(BUP) Auf Einladung von Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing hat im Ministerium im Mainz ein Fachgespräch mit der Leitung des LGB (Landesbetrieb Geologie und Bergbau) zum Stand des Verfahrens beim Geothermiekraftwerk Landau stattgefunden. An dem Gespräch nahmen der Oberbürgermeister der Stadt Landau, Thomas Hirsch, und die Landtagsabgeordnete Christine Schneider teil. Ziel des Gesprächs war eine umfassende Information über den aktuellen Stand des Verfahrens vor dem Hintergrund missverständlicher Berichte, wonach ein Wiederanfahren des Kraftwerks kurz bevor stehe. „Nach dem derzeitigen Stand kann ein Zeitpunkt für eine Wiederinbetriebnahme nicht genannt werden. Auch kann ein Ende des derzeit laufenden Genehmigungsverfahrens nicht prognostiziert werden“, erklärten…
(BUP) „Eine Parlamentarische Anfrage aus Luxemburg bestätigt einmal mehr: Der Pannenreaktor Cattenom ist veraltet und gehört abgeschaltet“, sagte Energiestaatssekretär Thomas Griese heute. Die französische Atomaufsichtsbehörde habe dem Betreiber des Atomkraftwerks Cattenom Anfang Februar dieses Jahres erlaubt, den Anteil der Rohrleitungen, die in einem Dampferzeuger aus Sicherheitsgründen verschlossen werden müssen, von fünf Prozent auf 18 Prozent zu erhöhen. „Diese Genehmigung zeigt, in welch schlechtem Zustand die überalterten Atomkraftwerke in Frankreich sind“, erklärte Griese. Mehr als 800 meldepflichtige Ereignisse seit Inbetriebnahme von Cattenom beunruhigen und erschrecken die rheinland-pfälzische Bevölkerung fortwährend. Cattenom liegt rund 18 Kilometer von der Landesgrenze entfernt. Ein möglicher Reaktorunfall…
(BUP) „Durch eine Kennzeichnung von verarbeiteten Eiprodukten, wie Nudeln oder Backwaren, kann eine Win-Win-Situation für Tiere, Verbraucher und Lebensmittelunternehmen entstehen“, sagte Ernährungsministerin Ulrike Höfken heute bei einem gemeinsamen Presserundgang mit Andreas Nickenig, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei Griesson - de Beukelaer in Polch. Ziel des Besuches war, mit Verarbeitern ins Gespräch zu kommen, wie eine Kennzeichnung von verarbeiteten Eiern auf Lebensmittelverpackungen praxisgerecht gestaltet und umgesetzt werden kann. „Durch die klar verständliche und transparente Kennzeichnung von Frischeiern und die dadurch mögliche Entscheidung der Verbraucher für mehr Tierschutz ist es gelungen, den Marktanteil der Käfighaltung bei Frischeiern deutlich zu reduzieren: Auf jeder…
(BUP) Zu den heute vom Bundesverband für Windenergie veröffentlichen Ausbauzahlen für Windenergie in Rheinland-Pfalz erklärt Katharina Binz, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz: "Der Windenergieausbau in Rheinland-Pfalz geht weiter kontinuierlich und erfolgreich voran. Der Zubau im Jahr 2016 war mit einer Leistung von 236 Megawatt in etwa so hoch wie im Jahr 2015, für das laufende Jahr ist mit einer deutlichen Zunahme der Ausbauleistung zu rechnen. Die Zahlen belegen eindrucksvoll, dass die in der vergangenen Wahlperiode initiierten Maßnahmen voll greifen und dass wir damit Rheinland-Pfalz zu einem Musterland der Energiewende gemacht haben. Anstatt weiter auf fossile Energieträger wie den Klimakiller…
(BUP) 79 Prozent der Bevölkerung in Deutschland wünschen sich ein staatliches Tierwohllabel und 88 Prozent der Befragten würden mehr Geld für Lebensmittel ausgeben, wenn diese aus Haltungen mit höheren Tierwohl-Standards stammen, ergab der Ernährungsreport 2017 des Bundes. „Für viele Verbraucher und Verbraucherinnen spielt der Tierschutz beim Einkauf eine wichtige Rolle. Nur fehlt leider die Transparenz, wie viel Tierschutz überhaupt im eingekauften Lebensmittel steckt“, so Ernährungsministerin Ulrike Höfken und Waltraud Fesser, Lebensmittelexpertin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Startschuss der Themenwoche „Tierschutz mit dem Einkaufskorb“ war ein gemeinsamer Aktionsstand des Ernährungsministeriums und der Verbraucherzentrale beim Mainzer Markt. „Mit einer transparenten und verpflichtenden Tierhaltungskennzeichnung auf…
(BUP) „Kinder sind die Klimaschützer der Zukunft“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken zum Abschluss des Projekts Kinderklimaschutzkonferenz Rheinland-Pfalz. Daher sei es wichtig, gerade bei Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit Energie und natürlichen Ressourcen zu schaffen. „Das Projekt Kinderklimaschutzkonferenz Rheinland-Pfalz brachte Schülerinnen und Schülern schon in jungen Jahren diese Themen auf anschauliche Weise näher. Denn gerade Kinder in der Grundschule sind begeisterungsfähig und hoch motiviert, mehr über Klimaschutz und Klimaanpassung zu erfahren“, so Höfken. Insgesamt hat das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) 108 Projekttage mit Schülerinnen und Schülern der vierten Klassenstufe in Rheinland-Pfalz umgesetzt und im Mainzer…
(BUP) „Blühstreifen bieten Lebensraum und Nahrungsgrundlage für Insekten, Vögel oder kleine Säugetiere und sichern somit unsere Artenvielfalt im Land“, sagte Staatssekretär Thomas Griese heute. Anlass war die Aussaat des ersten Blühstreifens des Programmteils „Rheinland-Pfalz blüht“ der „Aktion Grün“ beim Öko-Weinbaubetrieb Arndt Werner in Ingelheim. „Der Handlungsbedarf steigt, die biologische Vielfalt zu erhalten und unsere Lebensgrundlage zu sichern“, so Griese. Umweltbelastungen, etwa durch Pestizide, dicht besiedelte Regionen und die Zerschneidung von Lebensräumen setzen zahlreiche heimische Tier- und Pflanzenarten unter Druck: „Die Hälfte der Brutvogelarten im Land sowie 65 Prozent der Schmetterlinge sind gefährdet. Außerdem ist der Honigbienenbestand in Deutschland deutlich zurückgegangen“,…
(BUP) Umweltministerin Ulrike Höfken hat am Wochenende junge Leute zu einem grenzüberschreitenden Jugendcamp an den ehemaligen Westwall eingeladen. Unter dem Motto „Naturschutz gegen Rechtsextremismus – Neues Denken am Westwall“, trafen sich 30 Teilnehmende im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) aus ganz Deutschland und aus Frankreich in Trier, um zu diskutieren und Positionen gegen Rechtsextremismus zu erarbeiten. „Outfit, Musik und Symbole rechtsextremer Akteure zeigen nicht zufällig einen Bezug zur Natur - sie suchen ihn und wollen davon profitieren. Wir wollen Jugendliche darin stärken, rechtsextreme Naturschutzargumente zu erkennen und sich wehren zu können“, erklärte die Ministerin. Am Mahnmal ehemaliger Westwall finde so grenzüberschreitende…
(BUP) Zur heutigen Vorstellung der "Aktion GRÜN" des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums erklärt die GRÜNE Landesvorsitzende Katharina Binz: "Umweltbelastungen, Klimawandel und schwindende Lebensräume bedrohen eine Vielzahl der heimischen Pflanzen,- und Tierarten. Wenn es darum geht, Mensch und Natur zu schützen und dafür Sorge zu tragen, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder noch in einer lebenswerten Umwelt leben können, sind es wir GRÜNE, die dies in der Landesregierung verlässlich umsetzen. Die Aktion GRÜN trägt zum Schutz der Artenvielfalt bei. Mit dem neuen Landesprogramm schafft die Landesregierung ein Netzwerk und Aktionsbündnis für die biologische Vielfalt in Rheinland-Pfalz und setzen die Biodiversitätsstrategie des Landes konkret…
(BUP) „Mit der Aktion Grün schaffen wir ein Netzwerk und Aktionsbündnis für die biologische Vielfalt in Rheinland-Pfalz. Ziel ist, das Artensterben zu stoppen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten“, erklärte Umweltministerin Ulrike Höfken heute in Mainz. Gemeinsam mit den Landesvorsitzenden des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND, Holger Schindler sowie des Naturschutzbundes NABU, Siegfried Schuch, stellte Höfken das neue Landesprogramm vor. „Die Aktion Grün setzt die Biodiversitätsstrategie des Landes um. Dazu sind unter der Dachmarke Aktion Grün bestehende und viele neue Naturschutzmaßnahmen des Landes gebündelt. Wir vernetzen zudem Naturschützer und -nutzer, Landwirte, Jäger, Städte, Gemeinden, Bürger und Verbände, die das…
(BUP) „Mit der Kernzonenerweiterung im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen sichern wir weitere wichtige Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten und vernetzen diese“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken heute bei der Vorstellung der geplanten Fläche in Johanniskreuz. 2013 hat das MAB-Komitee der UNESCO Rheinland-Pfalz aufgefordert, die Kernzone von 2,1 Prozent auf drei Prozent zu erweitern. Das Land hat auf Beteiligung gesetzt und noch vor dem rechtsförmlichen Verfahren allen Betroffenen vor Ort in einem einjährigen Moderationsprozess die Möglichkeit gegeben, ihre Vorschläge einzubringen. Mit Erfolg: „Im Dialog ist es dem Bezirksverband Pfalz und dem Umweltministerium gelungen, gemeinsam mit Umweltverbänden, dem Pfälzerwaldverein sowie Kommunen eine von allen…
(BUP) „Die schreckliche Atomkatastrophe in Fukushima hat gezeigt, dass nur das Risiko sicher ist. Diese hat großes Leid über Japan gebracht und sollte der ganzen Welt eine Mahnung zum Umdenken sein. Derzeit hören wir wöchentlich von Pannen in den Schrottmeilern Cattenom und Tihange. Jeder weitere Betrieb bringt die Bevölkerung ganz konkret in Gefahr. Deshalb setzen wir uns mit Nachdruck für eine Abschaltung der grenznahen Schrottmeiler ein und werden den Druck auf die Bundesregierung in dieser Frage hoch halten. Die Alternativen für den Atomausstieg stehen bereit und in unserem Land ist der Umstieg bereits eingeleitet. Dennoch liegt noch viel Arbeit vor…
(BUP) „Im Koalitionsvertrag haben wir versprochen, uns für die Stilllegung der grenznahen Risikoreaktoren in Frankreich und Belgien einzusetzen. So hat der Ministerrat in dieser Woche beschlossen, auch einer zweiten Klage der Städteregion Aachen gegen den Betrieb des Atomkraftwerks Tihange 2 beizutreten“, sagte Energieministerin Ulrike Höfken in Prüm. Anlässlich des Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Fukushima diskutieren Fachleute sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Region über die Gefahren des AKW Tihange und Alternativen durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Eine aktuelle Studie des Instituts für Sicherheits- und Risikowissenschaften an der Universität für Bodenkultur Wien stellt dar, welche Gefahr bei einer Reaktorkatastrophe vom…
(BUP) Der Bezirksverband Pfalz als Träger des deutschen Teils des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen und der Parc Naturel Régional des Vosges du Nord (Sycoparc) starten heute eine engere Zusammenarbeit. „Die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bezirksverband Pfalz und dem Sycoparc legt den Grundstein für einen Naturschutz ohne Grenzen“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken heute im französischen Sturzelbronn bei der Unterzeichnung. Mit der Kooperationsvereinbarung wollen die Partner die Zusammenarbeit auf eine neue Grundlage stellen und ausweiten. „Die Kooperationsvereinbarung soll die Zusammenarbeit in elf Arbeitsfeldern stärken. Zum Beispiel sollen der Schutz der Biodiversität, die Ausweitung des Klimaschutzes, die naturnahe Waldwirtschaft oder der ökologisch verträgliche Qualitätstourismus gefördert werden“,…
(BUP) „Mit unserem Wärmekonzept für Rheinland-Pfalz bündeln wir Maßnahmen, die zur Energieeinsparung und Umstellung der Wärmeversorgung auf Erneuerbare Energien beitragen. Davon profitierten nicht nur Umwelt- und Klimaschutz, sondern auch die Verbraucher, Kommunen und Handwerksbetriebe. So werden Kosten gespart, es steigert die regionale Wertschöpfung und es macht uns unabhängiger von teuren fossilen Energien“, erklärte Umwelt- und Energieministerin Ulrike Höfken heute zur Vorstellung des Landeskonzeptes. Der weitaus größte Teil der Wärme wird noch immer aus fossilen Energieträgern gewonnen und der Wärmemarkt hat einen Anteil von rund 40 Prozent an den energiebedingten CO₂-Emissionen. „Das zeigt, ohne eine Wärmewende können wir unsere Klimaschutzziele nicht…