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Der Weg zu den Gumpen am Königsbach im Nationalpark Berchtesgaden ist gesperrt, doch nicht alle halten sich an das Verbot.
Der Weg zu den Gumpen am Königsbach im Nationalpark Berchtesgaden ist gesperrt, doch nicht alle halten sich an das Verbot.
Der Weg zu den Gumpen am Königsbach im Nationalpark Berchtesgaden ist gesperrt, doch nicht alle halten sich an das Verbot.
Seit Ende Juni ist der Zugang zu den Gumpen am Königsbach im Nationalpark Berchtesgaden gesperrt. Zu viele Besucherinnen und Besucher hatten die empfindliche Natur geschädigt. Doch immer noch erwischen Ranger Menschen auf dem Weg. Und das wird teuer.
Die Tier- und Pflanzenwelt solle sich erholen: Das war das Hauptargument des Landratsamtes Berchtesgadener Land für die Sperre der rund 30 Hektar großen Fläche rund um den Königsbach-Wasserfall .
Denn die vielen Menschen, die zu den Gumpen im Nationalpark hochsteigen wollten, um dort – unter anderem für ihre Instagram-Accounts – Selfies und Videos machten, waren wenig zimperlich im Umgang mit der Natur. An Spitzentagen marschierten nach Informationen des Nationalparks bis zu 350 Menschen teilweise wild in der Gegend herum und hinterließen Trampelpfade und Müll.
Doch auch die großen Schilder, die seit Ende Juni auf die Sperre hinweisen, halten nicht alle Wanderer davon ab, das Gebiet weiter zu betreten. Inzwischen wurden laut Nationalparkverwaltung fast 50 Personen angezeigt, die sich im gesperrten Gebiet aufgehalten haben. Sie wurden von den Nationalpark-Rangern erwischt, die täglich auf Kontrollgängen unterwegs sind.
Uneinsichtige, die zum ersten Mal in dem gesperrten Areal gesichtet werden, müssen mit einer Geldbuße rechnen, deren Höhe mindestens im mittleren dreistelligen Bereich liegt, so die Nationalparkverwaltung.
Das Gebiet wurde zunächst für fünf Jahre gesperrt. Die Verwaltung des Nationalparks Berchtesgadener Land hofft auf Einsicht – und darauf, dass sich die Natur wieder von den Auswüchsen des Massenansturms regenerieren kann.
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