Bibel ist die Schriftensammlung, die im Judentum und Christentum als Heilige Schrift gilt. Auf den Schriften fußt jeweils die Religionsausübung.
Die Bibel des Judentums ist der dreiteilige Tanach, der aus der Tora, den Nevi’im und Ketuvim besteht. Diese Schriften entstanden seit etwa 1200 v. Chr. im Kulturraum der Levante und Vorderen Orient und wurden bis 135 n. Chr. kanonisiert.
Das Christentum übernahm alle Bücher des Tanachs, ordnete sie anders an und stellte sie als Altes Testament (AT) dem Neuen Testament (NT) voran.
02.09.2021
Die Osnabrücker Theologin Margit Eckholt sieht in der Bibel einen Leitfaden für mehr Umweltschutz. „Im Grunde kann die gesamte Bibel als Anleitung für ein gutes ökologisches Miteinander gelesen werden“, so die Dogmatikerin.
Eckholt äußerte dies in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Osnabrück. „Außerdem müssen wir unseren kirchlichen Auftrag radikalisieren, als Menschen Verantwortung für diese Welt zu übernehmen.“
Verbundenheit mit der Umwelt
Durch die aktuellen Naturkatastrophen werde dem Menschen die Verbundenheit mit seiner Umwelt neu vor Augen geführt, so die Theologin. „Deswegen ist unser Sprechen von Mitgeschöpflichkeit, aber auch von Leid und Vulnerabilität so wichtig.“ Es gebe für den Menschen nur diese eine Erde. „Die Endlichkeit dieses Ortes wird uns immer bewusster und das sehe ich als theologisch bedeutendes Moment.“
Die theologischen Disziplinen müssten den Schöpfungsbegriff und das Verhältnis von Gott, Mensch und Welt „radikal neu verstehen“, betonte die Professorin. Die Theologie müsse sich in gesellschaftliche Diskurse einbringen: „Jede Theologie ist ja in einen öffentlichen Auftrag eingebettet.“
Bibel ist die Schriftensammlung, die im Judentum und Christentum als Heilige Schrift gilt. Auf den Schriften fußt jeweils die Religionsausübung.
Die Bibel des Judentums ist der dreiteilige Tanach, der aus der Tora, den Nevi’im und Ketuvim besteht. Diese Schriften entstanden seit etwa 1200 v. Chr. im Kulturraum der Levante und Vorderen Orient und wurden bis 135 n. Chr. kanonisiert.
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