(BUP) Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel hat heute (Donnerstag) auf einer Pressekonferenz in Hannover darüber informiert, dass der besenderte Wolf aus dem Munsteraner Rudel (MT 6) am Mittwochabend im Landkreis Heidekreis im Rahmen einer Maßnahme zur Gefahrenabwehr letal entnommen wurde. Mitarbeiter des Wolfsbüros des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) wurden bei der Maßnahme durch die Polizei und weitere Beauftragte unterstützt. Dazu Umweltminister Stefan Wenzel: "Seit Sommer des vergangenen Jahres gab es Meldungen über das zeitweise auffällige Verhalten des Wolfs. Das Umweltministerium hat daraufhin unter anderem mit dem intensivierten Monitoring, mit der Besenderung…
(BUP) "Tschernobyl zeigt uns, dass der Beschluss, aus der Kernenergie auszusteigen, der Richtige war. Bei der Kernenergiegewinnung gibt es keine hundertprozentige Sicherheit", erklärt Marcus Bosse, atompolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion zum 30. Jahrestag der Nuklearkatastrophe in der Ukraine. Auf den Tag genau heute vor 30 Jahren, am 26. April 1986, ereignete sich nahe der ukrainischen Stadt Prypjat die Katastrophe, die in aller Deutlichkeit die Gefahren der atomaren Energiegewinnung aufzeigte und noch heute als stilles Mahnmal an die Risiken der Kernenergie erinnert."Aufgrund eines missglückten Sicherheitstests explodierte der Kernreaktor Tschernobyls, wodurch große Mengen radioaktiver Stoffe entweichen konnten. Dieses Unglück forderte tausende Opfer, die…
(BUP) Der CDU-Landtagsabgeordnete Ernst-Ingolf Angermann mahnt die Landesregierung, im Fall des Problemwolfs mit der Kennung MT6 kein weiteres Risiko einzugehen und das Tier töten zu lassen. „Angesichts der bisherigen Erfahrungen mit diesem Wolf ist es höchst unwahrscheinlich, dass man ohne weiteres nah genug an ihn herankommt, um ihn betäuben zu können“, sagt Angermann. Auch dem von der Landesregierung extra eingeflogenen schwedischen Wolfsexperten sei das schließlich nicht gelungen. Angermann: „Das Verhalten des Tiers hat sich bislang als unkalkulierbar erwiesen. Die Sicherheit der Bevölkerung muss an erster Stelle stehen. Kritisch sieht Angermann auch die geplante Unterbringung des Wolfs in einem Gehege –…
(BUP) „Die Sicherheit der Menschen hat für uns oberste Priorität“, erklärt Marcus Bosse, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion nach der Unterrichtung zu den geplanten Sicherheitsmaßnahmen gegen einen Wolf aus dem Munsteraner Rudel. „Wir begrüßen, dass Umweltminister Stefan Wenzel im Umgang mit MT 6, dem mehrmals auffällig gewordenen Wolf, schnell handelt“, betont Bosse nach der Unterrichtung durch Umwelt-Staatssekretärin Almut Kottwitz im Umweltausschuss des Landtages am Montag.Nach neuerlichen Nahbegegnungen am vergangenen Wochenende mit dem Wolf, der unter dem Namen „Kurti“ bekannt wurde, wird nun die sogenannte Immobilisierung vorbereitet. „Das heißt, der auffällige Wolf wird betäubt und danach nach Springe in ein spezielles Gehege…
(BUP) Nach der heutigen Sitzung des Umweltausschusses begrüßt der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens die positiven Signale aus den Reihen der SPD-Fraktion zur Verlängerung der Kormoranverordnung in ihrer bisherigen Form. „Ich gehe davon aus, dass wir in der Juni-Sitzung des Landtags breite Zustimmung für den gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU und FDP erhalten werden“, sagt Deneke-Jöhrens.Die 2011 erlassene Kormoranverordnung läuft turnusgemäß im Jahr 2016 aus. „Bei übermäßiger Ausbreitung gefährdet der Kormoran als reiner Fischfresser nicht nur die Artenvielfalt in den niedersächsischen Gewässern, sondern auch die Teichwirtschaft und die Binnenfischerei“, betont Deneke-Jöhrens. „Vor diesem Hintergrund begrüßen wir ausdrücklich, dass sich die…
(BUP) Der energiepolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Gero Hocker, hat den Windkrafterlass der rot-grünen Landesregierung erneut kritisiert. „Für diesen Windkrafterlass gibt es im ganzen Land kaum Unterstützer – aber von hunderten Bürgerinitiativen massiven Widerstand. Es ist an der Zeit, dass ihn der Umweltminister endlich zurücknimmt“, sagte Hocker am Freitag im Landtag. Er gehe davon aus, dass nach der Kommunalwahl im September der Gegenwind gegen diese Regelung sowieso noch stärker werde. Mittlerweile sei schließlich nicht nur der Windkrafterlass und wie er zustande gekommen sei ein Skandal, sondern auch der Umgang einzelner Abgeordnete mit der Windkraft. Hocker sprach damit den Widerstand des SPD-Generalsekretärs…
(BUP) Licht und Schatten enthält die neue Rote Liste der Brutvögel in Niedersachsen und Bremen, die die Staatliche Vogelschutzwarte des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) jetzt veröffentlicht hat. Gegenüber der letzten Ausgabe von 2007 zeigt sich, dass nach wie vor mehr als die Hälfte der heimischen Vogelarten in der Roten Liste oder der so genannten Vorwarnliste aufgeführt sind und nur rund 44 Prozent der Arten als ungefährdet gelten können. Umweltminister Stefan Wenzel sagte dazu: „Die Rote Liste muss einmal mehr als Warnung verstanden werden. Die menschliche Einflussnahme auf die Natur und der prognostizierte Klimawandel schaden der Biodiversität.…
(BUP) Mit Unverständnis hat die FDP-Fraktion auf die Weigerung der anderen Parteien reagiert, den Wolf ins niedersächsische Jagdrecht aufzunehmen. „Waschbär, Marderhund, Elster und Rabenkrähe – alle sind seit Jahren Teil des Jagdrechts. Und keine dieser Arten ist vom Aussterben bedroht, aber man hat seinerzeit die Erfordernis erkannt, die Population zu managen – und zwar gerade im Interesse anderer Arten und auch im Interesse des Menschen“, begründete der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion bei der Debatte im Landtag den Antrag seiner Fraktion. Genau das sei auch für den Wolf frühzeitig sinnvoll, damit eine Debatte noch sachlich geführt werden könne.Der FDP-Politiker warf der…
(BUP) Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel hat die heutige (Mittwoch) Entscheidung des Europaparlaments zur begrenzten Verlängerung der Zulassung des Pflanzenwirkstoffs Glyphosat kritisiert. "Solange der von der internationalen Krebsagentur der Weltgesundheitsorganisation geäußerte Verdacht, dass Glyphosat möglicherweise krebserregend ist, nicht vollständig ausgeräumt ist, halte ich eine Verlängerung der Zulassung für unverantwortlich", sagte Wenzel in Hannover. "Die Studien des Herstellers müssen vollständig offen gelegt und einer wissenschaftlichen Überprüfung zugänglich gemacht werden."Das Votum des EU-Parlaments zugunsten einer Verlängerung um sieben Jahre halbiere zwar die Pläne der Glyphosat-Befürworter. Das sei jedoch nicht ausreichend. Wenzel appellierte an die zuständige EU-Kommission, bei…
(BUP) Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel hat die Verantwortlichen des Vorstandes und des Aufsichtsrates des Unternehmens K + S aufgefordert, sich rückhaltlos für die Umsetzung der Beschlüsse der Weserministerkonferenz einzusetzen. “Es gibt kein Recht auf Verschmutzung der Flüsse. Das Übel muss jetzt an der Quelle abgestellt werden.“Der vor zwei Wochen vereinbarte „Maßnahmenplan Salzreduzierung“ sei ein „ausgesprochen konstruktiver Fahrplan, um den mit der EU-Wasserrahmenrichtlinie geforderten guten ökologischen Gewässerzustand der Weser zu erreichen“, sagte Wenzel am Sonntag (heute) in Hannover. Er setze klare rechtsverbindliche Grenzwerte für Chlorid, Kalium und Magnesium, die in zwei Stufen und in gut…
(BUP) Die sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Sylvia Bruns, fordert die Landesregierung auf, sich endlich mit Nachdruck um die grundlegende Änderung des Waldzugangsgesetzes zu kümmern. „Die aktuelle starre und pauschale Regelung des strikten Leinenzwangs von April bis Mitte Juni ist in der Form nicht notwendig und vor allem für die Hunde nicht artgerecht. Die überwiegende Zahl der Hundehalter ist äußerst verantwortungsbewusst und hat ihre Hunde sehr gut im Griff. Für sie muss eine Lockerung des Leinenzwangs geben“, so Bruns. Die Landesregierung verspreche zwar seit Jahren, sich hier um eine Verbesserung zu kümmern, passiert sei aber bislang nichts. Bruns: „Selbst die 15.000…
(BUP) Die naturschutzpolitischen Sprecher der grünen Landtagsfraktionen fordern von der Bundesregierung in einem gemeinsamen Positionspapier klare Regeln zum Umgang mit wildlebenden Wölfen. Das sagen die Grünen. Hans-Joachim Janßen, naturschutzpolitischer Sprecher:"Der Wolf ist in Deutschland wieder heimisch. Grundlage für die Akzeptanz des Wolfes ist jedoch eine gute Zusammenarbeit zwischen Behörden, Tierhaltern und Naturschutzverbänden." "Reißt ein Wolf beispielsweise ein Schaf, wird der Tierhalter entschädigt. In Niedersachsen ist das längst geregelt. Doch das Wolfsmonitoring und der Umgang mit verhaltensauffälligen Wölfen werden bislang je nach Bundesland unterschiedlich gehandhabt. Die Bundesregierung muss nun einen einheitlichen und auch rechtssicheren Rahmen für das Wolfsmanagement in Deutschland schaffen…
(BUP) Erstmalig sind in einem Haushaltsplan des Landes Niedersachsen finanzielle Mittel eingestellt worden, mit denen Maßnahmen zur Information und Beteiligung der Öffentlichkeit an den Verfahren zum Rückbau von Atomkraftwerken unterstützt werden. Darüber hat der Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel am Montag (heute) in Hannover informiert. „Unsere Landesregierung legt Wert darauf, die Komplexität der gesetzlichen Vorgaben und der konkreten Verfahren von allen Seiten sachkundig erläutern zu lassen und die Bevölkerung an den Abläufen des Atomausstiegs zu beteiligen“, sagte der Minister.Auf Initiative der Regierungsfraktionen steht in diesem Jahr ein Betrag von 80.000 Euro zur Verfügung. Ergänzend zu den ohnehin…
(BUP) Fast jedes zweite Bioei stammt aus Niedersachsen: 250.000 Bio-Legehennen mehr in einem Jahr - Minister Meyer fordert im Bundesrat Ausweitung der Kennzeichnungspflicht für Eier.Nicht nur zu Ostern: Die Nachfrage nach Bio- und Freilandeiern wächst. Immer häufiger stammen diese Eier dabei aus Niedersachsen. Fast jedes zweite deutsche Bioei kommt mittlerweile von hier. Die Zahl der Bio-Legehennen wuchs in Niedersachsen allein von 2014 bis 2015 noch einmal um 250.000 oder 15 Prozent. Insgesamt hält erstmalig mehr als die Hälfte der niedersächsischen Legehennenbetriebe die Hühner in Bio- oder Freilandhaltung. „Immer mehr Betriebe stellen auf ökologische oder konventionelle Freilandhaltung um. Wir erleben einen…
(BUP) Die niedersächsische Landesregierung hat sich am (heutigen) Dienstag mit dem Maßnahmenprogramm des Bundes und der Küstenländer zur Verbesserung des Meeresschutzes befasst. Es enthält insgesamt 31 Maßnahmen, die in den kommenden Jahren in den Mee­resgewässern von Nord- und Ostsee umgesetzt werden sollen. Die Nordsee sei ökologisch und ökonomisch eine wichtige Lebensgrundlage für das Land, sagte Umweltminister Stefan Wenzel. Deshalb habe der Meeresschutz eine große Bedeutung. Das gemeinsame Programm sei sehr anspruchsvoll und es werde helfen, messbare Erfolge zu erzielen.Die Belastung der Meere mit Plastikmüll müsse dringend zurückgeführt und der Eintrag von Nähr- und Schadstoffen aus den Flusseinzugsgebieten weiter reduziert werden.…