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Blick vom Ortsteil Stegen auf den Ammersee, Bayerns drittgrößten See. Er gehört zu den schönsten Gewässern Deutschlands.
Foto: imago images / blickwinkel
Seen sind Sehnsuchtsorte – und die perfekten Erholungsorte zum Baden im Sommer oder gleich für einen ganzen Urlaub in Deutschland. Aber welche sind die schönsten? Ein aktuelles Ranking kürt die Lieblingsseen.
Maike Geißler
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Etwa 12.000 Seen gibt es laut dem Umweltbundesamt in Deutschland – da ist die Auswahl für den nächsten Badeausflug ganz schön groß. Die Frage, welches der schönste See in Deutschland ist, lässt sich nicht so einfach beantworten. Schließlich hat jeder Mensch unterschiedliche Vorlieben. Während der eine direkt zum Baden ins Wasser springt, will die andere eine Wanderung um den See machen oder ihn beim Segeln vom Wasser aus erkunden.
Die Gewinner des aktuellen Rankings „Dein Lieblingssee“, das bereits zum zehnten Mal vom Portal Seen.de herausgegeben wurde, vereinen alle Interessen. Unter 2000 Seen haben 137.000 Besucherinnen und Besucher des Portals für ihren Favoriten abgestimmt und so die deutschlandweiten Top 10 sowie die drei Sieger jedes Bundeslandes gekürt. Wir stellen dir die beliebtesten Seen vor.
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Berlinerinnen und Berliner fahren gern zum Scharmützelsee, um Erholung vom Alltag zu finden – das Gewässer liegt eingebettet in das Saarower Hügelland etwa 60 Kilometer südöstlich der Hauptstadt und ist innerhalb einer Stunde mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Der größte und einer der tiefsten Seen Brandenburgs erhielt 7,25 Prozent aller Stimmen und ist damit Deutschlands „Lieblingssee“ 2021.
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Der Scharmützelsee gehört zu den schönsten Seen in Deutschland – in einem aktuellen Ranking belegt er sogar Platz eins der beliebtesten Gewässer zum Baden.
Foto: imago images/Panthermedia
Der Scharmützelsee verbindet die Storkower Seenkette und die Glubigseenkette. Im Südosten und im Norden wird er von der Spree umflossen und nördlich vom Warschau-Berliner Urstromtal begrenzt. Dort können Besucherinnen und Besucher nicht nur schwimmen, sondern auch segeln, surfen, kiten und wandern. Letzteres tat schon Dichter Theodor Fontane – ihm ist die Bezeichnung des Scharmützelsees als „Märkisches Meer“ zu verdanken. Möglich ist beispielsweise eine Etappe der berühmten 66-Seen-Wanderung. 
Am Scharmützelsee gibt es viele Hotels, Ferienwohnungen und private Unterkünfte, die sich für einen Urlaub am Wasser anbieten.
Der Bodensee ist mit 536 Quadratkilometern Deutschlands größter und einer der größten Seen in Europa. Er erstreckt sich im Länderdreieck Schweiz, Österreich und Deutschland. Wegen seiner Größe nennen die Schwaben ihn heute auch Schwäbisches Meer. Im Ranking erhielt das Gewässer 6,12 Prozent der Stimmen – das macht Platz zwei.
Blick über den Bodensee zu den Appenzeller Alpen. Der See in Baden-Württemberg gehört zu den beliebtesten in Deutschland.
Foto: imago images/imagebroker
Die Lage, die etlichen Freizeitmöglichen auf, am und im Wasser, die spannenden Uferstädte sowie die touristischen Angebote und Unterkünfte machen den See zu einem beliebten Anlaufpunkt von Urlauberinnen und Urlaubern aus der ganzen Welt.
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Die Goitzsche ist ein ehemaliger Braunkohletagebau. Der Name stammt aus der vor dem Tagebau vorhandenen Auenwaldlandschaft. Sie liegt südlich von Bitterfeld im weltgrößten Landschaftskunstprojekt, gekennzeichnet durch den „Bitterfelder Bogen“, und stellt mit ihren Nachbarseen den größten Seenkomplex in Mitteldeutschland dar. 5,81 Prozent der Votingstimmen bringen dem See den dritten Platz im Ranking der „Lieblingsseen“ in Deutschland ein.
Am Südwestufer stehen noch heute ehemalige Waldbereiche im Wasser – eine Folge des Hochwassers 2002. Damals wurde sogar ein ehemaliger Tagebau geflutet, um für eine zeitweise Entlastung der anderen Seebereiche zu sorgen.
Morgenidyll an der Goitzsche in Sachsen-Anhalt. Das Gewässer entstand in einem ehemaligen Braunkohletagebau.
Foto: imago images / Westend61
In Sachsen-Anhalt liegt das kleine Städtchen Arendsee (Altmark), welches dem Altmarkkreis Salzwedel angehört. Die Stadt befindet sich im Norden der Altmark an dem größten und tiefsten natürlichen See in Sachsen-Anhalt – dem Arendsee. An der tiefsten Stelle geht es ganze 50 Meter nach unten!
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Übrigens: Unter dem See liegt ein Salzstock, eine Ansammlung festen Steinsalzes. Dieses brach mit der Zeit durch die Wirkung des Grundwassers weg. Der Arendsee ist damit ein sogenannter Einbruchsee, und ist sogar der größte seiner Art in Norddeutschland. Das Gewässer lohnt nicht nur zum Baden: Bei einer zehn Kilometer langen Umrundung entdecken Wanderinnen und Wanderer idyllische Waldflächen aus Schwarzerlen, Eichen und Kiefern.
Eine Badestelle am Arendsee an der ehemaligen innerdeutschen Grenzanlage, dem heutigen Grünen Band. Der See in Sachsen-Anhalt ist bei Deutschen sehr beliebt.
Foto: imago images/imagebroker
Wie auch die Goitzsche in Sachsen-Anhalt auf Platz drei entstand der Markkleeberger See aus einem ehemaligen Braunkohletagebau – dem Tagebau Espenhain. Er besticht mit einem abwechslungsreichen Rundweg, feinem Sandstrand, viel Action am Wassersportstrand sowie im Kanupark mit zwei Wildwasserstrecken und Angebote wie Segel-, Windsurf- und Katamarankurse.
Die Verantwortlichen freuen sich über die Platzierung: „Gemeinsam mit unserem Nachbarn, dem Störmthaler See, ist es uns durch die Schaffung vielfältiger Freizeitangebote und Übernachtungsmöglichkeiten gelungen, uns als beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel zu etablieren“, sagt Claus Mann, Geschäftsführer der Seebetreiber-Gesellschaft EGW, gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“.
Blick auf das Leipziger Neuseenland mit dem Markkleeberger See und dem Störmthaler See. Beide sind beliebte Ausflugsziele in Deutschland.
Foto: imago images/STAR-MEDIA
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Ob schwimmen, eine Floßfahrt oder eine Raftingtour: Am Chiemsee ist für jeden Freizeityp etwas dabei. Der drittgrößte See Deutschlands ist ein beliebtes Ausflugsziel und schafft es auf Platz sechs des Rankings. Er verfügt über eine gute Wasserqualität und Sandstrände.
Jeder kennt ihn: Der Chiemsee in Deutschland gehört zu den beliebtesten Badegewässern.
Foto: imago images/magann
Die größte Talsperre im Sauerland in Nordrhein-Westfalen ist ein beliebtes Ausflugsziel: Mitten im Naturpark Arnsberger Wald können Touristinnen und Touristen am Möhnesee eine abwechslungsreiche Erholungslandschaft erleben. Die Umgebung lohnt sich nicht nur zum Baden, sondern auch zum Wandern, zum Bootfahren und zum Segeln.
Luftbild der Möhnetalsperre – hier mit einem Wasserhöchststand nach starken Regenfällen. Der See ist einer der beliebtesten Deutschlands.
Foto: imago images/Hans Blossey
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Der Ammersee ist als Bayerns drittgrößter See ein sehr beliebtes Ausflugsziel für Menschen aus München und Augsburg. Segeln, Wasserski und Tauchen sind nur einige der Freizeitangebote, die Touristinnen und Touristen anlocken. Er ist Teil des Fünfseenlandes Ammersee, Starnberger See, Wörthsee, Pilsensee und Weßlinger See. Die Entstehung des Gewässers begann, wie auch die der anderen großen Seen im bayerischen Alpenvorland, mit der Eisschmelze der eiszeitlichen Gletscher.
Der Ammersee ist als Bayerns drittgrößter See ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Segeln, Wasserski und Tauchen sind nur einige der Freizeitangebote.
Foto: imago images/Westend61
Am südlichen Ende des Sees liegt die Schwedeninsel, die inzwischen durch fortschreitende Verlandung zur Halbinsel geworden ist. Dort lädt auch einer der schönsten Biergärten Deutschlands zur Pause ein. Mit den Naturschutzgebieten Vogelfreistätte Ammersee-Südufer und Ampermoos zählt die Umgebung des Ammersees zu den bedeutendsten Feuchtgebieten Bayerns.
Der Brombachsee liegt in der bewaldeten und hügeligen Landschaft der Region südlich von Nürnberg. Er bildet das Herzstück des Fränkischen Seenlands. Sieben Freizeitanlagen und die Badehalbinsel Absberg eröffnen vielfältige Möglichkeiten für eine abwechslungsreiche Auszeit am See. Wer nicht baden will, kann sich auf eine erlebnisreiche Wanderung und auf Radtouren freuen.
Der Bromachsee eignet sich auch für einen entspannten Kurzurlaub, es gibt mehrere Hotels und Ferienwohnungen. Reisende können sogar auf dem Wasser im Floating Village wohnen.
Ausblicke auf Ramsberg und den Großen Brombachsee, den größten See des Fränkischen Seenlandes.
Foto: imago images/Alexander Rochau
Der Dümmer eignet sich gut für einen Ausflug mit der Familie – unter anderem wegen der maximalen Wassertiefe von nur 1,5 Metern. Bei einer Wanderung sollten die Augen offen gehalten werden, denn der See ist mit seiner besonderen Flora und Fauna ein beliebtes Brutgebiet vieler Vogelarten. Das West- und das Südufer des Sees sowie ein Streifen an seinem Ostufer stehen daher weitgehend unter Naturschutz.
Der Dümmer liegt eingebettet zwischen den Dammer Bergen im Nordwesten und dem Stemweder Berg im Südosten im Gebiet des Naturparks Dümmer, er hat eine Wasserfläche von 13,5 Quadratkilometern.
Winterliches Flair am Dümmer in Niedersachsen. Im Sommer eignet sich das Gewässer auch hervorragend zum Schwimmen.
Foto: imago images / blickwinkel
Neben den bundesweiten Top 10 wurden auch die drei beliebtesten Seen in jedem Bundesland gekürt. Die Gewinner sind:
1. Bodensee
2. Titisee
3. Schluchsee
Maike Geißler
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