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Naturschutzorganisationen

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Naturschutzorganisationen setzen sich online wie offline für Tier- und Pflanzenschutz ein. Umweltschützer engagieren sich in vielfältigen Formen.

Das Interesse an dem Schutz der Umwelt steigt in Deutschland seit Jahren kontinuierlich an, das zeigt sich an den Mitgliederzahlen der Umweltschutzorganisationen und am steigenden Absatz an Bio-Produkten. Doch welche Vereine für den Umweltschutz werben für ihre Anliegen? Wie unterscheiden sie sich? Und auf welche Weise können sich Interessierte einbringen?

Welche Naturschutzorganisationen gibt es in Deutschland?

Deutschland gilt als einer der Staaten, die international über einen überdurchschnittlich hohen Organisationsgrad bei Naturschutzorganisationen verfügen. Die Mitgliederzahlen der drei größten Verbände für den Umweltschutz beweisen dies eindrucksvoll: Der NABU verfügt über rund 660.000 Mitglieder, der BUND über etwa 580.000 Mitglieder, Greenpeace über circa 590.000 Fördermitglieder.

Weitere Organisationen, die im Bereich Naturschutz aktiv sind, können mit diesen Mitgliederzahlen nicht mithalten. Dennoch erhalten sie aufgrund ihrer Arbeit für die Umwelt und lautstarken, politischen Äußerungen vielfach öffentliche Aufmerksamkeit. Dazu zählen die Tierschutzorganisationen PETA, die Naturschutzorganisation WWF und der Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Einen Aufschwung erlebten die Naturschutzorganisationen in Deutschland  seit den 1980ern, die Bewegung gegen die Atomkraft mobilisierte viele Menschen. Davon profitierten Umweltorganisationen wie der BUND und Greenpeace. Die Anti-AKW-Bewegung schärfte insgesamt das Bewusstsein für den Schutz der Natur, brisante Themen wie das Waldsterben kamen hinzu.

Welche unterschiedlichen Ziele verfolgen Umweltschutzorganisationen?

Naturschutzorganisationen verfolgen abweichende Zielstellungen: Die einen Vereine wie PETA legen den  Schwerpunkt auf Tierschutz, die anderen kümmern sich um Themen wie Klimawandel. Darüber hinaus gibt es Organisationen wie der BUND, die ein breites Themenspektrum  im Umweltschutz abdecken.

Beim Einsatz für die Natur finden sich vielfältige Aktionsformen. Organisationen wie Greenpeace fallen durch spektakuläre Aktionen wie die Besetzung von Atomkraftwerken auf. Viele Verbände organisieren in unregelmäßigen Abständen Demonstrationen, zum Beispiel für eine ökologische Landwirtschaft. Klassische Lobbyarbeit gegenüber der Politik und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit gehören ebenfalls zum Repertoire zahlreicher Akteure. Online erhalten Interessierte mittlerweile eine große Fülle an Informationen, ob auf den Homepages der Gruppen, in deren Newsletter oder auf Facebook.

Darüber hinaus realisiert eine Naturschutzorganisation wie der BUND und der NABU Projekte vor Ort. Typische Projekte für den lokalen Naturschutz sind die Pflege von Biotopen und Streuobstwiesen, die Bestandsaufnahme der momentanen Artenvielfalt und das Aufstellen von Schutzzäunen während der Krötenwanderung.

Wie können Interessierte eine Naturschutzorganisation unterstützen?

Jede Naturschutzorganisation benötigt finanzielle Unterstützung. In vielen Gruppe können Umweltschützer Mitglied und Fördermitglied werden, als Mitglied üben sie Mitspracherechte aus. Zudem nehmen alle Organisationen für den Umweltschutz Spenden entgegen. Anträge für eine Mitgliedschaft oder Fördermitgliedschaft sowie die Kontodaten für das Bankkonto stellen sie online zur Verfügung.

Noch lieber sehen die meisten Vereine eine tatkräftige Unterstützung. Vor allem bei den vor Ort aktiven Gruppen existieren zahlreiche Möglichkeiten der Mitarbeit in der Natur, in Diskussionsforen, bei der Vorbereitung von Demonstrationen und vielem mehr. Am besten kontaktieren Interessierte die Verantwortlichen direkt, indem sie zum Beispiel ein Treffen besuchen.

Auch online können sie manches bewegen. Sie können unter anderem eine Petition zum Schutz der Umwelt unterzeichnen, in Foren mitdiskutieren oder in sozialen Netzwerken wie Facebook für den Naturschutz werben.

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