Die Folgen der Produktion von Fleisch- und Milchprodukten für das Klima sind nach Angaben von Greenpeace größer als bislang dargestellt.
Die Gesamtbelastung für das Klima durch Tierhaltung sei dreimal so hoch wie vom Bundeslandwirtschaftsministerium angegeben, erklärte die Umweltorganisation. So sei etwa der indirekte Ausstoß von Klimagasen beim Futtermittelanbau bisher nicht korrekt in die Bilanz eingerechnet worden. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, dürften laut Greenpeace bis 2035 nur noch halb so viele Tiere in der Landwirtschaft gehalten werden wie heute. Die nächste Bundesregierung müsse unter anderem Anreize dafür schaffen, dass weniger tierische Produkte konsumiert würden.
Diese Nachricht wurde am 14.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

source