Muss es immer so viel Plastik sein? Für immer mehr Menschen spielt der Umweltschutz beim Einkauf eine Rolle. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
Die Sorge um die Umwelt verändert nach einer aktuellen Studie das Einkaufsverhalten der Menschen. Für die Studie befragte das Nürnberger Konsumforschungsunternehmens GfK im Juni fast 61.000 Haushalte in zehn europäischen Ländern.
42 Prozent gaben demnach an, dass Umweltthemen eine wichtige Rolle spielten. Mehr als ein Drittel der Haushalte verzichtet auf Produkte oder Dienstleistungen, die ihrer Ansicht nach der Umwelt oder der Gesellschaft schaden könnten.
Im Vergleich zu einer ähnlichen Studie im vergangenen Jahr habe das Umweltbewusstsein bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern zugenommen, sagte GfK-Experte Jan-Fredrik Stahlbock am Donnerstag. Drei von zehn Haushalten achteten darauf, dass die von ihnen gekauften Artikel nicht in Plastik verpackt seien. Am stärksten ausgeprägt sei dies in Deutschland. „Aber auch in Frankreich und Spanien werden die Menschen umweltbewusster“, sagte Stahlbock.
Den größten Einfluss auf das, was im Einkaufskorb landet, haben nach der GfK-Studie die Kinder. In den zehn untersuchten Ländern sagten 45 Prozent der Befragten, dass ihre Kinder für das umweltfreundliche Konsumverhalten ausschlaggebend seien, gefolgt von Freunden (42 Prozent), dem Ehepartner (37 Prozent) und den Eltern (19 Prozent). Die größte Verantwortung, Umweltschäden zu begrenzen, sehen die Befragten bei den Herstellern (40 Prozent) und den Regierungen (35 Prozent). Sich selbst sehen 20 Prozent in der Pflicht.
© dpa-infocom, dpa:201008-99-875121/4 (dpa)
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