Peter Strobel (MdL/CDU): Tierschutz finanziell besser aufgestellt

Peter Strobel (MdL/CDU): Tierschutz finanziell besser aufgestellt pixabay.com
(BUP) Im Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz wurde die fianzielle Situation der Tierheime im Saarland thematisiert. "Die Gelder, die das Land für den Tierschutz zur Verfügung stellt, sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Es ist sehr erfreulich, dass für den Tierschutz mehr Finanzmittel zur Verfügung stehen. Aber: Viele Tierheime stecken nach wie vor in finanziellen Schwierigkeiten und kommen nur gerade so über die Runden. Sie brauchen auch in Zukunft unsere Unterstützung, aber auch eine vertraglich geregelte Finanzausstattung von den Kommunen in ihrem Einzugsgebiet. Denn die Aufgabe, Fundtiere aufzunehmen, ist eigentlich eine Aufgabe der Kommunen. Die Tierheime erbringen für sie eine Dienstleistung. Bisher funktioniert das nur im Tierheim Dillingen", erklärt der tierschutzpolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Peter Strobel.

Die Weiterentwicklung des Tierschutzes im Saarland ist für den CDU-Politiker eine Bringschuld. "Tiere haben keine eigene Stimme und brauchen deshalb unseren besonderen Schutz. Neben der finanziellen Ausstattung brauchen wir aber auch klare Regularien. Wir müssen den Tierschutz dadurch stärken, dass wir gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen, etwa durch die Einführung einer Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen."

Eine Kastrationspflicht könnte die im Saarland erheblich gestiegene Zahl der herrenlosen Katzen verringern. Entlaufene oder ausgesetzte Tiere könnten durch eine Kennzeichnungspflicht ihren Besitzern zugeordnet werden. "Es gibt leider zu viele herrenlose Katzen, die durchs Saarland streunen und sich unkontrolliert vermehren. Die Tierheime quellen über und die Katzen selbst fristen oft ein erbärmliches Leben: Sie sind häufig unterernährt und krank. Es kann nicht sein, dass dieses Problem an den ohnehin finanziell überlasteten Tierheimen hängen bleibt. Hier muss sich der Bundesgesetzgeber bewegen."

Quelle: cdu-fraktion-saar.de