(BUP) Die Landesgartenschau 2020 macht Ingolstadt noch attraktiver und setzt Impulse für die Wirtschaft. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf anlässlich des Spatenstichs zu den Bauarbeiten: "Eine Landesgartenschau schafft Werte, die bleiben. Gartenschauen bringen neues Leben in die Städte: Bisher weniger attraktive Flächen werden zu grünen Oasen und zu Orten der Erholung für Kinder und Erwachsene. Auch seltene Tier- und Pflanzenarten finden neue Lebensräume. Die Landesgartenschau in Ingolstadt 2020 ist eine hochkarätige Chance für Ingolstadt. Mit dem neuen Landschaftspark entstehen eine wertvolle Naturoase und ein attraktiver Ort für Freizeit und Erholung. Damit profiliert sich Ingolstadt als Boomtown mit Lebensqualität."…
(BUP) Der Erhalt der einzigartigen bayerischen Kulturlandschaften ist eine wichtige Aufgabe für den modernen Naturschutz. Fachkundige Partner vor Ort sind dabei die bayerischen Landschaftspflegeverbände. Das betonte heute die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf im Rahmen der Verleihung der Landschaftspflegepreise 2017 in Regensburg. "Starke, lebendige Regionen und die Pflege unserer wertvollen Kulturlandschaften haben für Bayern existenzielle Bedeutung. Unsere ländlichen Regionen sind unser Natur- und Kulturerbe. Sie stehen für höchste Lebensqualität und für die Bewahrung unseres ökologischen und ökonomischen Wohlstands. Landschaftspflegeverbände sind unverzichtbare Multiplikatoren für Bayerns Naturschutzziele. Sie sind ein starker Motor, der Naturschutz und regionale Entwicklung vorantreibt. Ich freue mich über das…
(BUP) Die Zahl der Wildunfälle auf den bayerischen Straßen ist binnen zehn Jahren um 50 Prozent gestiegen. Während es 2006 noch zu 46.871 Zusammenstößen kam, waren es 2016 bereits 70.314, wie aus der Antwort der Staatsregierung auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Harry Scheuenstuhl hervorgeht. Fast ein Fünftel (17,7 Prozent) aller Verkehrsunfälle im Freistaat haben mit Wild zu tun. Angesichts dieses langfristigen Trends macht sich Scheuenstuhl für eine intensivere Bejagung von Wild stark. „Das viele Wild ist eine stete Gefahr für die Autofahrer in Bayern und verursacht hohe Sachschäden. Und auch für den Wald sind die großen Tierbestände eine enorme Belastung.“…
(BUP) Der Klimawandel hat auch Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier. Zunehmende Wetterextreme, Temperaturrekorde und ihre Folgen sind vor allem für Allergiker, Kinder, ältere Menschen und Kranke eine Belastung. Zudem verbreiten sich aufgrund des Temperaturanstiegs potenzielle Überträger von Infektionskrankheiten, etwa die Asiatische Tigermücke. Mit dem Verbundprojekt "Klimawandel und Gesundheit" wollen das Bayerische Umweltministerium und das Bayerische Gesundheitsministerium neue Erkenntnisse für die Klimaanpassung und die Gesundheitsvorsorge gewinnen. "Wir müssen uns auch in Bayern auf die Auswirkungen des Klimawandels einstellen. Deshalb wollen wir die Forschung zu den gesundheitlichen Folgen des globalen Temperaturanstiegs weiter vorantreiben. Unser gemeinsames Verbundprojekt 'Klimawandel und Gesundheit'…
(BUP) Sanfter Tourismus ist ein Motor der Regionalentwicklung und schafft Anreize für attraktive Naturtourismus-Angebote. Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf und die Bayerische Wirtschafts- und Tourismusministerin Ilse Aigner haben heute die drei Sieger des Wettbewerbs "Modellregion Naturtourismus" bekannt gegeben: den Landkreis Kelheim, den Landkreis Miesbach und das "Natur-Navi" des Oberpfälzer Waldes. "Bayerns Natur ist ein unverzichtbarer Pfeiler für den Tourismus. Naturtourismus ist der Schlüssel für eine nachhaltige touristische Wertschöpfung, die unsere Naturheimat schützt und erhält. Mit dem Wettbewerb fördern und ermöglichen wir kreative regionalspezifische Konzepte für tolle touristische Angebote in Einklang mit der Natur. Die Ideen der drei Sieger des Wettbewerbs…
(BUP) Eine europaweit einzigartige Einrichtung hat am Donnerstag in Grub bei München ihre Arbeit offiziell aufgenommen: Das neue Kompetenzzentrum Tier ist nach den Worten von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner eine zentrale Plattform, die sowohl Wissen wie auch Dienstleistungen für alle tierhaltenden Betriebe bereitstellt. Die Verbindung von insgesamt 13 verschiedenen landesweit tätigen Organisationen mit den benachbarten Forschungseinrichtungen der Landesanstalt für Landwirtschaft sorge für Effizienz und werde dem Wissenstransfer einen kräftigen Schub verleihen. Insgesamt arbeiten damit auf dem Campus in Grub 373 Beschäftigte. „Die hier gebündelte Kompetenz in allen Fragen der Tierhaltung wird aktiv zur Sicherung unseres Tierstandorts Bayern beitragen“, sagte der Minister…
(BUP) Immer mehr Pflanzengifte landen auf deutschen Äckern, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag hervorgeht. Allein bei den Wirkstoffen stieg in der Zeitspanne von 2009 bis 2015 die eingesetzte Menge um 17 Prozent auf 35.000 Tonnen. „Mit dem zunehmenden Einsatz von Ackergiften werden unser Boden und unser Wasser schleichend vergiftet“, erklärt Sigi Hagl, die Landesvorsitzende der bayerischen Grünen. Die Folge ist ein alarmierender Rückgang der Artenvielfalt, wie das Bundesamt für Naturschutz kürzlich vermeldete.„Um unsere Lebensgrundlagen zu schützen, kämpfen wir Grüne für ein wirksames Pestizidminimierungsprogramm. Bis 2030 wollen wir die Ackergifte in Bayern…
(BUP) Der SPD-Umweltpolitiker Florian von Brunn fordert die Staatsregierung auf, umgehend über die Maßnahmen berichten, die sie angesichts der gesundheitsgefährdenden Zunahme der Stickoxidbelastung den Ballungsräumen München und Nürnberg-Fürth-Erlangen ergreift. "Bisher kam dazu von der Staatsregierung nur heiße Luft statt konkreter Maßnahmen. Die Untätigkeit der Staatsregierung gefährdet die Gesundheit der Bürger und Bürgerinnen", erklärt von Brunn. In einem aktuellen Dringlichkeitsantrag (PDF, 92 kB) fordert die SPD-Landtagsfraktion einen Bericht über die konkreten Maßnahmen, die die Staatsregierung gegen die massiven Überschreitungen der Grenzwerte für Stickoxid ergreift, wann sie das tut und welche Reduktion der Emissionen sie sich in welchem Zeitraum erwartet. Ebenso will…
(BUP) Bayerns Verbraucher vertrauen auf regional erzeugte Lebensmittel und sind bereit, dafür tiefer in die Tasche zu greifen. Das geht aus einer repräsentativen Befragung des Kompetenzzentrums Ernährung hervor, die Ernährungsminister Helmut Brunner in Auftrag gegeben hatte. Der Studie zufolge schenken rund 60 Prozent der Bayern Lebensmitteln aus der eigenen Region oder aus dem Freistaat großes Vertrauen. 80 Prozent sehen die oft höheren Preise für regionale Produkte als angemessen an. „Immer mehr Menschen wissen den Mehrwert heimischer Lebensmittel wie kurze Wege, Frische und Qualität zu schätzen und honorieren das auch an der Ladentheke“, so Brunner. Dieser Trend zu Transparenz und regionaler…
(BUP) Bayern setzt sich mit voller Kraft für den Klimaschutz ein. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf beim Beitritt des Vereins der Bayerischen Energieagenturen. zur Klima-Allianz heute in München: "Der Klimawandel schreitet voran. Auch Bayern bleibt nicht verschont. Wir erwarten in Zukunft mehr Extremwetterereignisse, nassere Winter, trockenere Sommer. Deshalb gehen wir beim Klimaschutz weiter voran und halten an den Zielen von Paris fest. Nur wenn wir gemeinsam noch aktiver werden, können wir unser Ziel erreichen und die Klimaerwärmung begrenzen. Dabei ist jeder gefordert. Die Bayerische Klima-Allianz ist ein erfolgreiches Bündnis für den Klimaschutz. Sie bündelt Kräfte vor Ort, tauscht…
(BUP) Der Klimawandel wird in den Alpen immer deutlicher sichtbar. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München: "Die Zugspitze ist unser Frühwarnsystem für den Klimawandel in den Bayerischen Alpen. Die Alpen stehen besonders unter Druck. Auf dem höchsten Berg Deutschlands nehmen wärmeliebende Pflanzenarten immer mehr zu. Sie verdrängen gleichzeitig Arten, die an die Kälte angepasst sind. Experten gehen auch davon aus, dass Weidetiere wie Schafe zunehmend weitere Höhen erschließen. Auf diese Veränderungen müssen wir frühzeitig reagieren." Bayern reagiert auf den Klimawandel mit dem Bayerischen Klimaschutzprogramm 2050. Von der energetischen Sanierung staatlicher und kommunaler Gebäude über die Renaturierung…
(BUP) Die Bundesnetzagentur hat heute im Rahmen der Ausschreibung für Solaranlagen 32 Photovoltaik-Projekte bezuschlagt, davon 18 in Bayern. Bayerns Wirtschafts- und Energieministerin Ilse Aigner: „Unsere im März beschlossene Verordnung über Gebote für Photovoltaik-Freiflächenanlagen wirkt sich bereits jetzt positiv aus. Wir haben als eines der ersten Bundesländer die Voraussetzungen geschaffen, dass sich Photovoltaik-Projekte auf Acker- und Grünlandflächen in landwirtschaftlich benachteiligten Gebieten an den Ausschreibungen der Bundesnetzagentur beteiligen können. Damit haben wir bayerische Projekte in die Lage versetzt, wettbewerbsfähige Angebote abzugeben. Der Ausbau von Freiflächenanlagen in Bayern kommt weiter voran.“ Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2017 räumt den Ländern erstmals die Möglichkeit ein, die…
(BUP) Der Dialog zu einem möglichen Nationalpark im Frankenwald wird fortgesetzt. Das ist das Ergebnis einer ersten Veranstaltung in der Region mit der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf sowie Vertretern von Verbänden und der Politik, die heute in Stockheim im Landkreis Kronach stattfand. Eingeladen zu der Veranstaltung hatte der Landtagsabgeordnete Jürgen Baumgärtner, auf dessen Initiative hin die Region den Dialog zum Nationalpark begonnen hat. Scharf: "Der dritte Nationalpark in Bayern ist eine historische Entscheidung. Wir wollen einen dritten Nationalpark, weil wir für unsere Heimat nicht nur Lebenschancen schaffen möchten, sondern auch Lebensqualität. Ich freue mich, dass die Region bereit ist, einen…
(BUP) Der umweltpolitische Fraktionssprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, Benno Zierer, zeigt sich nach dem heutigen Bericht der Staatsregierung zum Stand der Umrüstung des Forschungsreaktors FRM II empört: „Diese Anlage der TU München in Garching wird entgegen aller Ankündigungen auch nach 2018 weiterhin mit hoch angereichertem Uran betrieben. Die Bevölkerung ist von Anfang an für dumm verkauft worden – und die Staatsregierung macht damit ungeniert weiter.“ Der Einsatz von hoch angereichertem Uran im FRM II sei ursprünglich mit der Maßgabe genehmigt worden, dass der Reaktor bis spätestens Ende 2010 auf einen Betrieb mit etwas weniger angereichertem Uran umgestellt werde, so Zierer.…
(BUP) Der Schutz der biologischen Vielfalt ist eine gesamtstaatliche Aufgabe von herausragender Bedeutung. Damit werden unersetzbare Leistungen der Natur für den Menschen gesichert und für Jedermann erlebbar erhalten. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute bei der Auszeichnung von elf Natura 2000-Partnern, die sich mit großem Engagement und auf ganz unterschiedliche Weise für das Europäische Schutzgebietsnetz einsetzen. "Wir tragen große Verantwortung für das einzigartige Naturerbe in Bayern. Der Schutz unserer Natur ist weit mehr als ökologischer Denkmalschutz. Er ist auch weitsichtige Daseinsvorsorge. Wir wollen die Natur als wertvolle ökologische Ressource und als Erlebnis- und Erholungsraum erhalten. Das ökologische Netz…