Niedersachsen verbessert den Meeresschutz – Bund und Länder wollen mehr Biodiversität, aber weniger Schadstoffe und Müll im Wasser

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Niedersachsen verbessert den Meeresschutz – Bund und Länder wollen mehr Biodiversität, aber weniger Schadstoffe und Müll im Wasser Stefan Wenzel - stefan-wenzel.de
(BUP) Die niedersächsische Landesregierung hat sich am (heutigen) Dienstag mit dem Maßnahmenprogramm des Bundes und der Küstenländer zur Verbesserung des Meeresschutzes befasst. Es enthält insgesamt 31 Maßnahmen, die in den kommenden Jahren in den Mee­resgewässern von Nord- und Ostsee umgesetzt werden sollen. Die Nordsee sei ökologisch und ökonomisch eine wichtige Lebensgrundlage für das Land, sagte Umweltminister Stefan Wenzel. Deshalb habe der Meeresschutz eine große Bedeutung. Das gemeinsame Programm sei sehr anspruchsvoll und es werde helfen, messbare Erfolge zu erzielen.

Die Belastung der Meere mit Plastikmüll müsse dringend zurückgeführt und der Eintrag von Nähr- und Schadstoffen aus den Flusseinzugsgebieten weiter reduziert werden. Um in den Meeresgewässern einen guten Umweltzustand zu erreichen, haben der Bund und die Küstenländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein das gemeinsame Programm erarbeitet, das sieben Umweltziele formuliert. Enthalten sind unter anderem Maßnahmen zur Reduzierung der Belastung der Meere mit Nähr- und Schadstoffen, zur Erhaltung und Verbesserung der Biodiversität in der Meeresumwelt, zum schonenden Umgang mit den Meeresressourcen sowie zur Bekämpfung von Müll im Meer.

Das Programm dient auch der Umsetzung einer europäischen Meeresschutzrichtlinie, die 2008 in Kraft getreten ist. Nach der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie sind bis zum 31. März 2016 für alle europäischen Meeresgewässer solche Programme zu erstellen. Im Jahr 2020 soll ein guter Umweltzustand der Meere erreicht sein.

Quelle: stk.niedersachsen.de

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesUmweltPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.