Rainer Deppe zur Anhörung zur Düngeverordnung: Wasserkooperationen und die neue Düngeverordnung sind wirksame Mittel, um Grundwasserverschmutzungen vorzubeugen

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Rainer Deppe zur Anhörung zur Düngeverordnung: Wasserkooperationen und die neue Düngeverordnung sind wirksame Mittel, um Grundwasserverschmutzungen vorzubeugen Rainer Deppe - rainer-deppe.de
(BUP) Die Umsetzung der Düngeverordnung in Nordrhein-Westfalen war Thema einer Sachverständigenanhörung des Landwirtschaftsausschusses am 8. November im Landtag. Sachverständige der Kommunen, aus Umweltverbänden sowie aus der Wasser- und Landwirtschaft beantworteten ausführlich die Fragen der Abgeordneten. Dazu erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Rainer Deppe: „Wasserkooperationen und die neue Düngeverordnung sind wirksame Mittel, um Grundwasserverschmutzungen vorzubeugen. Das hat die Anhörung klar bestätigt. Fast 12.000 Landwirte in Nordrhein-Westfalen engagieren sich bereits freiwillig in einer Wasserkooperation. Die Erfolge sind durchaus messbar, wie auch die Landwirtschaftskammer noch einmal bekräftigte. Trotzdem ist das System noch ausbaufähig und sollte in Zukunft noch weiter gefördert werden. Als weitere Stellschraube wurde die Intensivierung der Düngeberatung der Landwirte identifiziert. Insbesondere die gezielte Anpassung an die sich jährlich verändernden Witterungsverläufe biete noch Reserven für eine gezieltere Nährstoffversorgung der Pflanzen. Dies sind zwei zentrale Ergebnisse der Beratung.

Dass die neue Düngeverordnung des Bundes die Landwirtschaft schon jetzt vor zusätzliche Herausforderungen stellt, beispielweise die Dokumentationspflicht betreffend, betonten auch die nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsverbände. Sie bemerkten ebenfalls, dass die Landwirtschaft schon jetzt viel Geld und Zeit in Präventionsmaßnahmen investiere. Regionale Unterschiede, zum Beispiel bei den Bodenbedingungen, ließen jedoch eine verallgemeinerte Herangehensweise durch flächendeckende Regelungen unrealistisch erscheinen.

Die CDU-Fraktion will auf jeden Fall abrupte Brüche vermeiden. Die Landwirte brauchen Sicherheit und ausreichende Übergangszeiten, um sich auf veränderte Anforderungen einstellen zu können. Wenn das Düngerecht dem Strukturwandel noch einen zusätzlichen Schub verleiht, ist niemandem geholfen.“

Quelle: CDU-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen

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