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Tiere auf dem Wunschzettel – Döring: „Ein Tier bedeutet Verantwortung fürs Leben“

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Tiere auf dem Wunschzettel – Döring: „Ein Tier bedeutet Verantwortung fürs Leben“ Pia Döring - SPD Landtagsfraktion - Tom Gundelwein
(BUP) Zu Weihnachten steht bei vielen Kindern ein tierischer Freund auf dem Wunschzettel. Was aber mit Begeisterung beginnt, endet für Hund, Katze und Co. häufig im Tierheim. Deshalb sind vor allem nach Weihnachten die Tierheime überfüllt.

Die tierschutzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Pia Döring erklärt, warum ein Tierkauf zu Weihnachten keine Spontan-Entscheidung sein sollte: „Ein Tier ist ein Begleiter fürs Leben, nicht nur ein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum! Hund und Katze, aber auch Kaninchen, Meerschweinchen oder Vögel bedeuten Verantwortung und Arbeit. Selbst ein Teil der Tierheime gibt daher ein paar Tage vor Weihnachten keine Heimtiere mehr heraus.“ Döring mahnt, dass Tiere kein Spielzeug seien, sondern auch bedeuten, Verantwortung zu übernehmen - und das für lange Zeit. „Für die Entwicklung von Kindern kann die Zeit mit einem Haustier prägend und lehrreich sein. Zur Anschaffung sollte die Familie allerdings gemeinsam darüber nachdenken und gemeinsam entscheiden, ob auf die Bedürfnisse des Tieres eingegangen werden kann“, sagt Döring. „Der Besuch im Tierheim lohnt immer, etwa um ins Gespräch zu kommen, sich Tipps zu holen, erste Begegnungen mit den Tieren zu machen oder dort sogar am Ende das neue Familienmitglied zu finden. Passt ein Tier nicht in den Alltag, kann eine Patenschaft auch ein schönes Geschenk für Mensch und Tier sein. Für die Tierheime ist auch das eine wichtige Unterstützung.“

Auch auf Verkaufsplattformen im Internet werden Tiere gehandelt. Hier rät Döring allerdings zur Vorsicht und fordert klare Regelung für Angebote im Internet: „Die Vorschriften für den Verkauf auf solchen Plattformen sind lasch. Verkäufe lassen sich nur schwer rückverfolgen, weil Händler nicht ihren echten Namen und Adresse angeben müssen. Hier kann man häufig an schwarze Schafe unter den Händler gelangen, die die Tiere aus Vermehrungsstationen in Osteuropa beziehen. Hier müssen klare Regelungen her! Eine Prüfung der Identität oder der Adresse des Anbieters durch das Betreiberportal beim Angebot von Tieren, würde den Handel sicherer machen und vielen Tieren Leid ersparen.“

Quelle: SPD-Fraktion im Landtag des Saarlandes

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