Eine schnelle Agrar- und Verkehrswende ist vonnöten, um das Artensterben zu stoppen

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Eine schnelle Agrar- und Verkehrswende ist vonnöten, um das Artensterben zu stoppen Marjana Schott - linksfraktion-hessen.de - Foto Hanna Hoeft
(BUP) Heute hat Umweltministerin Priska Hinz (GRÜNE) das Naturschutzprogramm ‚Für  Natur. Für Vielfalt. Für uns.‘ vorgestellt. Dazu erklärt Marjana Schott, umwelt- und verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag: „Es wird leider nicht gelingen, mit mehr öffentlichen Geldern und schönen Mitmachaktionen das zu heilen, was wir mit Intensivlandwirtschaft, Flächenversieglung, Rohstoffverbrauch und Umweltverschmutzung zerstören. Eine Agrar- und Verkehrswende sowie eine nachhaltige Wohnungswirtschaft sind vonnöten, um den Artenschwund zu stoppen.“ ‚Was hat der Hamster in seinen Backen?‘ oder ‘Kuck mal, wer da wohnt!‘ seien niedliche Mitmachaktionen zur Sensibilisierung von Heranwachsenden, so Schott. Auch die fortgesetzte Beratung von Landwirtschaftstreibenden sei sinnvoll, greife aber deutlich zu kurz. Schott: „Gegen das rasante Artensterben hilft nur eine Ökologisierung der Landwirtschaft. Eine umweltverträgliche Landwirtschaft darf nicht länger die Ausnahme sein, sie muss zum Regelfall werden. Dafür müssen Förderprämien angehoben und bei den anstehenden EU-Agrarverhandlungen dafür gestritten werden, dass es öffentliche Gelder nur noch für öffentliche Leistungen gibt. Darüber hinaus müssen wir durch eine Anhebung des Mindestlohns vor allem die Menschen mit niedrigen Einkommen auch in die Lage versetzen, die etwas teureren Nahrungsmittel aus ökologischer Landwirtschaft zu kaufen.

Mitmachaktionen sind gut. Aber warum nicht auch eine für Bayer-Monsanto, BASF & Co.? Hören Sie auf, das Sterben der biologischen Vielfalt zu Ihrem Geschäft zu machen. Stellen Sie den Verkauf ihrer Totalherbizide und bienengiftigen Insektiziden ein. Machen Sie mit.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag

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