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CDU Kreisvorsitzenden Klaus Schlie zum Thema Windkraft

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CDU Kreisvorsitzenden Klaus Schlie zum Thema Windkraft pixabay.com
(BUP) Der CDU Kreisvorsitzenden Klaus Schlie erklärt zum Thema Windkraftanlagen: „Die CDU Herzogtum Lauenburg begrüßt die Initiative der CDU Landtagsfraktion, die bisher geltenden Abstandsregeln für Windkraftanlagen von 800m auf 1200m bei geschlossenen Siedlungsgebieten und von 400m auf 500m bei Splittersiedlungen im Außenbereich zu erhöhen. Damit wäre entgegen der Aussage von Umweltminister Robert Habeck (Bündnis 90 Die Grünen) der gleiche Anteil an Windenergieleistung erreichbar wie er von der CDU/FDP Landesregierung in der vorherigen Legislaturperiode geplant war. Leider hat eine völlig verfehlte Planungspolitik der SPD/Grünen/SSW-Landes-regierung nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Schleswig dazu geführt, dass die bisher vorhandene Akzeptanz des Ausbaus der Windenergie erheblich gelitten hat. Ohne Not sind 7% der Landesfläche als Eignungsflächen dargestellt worden, die dann zwar auf die Hälfte reduziert wurden, aber immer noch zu erheblichen Ablehnungen führen.
 
Neben dem endlich notwendigen Ausbau der Stromtrassen zum Abfluss des aus Windenergie erzeugten Stromes ist vor allem die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger notwendig, um diese Energieform auch weiterhin sinnvoll auszubauen.
 
Die CDU Herzogtum Lauenburg fordert die Wiedereinführung der Kommunalisierung der Regionalplanung, die von der SPD/Grünen/SSW Regierung abgeschafft wurde. Eine kommunalisierte Regionalplanung ist Garant für eine bürgernahe, den Interessen der Menschen gerecht werdende Regionalplanung, die wiederum Grundlage für die örtlichen Planungen sind.“
 
Quelle: cdu-herzogtum.de

1 Kommentar

  • Nicson

    Wir haben in Schleswig-Holstein so eine ablehnende Haltung, nicht weil die Kommunalisierung in der Windkraftplanung aufgehoben worden ist, sondern weil wir sie jahrelang hatten. Mit vernünftigen Zielvorgaben, die wir in SH mit 2% der Landesfläche und 300% aus EE leider nicht haben, ist die zentrale Landesplanung eine echte Chance. Dann ist hoffentlich bald Schluss damit, dass Bürger ihrer interessensgesteuerten Gemeindevertretung ausgeliefert sind oder Gemeinden hilflos den Rechtsanwälten der Investoren. SH braucht keine Rückkehr zur Kommunalisierung, sondern eine vernünftige Regionalplanung, bei der der Mensch im Zentrum steht. Das Schlüsselwort zu allem ist Abstand für die Gesundheit.

    Nicson Samstag, 28. Mai 2016 07:54 Kommentar-Link

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