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(BUP) Die Grünen-Landtagsfraktion hat im März eine Anfrage an die Landesregierung zu einer eventuellen Jagdpraxis im „Urwald vor den Toren der Stadt“ gerichtet. Zu den jetzt erhaltenen Antworten erklärt der Fraktionsvorsitzende, Hubert Ulrich: „Im Jahr 1997 wurde im Saarkohlenwald mit dem „Urwald vor der Toren der Stadt“ ein mehr als 1.000 Hektar großes Naturschutzgebiet geschaffen. Ziel ist es, dass sich die Natur frei und ohne forstwirtschaftliche Eingriffe entfalten kann, damit die ursprüngliche Vegetation und verloren geglaubte Tierarten zurückkehren können. Damit dies möglich ist, sollte es unserer Auffassung selbstverständlich sein, dass in dem Gebiet auch die Jagd untersagt wird. Ob dem…
(BUP) Anlässlich des Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche am Sonntag fordert die Linksfraktion im Saarländischen Landtag die Landesregierung auf, für einen Abbau der Tierversuche im Land zu sorgen und verstärkt Alternativmethoden zu erforschen. Der tierschutzpolitische Sprecher Ralf Georgi erklärt: „Der Schutz der Tiere ist unmissverständlich im Grundgesetz und in der Landesverfassung festgeschrieben. Dennoch werden sie Tag für Tag für meist verzichtbare Tierversuche elendig gequält. Es gibt nur eine Lösung, die der Verfassung entsprechen würde: Tierversuche müssen sofort auf das Notwendigste beschränkt und Alternativen deutlich stärker als bisher erforscht werden, damit bald ganz auf die qualvollen Versuche an Tieren verzichtet…
(BUP) Wie künftig das Zusammenleben von Menschen und Wölfen in der Großregion SaarLorLux problemlos verlaufen kann, ist Thema einer Tagung in der Europäischen Akademie in Otzenhausen. Ein Vorfall im vergangenen Jahr im Kreis St. Wendel erweckte schnell den Verdacht, dass der Wolf ins Saarland zurückgekehrt ist. Obwohl dies letztlich nur ein Fehlalarm war, zeigte sich, dass der saarländische Wolfsmanagementplan funktioniert. Nun hat eine eintägige Veranstaltung Einblicke in die Wolfsmanagementpläne von Lothringen, Luxemburg, Belgien, Rheinland-Pfalz und dem Saarland gegeben und die Chancen einer verstärkten Zusammenarbeit ausgelotet.„Diese Veranstaltung ist ein wichtiger Baustein unseres Wolfsmanagements im Saarland“, betont Umweltminister Reinhold Jost in seiner…
(BUP) Die diskutierte Verlängerung der Laufzeit der französischen Kernkraftwerke auf bis zu 60 Jahre, der aktuelle Stand der Umsetzung der Post-Fukushima-Maßnahmen und weitere Fragen zur Sicherheit des Atomkraftwerks in Cattenom standen auf der Agenda eines Treffens des Kraftwerksdirektors Guy Catrix und mit dem saarländischen Umweltminister Reinhold Jost am Mittwochabend in Saarbrücken. „Gerade beim Thema Atomkraft sind Transparenz und Information enorm wichtig. Wir müssen wissen und verstehen, wie der Nachbar jenseits der Grenze denkt. Nur dann können wir auch erfolgreich für unsere Interessen eintreten“, so Minister Jost. Er habe im Gespräch mit Catrix natürlich keinen Zweifel daran gelassen, dass die saarländische…
(BUP) Mit Unverständnis reagiert der saarländische Umweltminister Reinhold Jost auf die harsche Kritik von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt am Beschluss der Umweltminister von Bund und Ländern, eine blaue Umweltplakette für Autos mit geringem Schadstoff-Ausstoß einzuführen: „Wir müssen vor dem Hintergrund der festgestellten Grenzwert-Überschreitungen bei Diesel-Fahrzeugen schnellstmöglich wirksame Maßnahmen zur Minimierung von Abgasemissionen und Verbesserung der Luftqualität umsetzen. Das wollen wir unter anderem tun, indem wir die Automobilindustrie dazu verpflichten, bei Neufahrzeugen die Einhaltung der Stickoxid-Grenzwerte nach der Abgasnorm Euro-6 auch im Realbetrieb sicherzustellen. Und über die Einführung einer blauen Umweltplakette soll es neben Benzin-, Elektro- und Hybridfahrzeugen nur noch Dieselfahrzeugen mit…
(BUP) „Der Vorstoß des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt (CSU), das Mindesthaltbarkeitsdatum für alle Lebensmittel abzuschaffen, ist Schönfärberei und lenkt vom eigentlichen Problem ab.“, sagt Isolde Ries, verbraucherschutzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und erneuert gleichzeitig Ihre Forderung der Lebensmittelverschwendung Einhalt zu gebieten:„Nahrungsmittel wie Brot, Obst und Gemüse haben generell kein Mindesthaltbarkeitsdatum, machen dabei aber den größten Teil des Abfalls aus. Leicht verderbliche und nicht so lange haltbare Lebensmittel benötigen nach wie vor ein Mindesthaltbarkeits- oder Verfalldatum als wichtige Orientierung. Bei dauerhaft haltbaren Produkten wie Zucker und Salz aber auch bei anderen nicht verderblichen Lebensmitteln wie Kaffee, Tee und Nudeln…
(BUP) Rund 26.500 Hektar Wald mit einem jährlichen Nutzungspotenzial von mindestens 95.000 Erntefestmetern sind im Saarland in Händen von Privatleuten. Die tatsächliche Nutzung liegt jedoch gerade mal bei einem geschätzten Drittel dieses Potenzials und damit deutlich unter diesem Wert. Es ist davon auszugehen, dass ein Flächenanteil von ca. 16.000 Hektar nicht oder nicht regelmäßig bewirtschaftet wird. „Große Privatwaldanteile stellen sich heute als kleinparzellierte Flächen dar. Viele dieser Kleinprivatwaldbesitzer bewirtschaften ihren Wald nicht oder nur sporadisch, weil dies oftmals unwirtschaftlich und forstwirtschaftlich schwierig ist. Häufig sind die eigenen Flächen auch nicht bekannt, bzw. es fehlt das Know-how, wie der Wald fachgerecht…
(BUP) Die Grünen-Landtagsfraktion hat eine Anfrage an die Landesregierung gerichtet, mit der sie in Erfahrung bringen will, ob und in welcher Form im „Urwald vor den Toren der Stadt“ die Jagd ausgeübt wird. Hierzu erklärt der Fraktionsvorsitzende, Hubert Ulrich:„Seit dem Jahr 1997 existiert im Saarland mit dem „Urwald vor der Toren der Stadt“ im Saarkohlenwald ein mehr als 1.000 Hektar großes Wald-Naturschutzgebiet. In ihm soll sich die Natur ungestört entfalten können, damit die ursprüngliche Vegetation und verloren geglaubte Arten zurückkehren. Damit dies möglich wird, sollte es selbstverständlich sein, dass auch jegliche Jagd in diesem Naturschutzgebiet untersagt wird. Ob dem wirklich…
(BUP) Die Linksfraktion im Saarländischen Landtag fordert die Landesregierung auf, sich auch weiterhin für ein Pumpspeicher-Kraftwerk im ehemaligen Bergwerk Saar einzusetzen. Die energiepolitische Sprecherin Dagmar Ensch-Engel hat daher nun eine Anfrage gestellt. Darin fragt sie, welche konkreten Maßnahmen geplant sind, welche Mittel die Regierung bereitstellen, würde und was getan werden kann, damit der Bund sich an einer Finanzierung beteiligt. DIE LINKE schlägt einen unterirdischen Damm vor, damit ein Zulaufen von Bergbau-Hohlräumen im Zuge von Teilflutungen verhindert und ein Pumpspeicher-Kraftwerk errichtet werden kann. „Es wird höchste Zeit, dass in moderne Technologien zur Speicherung von Energie investiert wird“, so Ensch-Engel. „Ein solches…
(BUP) Das saarländische Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz fördert mit einem Volumen von 10.000 Euro pro Jahr die Einführung des Umweltmanagementsystems EMAS in saarländischen Organisationen mit weniger als 50 Mitarbeitern. Gefördert werden die Einrichtung des Umweltmanagementsystems durch externe Fachkräfte sowie die Zertifizierung durch einen externen Gutachter. Anträge können bis zum 31. Mai 2016 eingereicht werden. Das Antragsformular sowie weitere Informationen zu den Förderbedingungen können im Internet oder unter 0681/501-3159 angefordert werden.Unternehmen und andere Organisationen, die sich an EMAS beteiligen, verpflichten sich, einen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung der eigenen Umweltleistung zu organisieren. Dieses Managementsystem hat sich im Umweltministerium selbst seit 2003…
(BUP) „Dieser Besuch in Bure hat uns darin bestätigt, dass wir mit Blick auf grenzüberschreitende Fragen und Probleme den richtigen Weg nach dem Prinzip „besser miteinander als übereinander sprechen“ beschritten haben. Ich halte es für wichtig, mit den französischen Behörden und Entscheidern im Gespräch zu bleiben“, so der saarländische Umweltminister Reinhold Jost nach seinem Besuch am Mittwoch in der Forschungsanlage der ANDRA (Agence Nationale pour la gestion des Déchets Radioactifs) für das geplante französische Atommüll-Endlager im lothringischen Bure. Was das Genehmigungsverfahren für das künftige Endlagerprojekt betrifft, so hat Jost im Gespräch mit Direktor Jean Paul Baillet die Beteiligung des Saarlandes…
(BUP) „Sollte sich die Darstellung der Medien bestätigen, dann ist das ein ungeheuerlicher Skandal“, so der saarländische Umweltminister Reinhold Jost zu den Meldungen, 2014 sei ein schwerer Unfall im Atomkraftwerk Fessenheim vertuscht worden. Die beschriebene Situation, der Ausfall der Steuersysteme, der kein ordnungsgemäßes Herunterfahren des Reaktorblocks mehr erlaubte und die so genannte „Notborierung“, die dann als letztes Mittel das Herunterfahren ermöglichen sollte, machten deutlich, wie dramatisch und ernst die Lage damals war. „Wir sind hier offenbar mit Glück vor einem GAU bewahrt worden und wurden noch nicht einmal informiert. Im Gegenteil, diese Beinahe-Katastrophe wurde auch noch unter der Decke gehalten“,…
(BUP) Nach der heutigen Berichterstattung zum Vorfall im französischen AKW Fessenheim vor zwei Jahren, ist Dr. Magnus Jung, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion empört: „Es ist skandalös, dass im elsässischen AKW Fessenheim, unweit der Grenze zu Deutschland, vor zwei Jahren ein ernstzunehmender und gravierender Störfall vorlag, der verharmlost und die davon ausgehende Gefährdung vertuscht wurde! Der Betreiber und die französische Atomaufsicht haben diesen Fall heruntergespielt. Das ist eine extreme Beschädigung des Vertrauens der Bürgerinnen und Bürger. Er zeigt, dass man solchen Meldungen in Zukunft nicht mehr trauen kann.Der Vorfall belegt erneut, wie unsicher die Anlage in Frankreich ist. Der älteste Atommeiler…
(BUP) Der saarländische Umweltminister Reinhold Jost setzt sich für ein Haltungsverbot von Wildtieren im Zirkus ein. Das Saarland stimmte im Bundesrats-Ausschuss für Verbraucherschutz einem entsprechenden Entschließungsantrag des Landes Hessen zu.Danach wird die Bundesregierung gebeten, eine Rechtsverordnung vorzulegen, die das Halten von Tieren bestimmter wild lebender Arten in „Betrieben, die an wechselnden Orten diese Tiere zur Schau stellen“, untersagt. Das Verbot soll vor allem für Affen, Großbären, Giraffen, Nashörner und Flusspferde gelten. Für bereits gehaltene Tiere soll für deren Lebensdauer eine Übergangsfrist vorgesehen werden. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine art- und verhaltensgerechte Unterbringung gerade von Großtieren in einem reisenden Zirkusunternehmen…
(BUP) Das Umweltinstitut München hat in einer Untersuchung Spuren des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat in 14 Biersorten nachgewiesen. Die Grünen-Fraktion fordert vor diesem Hintergrund von der Landesregierung, umfassende Untersuchungen von Lebensmitteln auf Glyphosat-Rückstände zu veranlassen. Hierzu erklärt der Fraktionsvorsitzende der Grünen-Fraktion, Hubert Ulrich:„Es wird immer deutlicher, wie groß die Gefahren durch das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat tatsächlich sind. Nachdem bereits das Institut Ökotest im Jahr 2012 diesen Stoff in Brötchen und Haferflocken nachgewiesen hat, wurde Glyphosat nun auch in den 14 meistverkauften Biersorten in Deutschland gefunden. Laut dem Umweltinstitut München könnte der Grund dafür sein, dass der verwendete Hopfen mit dem Stoff belastet war.Diese…