(BUP) „Mit Klärschlamm steht uns ein kostengünstiger Rohstoff zur Erzeugung von Erneuerbarer Energie ständig zur Verfügung“, erklärte Umweltstaatssekretär Thomas Griese heute und übergab der Verbandsgemeinde Puderbach einen Zuschuss für Energiesparmaßnahmen an der Kläranlage „Hölzches Mühle“. Der laufende Umbau der Kläranlage gehört zu den großen abwassertechnischen Projekten des Landes. Von 2010 bis 2019 wird die Anlage mit Investitionen über 18 Millionen Euro saniert. Damit werde die Qualität der Gewässer verbessert und zugleich ein Beitrag zur Energiewende im Land geleistet, erklärte der Staatssekretär. Unter anderem wird zukünftig Biogas erzeugt, mit dem der gesamte Wärmebedarf sowie ein Großteil des Strombedarfs abgedeckt werden kann.…
(BUP) Der Ökolandbau in Rheinland-Pfalz hat einen neuen Höchststand erreicht. Allein im letzten Jahr ist die ökologisch bewirtschaftete Fläche im Land um zwölf Prozent gestiegen“, gab Umweltministerin Ulrike Höfken heute bekannt. 1.445 Betriebe und damit gut acht Prozent aller landwirtschaftlichen Betriebe mit neun Prozent der landwirtschaftlichen Fläche wirtschaften ökologisch. In den letzten Jahren hat die Bedeutung des Ökolandbaus stetig zugenommen. Von 2010 bis 2016 ist die Ökofläche im Land um 68 Prozent gewachsen, von 37.733 auf 63.561 Hektar. „Der Ökolandbau ist eine Erfolgsgeschichte. Die Nachfrage nach Ökoprodukten wird immer größer. Gleichzeitig sind die Preise für die Bauern stabiler und fairer.…
(BUP) „Die Wiederansiedlung der Sumpfschildkröte ist ein Gewinn für die Artenvielfalt in Rheinland-Pfalz“, sagte Umweltstaatssekretär Thomas Griese heute in Neuburg am Rhein. Anlass war die Freilassung von rund 30 Schildkröten in die Rheinaue am Oberrhein. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts galt die Sumpfschildkröte als ausgestorben. „Dass sie heute wieder im Rhein angesiedelt werden kann, ist auch ein Verdienst einer Reihe von Gewässerqualitätsmaßnahmen: Von der Gewässerrheinhaltung, über den Hochwasserschutz bis hin zur Renaturierung von Auen durch die Aktion Blau Plus. All diese Projekte haben die Wasserqualität des Rheins deutlich verbessert“, so Griese. Die Sumpfschildkröte spiegele nun die die Entwicklung der Biodiversität…
(BUP) Im Juli beginnt das Antragsverfahren für Rebpflanzungen 2018. Erstmals wird die Erstellung der Querterrassierung außerhalb der Flurbereinigung als eigenständige Maßnahme angeboten. Ab dem 3. Juli 2017 können Anträge für die Teilnahme am EU-Umstrukturierungsprogramm für Rebpflanzungen im Jahr 2018 gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 15. August 2017. Dies hat Weinbauminister Dr. Volker Wissing mitgeteilt. „Das mit EU-Mitteln finanzierte Umstrukturierungsprogramm bietet interessierten Winzerinnen und Winzern eine Chance, ihre Rebflächen bei der Wiederbepflanzung optimal auf zukünftige Markterfordernisse und die geänderten klimatischen Bedingungen auszurichten“, erläuterte der Minister. Die Wiederbepflanzung kann in diesem Programm mit allen in Rheinland-Pfalz klassifizierten Rebsorten erfolgen. Für aufzubauende…
(BUP) Die Landesregierung wird in diesem Jahr rund 520 wasserwirtschaftliche Maßnahmen rheinland-pfälzischer Kommunen mit insgesamt 100 Millionen Euro fördern. Das hat Umweltministerin Ulrike Höfken heute mitgeteilt. „Die Infrastruktur der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung muss nachhaltig und energieeffizient betrieben werden. Dies erfordert regelmäßige Investitionen, insbesondere in die Verbesserung der Energieeffizienz. Gerade im ländlichen Raum brauchen die Kommunen und damit unsere Bürgerinnen und Bürger hierzu die finanzielle Unterstützung des Landes“, erklärte Höfken. Neben der bundesweit erhobenen Abwasserabgabe schaffe der in Rheinland-Pfalz eingeführte Wassercent die finanzielle Grundlage, um die Kommunen auch weiterhin bei der Umsetzung ihrer wasserwirtschaftlichen Projekte zu unterstützen, so Höfken. Die Fördermittel…
(BUP) „Umweltfreundlich und ressourcenschonend – Mit der Pilotanlage des ExtraPhos®- Verfahrens geht Budenheim mit Unterstützung des Wirtschaftsbetriebs Mainz einen neuen und innovativen Weg bei der Phosphorrückgewinnung“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken heute bei der Einweihung der Anlage. Das ExtraPhos®- Verfahren benötige im Gegensatz zu herkömmlichen Techniken keinen Einsatz von gefährlichen Chemikalien oder zusätzlicher Wärme, was dieses besonders klima- und umweltfreundlich mache. Die innovative Technik setzt noch beim flüssigen Klärschlamm unmittelbar nach der Abwasserbehandlung bzw. der Klärschlammfaulung an: Durch die Zugabe von Kohlensäure wird umweltschonend Calciumphosphat gewonnen. „Dieser Nährstoff kann wiederum ressourcenschonend als Düngemittel eingesetzt werden. Denn Phosphor ist ein lebensnotwendiger Nährstoff…
(BUP) „Nachhaltig, klimaschonend und effizient – Der Baustoff Holz ist ein Multitalent. Gerade sein geringes Gewicht, kurze Transportwege und geringe Bauzeiten machen Holz zu einem beliebten Baustoff“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken heute bei der Veranstaltung „Bauen für den Klimaschutz“ in Mainz. Mittlerweile sei jeder fünfte Neubau im Land ein Holzgebäude, so Höfken. Das Gute: „Holz bindet auch klimaschädliches Kohlenstoffdioxid, ist energetisch wiederverwertbar und somit ideal, um klimabelastende Materialien wie Beton, Stahl oder Aluminium zu ersetzen“, führte die Ministerin an. Der Energieverbrauch bei der Herstellung von Zement sei zum Beispiel viermal so hoch wie bei Holz, der von Stahl beträgt sogar…
(BUP) „Blumenwiesen – auch mitten in der Stadt - sind Lebensraum für besonders viele seltene und nützliche Arten. In ihrer Artenvielfalt sind sie vergleichbar mit Regenwäldern in den Tropen. Jedes Stückchen Wiese trägt daher zum Erhalt unserer biologischen Vielfalt bei“, erklärten Umweltministerin Ulrike Höfken und Umweltdezernentin Katrin Eder heute in Mainz. Unter dem Motto “Stadt-Wiesen-Wissen“ haben sie gemeinsam zur Informationsveranstaltung in den Volkspark eingeladen. Nach dem Einsäen einer Blumenwiese im April ist dies die zweite gemeinsame Maßnahme im Rahmen des neuen Landesprogramms „Aktion Grün“. Damit unterstützt das Umweltministerium Kommunen beim Anlegen von Blühstreifen, Wiesen oder Gärten. Es bestehe Handlungsbedarf, sind…
(BUP) Umweltministerin Ulrike Höfken stellte die Aktion Grün auf der Landesnaturschutztagung heute in Bad Kreuznach vor. „Aktion Grün ist die neue Dachmarke für die Naturschutzaktivitäten im Land“, erklärte die Ministerin. Das Programm setze die Biodiversitätsstrategie des Landes um und bündele dazu die Maßnahmen - vom Moorschutzprogramm über Artenschutzkonzepte, Biotopvernetzung und Grünlandschutz bis zum Erhalt von Kulturpflanzen und Nutztierrassen. Die Aktion Grün sei zugleich ein Netzwerk und Aktionsbündnis. „Wir brauchen eine breite Allianz für die biologische Vielfalt. Dazu gehören Naturschutzbehörden, -verbände, Naturparke, Landwirte, Jäger, Kommunen und Bürger, so Höfken. An der zweitägigen Tagung nehmen rund 160 Vertreter der Landesnaturschutzverwaltung sowie von…
(BUP) „Die Renaturierung des Kyllufers in Gerolstein ist ein Gewinn für Mensch und Natur: Durch die naturnahe Entwicklung der Kyll werden neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere geschaffen und der Fluss für die Bevölkerung wieder erlebbar gemacht“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken bei der Einweihung des ersten Bauabschnitts im Rahmen des Projekts „Stadt im Fluss“. „Vor dem Hintergrund des Artensterbens müssen wir besondere Anstrengungen unternehmen, um den Rückgang von Tier- und Pflanzenarten in unseren Gewässern entgegen zu wirken“, so Höfen. Durch Flutmulden im Stadtgebiet kann der Fluss bei Hochwasser nun mehr Raum einnehmen. Böschungen wurden mit Steinsatz und die Gewässersohle mit…
(BUP) „Die Vorteile der Eigenstromerzeugung liegen auf der Hand: Selbst produzierter Strom entlastet die Netze, verringert den Netzausbau, stärkt die Akzeptanz für die Energiewende und entlastet die Kasse von Betrieben sowie Bürgerinnen und Bürgern. Außerdem führt die regenerative Eigenstromerzeugung zur Entlastung des EEG-Kontos, da für sie keine Einspeisevergütung gezahlt wird. Kurzum: Eigenstrom trägt dazu bei, die Kosten der Energiewende zu mindern“, sagte Energiestaatssekretär Thomas Griese heute in Brüssel. Anlass war die Veranstaltung „Eigenstromerzeugung – der Weg zu einer europäischen Prosumer-Verordnung“ in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz bei der Europäischen Union. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und der Umweltbewegung zeigten das Potenzial von selbst…
(BUP) Umweltministerin Ulrike Höfken startete heute das Bewerbungsverfahren für den Umweltpreis Rheinland-Pfalz 2017. „Für den Umweltpreis suchen wir die besten Ideen im Land, die Nachhaltigkeit und Umweltschutz im privaten wie im öffentlichen Raum oder in der Wirtschaft konkret machen“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken. In diesem Jahr steht der Umweltpreis unter dem Motto „Aktiver Klimaschutz – Innovative Projektideen“. Bewerben können sich Einzelpersonen, Vereine, Initiativen, Firmen, Institutionen, Kommunen und Verbände. Erstmals können in diesem Jahr neben eigenen Projekten auch Vorschläge für den Umweltpreis eingereicht werden. „Wenn Sie beim Umweltpreis Rheinland-Pfalz 2017 mitmachen möchten, dann stellen Sie uns Ihr Projekt oder Ihren Vorschlag…
(BUP) Umweltministerin Ulrike Höfken hat heute die neue Rangerstation im Nationalpark Hunsrück-Hochwald eingeweiht. Die 28 Rangerinnen und Ranger des Nationalparks ziehen in den ehemaligen NATO-Bunker bei Börfink, genannt Bunker Erwin. Die Bunkeranlage liegt zwischen Börfink und Thranenweier. „Die neue Rangerstation befindet sich also mitten im Nationalpark. So haben die Ranger kurze Wege zu ihren Einsatzorten und Rangertouren, wie der barrierefreien Inseltour, Felsentour, auf den Spuren der Kelten oder der Wildkatze. Der Bunker Erwin bietet durch die Kombination aus Büroräumen und Werkstätten auch ansonsten sehr geeignete Bedingungen für die Arbeit der Ranger“, so Höfken heute zur offiziellen Eröffnung. „Ranger sind Allrounder.…
(BUP) Auf Einladung von Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing hat im Ministerium im Mainz ein Fachgespräch mit der Leitung des LGB (Landesbetrieb Geologie und Bergbau) zum Stand des Verfahrens beim Geothermiekraftwerk Landau stattgefunden. An dem Gespräch nahmen der Oberbürgermeister der Stadt Landau, Thomas Hirsch, und die Landtagsabgeordnete Christine Schneider teil. Ziel des Gesprächs war eine umfassende Information über den aktuellen Stand des Verfahrens vor dem Hintergrund missverständlicher Berichte, wonach ein Wiederanfahren des Kraftwerks kurz bevor stehe. „Nach dem derzeitigen Stand kann ein Zeitpunkt für eine Wiederinbetriebnahme nicht genannt werden. Auch kann ein Ende des derzeit laufenden Genehmigungsverfahrens nicht prognostiziert werden“, erklärten…
(BUP) „Eine Parlamentarische Anfrage aus Luxemburg bestätigt einmal mehr: Der Pannenreaktor Cattenom ist veraltet und gehört abgeschaltet“, sagte Energiestaatssekretär Thomas Griese heute. Die französische Atomaufsichtsbehörde habe dem Betreiber des Atomkraftwerks Cattenom Anfang Februar dieses Jahres erlaubt, den Anteil der Rohrleitungen, die in einem Dampferzeuger aus Sicherheitsgründen verschlossen werden müssen, von fünf Prozent auf 18 Prozent zu erhöhen. „Diese Genehmigung zeigt, in welch schlechtem Zustand die überalterten Atomkraftwerke in Frankreich sind“, erklärte Griese. Mehr als 800 meldepflichtige Ereignisse seit Inbetriebnahme von Cattenom beunruhigen und erschrecken die rheinland-pfälzische Bevölkerung fortwährend. Cattenom liegt rund 18 Kilometer von der Landesgrenze entfernt. Ein möglicher Reaktorunfall…