(BUP) Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Hans-Ulrich Pfaffmann und der SPD-Umweltpolitiker Florian von Brunn setzen sich für einen starken Alpenraum ein. Mit einem Anfragenpaket zum Thema EU-Makrostrategie für den Alpenraum (EUSALP), das im April eingereicht wurde, hinterfragen die beiden Sozialdemokraten die Umsetzung der EUSALP-Ziele während des diesjährigen bayerischen Vorsitzes. Alpenexperte von Brunn fordert ein Ende der veralteten Wachstumspolitik, die Landschaft und Natur verbraucht anstatt sie für die Zukunft zu bewahren. „Der Alpenraum muss als wertvoller Naturraum geschützt werden und gleichzeitig den dort lebenden Menschen eine dauerhafte Lebensperspektive bieten", erklärt von Brunn.Mit den vier schriftlichen Anfragen wollen die SPD-Abgeordneten unter anderem…
(BUP) Der langjährige Chef und Mitbegründer des Umweltverbands BUND feiert am 21. April 2017 seinen 70. Geburtstag. Die Landesvorsitzenden der bayerischen Grünen, Sigi Hagl und Eike Hallitzky, wünschen ihm alles Gute und würdigen seine Leistungen. Eike Hallitzky: „Unermüdlich und voller Herzblut zeigt Hubert Weiger immer wieder, dass Naturschutz und Wohlstand zusammengehören, dass das Waldsterben nicht vor der Haustür aufhört und dass die erneuerbaren Energien dringend ausgebaut werden müssen. Wir danken Hubert Weiger für seinen beharrlichen Einsatz für den Umwelt- und Klimaschutz.“ Sigi Hagl: „Seite an Seite kämpften wir Grüne mit Hubert Weiger und dem Bund Naturschutz erfolgreich für den Ausstieg…
(BUP) Angesichts der winterlichen Temperaturen hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die bayerischen Freizeitgärtner aufgerufen, ihre frostempfindlichen Pflanzen im Garten und auf dem Balkon noch bis zum Wochenende zu schützen. „Durch den bayernweiten Wintereinbruch und die weiterhin zu erwartenden Fröste in den kommenden Nächten, ist es auf jeden Fall ratsam, die Pflanzen noch einmal abzudecken oder sie vorübergehend wieder in geschützte Ecken zu stellen“, sagte Brunner auf einem Gartenbaubetrieb in Frontenhausen anlässlich der Taufe der „Bayerischen Pflanze des Jahres“. Erdbeeren oder Beerensträucher sollten daher mit Vlies oder leichten Stoffen bedeckt werden. Kübelpflanzen wie Oleander beispielsweise, sollten in schützende Räume gestellt werden. Blühende…
(BUP) Der SPD-Tierschutzsprecher Herbert Woerlein fordert die Schaffung eines bayerischen Tierwohllabels für Schlachttiere, das nicht nur die Tiere vor unsachgemäßer Behandlung schützen, sondern auch die bäuerliche Landwirtschaft fördern soll. Vorbild für die Initiative des schwäbischen Abgeordneten ist Dänemark, das ein entsprechendes Siegel eingeführt hat, das sich zunächst auf die Schweinehaltung konzentriert. Es soll leicht verständliche Informationen über Herkunft und Herstellung von Fleischprodukten geben. Woerlein: "Wir wollen, dass das Tierwohl in der Nutz-und Schlachttierhaltung stärker beachtet und das Fleisch entsprechend gekennzeichnet wird. Das zahlt sich auch für die Landwirte aus, die so Möglichkeiten bekommen, neue Marktsegmente zu erobern und ihre Existenz…
(BUP) Landwirtschaftsminister Helmut Brunner weitet die erfolgreiche bayerische Förderung gefährdeter Nutztierrassen aus. Wie der Minister in München mitteilte, bekommen Züchter von Gelbvieh-Mutterkühen ab sofort jährlich 50 Euro je Tier, zudem wurde die Förderung für Gelbvieh-Kühe mit Milchleistungsprüfung um 20 Euro auf 70 Euro angehoben. Damit soll einem weiteren Rückgang der Gelbvieh-Rasse entgegengewirkt werden. Gleichzeitig wird das bewährte Programm – mit Genehmigung durch die EU-Kommission – fortgeführt. „Die Förderung honoriert unseren bayerischen Züchtern den hohen Aufwand und das große Engagement, mit dem sie sich dem Erhalt dieser alten heimischen, aber bedrohten Nutztierrassen widmen“, sagte der Minister. Denn damit leisten sie seinen…
(BUP) Der Dialog für einen möglichen Nationalpark in der Rhön geht weiter. Das ist das Ergebnis eines großen Verbändegesprächs, das auf Einladung der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf gemeinsam mit den Landräten Thomas Habermann (Landkreis Rhön-Grabfeld) und Thomas Bold (Landkreis Bad Kissingen) am 13. April in Burglauer stattgefunden hat. "Der Dialog mit der Region ist für uns entscheidend. Ein Nationalpark ist für die Menschen da. Jede Meinung ist uns wichtig. Das war heute ein gutes und sachliches Gespräch. Wir werden weiter informieren, offene Fragen klären und Chancen und Perspektiven aufzeigen. Eine Entscheidung fällt mit der Region. Wir wollen bis zur Sommerpause…
(BUP) Ab sofort werden Bayerns Bürger nicht nur mobil, sondern auch in 3D über die vielfältigen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung im Nationalpark Berchtesgaden informiert. Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf hat dazu jetzt in München die neue App "Nationalpark Berchtesgaden" freigeschaltet. "Jeder kann seine Tour durch den Nationalpark ab sofort in 3D im Wohnzimmer beginnen. Mit der neuen mobilen Infostelle geben wir den Menschen einen wertvollen digitalen Begleiter an die Seite. Die App bietet einen echten Mehrwert to go für jeden, der seine Freizeit im Nationalpark optimal gestalten will. Damit werden die Schauspiele der Natur für jedermann zum persönlichen Highlight", so Scharf.…
(BUP) Die plötzliche Eile der CSU in Sachen Nationalpark Spessart, eine künftige Einbindung des Agrarressorts neben dem Umweltministerium und die Erklärung Seehofers, sich nun selbst in die Sache einzubringen – das alles sieht FREIE WÄHLER-Fraktionschef Hubert Aiwanger als deutliches Zeichen: „Der CSU brennt bei dem Thema der Kittel, sie will das selbst gelegte Feuer jetzt möglichst schnell löschen.“ Ein Gutachten der Bayerischen Staatsforsten belegt den Worten Aiwangers zufolge, dass sich die Nationalpark-Befürworter nicht über die historisch zugesicherten Holzrechte von rund 64.000 Spessart-Bürgern hinwegsetzen könnten. „Es wäre eine forstliche Sünde, im Spessart rund 100 Quadratkilometer wertvolles Holz stillzulegen und verfaulen zu…
(BUP) Der offene Dialog für einen möglichen dritten Nationalpark in Bayern in der Donau-Region geht weiter. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf nach einer umfassenden Ortsbesichtigung möglicher Nationalparkflächen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und bei Ingolstadt. "Die Region verfügt über eines der fachlich herausragendsten Auwald-Gebiete Europas. Diese grüne Lunge vor den Toren Ingolstadts und Neuburgs könnte einen wichtigen Flächenanteil für einen Nationalpark in der Donau-Region liefern. Hier können wir beweisen, dass moderner Naturschutz einen großen Beitrag zur Lebensqualität der Menschen leistet. Zu einem guten Leben gehört die Natur. Ein Nationalpark mit den Auwäldern der Donau-Region wäre der erste seiner Art in…
(BUP) Der Energie-Atlas Bayern (energieatlas.bayern.de), das kostenfreie Internetportal der Bayerischen Staatsregierung zur Energiewende steht in einer neuen Version mit vielen zusätzlichen Funktionen zur Verfügung. Bayerns Energieministerin Ilse Aigner: „Der Energie-Atlas Bayern informiert Bürger umfassend über die Energiewende und steht gleichzeitig Experten als digitale Planungshilfe zur Verfügung. Die neue Version ist jetzt noch informativer, noch benutzerfreundlicher und bietet den Benutzern zahlreiche neue Anwendungsmöglichkeiten. Für Planer wird der Energie-Atlas so zum digitalen Reißbrett. Und die Bürger können sich informieren, wie der Energie-Mix in ihrer Region aussieht.“ Mit der neuen Digitalisierungs- bzw. Zeichenfunktion können beispielsweise Kreise, etwa zur Abstandsmessung, erstellt und mit Daten…
(BUP) Der Freistaat hat mit dem Naabtal-Plan die erste Hochwasser-Gesamtbetrachtung eines großen Nebenflusses der Donau vorgelegt. Denn in Zeiten des Klimawandels kommt das nächste Hochwasser mit Sicherheit. Hochwasserschutz ist deshalb eine entscheidende Zukunftsaufgabe. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf bei der Vorstellung des Hochwasserschutz-Konzeptes für das Naabtal heute in Schwandorf: "In Bayern hat der Hochwasserschutz höchste Priorität. Hochwasserschutz ist mir eine Herzensangelegenheit. Die drei Säulen vorbeugender Hochwasserschutz, technischer Hochwasserschutz und allen voran die zeitnahe Warnung vor drohendem Hochwasser müssen gut aufeinander abgestimmt werden. Wir brauchen für jedes Hochwasser und für jeden Fluss maßgeschneiderte Lösungen. Denn kein Gewässer gleicht dem…
(BUP) Bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Abfall muss die Sicherheit für Mensch und Umwelt absoluten Vorrang vor politischen Überlegungen haben. Das forderte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf anlässlich der Zustimmung des Bundesrates zum Standortauswahlgesetz des Bundes. "Der Freistaat Bayern übernimmt Verantwortung. Wir wollen die größtmögliche Sicherheit für alle Bundesbürger. Bayern steht zu einer zügigen Endlagersuche auf der Grundlage einer weißen Landkarte. Eine Million Jahre sind ein geologischer Zeitraum. Geologische Zeiträume erfordern geologische Sicherheiten. Die beste Sicherheit beim Langzeiteinschluss des hochradioaktiven Abfalls kann nur aus der Geologie selbst kommen. Dabei darf es für Kristallin als Wirtsgestein keinen Sicherheitsrabatt…
(BUP) Umweltprobleme machen nicht vor staatlichen Grenzen halt. Sollen die Lebensgrundlagen auf der Erde auch in Zukunft erhalten bleiben, müssen die globalen Veränderungen gemeinsam und vor Ort angepackt werden. Das betonte heute die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf nach ihrer Rückkehr aus Indien. "Der fortschreitende Klimawandel zeigt die Notwendigkeit gemeinsamen Handelns. Ein zukunftsorientierter Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen ist eine Schlüsselaufgabe dieses Jahrhunderts. Globaler Erfolg kann nur gelingen, wenn regionale Herausforderungen zusammen gemeistert werden. Bayern mit seiner hoch entwickelten Umwelttechnologie kann Ländern wie Indien helfen, diese Probleme besser in den Griff zu bekommen. Der Zugang zu sauberem Wasser ist dabei elementar.…
(BUP) In der Diskussion um einen dritten Nationalpark für Bayern setzt sich die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag für einen fairen Wettbewerb der Regionen ein. Der SPD-Umweltpolitiker Florian von Brunn wirft der CSU-Staatsregierung vor, den Steigerwald mit seinen einzigartigen Buchenwäldern in unverantwortlicher Weise zu benachteiligen: „Das Umweltministerium will lediglich Machbarkeitsstudien für den Spessart und die Rhön anfertigen lassen. Doch der Steigerwald gehört unbedingt auch zu den Kandidaten für einen Nationalpark. Es müssen alle potenziell geeigneten Gebiete in Bayern untersucht werden.“Von Brunn begrüßt, dass mit Machbarkeitsstudien die Diskussion nun endlich auf eine solide Basis gestellt werden soll. „Aber im Steigerwald knickt die…
(BUP) Die Kabinettsbeschlüsse zur Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms kommentiert der Fraktionsvorsitzende der Landtags-Grünen, Ludwig Hartmann: „Heute ist ein miserabler Tag für den Umwelt- und Alpenschutz in Bayern. Mit den im Kabinett beschlossenen Fortschreibungen zum Landesentwicklungsprogramm werden der ungezügelte Flächenfraß und die Zerstörung unserer Natur und Kulturlandschaft weiter befeuert. Die Aufweichung des Anbindegebots kommt einem Dammbruch beim Naturschutz gleich. So wird ein Wettlauf der Kommunen um großflächige Gewerbeansiedelungen in Gang gesetzt. Der Traum vom schnellen Geld auf der grünen Wiese wird die Ortsinnenentwicklung vielerorts zum Erliegen bringen. Dreist ist auch das Zurechtbiegen des bewährten Alpenplans letztlich ausschließlich für wirtschaftliche Interessen einzelner Allgäuer…