(BUP) In diesen Tagen hat der Hamburger Caritas-Verband den 7500. Stromspar-Check durchgeführt. Die Behörde für Stadt-Entwicklung und Umwelt (BSU) unterstützt seit 2009 von Beginn an die Energieberatung für einkommensschwache Haushalte. Jens Kerstan, Senator für Umwelt und Energie: „Die Effizienz des Stromspar-Checks ist für jene Haushalte, die von den Mitarbeitern der Caritas beraten wurden, von hohem Nutzen. Jeder Haushalt spart nach einer Energieberatung durchschnittlich 177 Euro pro Jahr Strom- und Wasserkosten ein. Gleichzeitig wird über die Lebensdauer der jeweiligen Energiespar-Artikel der Ausstoß vieler tausend Tonnen von klimaschädlichem CO2 verhindert.“Maria-Theresia Gräfin von Spee, Caritasdirektorin: „Der Stromspar-Check ist ein erfolgreiches Projekt, von dem…
(BUP) Einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung erwartet eine Bevölkerungsmehrheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) jetzt nach ihrem Klimaversprechen in Elmau. In einer repräsentativen Umfrage von TNS-Emnid im Auftrag von Greenpeace sprachen sich 59 Prozent dafür aus, dass Deutschland bis zum Jahr 2040 die Energiegewinnung aus Kohle aufgibt.„Die meisten Menschen in Deutschland wollen, dass der Klimaschutz vor ihrer Haustür beginnt“, sagt Tobias Riedl, Energieexperte von Greenpeace. „Wenn die Kanzlerin sich beim G7-Gipfel als Klimaschützerin aufspielt, in der nationalen Energiepolitik aber weiter die Interessen der Kohlelobby schützt, macht sie sich zunehmend unglaubwürdig.“Beim G7-Gipfel verkündete die Kanzlerin gemeinsam mit den anderen Staatschefs,…
(BUP) Die Müllverbrennungsanlage in Stellingen wird nicht mehr benötigt. In den vergangenen zehn Jahren konnte das Restmüllaufkommen in Hamburg um rund 100.000 Tonnen reduziert werden. Die Grünen werten dies als positives Signal für eine bessere Recycling-Bilanz der Stadt.Ulrike Sparr, umwelt- und energiepolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion, sagt dazu: „Hamburgs Recycling-Offensive zeigt Wirkung: Die Müllverbrennungsanlage in Stellingen wird schlichtweg nicht mehr benötigt. Dies ist ein gutes Zeichen und ein wichtiger Schritt – auch wenn Hamburg beim Thema Recycling noch deutlich aufholen muss. Daran arbeiten wir. Spannend ist, was nun mit dem Gelände passiert. Dort ergeben sich vielversprechende Chancen für modernes Abfallmanagement,…
(BUP) Gestern hat Umweltsenator Jens Kerstan auf dem Rathausmarkt ein Müllauto mit der letzten Fuhre Abfall für die Müllverwertungsanlage Stellinger Moor auf den Weg gebracht. Nach 42 Jahren Betriebsdauer wird das Müllfeuer dort endgültig verlöschen. Hamburg kann die vertraglich gebundene Menge des zur Müllverbrennung anstehenden Abfalls mit diesem Schritt und mit einem 2016 auslaufenden weiteren Vertrag von rund 1 Mio. Tonnen auf gut 600.000 Tonnen senken. Das bietet neue Spielräume, um bei den Themen Müllvermeidung und Recycling deutliche Fortschritte zu machen – wenn die Hamburgerinnen und Hamburger Abfälle vermeiden und das Angebot der Stadtreinigung zur Wertstofftrennung stärker als bisher nutzen.…
(BUP) Heute hat Umweltsenator Kerstan das Gewinner-Team rund um den „Planten un Blomen“-Ausbau vorgestellt. Das Berliner Büro POLA konnte mit seinem Entwurf überzeugen. Die Grünen hatten im Dezember 2014 vorgeschlagen, die Marseiller Straße – die durch den CCH-Umbau überflüssig wird – durch Grünflächen zu ersetzen.Dr. Anjes Tjarks, Vorsitzender der Grünen Bürgerschaftsfraktion, sagt dazu: „Unsere Grüne Idee nimmt jetzt konkrete Züge an. Im Herzen von Hamburg weichen Beton und Asphalt einem Hektar neuer Grünfläche. Die Pläne der Berliner Landschaftsarchitekten ermutigen dazu, die bisher getrennten Teile von Planten un Blomen zu vereinen, den Dammtorbahnhof aufzuwerten und attraktive Verbindungen für den Radverkehr durch…
(BUP) Nach dem ersten Sommer-Wochenende des Jahres häufen sich die Klagen über die Vermüllung öffentlicher Grünanlagen in Hamburg. Erneut erweist sich die Abschaffung des Bezirklichen Ordnungsdienstes (BOD) durch die SPD als kapitaler Fehler. Inzwischen räumen selbst Vertreter der Stadt ein, dass sie derzeit keine Möglichkeit haben, der Vermüllung effektiv entgegenzutreten. Die von der SPD vor der Bürgerschaftswahl eingeführten ‚WasteWatcher‘ stellen sich als vollkommen wirkungslos heraus. Die CDU wiederholt vor diesem Hintergrund ihre Forderung nach der Wiedereinführung des Bezirklichen Ordnungsdienstes in Hamburg. Dazu erklärt Dennis Gladiator, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Kaum scheint in Hamburg für zwei Tage die Sonne, schon gleichen…
(BUP) In zentralen Wassersystemen geht für die ständige Bereitstellung von warmem Wasser oft mehr Energie verloren als für das tatsächlich gezapfte Warmwasser. Weil der Aufwand für die sogenannte Zirkulation nicht gesondert erfasst wird, unterschätzen ihn viele Verbraucher. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Hamburg empfiehlt Hauseigentümern, die Energieverluste ihres Warmwasser-Zirkulationssystems genau zu prüfen und zu verringern.In älteren Zirkulationsleitungen kreist das warme Wasser nach dem Schwerkraftprinzip ohne elektrische Pumpe. Da warmes Wasser leichter als kaltes ist, funktioniert dieser Kreislauf, weil das Warmwasser im System ständig deutlich abkühlt. "Der Komfort, bei dem das kalte Wasser fortwährend neu erwärmt werden muss, kann in einem Einfamilienhaus…
(BUP) Um das 2-Grad-Klimaziel noch einzuhalten, müssen die G7-Staaten ihren Ausstoß von Treibhausgasen rasch und deutlich senken. Dazu müssen sie die besonders klimaschädliche Kohleverstromung deutlich reduzieren. Dies zeigen Berechnungen der Umweltschutzorganisation Greenpeace zum heutigen Beginn des G7-Gipfels.Auf ihren Anteil an der Weltbevölkerung umgelegt, stehen den G7-Staaten noch etwa zehn Prozent des globalen CO2-Budgets (565 Milliarden Tonnen) zu, das noch in die Atmosphäre gelangen darf. Auf Basis ihrer jüngsten Jahresemissionen werden die G7-Staaten dieses anteilige CO2-Budget von 60 Milliarden Tonnen in weniger als sieben Jahren aufgebraucht haben. „Wenn die G7 weiter Anspruch auf eine Führungsrolle in der Welt erheben wollen, müssen…
(BUP) Die rot-grüne Koalition wird noch vor der Sommerpause einen Stromnetzbeirat einrichten. Einen entsprechenden Antrag hat sie zur heutigen Bürgerschaftssitzung eingereicht. Mit dem Beirat setzt die Koalition den Volksentscheid zum Rückkauf der Energienetze unter breiter Beteiligung der Öffentlichkeit weiter um. Ulrike Sparr, umwelt- und energiepolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion, sagt dazu: „Das Stromnetz gehört der Stadt und damit den Hamburgerinnen und Hamburgern. In der Umsetzung des Volksentscheids war und ist uns Grünen Beteiligung und Transparenz besonders wichtig. Das erfüllen wir jetzt mit der Schaffung des Stromnetzbeirats. Dieses Gremium versammelt alle wichtigen Akteure in Sachen Netzerückkauf – von der Initiative 'Unser…
(BUP) Rot-Grün beantragt in der heutigen Bürgerschaftssitzung die Einrichtung eines politischen Stromnetzbeirates bei der Stromnetz Hamburg GmbH. Mit diesem Beirat wird neben den bereits bestehenden und etablierten Kontrollgremien in den Öffentlichen Unternehmen Hamburgs eine zusätzliche Instanz mit fragwürdiger Zusammensetzung und weitreichenden Informations- und Einsichtsrechten geschaffen. Dabei sollen insbesondere die Akteure des Volksentscheides „Unser Hamburg – Unser Netz“ eingebunden werden. Dazu erklärt Stephan Gamm, umwelt- und energiepolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Der rot-grüne Senat baut mit dem politischen Stromnetzbeirat zweifelhafte Parallelstrukturen bei der Stromnetz Hamburg GmbH auf. Diese schwächen das Unternehmen statt es zu stärken. Das Ziel, die Fortentwicklung des Hamburger Stromnetzes…
(BUP) Die Bundesregierung tut zu wenig, um die Bevölkerung vor den Gesundheitsrisiken durch Quecksilberemissionen zu schützen. Vor der Entscheidung über künftige europäische Grenzwerte für Kohlekraftwerke unterstützt die Bundesregierung den schwachen EU-Vorschlag.Demnach dürften Braunkohlekraftwerke, die in Deutschland die Hälfte der Quecksilberemissionen verursachen, künftig zehn Mal mehr Quecksilber ausstoßen als bereits heute technisch möglich ist. Aktuell erlaubt die Bundesregierung Kraftwerksbetreibern sogar Emissionen, die um das 30-fache über dem Stand der Technik liegen. Dabei bestätigt eine neue Greenpeace-Studie „Quecksilber: Die unterschätzte Gefahr“, das Gesundheitsrisiko auch für Menschen in Deutschland. Das giftige Schwermetall steht im Verdacht, die Risiken für Herzinfarkte, Krebs- und Alzheimer-Erkrankungen zu…
(BUP) Schule befähigt Jugendliche nicht, sich für eine nachhaltige Entwicklung von Gesellschaften zu engagieren und alternative Wirtschafts- und Lebensmodelle zu finden. Dies zeigt eine Vorab-Veröffentlichung aus dem zweiten „Nachhaltigkeitsbarometer“, eine repräsentative Studie der Leuphana Universität Lüneburg im Auftrag von Greenpeace.Zwar haben 71 Prozent der Jugendlichen im Unterricht von Nachhaltigkeit gehört, das Thema nachhaltige Entwicklung wird aber nicht systematisch eingebunden. Schule vermittelt den Schülerinnen und Schülern somit nicht die zugrundeliegenden Ideen einer zukunftsfähigen Welt. „Zu oft hängt es vom Engagement einzelner Personen und Institutionen ab, ob Jugendliche lernen, nachhaltig zu denken und zu handeln. Die Lehrenden und Fachkräfte werden mit den…
(BUP) Mit großem Pathos kündigen SPD und Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag für einen politischen Stromnetzbeirat an. „Das ist zwar schön, aber nichts anderes als die selbstverständliche Umsetzung eines Beschlusses der Bürgerschaft“, erklärt dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Da stimmt zwar die Richtung, aber in diesem Antrag fehlt jedwede Konkretisierung. Die Regierungsfraktionen sind drauf und dran, erneut die Chance auf demokratische Beteiligung und Transparenz zu verspielen.“ Sie blendeten die entscheidenden Fragen aus. So sei zwar zu erwarten gewesen, dass der Beirat lediglich beratend tätig wird. „Aber ein Turnus von lediglich zwei Sitzungen…
(BUP) Die rot-grüne Koalition wird den Volksentscheid zum Rückkauf der Energienetze unter breiter Beteiligung der Öffentlichkeit und gesellschaftlicher Gruppen weiter umsetzen. So wird mit einer Initiative der Fraktionen von SPD und Grünen zur nächsten Bürgerschaft Ende Mai die Einrichtung eines politischen Stromnetzbeirats noch vor der Sommerpause auf den Weg gebracht. Dieser Beirat soll Gesellschafterversammlung, Aufsichtsrat sowie Vorstand und Geschäftsführung von Stromnetz Hamburg beraten. Ferner soll der Beirat eine vermittelnde Rolle im Dialog zwischen Stromnetz Hamburg, Politik, gesellschaftlichen Gruppen und Öffentlichkeit über die Fortentwicklung des Hamburger Stromnetzes im Sinne einer sozial gerechten, klimaverträglichen und demokratisch kontrollierten Energieversorgung aus erneuerbaren Energien wahrnehmen.…
(BUP) Dunkle Ecken, Hohlräume oder Schrankritzen: Ungebetene Gäste wie Motten, Milben, verschiedene Käferarten und Kakerlaken leben am liebsten im Verborgenen. Wenn Sie Schädlinge in der Wohnung entdecken, sollten Sie handeln. Denn: Schädlinge können Krankheiten übertragen. So können Mehlmilben Darmerkrankungen, Hautausschläge und Allergien der Atemwege hervorrufen. Zudem fressen sie Vorräte auf oder machen sie ungenießbar. Produkte gegen Schädlinge gibt es viele, aber was hilft wirklich gegen das Ungeziefer in Haus oder Wohnung? Und wie kann man ohne gefährliche Chemie umwelt- und gesundheitsgerecht bei einem Schädlingsproblem vorgehen? Die neue 32-seitige Broschüre informiert darüber, wie Sie Hausschädlinge erkennen, bekämpfen und ihrer Anwesenheit vorbeugen…