(BUP) Die Fraktionen von SPD und DIE LINKE bringen einen neuen Antrag zur Novellierung des Brandenburgischen Wassergesetzes in den Landtag ein. Dazu erklären die Mitglieder des Umweltausschusses, Wolfgang Roick (SPD) und Anke Schwarzenberg (DIE LINKE): „Vor der Sommerpause haben im Landtag Anhörungen und Fachgespräche zum neuen Wassergesetz stattgefunden – mit dem Ergebnis, dass SPD und LINKE jetzt einen neuen Änderungsantrag zu dem vorliegenden Gesetzentwurf einbringen. Ziel ist es, die Beiträge für die Gewässer-Unterhaltung landesweit nach Nutzung zu differenzieren. Siedlungsgebiete sollen stärker als Landwirtschaftsflächen und diese wiederum stärker als Waldflächen an den Kosten beteiligt werden.“Anke Schwarzenberg erklärt zu dem Antrag: „Wir…
(BUP) Zu den Untersuchungen der Arsenbelastung von Fließen am Tagebau Welzow erklärt das Mitglied des Umweltausschusses, die LINKE Abgeordnete Anke Schwarzenberg: Keine Arsengefahr in Lausitzer Fließen – an Gewässerqualität muss aber weiter gearbeitet werden. Die aktuellen Untersuchungen von Schlämmen aus den Fließen am Tagebau Welzow zeigen, dass die befürchtete Arsenbelastung nicht vorhanden ist. Damit haben sich die vom BUND vorgelegten Beprobungsergebnisse nicht bestätigt. Eine Gesundheitsgefahr durch Arsen besteht nicht. Das ist eine gute Nachricht für die Menschen in der Region. Das von den Gewässerunterhaltungsverbänden beauftragte Gutachten kommt zu dem Schluss, dass die in der Dokumentation des BUND erfolgte Bewertung von…
(BUP) „Die immensen Kosten der Energiewende müssen gerecht verteilt werden. Allein die Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz belastet Haushalte und Unternehmen inzwischen mit rund 25 Milliarden Euro pro Jahr. Hier muss der Bund perspektivisch über alternative Finanzierungsformen nachdenken.“ Das sagte Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber heute beim 19. Brandenburger Energietag in Cottbus. Bei der vom Energieministerium zusammen mit der Industrie- und Handelskammer Cottbus organisierten Veranstaltung diskutierten rund 350 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung über aktuelle energiepolitische Herausforderungen.Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wurde eingeführt, um die Verbreitung von Strom aus erneuerbaren Energien in Deutschland zu fördern und so die Energiewende voranzutreiben. Die…
(BUP) „Diese Rosenschule ist einzigartig in Brandenburg. Ich bin überwältigt von der Blütenpracht und von dem Konzept: das Rosen Café bringt neue Kundschaft für die Bio-Rosen und umgekehrt, zudem lebt Frau Genschorek den ökologischen Gedanken“, mit diesen Worten hat die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, die Unternehmerin Andrea Genschorek als „Grüne Gründerin“ ausgezeichnet. Zum zwölften Mal bereits, seit Mai 2016, verleiht der Brandenburger Landesverband der Bündnisgrünen diesen Preis an Brandenburger Unternehmerinnen, die sich mit nachhaltigen, originellen Ideen selbständig gemacht haben, um ihnen mehr Präsenz in der Öffentlichkeit zu geben und ihren Mut und Geschäftssinn zu würdigen. Genschorek…
(BUP) Brandenburg betritt mit der Erarbeitung einer Wolfsverordnung zum Umgang mit Problemwölfen bundesweit Neuland. Der heute vor Verbandsvertretern aus Naturschutz, Landwirtschaft und Jagd vorgestellte erste Entwurf einer Brandenburger Wolfsverordnung soll sicherstellen, dass zukünftig die Verwaltungen auf der Ebene der Kommunen, der Kreise und des Landes rechtssicher und schnell auf kritische Situationen mit der streng geschützten Tierart Wolf reagieren können.Vogelsänger: „Mit der Überarbeitung des Brandenburger Wolfmanagementplans haben wir uns vorgenommen, auch eine Wolfsverordnung zur Entnahme von Problemwölfen vorzulegen. Weil Brandenburg hiermit bundesweit Vorreiter ist und weil hier unterschiedliche Interessenlagen aufeinanderstoßen, legen wir großen Wert darauf, unsere hauptsächlich beim Thema Wolf betroffenen…
(BUP) Zum Start des diesjährigen Lausitzcamp, das die Organisatoren mit einer Fahrradtour durch die Lausitzer Braunkohleregion begehen, sagt CLEMENS ROSTOCK Landesvorsitzender von Bündnis 90/ Die Grünen Brandenburg: „Wir Bündnisgrünen begrüßen es, dass sich das Klimacamp wieder für eine lebenswerte Zukunft einsetzt und den kritischen Dialog mit Anwohnern und Kraftwerksmitarbeitern vorantreiben will“.„Trotz des unlängst vom tschechischen Bergbaubetreiber LEAG verkündeten Aus für den Tagebau Jänschwalde und des dazu gehörigen Kraftwerkes, ist die Debatte um die Kohle der Lausitz noch lange nicht zu Ende. Mit Welzow-Süd droht immer noch ein Tagebau in Brandenburg. Auch ist die Frage nach der Sicherung der milliardenschwereren Rekultivierungskosten…
(BUP) „Das in Cottbus entwickelte neuartige Verfahren zur Energiewandlung ist ein wichtiger Baustein zum Gelingen der Energiewende. Denn bei der Energiewende geht es nicht nur um die Erzeugung von Energie, sondern auch um den effizienten Umgang mit Ressourcen und Energieträgern. Je effizienter unsere Unternehmen Energie nutzen, umso besser ist ihre Position im Wettbewerb.“ Das erklärte Brandenburgs Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber heute bei der Einweihung der ersten Prototypenanlage des neuen Energiewandlungssystems auf Mikroturbinenbasis bei der Euro.K GmbH in Cottbus. Entwickelt wurde die Anlage in einem Verbundprojekt der Professor Dr. Berg & Kießling GmbH (BuK) und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg…
(BUP) Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber fordert vom Bund „verlässliche und vernünftige energiepolitische Rahmenbedingungen - für die Zukunft des Industriestandortes Deutschland“. Beim gemeinsamen Jahresempfang des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) und der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) in Cottbus sagte der Minister: „Für die Zukunft der Lausitz sind wir alle gemeinsam verantwortlich: der Bund, die Länder Brandenburg und Sachsen sowie die Kreise und Kommunen. Vor allem braucht die Lausitz eine Entwicklung aus sich selbst heraus. Die Unternehmen sind gefragt, neue Märkte und Geschäftsfelder zu erschließen. Hier wurden bereits gute und mutige Wege eingeschlagen. Die Lausitz hat begonnen, sich zu organisieren.…
(BUP) Mit 145.812 Hektar ökologischer Anbaufläche ist nach Auswertung des Brandenburger Agrar- und Umweltministeriums im Land der höchste Wert seit der statistischen Erhebung der Anbauzahlen erreicht worden. Jeweils zum 15. April melden die Länder die beantragte Öko-Kontrollfläche an den Bund. Agrar- und Umweltstaatssekretärin Carolin Schilde: „Brandenburger Landwirte stellen sich der Herausforderung, mehr Ökoprodukte herzustellen. Ein dickes Plus von rund 10.000 Hektar für das Jahr 2016 gegenüber dem Jahr 2015 ist Ausdruck dafür, dass die Neuausrichtung der Förderung im ökologischen Landbau in Brandenburg greift.“ Nicht alle Flächen, die von Bio-Bauern im Kontrollverfahren angemeldet sind, werden auch zur Öko-Förderung beantragt. So liegt…
(BUP) Baustart für die Umwelt im Klärwerk Waßmannsdorf: 275 Millionen Euro Investitionen in mehr Becken, Speicher und Filter für saubere Gewässer. Die Berliner Wasserbetriebe starten den Ausbau ihrer Klärwerke um eine vierte Reinigungsstufe. Die erste erhält das Klärwerk Waßmannsdorf. Um die steigenden Abwassermengen der wachsenden Region aufzufangen, entstehen zwei zusätzliche Reinigungslinien und ein Mischwasserspeicher. Ergänzt wird der Ausbau durch Technik, die Phosphor besser entfernt. Insgesamt werden für all das an der südlichen Landesgrenze Berlins bis 2024 rund 275 Millionen Euro investiert. Mit einem ersten Spatenstich haben die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger und Wasserbetriebe-Vorstandschef Jörg Simon den…
(BUP) Heute ist in Potsdam der Startschuss für das erste Energieeffizienz-Netzwerk von Unternehmen im Land Brandenburg gefallen. Das Netzwerk wird vom Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) getragen und vom Wirtschafts- und Energieministerium unterstützt. Das Netzwerk will dazu beitragen, dass Deutschland seine klima- und energiepolitischen Ziele erreicht. „In der aktuellen Klimadebatte wird die Industrie, vor allem die energieintensive Industrie, gerne an den Pranger gestellt. Dabei wird vielfach ausgeblendet, dass die Industrie das Rückgrat der deutschen Wirtschaft ist. Auch wird oft vergessen, dass die deutsche Industrie längst dabei ist, Energie und Ressourcen zu sparen. Allein schon aus ökonomischen Gründen, denn…
(BUP) Der Umgang mit Wasser ist auch in Brandenburg eine große Herausforderung. Viele Entscheidungen stehen in diesem Jahr an: die Entscheidung zum Cottbuser Ostsee, Beratungen zum Strategischen Gesamtplan gegen Sulfat und Eisenocker in der Spree und die Novellierung des Brandenburgischen Wassergesetzes. Aber auch die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, Fragen der Siedlungswasserwirtschaft und des Hochwasserschutzes begleiten uns weiter in diesem Jahr. Ebenso ist der sorgsame Umgang mit der Ressource Wasser wichtig bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie. Das Lebenselement Wasser braucht unsere Aufmerksamkeit. Wir müssen nachhaltig, sorgsam und sparsam damit umgehen, damit auch künftige Generationen es genießen und nutzen können. Insofern geben wir…
(BUP) Der Berlin-Brandenburgische Baustoff-Recyclingtag in Potsdam steht heute besonders im Zeichen des Recyclings mineralischer Bau- und Abbruchabfälle. „Diese Schwerpunktthemen lauten Qualitätssicherung für Recyclingbaustoffe und Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von Recyclingbaustoffen im Vergleich zur Verwendung von Naturmaterial“, betont Umweltminister Jörg Vogelsänger in seinem Grußwort, zugleich Schirmherr der Fachkonferenz. Für die Abfallwirtschaft bedeutet effiziente Ressourcenwirtschaft, dass Abfälle Rohstoffe sind, die aufbereitet und möglichst hochwertig wieder im Wirtschaftskreislauf eingesetzt werden müssen. Vogelsänger: „Das Land Brandenburg misst der Ressourceneffizienz des Recyclings mineralischer Abfälle von je her eine große Bedeutung bei. Unsere Technischen Richtlinien für Recycling‐Baustoffe im Straßenbau stammen ursprünglich aus dem Jahr 1997. Eine Novellierung…
(BUP) Der Weltwassertag, der von den Vereinten Nationen ausgerufen und jährlich am 22. März begangen wird, steht in diesem Jahr unter dem Motto „Abwasser – die ungenutzte Ressource“. Dazu erklärte Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger, derzeit auch Vorsitzender der Umweltministerkonferenz: „Die sich immer schneller vollziehenden Veränderungen des Klimas sind offenkundig. So sind in Brandenburg vielerorts sinkende Wasserstände in Teichen und Seen zu beobachten.“ Der Minister nutzte den Weltwassertag für einen Apell zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser und betonte: „Brandenburg wird auch in Zukunft seine konsequente Politik des vorsorgenden Grundwasserschutzes fortsetzen.“ Wissenschaftler widmen sich weltweit der Frage, ob der Wasserhaushalt durch die…
(BUP) Zum zweiten Mal lobt das Wirtschafts- und Energieministerium den mit 15.000 Euro dotierten Energieeffizienzpreis aus. Ausgezeichnet werden sollen Projekte, die in den vergangenen drei Jahren in Brandenburg umgesetzt wurden und Vorbildcharakter haben. „Beim Stichwort Energiewende denken viele zuerst an den Ausbau erneuerbarer Energien. Mindestens genauso wichtig ist es, Energie effizienter und sparsamer einzusetzen. Denn die sauberste Kilowattstunde ist die, die gar nicht erst erzeugt wird“, sagte Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber zum Auftakt des aktuellen Wettbewerbs. Mit seiner Energiestrategie 2030 habe sich das Land Brandenburg ehrgeizige Ziele gesetzt. „Die zweite Säule der Strategie ist die Energieeffizienz. Je weniger Energie…