(BUP) Bayern und Tschechien wollen ihre beiden Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava den Menschen noch näher bringen. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute bei der Eröffnung der Ausstellung "Grenzenlos Wild" zusammen mit dem Tschechischen Umweltminister Richard Brabec in Prag. "Die Natur kennt keine Grenzen. Die Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava sind ein großes gemeinsames Identifikationsband und herausragende Naturschätze. Wir wollen die Zukunft der Nationalparke weiterentwickeln und das gemeinsame Fundament stärken. Mit der neuen Ausstellung ´Grenzenlos Wild´ setzen wir die hervorragende Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Bayern und der Tschechischen Republik fort. Wir wollen den Menschen unsere Urwälder in unmittelbarer…
(BUP) Das Bayerische Umweltministerium setzt für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, der das Freigehe der Wölfe im Bayerischen Wald geöffnet haben soll, eine Belohnung von 10.000 Euro aus. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München: "Es steht weiterhin der ungeheuerliche Verdacht im Raum, dass die Tiere gezielt freigelassen wurden. Das ist in keinster Weise hinnehmbar. Damit wurde in Kauf genommen, dass Menschen zu Schaden kommen, zum Beispiel bei einem Wildunfall. Letztlich wurde damit der Tod der entkommenen Gehegewölfe verursacht. Ich hoffe auf eine schnelle Aufklärung der konkreten Tatumstände. Die Polizei wird bei der Aufklärung jede…
(BUP) Im Rahmen von Eh-da-Projekten werden Landflächen, die weder landwirtschaftlich noch naturschutzfachlich genutzt werden, gezielt ökologisch optimiert. Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion will in ihrem Dringlichkeitsantrag zeigen, dass die quantitative Erfassung der Flächenpotentiale mit geringem Aufwand möglich ist und damit zur Verbreitung des Eh da-Projektansatzes in Bayern beiträgt.Benno Zierer, umweltpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, erklärt: „Kommunale Eh da-Projekte können einen Beitrag zu mehr Artenvielfalt in der Agrarlandschaft und im Siedlungsbereich leisten.“ Beispiele für solche Flächen seien Wegränder, Straßenböschungen, Flächen zwischen Straßen und Radwegen oder gemeindeeigene Grünflächen. Ökologisch aufgewertet würden sich diese in vielen Fällen hervorragend eignen, um bestehende Biotope zu…
(BUP) Der forstpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Markus Ganserer, fordert angesichts des schwindenden Gewinns bei den Bayerischen Staatsforsten die Senkung der Gewinnvorgaben durch die CSU-Regierung. „Die fetten Jahre sind längst vorbei“, so Markus Ganserer. „Wir haben mit dem überfälligen Waldumbau gewaltige Aufgaben vor der Brust, die sich mit einer Gewinnmaximierungsstrategie nicht lösen lassen.“ Extreme Wetterereignisse dürften sich in den kommenden Jahren angesichts des fortschreitenden Klimawandels häufen, die bayerische Waldwirtschaft müsse darauf mit beschleunigtem Waldumbau auf klimatolerante Mischbaumarten reagieren. „Diese Aufgabe ist nur mit zusätzlichem Personal zu stemmen. Darüber hinaus muss in Zukunft auch mehr in Naturschutz und Erholung investiert werden“, so…
(BUP) Die Ausschreibung für die Landesgartenschauen in den Jahren 2024, 2025 und 2026 beginnt. Dabei greift erstmals ein neues Vergabeverfahren. Darauf wies die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München hin und warb bei den Kommunen für eine Teilnahme. "Gartenschauen sind Investitionen in die Zukunft. Gartenschauen bringen Grünflächen direkt in die Städte. Das steigert die Lebensqualität der Menschen und die Attraktivität einer Kommune. Dieser Mehrwert wird vom Freistaat finanziell stark unterstützt. Eine Gartenschau kann nur mit Unterstützung der Bürger erfolgreich ausgerichtet werden. Das neue Vergabeverfahren setzt auf eine frühzeitige und intensive Einbindung der Bürger vor Ort und ermöglicht Kommunen eine…
(BUP) Mit einem neuen Sonderförderprogramm unterstützt das Umweltministerium zukünftig die Kommunen in Bayern bei der lokalen Vorsorge gegen Sturzfluten. 3 Millionen Euro sind für das Risikomanagement vor Ort aktuell vorgesehen. Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf betonte zum Start des neuen Sonderförderprogramms: "Der Klimawandel hat einschneidende Folgen auch für Bayern. Das Jahr 2016 hat gezeigt: Der Schutz vor Sturzfluten ist eine neue wichtige Säule des Hochwasserschutzes in Bayern. Von Sturzfluten gehen enorme Gefahren für Leib und Leben aus. Wir lassen die Kommunen im Angesicht neuer Naturgefahren nicht allein. Wir wollen Bayern klimafest machen. Zentraler Baustein ist der Hochwasserschutz in den Regionen.…
(BUP) Der SPD-Agrarexperte im Bayerischen Landtag Horst Arnold fordert die Staatsregierung auf, endlich ein umfangreiches Hilfsprogramm für die frostgeschädigten Obstbauern aufzulegen. „Es kann nicht sein, dass das Kabinett in Baden-Württemberg die extreme Frostsituation im April diesen Jahres bereits im Mai als Naturkatastrophe deklarierte und umfangreiche Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht hat und in Bayern bis heute nur geprüft wurde!“, so Arnold. Der Fürther Abgeordnete verweist darauf, dass die SPD bereits im Mai ein Hilfspaket gefordert hatte, welches die geschädigten Obstbauern unterstützt. Im Nachbarland Baden-Württemberg stehen hier bis zu 150.000 Euro je Betrieb ab Schäden von über 30 Prozent zur Verfügung.…
(BUP) Der Freistaat setzt sich für den Klimaschutz ein und startet dafür ein neues internationales Projekt mit der Provinz Westkap in Südafrika. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf im Vorfeld des morgigen Tages der Ozonschicht. "Beim Klimaschutz müssen wir alle schädlichen Klimagase im Auge haben. Klimaschutz darf nicht an Landesgrenzen halt machen. Klimaschutz ist ein internationales Gemeinschaftsprojekt. Wir bauen unsere internationale Vernetzung im Bereich schädlicher Klimagase konsequent weiter aus. Im Oktober starten wir dazu eine neue starke Partnerschaft mit Westkap. Damit fügen wir unserer gemeinsamen Anstrengung im Kampf gegen den fortschreitenden Klimawandel einen weiteren Pfeiler hinzu. Der Einsatz von…
(BUP) Die Freunde des Frankenweins erwartet heuer nach Einschätzung von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner ein guter bis sehr guter Jahrgang. „Wir können uns auf harmonische, fruchtige Weine mit viel Charakter freuen“, sagte der Minister beim offiziellen Start der Weinlese in den Steillagen bei Stetten im Landkreis Main-Spessart. Zwar hätten Wetterextreme wie Frost und Hagel den fränkischen Winzern heuer besonders viel Arbeit beschert. Der Lohn dafür sei aber jetzt ein Jahrgang, der ausreichend Potenzial hat, um in der Qualitätsliga ganz oben mitzuspielen. Zudem stimmen laut Brunner wegen der überdurchschnittlichen Temperaturen während der Blüte und der regelmäßigen Niederschläge im Jahresverlauf auch die Erträge:…
(BUP) Über eineinhalb Jahre nachdem in Bayern die Bauarbeiten abgeschlossen wurden, geht die Thüringer Strombrücke heute vollständig in Betrieb. Die Höchstspannungsleitung von Sachsen-Anhalt über Thüringen nach Bayern wird Strom von Norddeutschland in den Süden bringen. So wird vor allem der Windstrom aus dem Nordosten besser angebunden und die Versorgung Bayerns für die nächsten Jahre gestärkt. Bayerns Wirtschafts- und Energieministerin Ilse Aigner: „Die Thüringer Strombrücke ist für eine sichere, bezahlbare und umweltfreundliche Energieversorgung von großer Bedeutung und damit ein wichtiger Beitrag für das Gelingen der Energiewende. Bereits heute müssen Netzbetreiber etwa eine Milliarde Euro jährlich für Netzstabilisierungsmaßnahmen ausgeben. Die Thüringer Strombrücke…
(BUP) Hähnchen- und Putenfleisch, das im Einzelhandel erhältlich ist, ist nach wie vor in hohem Maße mit antibiotikaresistenten Keimen belastet, das geht aus einer parlamentarischen Anfrage der Grünen Bundestagsfraktion hervor, aus der BR Recherche zitiert. Für die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion Rosi Steinberger sind die Ergebnisse alarmierend: „Wenn man in jedem zweiten Hähnchen resistente Keime findet, heißt das, dass man in deutschen Geflügelfarmen resistente Keime geradezu heranzüchtet.“ Besonders im Fokus steht in diesem Zusammenhang das Reserveantibiotikum Colistin. „Dieses wird teilweise in hoher Aufwandmenge verabreicht und sollte in das nationale Rückstandskontrollprogramm aufgenommen werden“, fordert Rosi Steinberger.„Reserveantibiotika können Leben retten, wenn alle…
(BUP) Beim Klimaschutz setzt Bayern auf ein breites Bündnis mit den Bürgern. Alle gesellschaftlichen Gruppen sollen für einen freiwilligen, praktisch gelebten Klimaschutz sensibilisiert werden. Das betonte heute die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf bei der Eröffnung der Bayerischen Klimawoche 2017 und des Streetlife Festivals in München. "Klimaschutz braucht ein Wurzelwerk in den Köpfen und Herzen der Menschen. Jeder kann seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Partner der Bayerischen Klima-Allianz sind Multiplikatoren des Klimaschutzgedankens. Sie bekennen sich zu den Klimaschutzzielen der Bayerischen Staatsregierung, wie sie im Klimaschutzprogramm Bayern 2050 festgelegt sind. Mit der Klimawoche der Bayerischen Klima-Allianz holen wir alle ins Boot:…
(BUP) Der umweltpolitische Sprecher der BayernSPD-Landtagsfraktion Harry Scheuenstuhl ermahnt die CSU-Staatsregierung zu echten gesetzlichen Regelungen für den Klimaschutz im Freistaat. "Dass die Staatsregierung eine Klimawoche mit Fokus auf Freiwilligkeit ins Leben gerufen hat, ist sicher eine nette Idee - aber es braucht viel eher längst überfällige gesetzliche Regelungen", betont Scheuenstuhl. "Dass Einzelne sich durch die Klimawoche ermutigt fühlen, statt mit dem Auto mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, ersetzt nicht ein verbindliches Klimaschutzziel bis 2050, wie es die SPD-Fraktion seit langem fordert."Die steigende Zahl an Unwettern - hochgefährliche Hurrikans in den USA, aber auch Stürme und Überflutungen in Bayern…
(BUP) „Finger weg vom EEG“, mahnt der energiepolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig, in Richtung CSU-Wirtschaftsministerin Aigner. Diese missinterpretiert seiner Ansicht nach ein Gutachten des Büros für Energiewirtschaft und technische Planung (BET) und zieht falsche Schlussfolgerungen. „Der von Frau Aigner angestrebte Systemwechsel bei der Förderung erneuerbarer Energien wäre nichts weniger als der Todesstoß für die Energiewende vor allem in Bayern“, so Martin Stümpfig. Die CSU-Wirtschaftsministerin fordert unter anderem einmalige Investitionskostenzuschüsse statt garantierter Einspeisevergütungen und will die Betreiber bei der angeordneten Abregelung ihrer Anlagen nicht mehr entschädigen. „Beide Maßnahmen würden zu einem radikalen Einbruch bei Neuanlagen führen“, so Martin Stümpfig, „weil…
(BUP) Bei der Beseitigung der Schäden, die das Sturmtief „Kolle“ vor allem in den Wäldern Niederbayerns angerichtet hat, ist größte Vorsicht geboten. Darauf hat Forstminister Helmut Brunner die betroffenen Waldbesitzer nochmals eindringlich hingewiesen. „Die Aufräumarbeiten nach einem solch verheerenden Sturm sind selbst für erfahrene Waldbesitzer äußerst riskant“, warnte der Minister. Denn die vielen gebrochenen und miteinander verkeilten Baumstämme stünden oft unter starker Spannung. Die Waldbesitzer sollten deshalb nicht selbst zur Motorsäge greifen, sondern mit der Aufarbeitung besser Profis mit entsprechenden Forstmaschinen beauftragen. Ideal sei der Einsatz von vollmechanisierten Maschinensystemen mit Baggern oder Harvestern. „Zusätzliches Leid durch Unfälle müssen wir jetzt…