(BUP) Gemeinsam mit dem CDU-Abgeordneten Hubertus Fehring (Willebadessen, Kreis Höxter) fordert Friedhelm Ortgies die Landesregierung auf, zu den Alternativen zu einer Nordsee-Pipeline für die Entsorgung der Laugenabwässer der K+S AG Stellung zu nehmen.„Nach der Distanzierung der niedersächsischen Landesregierung muss der hiesige Umweltminister Farbe bekennen“, so Ortgies weiter. „Es wird Zeit, dass er unseren CDU-Antrag zur Rohstoffgewinnung anstelle des Baus einer Pipeline unterstützt, den wir aus aktuellem Anlass im Juni in den Landtag eingebracht haben. Nachdem das gemeinsame Anliegen der NRW-Landtagsfraktionen zum Bau einer Fernleitung in die Nordsee am Widerstand des niedersächsischen Ministerpräsidenten Weil gescheitert ist, muss umgehend über Alternativen nachgedacht…
(BUP) Anlässlich des gestern zu Ende gegangenen Klimacamps im Rheinland erklärt Lisa-Marie Friede, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW:„Auch nach dem Klimacamp ist der friedliche Kampf gegen den Kohleabbau noch lange nicht zu Ende. Wir werden uns weiter als Teil der Antikohlebewegung gegen den Kohleabbau und die Kohleverstromung einsetzen – bis kein Dorf, kein Feld und kein Wald mehr für die Kohle zerstört wird. Der Widerstand ist wichtig, denn es kann nicht sein, dass heute noch Menschen aus ihren Dörfern vertrieben werden, nur damit RWE aus der klimaschädlichen Braunkohle Profit schlagen kann. Die enorme Zerstörung der Landschaft und die rücksichtslose Ausbeutung…
(BUP) Die Bilanz des Unwetters vom vergangenen Montag ist erschreckend: Zwei Männer starben, eine Frau wurde schwer verletzt, hunderte von Menschen sind vorübergehend obdachlos. Auch vier Tage danach haben das Münsterland und die Stadt Münster mit den Nachwirkungen der schweren Gewitter mit heftigen Regenfällen zu kämpfen: Keller und Tiefgaragen stehen noch unter Wasser, viele öffentliche Gebäude sind noch nicht wieder nutzbar, Kläranlagen funktionieren nur eingeschränkt. Feuerwehr, Polizei, Abfallwirtschaft und Technisches Hilfswerk – aber auch Nachbarn und Freiwillige leisten bewundernswerte Arbeit. Der Oberbürgermeister von Münster Markus Lewe ist seit dem Unwetter unermüdlich vor Ort im Einsatz, koordiniert Hilfsprojekte und sorgt sich…
(BUP) Mehr als die Hälfte aller auf der Welt vorkommenden Rotmilane brüten in Deutschland. Doch der Bestand des Greifvogels mit dem imposanten Erscheinungsbild geht seit Jahren zurück. Ein neues Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt soll helfen, diesen Trend wieder umzukehren – mit Maßnahmen zum Schutz der Horste und zur Verbesserung der Lebensraumbedingungen in der Rhön. Das Bundesumweltministerium fördert das Vorhaben mit 680.000 Euro.Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Wir wollen dafür sorgen, dass der Bestand des Rotmilans in Deutschland wieder deutlich ansteigt. Eine Voraussetzung dafür sind Lebensräume, in denen der Rotmilan ausreichend Nahrung zur Aufzucht seiner Jungen findet. Das neue Rotmilan-Projekt in der…
(BUP) Vom 01. Mai bis zum 30. Juni 2014 konnten bundesweit Schulklassen und AG's zum Schulwander-Wettbewerb antreten. Nun wurden von einer Fach-Jury die Gewinner ermittelt, eingeteilt in drei Altersgruppen.Insgesamt haben 43 Schulklassen und Arbeitsgemeinschaften aus zwölf Bundesländern am Schulwander-Wettbewerb teilgenommen. Dabei waren alle Altersgruppen und Schulformen vertreten. Fünf der teilnehmenden Klassen kamen aus Förderschulen oder hatten Kinder mit Behinderungen inkludiert. Unterteilt in drei Altersgruppen - Klassen 1 und 2, Klassen 3 bis 5 und die Oberstufe ab der 6. Klasse - wurden die Preise von einer Fach-Jury ausgelobt.Gewonnen haben:Die 2. und 1. Klasse der Grundschule Nordalben mit dem "Wander-Wald-Erforschungstag". Die…
(BUP) Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) legen gemeinsame Broschüre zum Umgang mit dem Landschaftswandel vorDeutschland verfügt über verschiedenartige Kulturlandschaften, die entsprechend der gesellschaftlichen und nutzungsbedingten Rahmenbedingungen schon immer Veränderungen unterlagen. Die Energiewende, der Klimawandel und die demografische Entwicklung sind momentan wesentliche Treiber, die dafür verantwortlich sind, dass sich Landschaften immer stärker und schneller verändern.Eine vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gemeinsam herausgegebene Broschüre zeigt auf, wie sich Kulturlandschaften in der Vergangenheit gewandelt haben, welche Trends sich abzeichnen und welche Möglichkeiten Raum- und Landschaftsplaner…
(BUP) Noch genau einen Monat läuft der Fotowettbewerb „Wildes NRW“ des NRW-Umweltministeriums und der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege: Bis zum 31. August 2014 können Fotografinnen und Fotografen ihre Fotos wild lebender Tiere in Nordrhein-Westfalen einsenden. Die Preise werden in zwölf Monatskategorien vergeben. Als ersten Preis loben die Veranstalter 600 Euro aus, als zweiten 400 Euro und als dritten 300 Euro. Die neun Viertplatzierten erhalten jeweils 150 Euro. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich mit Motiven aus NRW bewerben. Die Tiere müssen in ihren natürlichen Lebensräumen fotografiert worden sein – allerdings nicht unbedingt im Zeitraum des Wettbewerbs. Auch Fotos…
(BUP) „Derzeit befinden wir uns mittendrin in der Klimakrise – unterschiedliche Faktoren spielen eine Rolle dafür, dass durch die globale Erwärmung immer weniger natürlicher Lebensraum erhalten bleibt und zudem auch durch Umweltkatastrophen zerstört wird. Schuld daran sind unter anderem auch die durch Braunkohleabbau verursachten CO2-Emissionen, deren größte europäische Quelle direkt vor unserer Haustür im rheinischen Braunkohlerevier zu finden ist.“ Ursprünglich sollte das Klimacamp in Borschemich direkt am Tagebau Garzweiler stattfinden – eines der Dörfer, das für die von RWE geplante Ausweitung des rheinischen Braunkohlereviers weichen soll. Zahlreiche Dörfer sind bereits umgesiedelt worden, andere – wie auch Borschemich – befinden sich…
(BUP) Deutschland verfügt über verschiedenartige Kulturlandschaften, die entsprechend der gesellschaftlichen und nutzungsbedingten Rahmenbedingungen schon immer Veränderungen unterlagen. Die Energiewende, der Klimawandel und die demografische Entwicklung sind momentan wesentliche Treiber, die dafür verantwortlich sind, dass sich Landschaften immer stärker und schneller verändern. Eine vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gemeinsam herausgegebene Broschüre zeigt auf, wie sich Kulturlandschaften in der Vergangenheit gewandelt haben, welche Trends sich abzeichnen und welche Möglichkeiten Raum- und Landschaftsplaner haben, die Veränderungen naturverträglich und vorausschauend zu steuern.Die BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel sieht im Landschaftswandel eine große Herausforderung: „Unsere Kulturlandschaften sind…
(BUP) Löchrig wie ein Schweizer Käse - so sieht es unter dem Ruhrgebiet aus. Einst war hier das Zentrum des deutschen Steinkohlebergbaus. Heute kämpfen die Menschen mit Folgeschäden. Damit die alten Schächte nicht voll Wasser laufen und einstürzen, muss aufwändig abgepumpt werden. Das kostet viel Geld, und ein Ende der Maßnahmen ist nicht abzusehen. Weitere Beiträge von Made in Germany: http://www.dw.de/german/madeingermany Bergbauschäden - Kosten für die Ewigkeit | Made in Germany by DW (Deutsch)
(BUP) Der Gesundheitszustand des nordrhein-westfälischen Waldes zeigte auch im letzten Jahr eine fallende Tendenz. Die Gründe dafür liegen nicht wie zu Beginn der Erhebungen in den achtziger Jahren in schlechter Luft- und Bodenqualität. Heute sind am Wald auch die ersten negativen Folgen des Klimawandels abzulesen. „Die jährliche Erhebung zum Waldzustand liefert uns wichtige Ergebnisse, um den Wald auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten“, erläuterte der parlamentarische Staatssekretär Horst Becker heute beim Start der Erhebungen zum Waldzustandsbericht 2014 im Solinger Staatswald. "Die Werte des letzten Berichts waren besorgniserregend. Demnach haben wir heute fast dreimal so viele Bäume mit starken Schäden wie zu…
(BUP) Umweltministerium gibt Stellungnahme zur Strukturvision „Schiefergas“ und zum Einsatz der Fördertechnologie ab – Ministergespräche mit der niederländischen Regierung im August geplantDie nordrhein-westfälische Landesregierung lehnt die geplanten Fördervorhaben der niederländischen Regierung unter Einsatz der Risikotechnologie „Fracking“ ab. Dies teilte das NRW-Umweltministerium in einer formellen Stellungnahme der Regierung der Niederlande mit. „Die in Nordrhein-Westfalen bestehenden Bedenken können mit dem derzeit vorliegenden Bericht nicht ausgeräumt werden. Auch aus diesem Grund tritt die Landesregierung Nordrhein-Westfalens dafür ein, die Arbeiten zur Strukturvision Schiefergas nicht fortzuführen“, heißt es in der Stellungnahme, die jetzt versandt wurde. "Fracking ist eine Technologie, bei der selbst renommierte Wissenschaftlerinnen und…
(BUP) Neues Web-Video und Broschüre geben Tipps für Ausflüge und Wanderungen in den Nationalpark Eifel und den weiteren 14 Naturparken in Nordrhein-Westfalen.Alte Buchenwälder, mystische Moore, knorrige Eichenbäume, moosbedeckte Auenwälder, blühende Heideflächen, ausgedehnte Wasserlandschaften und wilde Mittelgebirgsbäche: Nordrhein-Westfalen hat eine faszinierende Artenvielfalt und einzigartige Naturräume. Gerade in den 14 Naturparken und dem Nationalpark Eifel wird das „Wilde NRW“ sichtbar und erlebbar. "Jeder dieser wertvollen Naturräume ist ein Schatz vor unserer Tür", sagte NRW-Umweltminister Johannes Remmel. "In NRW sind Tausende verschiedener Pflanzen- und Tierarten heimisch. Gerade die Naturparke in NRW und der Nationalpark Eifel sind Garanten für diese biologische Vielfalt, denn sie…