(BUP) Die bayerischen Naturschätze sind einzigartig und unverzichtbar. Um die positive Wahrnehmung und Wertschätzung der Natur in der Öffentlichkeit weiter zu verbessern, startet Bayern – mit finanzieller Unterstützung der EU, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und des Bayerischen Naturschutzfonds – ein umfassendes Kommunikationsprojekt zu Natura 2000, dem europäischen Schutzgebietsnetz. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute auf einem Staatsempfang zum ersten Bayerischen Natura 2000-Gipfel. "Der Erhalt unserer Naturheimat und der einzigartigen Landschaft in Bayern ist von herausragender Bedeutung. Die Natur bietet unersetzbare ökologische Ressourcen und ist gleichzeitig wertvoller Erlebnis- und Erholungsraum. Das Schutzgebietsnetz Natura 2000 spielt dabei eine herausragende Rolle.…
(BUP) Das Bayerische Vertragsnaturschutzprogramm honoriert freiwillige Naturschutzleistungen und ist ein wesentliches Element der Naturschutzpolitik im Freistaat. Das betonte heute die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf. "Unsere wertvolle bayerische Naturvielfalt wollen wir auch für künftige Generationen erhalten. Wir brauchen ein starkes Zusammenwirken unmittelbar mit der Gesellschaft. Unser Vertragsnaturschutzprogramm beweist seit vielen Jahren, dass sich eine maßvolle Nutzung von Flächen und Belange des Naturschutzes nicht ausschließen. Im Gegenteil: Eine naturverträgliche Landnutzung kann Artenreichtum schaffen und erhält unsere Kulturlandschaften. Den erfolgreichen bayerischen Weg setzen wir auch 2018 konsequent fort", so Scharf. In diesem Jahr stehen nach der Erhöhung der Mittel im letzten Doppelhaushalt über…
(BUP) Dass der Wald Herz, Hand und Verstand gleichermaßen bewegt, zeigt derzeit die Deutsche Forstwirtschaft auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Als eine der Hauptattraktionen entpuppt sich dabei die hölzerne Wissensbahn mit allerlei spannenden Fragen rund um das Multitalent Wald. Auch Bayerns Forstminister Helmut Brunner schaute bei seinem Rundgang vorbei und absolvierte den auch baulich reizvollen Parcours – natürlich fehlerfrei, schließlich ist Brunner nicht nur langjähriger Fachminister sondern auch selbst Waldbesitzer. Begleitet wurde er von Georg Schirmbeck, dem Präsidenten des Deutschen Forstwirtschaftsrats. Die beiden Wald-Botschafter nutzten die Gelegenheit für einen fachlichen Austausch und rührten kräftig die Werbetrommel für die…
(BUP) Die Naturvielfalt Bayerns lässt sich am besten erleben, indem man direkt und hautnah eigene Eindrücke vor Ort sammelt – und dann die eindrucksvollsten Momente auf der Kamera festhält. Der vom Bayerischen Umweltministerium gemeinsam mit dem Museum Mensch und Natur ausgerichtete und bayernweite Fotowettbewerb "Natur im Fokus" ermuntert Kinder und Jugendliche, die Natur vor der Haustüre zu entdecken. Heute wurden die Preisträger für ihre außergewöhnlichen Aufnahmen ausgezeichnet. Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf betonte dazu: "Wir brauchen eine breite gesellschaftliche Unterstützung für die anstehenden Mammutaufgaben wie die Erhaltung der biologischen Vielfalt und den Klimawandel. Der Wettbewerb soll Kindern und Jugendlichen eine…
(BUP) Das erfolgreiche Projekt zum Management von Wildgänsen am Altmühlsee (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen) und im Maintal zwischen Bamberg und Haßfurt wird fortgesetzt. Das hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner entschieden. „Das Projekt hat uns in den letzten drei Jahren große Verbesserungen gebracht und erheblich zur Befriedung vor Ort beigetragen“, sagte der Minister in München. Von den gewonnenen Erkenntnissen sollen Brunner zufolge künftig weitere Regionen profitieren, in denen es zu Konflikten mit den Tieren und der Landwirtschaft oder dem Tourismus kommt. Deshalb stehen die Wildgänse-Experten der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft ab sofort auch Betroffenen aus Problemregionen außerhalb der Projektgebiete mit Rat und Tat zur…
(BUP) Planmäßig wird in diesen Tagen Block B des AKW Gundremmingen vom Netz genommen. Für den schwäbischen SPD-Abgeordneten Herbert Woerlein kein Grund zur Zufriedenheit oder gar Freude: „Um die Sicherheit der Bevölkerung sicherzustellen, muss sofort auch Block C abgeschaltet werden!“ Woerlein begründet seine Forderung mit den zahlreichen Pannen im AKW und mit der ungenügenden Informationspolitik der Kraftwerksbetreiber. Sein Dringlichkeitsantrag zum Austausch fehlerhaften Materials wurde im Bayerischen Landtag erst vor wenigen Wochen abgelehnt. „Ich hätte auf jeden Fall erwartet, dass die Betreiber die defekten Hüllrohre für Brennelemente austauschen. Die Schweizer haben verantwortungsbewusster gehandelt und die im AKW Leibstadt verbauten fehlerhaften Teile…
(BUP) Martin Stümpfig fordert Abschaltung auch von altersschwachen Block C – Weiterlaufen sicherheitstechnisch weder begründbar noch nachvollziehbar. „Wir sind froh, dass in Gundremmingen mit dem Reaktor B zum Jahreswechsel wenigstens ein Block stillgelegt wird. Noch vier weitere Jahre läuft allerdings der Block C – gleiche Bauart, genauso alt“, erklärt der energiepolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig. „Diese Entscheidung ist sicherheitstechnisch weder begründbar noch nachvollziehbar. So bleibt das AKW Gundremmingen wegen der vielen technischen Mängel eine tickende Zeitbombe, jetzt eben mit halber Sprengkraft.“ Der Block C in Gundremmingen ist der letzte Siedewasserreaktor in Deutschland, der noch eine Betriebsgenehmigung hat. Alle anderen…
(BUP) Umweltschutz schafft in Bayern Arbeitsplätze und Wohlstand. Das zeigen die neuen Daten zu Umsatz und Beschäftigung in der deutschen Umweltwirtschaft. Die Bayerische Umweltwirtschaft ist weiter mit Abstand führend in Deutschland. Anlässlich der aktuellen Veröffentlichung von Zahlen zur Umweltwirtschaft in Deutschland betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München: "Bayern ist erneut bundesweiter Spitzenreiter in der Umweltwirtschaft. Mit einem Umsatz von 24,6 Milliarden Euro im Jahr 2014 wird mehr als jeder fünfte Euro der gesamten deutschen Umweltwirtschaft in Bayern erzielt. Hervorragend sind die Umsätze im Bereich Klimaschutz: Knapp 30 Prozent der deutschen Umsätze werden in Bayern generiert. Die Zahlen…
(BUP) Dringlichkeitsantrag soll CSU-Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt in die Pflicht nehmen - SPD-Abgeordnete Florian von Brunn und Ruth Müller in großer Sorge um das Überleben der Bienen. Glyphosath war nur der Anfang, mindestens genauso verheerend für die Bienen sind die sogenannten Neonicotinoide. Die EU-Kommission hat die Gefahren erkannt und schlägt bei den derzeitigen Beratungen mit den Fachministern der Mitgliedsländer vor, das Insektengift weitgehend zu verbieten. In einem Dringlichkeitsantrag ruft die SPD-Landtagsfraktion die Staatsregierung dazu auf, sich hinter den Schutz der Bienen und sonstigen Nutzinsekten zu stellen. Der Hintergrund: das Verhalten des amtierenden Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt von der CSU. Der SPD-Umweltpolitiker Florian von…
(BUP) In der elften Sitzung des Untersuchungsausschusses Ei stellt sich heraus, dass bei der Firma Bayern-Ei der Tierschutz mit Füßen getreten wurde, während die Behörden zusahen. „Insgesamt waren circa zehn Prozent (50.000) mehr Legehennen im Stall, in manchen Käfigen hausten doppelt so viele Hühner wie erlaubt“, kritisiert Rosi Steinberger, verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen und grünes Mitglied im Untersuchungsausschuss Ei. „Wie kann man so etwas nicht sehen? Und natürlich ist sowas ein guter Nährboden für Erreger wie Salmonellen.“ Es besteht der Verdacht, dass die Behörden im Bereich Tierschutz keine Anordnungen gegenüber dem Unternehmer ausgesprochen haben, die den Empfehlungen der TierschutzexpertInnen des…
(BUP) Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels ist eine zentrale Zukunftsaufgabe auch für die bayerischen Unternehmen. Das unterstrich die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München. "Bayerns Unternehmen sollen klimafit werden. Der Klimawandel ist Fakt und macht auch vor unseren Toren nicht halt. In vielen Unternehmen spielt das Thema bereits heute eine große Rolle und wirkt sich auf langfristige Geschäftsstrategien aus. Ein Manager für die Anpassung an den Klimawandel kann dabei wichtige Impulse geben und das eigene Unternehmen fit für die Zukunft machen", so Scharf. Um die bayerische Wirtschaft bei diesem Zukunftsthema zu unterstützen, hat das Bayerische Umweltministerium die…
(BUP) SPD-Abgeordneter Herbert Kränzlein moniert mangelnde Kenntnis des Umweltministeriums über Zustand der Wasser- und Abwasserrohre. Die Sanierung der Wasser- und Abwassersysteme in Bayern ist ein lebenswichtiges Thema. Doch die Bayerische Staatsregierung lässt es sträflich schleifen, wie der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Herbert Kränzlein mit einer parlamentarischen Anfrage herausgefunden hat. So ist dem Umweltministerium nicht bekannt, wie hoch der Anteil der zu sanierenden Wasserrohre überhaupt ist. Kränzlein ist fassungslos: „Das ist ein Offenbarungseid für die Staatsregierung. Es geht hier um eine der wichtigsten Infrastrukturen des Freistaates. Sauberes Trinkwasser und der Schutz des Grundwassers vor Verunreinigungen sind elementare Aufgaben. Ohne Informationen über den aktuellen…
(BUP) Bayerns naturnahe Flussauen sind Hotspots der Biodiversität. Mit ihrem natürlichen Wechsel von Trockenheit und Flut zählen Auen zu den artenreichsten Lebensräumen in ganz Mitteleuropa. Ziel des Auen-Programms Bayern ist deshalb der dauerhafte Schutz aller intakten Auen sowie ihre Entwicklung. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute bei der Eröffnung der 5. Bayerischen Auen-Konferenz in Bad Aibling. Scharf: "Vom Schutz der Auen profitieren Mensch und Natur. Unsere bayerischen Flussauen sind eine moderne Arche Noah: Hier leben Tiere und Pflanzen, die es sonst kaum mehr gibt. Mit unserem bayerischen Auen-Programm schützen wir diese großartigen Landschaften. Auen haben große Bedeutung für…
(BUP) Das alarmierende Insektensterben in Bayern beschäftigt auf Antrag der SPD-Fraktion am Donnerstag den Umweltausschuss des Landtags. Der Umweltpolitiker Florian von Brunn verlangt Sofortmaßnahmen, wie ein Verbot von Pestiziden im privaten Gartenbau und eine erhebliche Reduzierung von Schädlingsbekämpfungsmitteln in der Landwirtschaft: „Eine Studie des Umweltbundesamtes geht davon aus, dass eine Reduzierung um bis zu 50 Prozent ohne gravierende Ertragseinbußen möglich wäre. Wir können nicht viele Jahre darauf warten, bis weitere wissenschaftliche Studien Detailergebnisse zeigen. Wer jetzt zögert, muss damit rechnen, dass es für eine Rettung der heimischen Insekten zu spät sein wird. Wir müssen ihr Aussterben jetzt verhindern.“Im Oktober wurde…
(BUP) Ein nachhaltiger Umgang mit wertvollen Rohstoffen ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute anlässlich der Veröffentlichung einer neuen Broschüre zum Thema Baustoffrecycling. "Ressourcenschonung ist ein zentraler Wettbewerbs- und Standortfaktor im 21. Jahrhundert. Das Wirtschaftswachstum muss langfristig vom Ressourcenverbrauch entkoppelt werden. Ein funktionierender Markt für Recycling-Baustoffe ist ein wichtiger Baustein für die Bauwirtschaft von morgen. Mit der neuen Broschüre geben wir den Beteiligten eine wertvolle Arbeitshilfe an die Hand, wie durch intelligente Verwendung von recyceltem Material Geld und Ressourcen gespart werden können", so Scharf. Mit der neuen Broschüre erhalten Gemeinden, sonstige Bauherren…