfalen veröffentlicht, die…
(BUP) Zu der heutigen Auswertung der Anhörung zur Windenergie im Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung erklärt der energiepolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dietmar Brockes: „Die Anhörung hat deutlich gemacht, dass die Akzeptanz für die Windenergie in den meisten Regionen Nordrhein-Westfalens schon verloren ist. Sachverständige sprachen sogar von ‚Ohnmacht in der Bevölkerung‘ und einem ‚letzten Hoffnungsschimmer‘ durch die Initiative der NRW-Koalition. Für uns ist deshalb klar: Die Energiewende können und dürfen wir nicht gegen die berechtigten Interessen der Betroffenen umsetzen. Unser Anliegen, den Ausbau der Windenergie in geordnete Bahnen zu lenken, bleibt richtig und erfährt Zuspruch, etwa auch von Vertretern von…
(BUP) Zum Thema Kohleausstieg und der aktuellen Umfrage zum Thema erklärt Mona Neubaur, Vorsitzende der GRÜNEN NRW: „Zwei von drei Menschen in NRW sprechen sich in einer aktuellen Umfrage für Klimaschutz und einen zeitnahen Kohleausstieg aus. Die NRW-Landesregierung geht darauf bislang nicht ein und schiebt den Kohleausstieg weiterhin auf den Sankt-Nimmerleins-Tag. Auch in der heutigen Pressekonferenz hörte man nichts konkretes und keine zukunftsweisenden Ideen zu diesem Thema. Dabei wäre MP Armin Laschet gefordert. NRW braucht dringend Gespräche über einen geregelten und verlässlichen Ausstieg aus der Braunkohle. Nur so kann Deutschland die international vereinbarten Klimaziele einhalten, nur so kann es einen…
(BUP) Vor hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wurde in Düsseldorf der Deutsche Nachhaltigkeitspreis 2017 vergeben. Zahlreiche Städte, Gemeinden und Unternehmen überzeugten die Jury mit ihren Nachhaltigkeitskonzepten. Ministerpräsident Armin Laschet übergab den Deutschen Nachhaltigkeitspreis an Gemeinden und Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen. Der Preis für die nachhaltigste Kleinstadt ging an die Eifelgemeinde Nettersheim, der Preis für das nachhaltigste Unternehmen an die Deutsche Telekom. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wurde zum zehnten Mal vergeben. Die Preisverleihung zählt zu den jährlich größten deutschen Nachhaltigkeitsveranstaltungen. "Der Wandel zu einer nachhaltigen Welt muss zu Hause beginnen, wenn er erfolgreich sein soll. Wir müssen uns alle gemeinsam anstrengen,…
(BUP) Die Umsetzung der Düngeverordnung in Nordrhein-Westfalen war Thema einer Sachverständigenanhörung des Landwirtschaftsausschusses am 8. November im Landtag. Sachverständige der Kommunen, aus Umweltverbänden sowie aus der Wasser- und Landwirtschaft beantworteten ausführlich die Fragen der Abgeordneten. Dazu erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Rainer Deppe: „Wasserkooperationen und die neue Düngeverordnung sind wirksame Mittel, um Grundwasserverschmutzungen vorzubeugen. Das hat die Anhörung klar bestätigt. Fast 12.000 Landwirte in Nordrhein-Westfalen engagieren sich bereits freiwillig in einer Wasserkooperation. Die Erfolge sind durchaus messbar, wie auch die Landwirtschaftskammer noch einmal bekräftigte. Trotzdem ist das System noch ausbaufähig und sollte in Zukunft noch weiter gefördert werden. Als…
(BUP) Mit dem "Ernährungsgipfel NRW 2017" lädt das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW (MULNV) heute in der Rheinterrasse Düsseldorf – in dieser Form erstmalig – zu einem Branchentreff der NRW-Ernährungswirtschaft ein. "Unsere Landwirtschaft, unser Lebensmittelhandwerk und unsere überwiegend mittelständisch strukturierte Ernährungswirtschaft erzeugen eine außergewöhnlich große Vielfalt an Lebensmitteln in bester Qualität", sagte NRW-Ernährungsministerin Christina Schulze Föcking im Vorfeld der Veranstaltung. Unter dem Titel "NRW hat viel zu bieten – Chancen und Perspektiven für die Landwirtschafts- und Ernährungsbranche" treffen auf dem Ernährungsgipfel Akteure der Landwirtschaft, der Ernährungswirtschaft, des Handels sowie der Verbraucherverbände und -initiativen zusammen. Zentrales Thema auf…
(BUP) Unternehmen der Windenergiebranche berichten von einem Systemfehler bei der Förderung von Windenergieanlagen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Von der großen Koalition zugelassene Schlupflöcher würden Dumpingpreise ermöglichen, so dass nordrhein-westfälischen Projekten die Förderung entgehe und ein Strukturbruch drohe. Hierzu erklärt der energiepolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dietmar Brockes: „Die Fehler im Erneuerbare-Energien-Gesetz zeigen erneut, dass sich das planwirtschaftliche System der Förderung der Erneuerbaren überlebt hat. Wenn die Branche eine Zukunft haben soll, muss sie eigene Geschäftsmodelle entwickeln können. Es ist nachhaltiger, wenn auch für die erneuerbaren Energieträger in Zukunft die Regeln des Marktes mit allen Chancen und Risiken gelten und die ständige Abhängigkeit…
(BUP) „Mit dem Kühlturmabriss am Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich im Herbst dieses Jahres wird die Energiewende in Rheinland-Pfalz buchstäblich sichtbar. Dieses Ereignis ist eine Zäsur für die Energiepolitik des Landes“, erklärte Energieministerin Ulrike Höfken heute während der Info-Schiffstour unter dem Motto „Aufbruch in die Energiezukunft. Der sichere und zügige Rückbau des AKW mit rund 500.000 Tonnen Abbaumasse ist eine Herkulesaufgabe“, so Höfken. Mit dem Abriss des Kühlturms verschwinde das weithin sichtbare Symbol für die gefährliche Atomenergie. „Diesen Meilenstein haben wir vor allem Bürgerinnen und Bürgern vor Ort, Kommunen, Umweltverbänden und Vertreterinnen und Vertretern der Bundes- und Landespolitik zu verdanken, die sich mit…
(BUP) Viele Menschen interessieren sich zunehmen für den Umweltschutz: Eine lobenswerte Entwicklung, die noch sehr viel Potential hat und sicherlich helfen könnte, die Natur zu schonen und einen besseren Einklang zwischen der Spezies Mensch und dem Planeten Erde herzustellen. Recycling, Upcycling, Wiederverwertung – Die Bewahrung von brauchbaren Gütern vor der Vernichtung hat viele Namen, viele Fassetten und kann von jedem Menschen umgesetzt werden. Natürlich muss auch die Alltagstauglichkeit stimmen, denn der Mensch ist in seiner Natur eher bequem und möchte einfache, konkrete Lösungen. So kann jeder Mensch einen Beitrag leisten.1. Natürlich die MülltrennungEigentlich sollte die Mülltrennung nichts Besonderes mehr sein,…
(BUP) Die Landes- und Fraktionsvorsitzenden von CDU NRW und FDP NRW, Armin Laschet und Christian Lindner, werfen der rot-grünen Landesregierung mit Blick auf die finanzielle Beteiligung des Landes an den Pannenmeilern Tihange und Doel Doppelmoral vor. Zudem kündigten die Fraktions- und Parteivorsitzenden an, dass CDU und FDP die finanzielle Beteiligung von Nordrhein-Westfalen über den Pensionsfonds des Landes an den umstrittenen Reaktoren Tihange und Doel schnellstmöglich beenden wollen.Armin Laschet: „Die umstrittenen Bröckelreaktoren Tihange und Doel sind ein regelrechtes Sicherheits- und Gesundheitsrisiko für ganz Nordrhein-Westfalen. Gerade die Menschen in der Grenzregion verfolgen die wöchentlichen Hiobsbotschaften über den Zustand der Kernkraftwerke in Belgien…
(BUP) „Der weitere Betrieb des maroden AKW Tihange ist ein unverantwortbares Spiel mit dem atomaren Feuer. Dass das mit Uranbrennstoff aus deutschen Uranfabriken in Lingen und Gronau möglich gemacht wird ebenso. Die Bundesumweltministerin muss diese Exporte endlich stoppen und darf nicht länger den Betrieb von Tihange mit Ausfuhrgenehmigungen für Uranbrennstoff unterstützen. Daher begrüßen wir die heutige Aktion von Greenpeace vor der Brennelementefabrik in Lingen. Die Linke setzt sich seit Jahren dafür ein, dass endlich auch die vom Atomausstieg ausgenommenen Uranfabriken in Gronau und Lingen stillgelegt werden", sagt Christian Leye, Landessprecher der NRW-Linken und deren Spitzenkandidat zur bevorstehenden Landtagswahl.„Wenn die Bundesregierung…
(BUP) Die nächste UN-Klimakonferenz findet als „COP 23“ vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn statt. Mit den erwarteten bis zu 25.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird es die größte internationale Konferenz werden, die jemals in Deutschland stattgefunden hat. In der jüngsten Kabinettsitzung hat die Landesregierung über das Engagement Nordrhein-Westfalens beraten und grünes Licht für die Planung vielfältiger Beiträge und Aktivitäten gegeben. Europaminister Franz-Josef Lersch-Mense: „Nordrhein-Westfalen freut sich auf die COP 23. Sie bietet einem großen internationalen Publikum die einzigartige Möglichkeit, unser Land kennenzulernen. Der internationale Standort Bonn ist dafür ein hervorragend aufgestelltes Umfeld. Wir werden die logistische, organisatorische und…