(BUP) Der sparsame Umgang mit natürlichen Ressourcen ist ein zentrales Zukunftsthema. Das betonte Umweltminister Dr. Marcel Huber heute in München zum Auftakt der IFAT, der Weltleitmesse für Umwelttechnologien: "Ressourceneffizienz ist eine große Chance für Bayerns Wirtschaft und den Umweltschutz. Wir brauchen eine Rohstoffwende mit Konzepten und Technologien für weniger Rohstoffeinsatz und mehr Recycling. Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht. Speziell beim Thema Plastikabfall wollen wir weiter kraftvoll vorangehen. Der Konsummüll in unseren Städten muss deutlich reduziert werden. Es gibt nicht nur riesige Mengen Plastikmüll in den Weltmeeren, sondern auch Mikroplastik in unseren Binnengewässern. Diese Entwicklung fordert…
(BUP) Die BayernTourNatur-Saison 2018 hat begonnen: Bis Oktober können Naturliebhaber wieder Experten auf ihren spannenden Streifzügen durch Bayern begleiten. Umweltminister Dr. Marcel Huber betonte heute auf dem Doktorberg in Eichstätt beim offiziellen Startschuss: "Es lohnt sich, die Geheimnisse der bayerischen Naturheimat zu entdecken und zu genießen. Die BayernTourNatur bietet jeder Altersgruppe ideale Möglichkeiten, in die faszinierende Welt heimischer Naturwunder einzutauchen. Begleitet von Experten wird jeder Ausflug zum Erlebnis. Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad, ob gemütlich oder sportlich, kreativ oder naturwissenschaftlich – die BayernTourNatur hält für jede Vorliebe und Fitness passende Angebote bereit. Ich freue mich, dass wir heute…
(BUP) Damit ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Bayern verhindert wird, ist ein eng abgestimmtes Zusammenwirken aller Beteiligten notwendig. Über den aktuellen Sachstand informierte sich Umweltminister Dr. Marcel Huber heute bei einer der regelmäßigen Sitzungen des ASP-Koordinierungskreises: "Wir müssen die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest nach Bayern möglichst verhindern oder im Keim ersticken. Dazu arbeiten alle Beteiligten zusammen und ziehen an einem Strang – Behörden, Tierärzte, Landwirtschaft, Fleischwirtschaft, Jäger und Verbände. Nur gemeinsam schaffen wir eine bestmögliche Information und Prävention." Bisher ist es in Deutschland noch zu keinem Ausbruch der ASP gekommen. Damit dies so bleibt, müsse es auch zukünftig…
(BUP) Klimaschutz ist für die SPD eine zentrale, wenn nicht die wichtigste Zukunftsfrage. Trotzdem kam dazu gestern kein einziger Satz in der Regierungserklärung von Markus Söder. „Er ist in dieser Frage ganz offensichtlich komplett blank!“, kritisiert der SPD-Umweltexperte Florian von Brunn. „Kein Wort zum Klimaschutz, nichts Konkretes zu den Verkehrsproblemen in den großen bayerischen Städten oder gar zum Diesel-Skandal. Außerdem fehlt ein klares Ziel für den Ausbau der Elektromobilität. Offensichtlich lebt der Ministerpräsident im Autoland der Vergangenheit! Die Zukunft zu gestalten, das sieht ganz anders aus!“. Um genau diese Probleme anzupacken, bringt die SPD-Landtagsfraktion ein eigenes Klimaschutzgesetz in den Landtag…
(BUP) Der Lebensbaum steht wieder als Symbol für das Umwelt- und Verbraucherschutzministeriums. Umweltminister Dr. Marcel Huber betonte dazu heute in München: "Dieses Ministerium steht für Lebensqualität. Wir kümmern uns jeden Tag mit vollem Einsatz um den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen Wasser, Boden Luft, Natur. Wir sind Dienstleister der Gesellschaft. Das Umweltministerium kehrt sprichwörtlich zu seinen Wurzeln zurück. Wir sind wieder Lebensministerium. Dafür steht ab heute auch wieder unser Lebensbaum, der Bergahorn." Daneben gab Huber einen ersten Ausblick auf anstehende Themen. Ein herausragender Schwerpunkt wird der Artenschutz und insbesondere die Insektenvielfalt sein. "Bayern muss wieder blühen. Der Schutz von Bienen und…
(BUP) 10 Jahre Bayerische Biodiversitätsstrategie bedeuten Leidenschaft, Zusammenhalt und Kontinuität beim Einsatz für die Lebewesen unserer Heimat. Das betonte Umweltminister Dr. Marcel Huber heute bei einem Jubiläums-Festakt in München. Huber: "Wir haben viel für die biologische Vielfalt in Bayern erreicht. Gleichzeitig stehen wir immer wieder vor neuen Herausforderungen. Gerade der Schutz von Bienen und vielen anderen Insektenarten ist entscheidend für den Erhalt von Artenvielfalt und Nahrungsquellen. Das möchte ich kraftvoll angehen. Außerdem stärken wir auch in den kommenden Jahren den Vertragsnaturschutz und fördern die Landschaftspflege. Unser Ziel ist ein bayernweites Netzwerk natürlicher Lebensräume, die Energiequellen für Mensch und Natur sind." …
(BUP) „CSU-Wirtschaftsminister Pschierer muss sich ohne Wenn und Aber zum Atomausstieg bekennen“, fordert der energiepolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig, in einem Schreiben. „Eine Laufzeitverlängerung ist keine Option – jetzt nicht und auch in Zukunft nicht.“ Laut Frankfurter Rundschau* ist für das Wirtschaftsministerium eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke „aktuell keine Option“. Diese sehr zurückhaltende Äußerung irritiert Martin Stümpfig, schließlich wurde der Atomausstieg im Sommer 2011 von der CSU-Regierung noch vorbehaltlos unterstützt: „Das ist ein sehr halbseidenes Bekenntnis zum Atomausstieg – bei solch vorsichtigen Formulierungen schrillen bei mir die Alarmglocken.“ Martin Stümpfig fordert von CSU-Wirtschaftsminister Pschierer ein klares Bekenntnis zu einem endgültigen…
(BUP) Umweltexperte Florian von Brunn und die örtliche Abgeordnete Ilona Deckwerth wollen umweltverträglichen Tourismus und gerechte Förderung der Gemeinden - Änderung des Alpenplans rückgängig machen. Die SPD im Bayerischen Landtag fordert nach der Kehrtwende von Ministerpräsident Markus Söder bei der umstrittenen Skischaukel am Riedberger Horn ein grundsätzliches Umdenken von Staatsregierung und CSU in der Alpenpolitik. "Der Ausverkauf der unwiederbringlichen Natur muss gestoppt werden. Was wir brauchen, ist eine stärkere Förderung eines naturverträglichen Tourismus im ganzen Alpenraum", erklärt der SPD-Umweltpolitiker Florian von Brunn. Von Brunn sieht die Entscheidung als großen Erfolg von Naturschutzverbänden und der bayerischen SPD: „Wir alle haben viele…
(BUP) Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag hat die Staatsregierung in einem Antrag aufgefordert, die betroffene Bevölkerung über so genannte perfluorierte und ployfluorierte Chemikalien (Z.B.: PFC, PFAS, PFOA) zu informieren und notwendigen Untersuchungen von Blut und Muttermilch durchzuführen. Hintergrund: Aus jüngsten SPD-Anfragen geht hervor, dass die Belastung von Wasser und Boden mit diesen Chemikalien in etlichen Kommunen in Bayern um ein Vielfaches über den gesundheitlichen Orientierungswerten des Umweltbundesamtes liegt. So ist der Orientierungswert in Landsberg am Lech beispielsweise um das 2.800-fache überschritten. Ähnliche Überschreitungen gibt es in fast allen Regionen Bayerns. "Jetzt muss dringend abgeklärt werden, ob die Giftstoffe auch in…
(BUP) Bayerische staatliche Behörden verzichten mittlerweile nahezu einheitlich auf den Einsatz von glyphosathaltigen Pestiziden. Das geht aus der Antwort des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums auf eine Schriftliche Anfrage von Dr. Hans Jürgen Fahn, Abgeordneter der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, hervor. Demnach werde das Pflanzenschutzmittel nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt. „Das Ergebnis meiner Anfrage ist ermutigend. Wegen der intensiven öffentlichen Diskussion über die Schädlichkeit des Wirkstoffs Glyphosat im Zuge der EU-Zulassungsverlängerung hat sich offenbar die Vernunft in den Verwaltungen breit durchgesetzt“, erklärt Fahn. Mit seinem vollkommen unnötigen Alleingang für eine Verlängerung der EU-Zulassung für Glyphosat habe der ehemalige Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt großen Schaden verursacht.…
(BUP) Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat ein landesweites Netz von rund 100 Demonstrationsbetrieben eingerichtet, um den Gewässerschutz in der Landwirtschaft voranzubringen. „Hier können sich unsere Bauern bei Berufskollegen aus erster Hand über geeignete Bewirtschaftungsverfahren informieren und sich wertvolle Praxistipps holen“, sagte Brunner bei der Vorstellung des Konzepts auf einem Schweinezuchtbetrieb im Landkreis Rottal-Inn. Nach seinen Worten praktizieren die teilnehmenden Betriebe boden- und gewässerschonende Verfahren wie die Anlage von Erosionsschutz- und Gewässerrandstreifen, den Anbau von Zwischenfrüchten, Mulchsaatverfahren oder das emissionsarme Ausbringen von Wirtschaftsdünger. Die Demonstrationsbetriebe sind Teil des Wasserpakts, den der Minister im vergangenen Jahr initiiert hatte und der von einem breiten…
(BUP) Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle gratuliert Preisträgern des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums in Burglengenfeld und des Karl-von-Closen-Gymnasiums in Eggenfelden. "Der Klimaschutz ist eine wichtige Aufgabe, der sich auch die Schulfamilien im Freistaat aktiv widmen. Die Auszeichnung mit dem Anerkennungspreis des Deutschen Klimapreises würdigt beispielhaft dieses Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Lehrkräfte. Ich gratuliere dem AK Energie und Umwelt des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums in Burglengenfeld und dem Filmteam der Klasse 9b des Karl-von-Closen-Gymnasiums in Eggenfelden sehr herzlich zu ihrem Erfolg", sagte Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle. Der AK Energie und Umwelt des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums in Burglengenfeld erhält für seine Klimaschutz-Aktivitäten den mit 1.000 Euro dotierten Anerkennungspreis…
(BUP) Gentests bei Forstpflanzen können aus Sicht von Forstminister Helmut Brunner entscheidend zum Aufbau dauerhaft stabiler und vitaler Wälder beitragen – gerade in Zeiten des Klimawandels. „Die unterschiedlichen Erbanlagen unserer Waldbäume beeinflussen nicht nur ihr Wuchsverhalten und ihre Widerstandskraft, sondern auch die Anpassungsfähigkeit an Umweltbedingungen“, sagte der Minister beim 15-jährigen Jubiläum des Zertifizierungsrings für überprüfbare forstliche Herkunft Süddeutschland (ZüF) bei Affing im Landkreis Augsburg. So seien etwa Fichten aus dem Flachland für Gebirgslagen ungeeignet, weil sie bei Schnee leichter brechen. Umso wichtiger ist es laut Brunner, nur Saat- und Pflanzgut zu verwenden, das an die örtlichen Klima- und Bodenverhältnisse optimal…
(BUP) In der heutigen Sitzung des Untersuchungsausschusses Ei versucht die Opposition schon den ganzen Nachmittag, Kabinettsmitglieder mit der Verbreitung von mit Salmonellen belasteten Eiern im Jahr 2014 in Verbindung zu bringen. „Die Opposition hat auf Biegen und Brechen versucht, der heutigen Umweltministerin ein ‚Gschmäckle‘ anzuhängen. Das war teilweise grotesk und letztendlich erfolglos“, kommentiert Gudrun Brendel-Fischer, Mitglied des Untersuchungsausschusses und stellvertrete Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag.Allgemeines Gelächter erntete zum Beispiel der Freie-Wähler-Abgeordnete Bernhard Pohl. Er wollte von Staatsministerin Ulrike Scharf wissen, wie Verbraucher Eier erkennen sollen, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen sei. „Ob man tatsächlich eine Umweltministerin braucht, um Herrn Pohl zu…
(BUP) Ein Miteinander von Umwelt und Wirtschaft trägt zur langfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen und Lebensqualität im Freistaat bei. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute bei der Überreichung von sieben Umweltpakt-Urkunden an den Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler in Herzogenaurach. "Der Umweltpakt Bayern ist der starke Handschlag der Verantwortung zwischen Staat und Wirtschaft. Mit derzeit über 2.200 Teilnehmern gehört der Umweltpakt Bayern zu den erfolgreichsten Umweltvereinbarungen in Europa. Der Schutz unserer Lebensgrundlagen ist die notwendige Grundlage für Wirtschaft und Gesellschaft. Davon sind die Bayerische Staatsregierung und die bayerische Wirtschaft seit mehr als 20 Jahren überzeugt. Mit dem Umweltpakt stellen wir…