(BUP) Der Pflanzenschutzdienst (PSD) des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) warnt vor dem Riesen-Bärenklau, der auch häufig als Herkulesstaude bezeichnet wird. Er ist eine nicht heimische, ursprünglich aus dem Kaukasus stammende Pflanze, die bei Berührung zu schmerzhaften Hautreizungen führen kann.Der Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum) ist eine bis zu 5 Meter hohe imposante Pflanze aus der Familie der Doldengewächse, die sich insbesondere entlang von Bächen und Flüssen, aber auch an Feldrändern und selbst in Gärten ausbreitet. Findet sie feuchte Bodenbedingungen vor, kann sie sich rasch vermehren. Ihre weißen Blütendolden können einen Durchmesser von bis zu 50 Zentimeter erreichen und…
(BUP) Zu den bekannt gewordenen Äußerungen des Verbraucherschutzminister Markov, nach denen dieser sich für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände ausspricht, erklärt Vorstand Rüdiger Müller:Was wir heute erleben, können wir nur als Brandenburgisches Sommertheater der besonderen Art bezeichnen. Während Agrar- und Umweltminister Vogelsänger eine klare Position bezieht, widerspricht Verbraucherschutzminister Markov und will das politische Versteckspiel kultivieren. Die Landnutzer in Brandenburg verlangen von der Politik klare Aussagen und Rahmenbedingungen. Es darf nicht zur Methode werden, dass sich die Landespolitik vor Entscheidungen drückt und gleichzeitig hinter billigem Populismus versteckt.Wenn in der Bevölkerung der Wunsch nach veränderten Rahmenbedingung artikuliert wird, dann ist die Politik aufgerufen,…
(BUP) Die Hitzewelle wird erneut zum Stresstest für Brandenburgs Wälder. Bereits für heute gilt in den Landkreisen Märkisch-Oderland, Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße die Waldbrandgefahrenstufe 4 – hohe Brandgefahr. Während ab morgen in den Landkreisen Uckermark, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz weiterhin hohe Brandgefahr herrscht, gilt für alle anderen Landkreise ab morgen die Waldbrandgefahrenstufe 5 - sehr hohe Brandgefahr.Die rund 1,1 Millionen Hektar Wald werden seit einigen Jahren mit Kameras kontrolliert. Steigt irgendwo Rauch über den Baumwipfeln auf, erkennen die Sensoren die Rauchwolken bis zu einer Entfernung von 20 Kilometer. Sobald mehrere Kameras die Rauchwolken im Blick haben, wird automatisch der Brandort…
(BUP) Wenn Förster oder Wald-Besitzer für Schäden an Waldbäumen keine Erklärung finden, ist das Fachteam Waldschutz am Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) gefragt. Auch im vergangenen Jahr haben die Waldschützer ausführliche Diagnose- und Beratungsleistungen für die forstliche Praxis in Brandenburg und auch benachbarter Bundesländer durchgeführt.Schon seit Jahrzehnten bietet das Waldschutzteam in Eberswalde auch die Diagnose schwer zu bestimmender Schäden und Schaderreger an. Im Berichtszeitraum 2014 wurden 134 Pflanzenproben untersucht. Das sind 30 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Einzelbestimmungen belief sich sogar auf 198. Eingesandt wurden Blatt- oder Nadelmaterial, Äste oder Stammabschnitte kränkelnder oder absterbender Bäume. Manchmal erreichten…
(BUP) Gegen Shells Ölbohrungen in der Arktis haben Greenpeace-Aktivisten am frühen Morgen an einer Raffinerie des Unternehmens in Godorf bei Köln protestiert. Die Umweltschützer projizierten ihre Forderung „Shell: Raus aus der Arktis!“ auf die Kühltürme der Anlage.Der Grund für die Aktion: Eine Flotte von Shell-Schiffen hat vor wenigen Tagen die Tschuktschensee vor der Küste Alaskas erreicht, wo der Ölkonzern in diesem Sommer erneut nach Öl suchen will. Wie gefährlich das Vorhaben ist, zeigt eine Risikoabschätzung der US-Behörde „Bureau of Ocean Energy Management“: Sollte Shell Öl finden, läge die Wahrscheinlichkeit für mindestens einen schweren Unfall während des Förderzeitraums bei 75 Prozent.…
(BUP) Seit 21. Juli gelten strengere Anforderungen des Grundwasserschutzes im neuen Wasserschutzgebiet Strausberg – Spitzmühle-Ost. Mit dem neuen Wasserschutzgebiet wird die öffentliche Trinkwasserversorgung für rund 26.500 Verbraucherinnen und Verbraucher der Städte und Gemeinden Altlandsberg, Hoppegarten, Neuenhagen, Strausberg und Fredersdorf nachhaltig gesichert. Auch Gewerbebetriebe sowie öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen werden davon profitieren.Das 33 Jahre alte Trinkwasserschutzgebiet für das Wasserwerk Bötzsee musste wegen unzureichender Schutzbestimmungen aufgehoben und durch eine Verordnung des Brandenburger Umweltministeriums neu festgesetzt werden. Dafür wurde auch das unterirdische Einzugsgebiet der Brunnen genauer ermittelt. Im Ergebnis haben sich die Lage des Schutzgebietes, aber auch die einzelnen Zonen erheblich…
(BUP) Während der Paarungs-Zeit von Mitte Juli bis Mitte August verändert sich das Verhalten des Wildes. Rehe, die kleinste heimische Hirschart feiern Hochzeit. Die Tiere sind deutlich aktiver. Dies gilt vor allem für männliches Wild. Darauf sollten sich insbesondere Autofahrer einstellen.Denn nicht nur – wie sonst - während der Morgen- und Abendstunden, sondern ganztägig muss mit unverhofft über die Straße wechselnden Tieren gerechnet werden. Dabei folgt einem ersten Reh bisweilen noch ein zweites oder ein drittes. Dies gilt sowohl für landwirtschaftlich geprägte Regionen als auch in der Nähe von Waldflächen.Auch deshalb gehört an vielen Straßen „Wildwechsel“ zu den am häufigsten…
(BUP) Für eines der ältesten Abfallager der Nachwendezeit zeichnet sich ein Ende ab: Über Jahre war der Name des uckermärkischen Friedrichsthal mit einem der größten Müllskandale des Landes verbunden. Nach Übernahme der Fläche des Abfalllagers durch die Gemeinde hat Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger heute in Potsdam dem Gartzer Amtsdirektor Frank Gotzmann und dem ehrenamtlichen Friedrichsthaler Bürgermeister Norbert Dittmann angekündigt, das nötige Geld zu Verfügung zu stellen, um die abschließende Beräumung vorzunehmen.Vogelsänger: „Nach jahrelangen Auseinandersetzungen geht es jetzt voran, weil das Land, der Landkreis, die Gemeinde Friedrichsthal und das Amt Gartz einen Weg gefunden haben, um gemeinsam einen Schlussstrich unter den…
(BUP) Auf dem Dach der Landesvertretung Brandenburgs mitten in Berlin ist am Dienstag der erste Honig geerntet worden. Seit Anfang Juni produzieren dort zwei Bienenvölker mit über 60.000 Insekten Honig. Der Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Staatssekretär Thomas Kralinski sagte: „Brandenburgs Bienen sind sehr fleißig gewesen. Innerhalb von sechs Wochen haben sie gut 30 Kilogramm Honig produziert. Der kommt nun in Gläser, die an Gäste der Landesregierung und der Landesvertretung verschenkt werden. Eine schöne Werbung für unser Land.“ Kralinski weiter: „Mit der Bienen-über-Berlin-Initiative wollen wir für mehr Imker-Nachwuchs und mehr Bienenvölker in Brandenburg werben. Zwar steigt die Zahl derer, die…
(BUP) Alexander Rotsch vom Louise-Henriette Gymnasium Oranienburg (OHV) und Theresa Fischer vom Weinberg-Gymnasium Kleinmachnow (PM) haben bei der 26. Internationalen Biologie-Olympiade im dänischen Aarhus als Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft am Sonntag Gold und Silber geholt. Bildungsstaatssekretär Thomas Drescher gratuliert zu diesen hervorragenden Leistungen. Drescher: „Sich unter rund 240 Biologie-Talenten aus aller Welt durchzusetzen und eine Medaille zu erringen, ist großartig. Es erfordert enormen Fleiß und großes Wissen, aber auch Fantasie und Ehrgeiz. Wettbewerbe wie die Internationale Biologie-Olympiade fördern und fordern das naturwissenschaftliches Interesse und Talent von Schülerinnen und Schülern auf besondere Weise und in einem internationalen Umfeld“, so Drescher. „Die…
(BUP) „Die notwendige Entschlammung der Spreewaldfließe ist eine wichtige Maßnahme für die weitere Entwicklung des Spreewalds“, sagte Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger heute im Potsdamer Landtag, wo er Eckpunkte des Pilotprojekts „Gewässerunterhaltung im Spreewald“ vorstellte. „Das Ausbaggern der Fließe dient nicht nur dem Hochwasserschutz, sondern ist insbesondere auch wichtig, um den naturnahen Wassertourismus in der beliebten Urlaubsregion zu unterstützen“, erklärte Vogelsänger.Anfang August werde das Teilprojekt 1 Peterkanal mit dem Ausbaggern und Versprühen des Schlamms starten, kündigte der Minister an. Etwa im gleichen Zeitraum werde auch mit der Entnahme des Schlamms am Brodg begonnen. Die Baggerarbeiten am Stadtgraben Lübben werden mit Beendigung…
(BUP) Im Landes-Kompetenz-Zentrum Forst Eberswalde startet heute die neue Planungs-Runde für alle im Landes-Eigentum befindlichen Wälder. Bis 2017 wird ein neuer Betriebsplan zur Waldbewirtschaftung erarbeitet. Dieser fußt auf der Umsetzung der „Waldvision 2030“ – den strategischen Zielen der Landesforstverwaltung für den Wald für die Jahre 2017 bis 2026.Das Land erstellt für sein Waldeigentum alle zehn Jahre im Rahmen der Forsteinrichtung einen Betriebsplan. Forsteinrichtung ist der Fachbegriff für die mittelfristige forstliche und ökonomische Planung, Steuerung und Kontrolle der Waldressourcen des Landes. Hierzu gehört zunächst die Inventur oder Waldzustandserfassung, die in Brandenburg laufend erfolgt und in digitalen Wald- und Bodendaten mit digitalen…
(BUP) Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger gratulierte heute auf einer Festveranstaltung in Potsdam der Sonderabfallgesellschaft Brandenburg/Berlin mbH (SBB) zum 20-jährigen Bestehen und würdigte in einem Grußwort deren Arbeit: „Die SBB hat sich in den vergangenen 20 Jahren zu einem effektiven und erfolgreichen Dienstleister für Abfallerzeuger und Abfallentsorger entwickelt.“ Seit 20 Jahren steuert die SBB die Entsorgung gefährlicher Abfälle in den Ländern Brandenburg und Berlin. Anfang der 90-ziger Jahre standen beide Bundesländer vor einer desolaten Situation der Sonderabfallwirtschaft. Es existierte eigentlich gar keine Sonderabfallwirtschaft. Damals gab es im Land Brandenburg nur eine einzige Sonderabfall-Behandlungsanlage, die dem Stand der Technik entsprach. Illegal beseitigte…
(BUP) „In der Lausitz hat in den vergangenen 25 Jahren bereits ein tiefgreifender Strukturwandel stattgefunden und dieser Prozess wird in den kommenden Jahren weitergehen. Klar muss aber sein: Strukturwandel in der Lausitz geht nur mit und nicht gegen die Braunkohle“. Das erklärte Brandenburgs Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber bei einer Veranstaltung im Rahmen des Lausitz-Kirchentags in Cottbus. In einer Diskussionsrunde unter dem Motto „Mehr als Schornsteine und Abraumhalden“ verwies der Minister auf die wirtschaftliche Situation Anfang der 90er-Jahre: „Brandenburg drohte die komplette Deindustrialisierung. Es ist ein großer Erfolg, dass es gelungen ist, industrielle Kerne zu erhalten und weiterzuentwickeln.“ Als Beispiele…
(BUP) Brandenburgs Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber begrüßt die Entscheidung des Koalitionsausschusses des Bundes, auf eine Klimaabgabe für ältere Kohlekraftwerke zu verzichten. „Ich bin sehr froh darüber, dass nun eine einvernehmliche Lösung gefunden worden ist“, sagte Gerber. Der Koalitionsausschuss hat sich darauf verständigt, zur angestrebten Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen in der Energiewirtschaft auf das von der Bergbaugewerkschaft IG BCE, den Braunkohleländern und der Industrie unterstützte Modell zu setzen. Die IG BCE hatte dieses Modell als Alternative zu dem „Eckpunktepapier Strommarkt“ des Bundeswirtschaftsministeriums erarbeitet. Danach werden Braunkohlekraftwerksblöcke im Umfang von 2,7 Gigawatt ab 2017 in eine Kapazitätsreserve überführt. „Damit ist die Strafabgabe…