Noch nicht registriert? Geniessen Sie zahlreiche Vorteile und
Mit der Registrierung erhalten Sie 3 Artikel im Monat kostenfrei.
Sie haben bereits ein Nutzerkonto?
Zum Abschluss Ihrer Registrierung und den 3 kostenfreien Artikel pro Monat sind noch folgende Schritte nötig:
Sie haben sich erfolgreich registriert. Zur Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse haben Sie eine E-Mail mit einem Link erhalten. Bitte klicken Sie auf den Link, damit Ihre Registrierung aktiv wird. Sollten Sie keine E-Mail erhalten haben, so überprüfen Sie bitte Ihren Spam-Ordner oder wenden Sie sich an den Kundenservice.
Sie können nun Ihre 3 kostenfreien Artikel freischalten. Einfach loslesen.
Wenn Sie bereits ein Abonnement für E-Paper oder Print (täglicher Bezug) haben, können Sie sich alle Vorteile von freischalten. Einfach unten klicken und Abonnementnummer und Postleitzahl eintragen.
Wenn Ihre E-Mailadresse bestätigt ist, können Sie nun Ihre 3 kostenfreien Artikel freischalten. Einfach anmelden und loslesen.
Wenn Sie bereits ein Abonnement für E-Paper oder Print (täglicher Bezug) haben, können Sie sich alle Vorteile von freischalten. Einfach unten klicken, anmelden und Abonnementnummer und Postleitzahl eintragen.
Stockholm. Die Alternativen Nobelpreise gehen diesmal an drei Aktivistinnen und Aktivisten aus Kamerun, Russland und Kanada sowie eine Umweltschutzorganisation aus Indien. Marthe Wandou, Wladimir Sliwjak, Freda Huson und die Legal Initiative for Forest and Environment (Life) werden in diesem Jahr für ihren jeweiligen Einsatz für Frauen- und Mädchenrechte, den Klima- und Umweltschutz sowie die Rechte von Ureinwohnern ausgezeichnet. Das gab die Right-Livelihood-Stiftung, die die Auszeichnung alljährlich vergibt, am Mittwoch in Stockholm bekannt.
Mit dem Right Livelihood Award ist neben einem Preisgeld in Höhe von einer Million schwedische Kronen (rund 98 500 Euro) auch langjährige Unterstützung durch die Stiftung verbunden. „Ihr wichtigster gemeinsamer Nenner ist, dass sie andere Menschen mobilisieren und dazu ermutigen, für die eigenen Rechte und Ideen einzustehen und sich zu organisieren“, sagte Stiftungsdirektor Ole von Uexküll.
Die Juristin Marthe Wandou aus Kamerun hat in ihrer Heimat angesichts von terroristischen Übergriffen und geschlechtsspezifischer Gewalt ein Modell des gemeindebasierten Kinderschutzes geschaffen. Die Kanadierin Freda Huson wird für ihren furchtlosen Einsatz bei der Rückeroberung der Kultur ihres Volkes, der indigenen Wet’suwet’en ausgezeichnet. Die Legal Initiative for Forest and Environment gibt lokalen indischen Gemeinden juristische Hilfe, ihre Naturressourcen zu schützen.
Und der russische Umweltschützer Wladimir Sliwjak bekommt den Preis dafür, dass er den Widerstand der Zivilgesellschaft gegen die Kohle- und Atomindustrie in Russland gestärkt hat. dpa