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(BUP) „In Rheinland-Pfalz haben wir in den letzten Jahren wichtige Verbesserungen für den Tierschutz erzielen können. Mit dem Klagerecht für Tierschutzverbände haben wir Tieren eine Stimme gegeben und damit die Beteiligung des Tierschutzes verbessert. Auf Bundesebene konnten wir ein früheres Ende der tierquälerischen Käfighaltung von Legehennen durchsetzen. Den Kommunen haben wir mit der Katenschutzverordnung - im engen bundesgesetzlichen Spielraum - ermöglicht, die Verwilderung von Katzen und somit Tierleid zu mindern. Den verantwortlichen Umgang mit Tieren haben wir zum Beispiel an Schulen zum Thema gemacht oder durch den Sachkundenachweis für besonders geschützte Arten umgesetzt“, erklärte Umweltministerin Ulrike Höfken heute im Plenum.…
(BUP) Umweltministerin Ulrike Höfken wurde von der Stiftung für Ökologie und Demokratie zur Ökologia 2017 ernannt. Die Stiftung beruft jährlich eine Botschafterin der Ökologie. Umweltministerin Höfken will in ihrem Jahr als Ökologia vor allem dafür werben, Raum für Wildnis und Lebensräume für heimische Tiere und Pflanzen zuzulassen und zu vernetzen. „Rheinland-Pfalz ist artenreich, bunt und vielfältig. Wir wollen ein Netzwerk für die biologische Vielfalt spannen. Der neue Nationalpark Hunsrück-Hochwald gehört ebenso dazu wie die Sicherung der Auwälder am Rhein, der Erhalt des Westwalls als Biotopverbund oder die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Biotopverbundes im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Durch Korridore und Trittsteine sollen die…
(BUP) Mit Unverständnis reagierte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken auf Presse-Aussagen des EU-Kommissars für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Phil Hogan, am Rande der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin. „EU-Kommissar Hogans Angriff auf den ökologischen Landbau ist völlig unsachlich und entbehrt jeder Grundlage. Seit Amtsantritt fehlt es an Unterstützung für die Biobranche durch die EU Kommission. Mit seiner Revision der EU-Öko-Verordnung ist der Kommissar zumindest vorerst an den Mitgliedstaaten und dem EU-Parlament gescheitert. Diese Revision würde dem Ökolandbau in Europa die bestehenden Grundlagen zerstören. Nun begründet Kommissar Hogan auch noch seine Strategie zur Durchsetzung dieser neuen EU-Öko-Verordnung mit den in…
(BUP) Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler begrüßte die aktuelle Information aus dem Bundesministerium für Gesundheit an die Länder, ein Verbot der Herstellung sowie der Anwendung von Frischzellen und sogenannten xenogenen Organextrakten gesetzgeberisch auf den Weg bringen zu wollen.Bereits vor geraumer Zeit hatte sich Bätzing-Lichtenthäler mit Blick auf mögliche Infektionsgefahren und Immunreaktionen der Frischzellentherapie an Bundesgesundheitsminister Gröhe gewandt, mit der Bitte, eine gesetzliche Regelung auf Bundesebene herbeizuführen. Frischzellen, die aus Tierföten gewonnen werden, werden unter anderem im Rahmen von Schönheitstherapien injiziert. Medizinische und klinische Untersuchungen bestätigten bestehende Risiken einer Übertragung von Krankheitserregern sowie Allergierisiken durch eine derartige Therapie, ohne einen Nutzen…
(BUP) „Keine Naturkatastrophe hat die deutschen Wälder in der jüngeren Vergangenheit so durchgerüttelt wie das Orkan-Tief Kyrill. Kyrill hat allen deutlich gemacht, dass reine Nadelwälder dem Klimawandel zukünftig nicht standhalten können. Kyrill hat auch gezeigt, dass der Weg zurück zu Mischwäldern mit heimischen Baumarten und eine naturnahe Bewirtschaftung unsere Wälder erhalten und im Klimawandel stärken“, erklärte Forstministerin Ulrike Höfken anlässlich des morgigen 10. Jahrestages des Sturmtiefs Kyrill. In der Nacht vom 18. Januar 2007 verwüstete der Orkan große Waldgebiete in Deutschland. In Rheinland-Pfalz traf der Sturm vor allem den Westerwald, aber auch die Hochlagen von Hunsrück und Eifel. Kyrill hinterließ…
(BUP) Bei Proben aus einem Rassegeflügelbestand in Wörth, im Kreis Germersheim, hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) gestern Abend die niedrigansteckende Vogelgrippe-Variante des Typs H5 bestätigt. Am Wochenende hatte das Landesuntersuchungsamt bei mehreren Tieren aus dem Betrieb mit zum Teil seltenen Rassen das Geflügelpest-Virus nachgewiesen und den Verdacht auf Vogelgrippe festgestellt. Die Experten des Umweltministeriums haben die für Seuchenbekämpfung zuständige Kreisverwaltung auf die geltende Rechtslage wie auch auf die rechtlichen Bedingungen für Ausnahmemöglichkeiten hingewiesen, aber entgegen den Verlautbarungen aus dem Kreis keine Weisung gegeben. „Gerade im Hinblick auf seltene Rassen wollen wir, dass in den Kreisen die Möglichkeiten genutzt werden können, die…
(BUP) „Wir brauchen eine bundesweit verpflichtende und klare Kennzeichnung, die die Qualität der Tierhaltung bei Lebensmitteln tierischer Herkunft sichtbar macht“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken heute bei der Veranstaltung „Kennzeichnung des Tierwohls“ in Mainz. „Der Einstieg über ein freiwilliges Label zum Tierwohl kann dabei nur ein erster Schritt auf dem Weg in die richtige Richtung sein. Wir werden uns deshalb für eine Stufenlösung hin zu einer verpflichtenden Kennzeichnung einsetzen“, so Höfken.Die Nachfrage der Verbraucherinnen und Verbraucher nach tiergerecht erzeugten Lebensmitteln steige und die Forderung nach Rückverfolgbarkeit und Transparenz werde lauter. Das bestätigt auch das Nutztiergutachten des Wissenschaftlichen Beirates des Bundesministeriums für…
(BUP) Noch immer sind Krebserkrankungen nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Um die Versorgung krebskranker Patientinnen und Patienten in Rheinland-Pfalz weiter auszubauen und zu verbessern, hat das Land gemeinsam mit der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 2014 die Krebsregister Rheinland-Pfalz gGmbH gegründet. „Das neue Krebsregister hat die Aufgabe, flächendeckend Patientendaten über Auftreten, Behandlung und Verlauf von bösartigen Neubildungen zu erfassen, die Daten auszuwerten und an die meldenden Ärztinnen und Ärzte zurückzumelden. Damit wird die Versorgung der Patientinnen und Patienten nachhaltig verbessert“, erklärte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich der Pressekonferenz zum aktuellen Stand der Einrichtung des Krebsregisters. Rheinland-Pfalz hat im vergangenen…
(BUP) Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat den Verdacht der Vogelgrippe des Typs H5 in einem Rassegeflügelbestand in Wörth bestätigt. Dabei handelt es sich nach bisher vorliegenden Ergebnissen vermutlich nicht um die aktuell kursierende hochansteckende Variante des Typs H5N8. Das LUA hat die Proben zur weiteren Untersuchung an das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf die Insel Riems geschickt. Mit Ergebnissen des FLI kann Mitte der Woche gerechnet werden.„Wir haben die Kreisverwaltung Germersheim gestern Abend über den Verdacht informiert. Sie wird umgehend alle notwendigen Maßnahmen einleiten“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken heute. Rund 540 Tiere, zum Beispiel Enten und Gänse, müssen bedauerlicherweise zum Schutz der weiteren…
(BUP) Die Verdachtsfälle der Vogelgrippe in Rheinland-Pfalz haben sich bestätigt. Das teilte Umweltministerin Ulrike Höfken heute mit. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hatte bei verendeten Wildvögeln in Koblenz und am Laacher See das Geflügelpest-Virus H5N8 nachgewiesen. Weitere Untersuchungen des Friedrich-Loeffler-Instituts ergaben jetzt, dass es sich um die hochansteckende Variante von H5N8 handelt. Höfken: „Es war zu erwarten, dass die Geflügelpest auch Wildvögel in Rheinland-Pfalz erreicht. Wir haben daher bereits im November die Kreise aufgefordert, die Aufstallung in Risikogebieten anzuordnen. Jetzt gilt es vor allem mit den Maßnahmen in den betroffenen Kreisen die Nutzgeflügelbestände im Land zu schützen.“Im betroffenen Kreis Mayen-Koblenz besteht bereits…
(BUP) Zu aktuellen Entwicklungen in der Forstpolitik erklärt der forstpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Nico Steinbach: „Rheinland-Pfalz hat im Bundesrat einen Erfolg errungen: Die Landesregierung mit Umweltministerin Ulrike Höfken hat die Mehrheit der Bundesländer hinter einer Änderung des Bundeswaldgesetzes versammelt. Die Folge ist, dass die Gemeinschaftsforstämter in Rheinland-Pfalz nun wohl ihre erfolgreiche Arbeit fortführen können – für die Waldbewirtschaftung, die Holznutzung, den Tourismus, die Naherholung und die Umweltbildung.“ Steinbach betont: „Der Wald ist von ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlicher Bedeutung. Die erfolgreiche Bewirtschaftung des Waldes ist jedoch in Gefahr, wenn Gemeinschaftsforstämter nicht mehr bestimmte Dienstleistungen für kommunale und private Waldbesitzer erbringen dürfen.…
(BUP) Online-Shopping bedeutet für viele Menschen ein Komfort- und Zeitgewinn – und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Über 50 Millionen Internet-Nutzer in Deutschland kaufen mittlerweile online ein. Das ist nicht verwunderlich – Online-Shopping funktioniert schnell und einfach: Ein paar Klicks im Internet und schon ist die Ware bestellt. Gerade zur Weihnachtszeit haben Internetbestellungen Hochkonjunktur. Die Kehrseite des Online-Shoppings: „Online-Shopping verursacht auch klimaschädliche Treibhausgase. Denn fast die Hälfte aller Bestellungen wird wieder zurückgeschickt“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken anlässlich der Veröffentlichung des Flyers „Online-Shopping – Was hat das Klima davon?“. Außerdem belaste das Verpackungsmaterial sowohl die Ressourcen als auch die Umwelt.Das Gute:…
(BUP) „Der Wald ist nicht nur ein wichtiger Speicher für das klimaschädliche Kohlendioxid: Holz spielt auch als ressourcenschonender Baustoff eine zentrale Rolle. Denn durch seine Verwendung ersetzt er klimabelastende Materialien wie Beton, Stahl oder Aluminium. Zudem kann Holz wiederverwendet oder energetisch genutzt werden“, sagte Forstministerin Ulrike Höfken heute anlässlich der Mitgliederversammlung des Waldbesitzerverbandes in Boppard. „Wer mit Holz baut, schützt also das Klima“, so die Forstministerin. „In unserem Klimaschutzgesetz ist verankert, dass der Einsatz von Holz bei Baumaßnahmen künftig forciert werden soll“, ergänzte Höfken. Auch der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung hebt auf die Klimaschutzleistung der Wälder und die effiziente Nutzung…
(BUP) „Nach wie vor sind 73 Prozent der Waldbäume in Rheinland-Pfalz geschädigt. Der Anteil deutlicher Schäden ist zwei Prozent höher als 2015. Insgesamt hat sich der Zustand des Waldes gegenüber dem Vorjahr damit geringfügig verschlechtert“, berichtete Forst- und Umweltministerin Ulrike Höfken heute und stellte in Mainz den Waldzustandsbericht 2016 vor. Verschlechtert hat sich insbesondere der Kronenzustand bei den Buchen. Vor allem, weil die Buche in diesem Jahr viele Früchte getragen und dadurch weniger Blätter entwickelt hat. Bei der Eiche und Lärche haben sich die Kronen etwas verbessert. Fichte und Kiefer zeigen kaum Veränderungen. Aber auch in diesem Jahr bestätigt sich,…
(BUP) „Der Naturpark Rhein-Westerwald verbindet als einer der ältesten Naturparke Deutschlands seit mehr als 50 Jahren Mensch und Natur“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken heute als Schirmherrin des Naturpark-Regionalforums in Waldbreitbach. „Den Erhalt der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft zwischen Rhein und Westerwald verknüpft der Naturpark mit Zielen wie naturverträgliche Landnutzung, Umweltbildung und nachhaltige Regionalentwicklung“, so Höfken. Er bietet mit seinen charakteristischen Streuobstwiesen und seiner ausgedehnten Waldlandschaft Rückzugsräume für heimische Tiere und Pflanzen. Bienen und Schmetterlingen eröffnet der Naturpark Rhein-Westerwald zum Beispiel durch Blühstreifen und Blühwiesen einen neuen Lebensraum. Wanderer und Naturinteressierte erhalten hingegen einen Einblick in die heimische Flora und Fauna.…