(BUP) „Mit der Kernzonenerweiterung im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen sichern wir weitere wichtige Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten und vernetzen diese“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken heute bei der Vorstellung der geplanten Fläche in Johanniskreuz. 2013 hat das MAB-Komitee der UNESCO Rheinland-Pfalz aufgefordert, die Kernzone von 2,1 Prozent auf drei Prozent zu erweitern. Das Land hat auf Beteiligung gesetzt und noch vor dem rechtsförmlichen Verfahren allen Betroffenen vor Ort in einem einjährigen Moderationsprozess die Möglichkeit gegeben, ihre Vorschläge einzubringen. Mit Erfolg: „Im Dialog ist es dem Bezirksverband Pfalz und dem Umweltministerium gelungen, gemeinsam mit Umweltverbänden, dem Pfälzerwaldverein sowie Kommunen eine von allen…
(BUP) „Die schreckliche Atomkatastrophe in Fukushima hat gezeigt, dass nur das Risiko sicher ist. Diese hat großes Leid über Japan gebracht und sollte der ganzen Welt eine Mahnung zum Umdenken sein. Derzeit hören wir wöchentlich von Pannen in den Schrottmeilern Cattenom und Tihange. Jeder weitere Betrieb bringt die Bevölkerung ganz konkret in Gefahr. Deshalb setzen wir uns mit Nachdruck für eine Abschaltung der grenznahen Schrottmeiler ein und werden den Druck auf die Bundesregierung in dieser Frage hoch halten. Die Alternativen für den Atomausstieg stehen bereit und in unserem Land ist der Umstieg bereits eingeleitet. Dennoch liegt noch viel Arbeit vor…
(BUP) „Im Koalitionsvertrag haben wir versprochen, uns für die Stilllegung der grenznahen Risikoreaktoren in Frankreich und Belgien einzusetzen. So hat der Ministerrat in dieser Woche beschlossen, auch einer zweiten Klage der Städteregion Aachen gegen den Betrieb des Atomkraftwerks Tihange 2 beizutreten“, sagte Energieministerin Ulrike Höfken in Prüm. Anlässlich des Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Fukushima diskutieren Fachleute sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Region über die Gefahren des AKW Tihange und Alternativen durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Eine aktuelle Studie des Instituts für Sicherheits- und Risikowissenschaften an der Universität für Bodenkultur Wien stellt dar, welche Gefahr bei einer Reaktorkatastrophe vom…
(BUP) Der Bezirksverband Pfalz als Träger des deutschen Teils des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen und der Parc Naturel Régional des Vosges du Nord (Sycoparc) starten heute eine engere Zusammenarbeit. „Die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bezirksverband Pfalz und dem Sycoparc legt den Grundstein für einen Naturschutz ohne Grenzen“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken heute im französischen Sturzelbronn bei der Unterzeichnung. Mit der Kooperationsvereinbarung wollen die Partner die Zusammenarbeit auf eine neue Grundlage stellen und ausweiten. „Die Kooperationsvereinbarung soll die Zusammenarbeit in elf Arbeitsfeldern stärken. Zum Beispiel sollen der Schutz der Biodiversität, die Ausweitung des Klimaschutzes, die naturnahe Waldwirtschaft oder der ökologisch verträgliche Qualitätstourismus gefördert werden“,…
(BUP) „Mit unserem Wärmekonzept für Rheinland-Pfalz bündeln wir Maßnahmen, die zur Energieeinsparung und Umstellung der Wärmeversorgung auf Erneuerbare Energien beitragen. Davon profitierten nicht nur Umwelt- und Klimaschutz, sondern auch die Verbraucher, Kommunen und Handwerksbetriebe. So werden Kosten gespart, es steigert die regionale Wertschöpfung und es macht uns unabhängiger von teuren fossilen Energien“, erklärte Umwelt- und Energieministerin Ulrike Höfken heute zur Vorstellung des Landeskonzeptes. Der weitaus größte Teil der Wärme wird noch immer aus fossilen Energieträgern gewonnen und der Wärmemarkt hat einen Anteil von rund 40 Prozent an den energiebedingten CO₂-Emissionen. „Das zeigt, ohne eine Wärmewende können wir unsere Klimaschutzziele nicht…
(BUP) Anlässlich der Debatte zu Zwischenfällen in französischen Atomkraftwerken erklärt Andreas Rahm, der energiepolitische Sprecher der SPD-Fraktion Rheinland-Pfalz: „Es ist sehr beunruhigend, dass es in den vergangenen Monaten und Wochen zu vielen Zwischenfällen in den grenznahen französischen Atomkraftwerken gekommen ist: Vor zehn Tagen ist im Kraftwerk von Flamanville ein Brand ausgebrochen, in Cattenom hat es vorletzte Woche zwei Mal gebrannt, und im Atomkraftwerk in Fessenheim kam es Ende 2016 zu erheblichen Störfällen. Dies waren allesamt technische Pannen. Eine glückliche Fügung war lediglich, dass jeweils kein Strahlenrisiko bestanden hat. Es hat sich aber in aller Deutlichkeit gezeigt, dass es beim Betrieb…
(BUP) „Der Brand in einem Bürocontainerkomplex des französischen Atomkraftwerk Cattenom macht die mangelnde Sicherheitskultur und offensichtlich einen unzureichenden Brandschutz in Cattenom deutlich. Es kann nicht sein, dass auf dem Gelände eines Atomkraftwerkes die Brandvorsorge nicht greift“, erklärte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken heute und forderte erneut die Abschaltung des Pannenmeilers. Wie der Cattenom-Betreiber EDF dem Umweltministerium mitteilte, ist der Brand kurz nach 22 Uhr in einem Bürocontainerkomplex im nichtnuklearen Teil des Atomkraftwerkes aufgetreten. 1000 Quadratmeter des Betriebsgeländes waren betroffen. Dieser Großbrand im Atomkraftwerk zeige, wie berechtigt die Sorge der Menschen und der Nachbarländer sei, so die Ministerin. Seit Inbetriebnahme von…
(BUP) „Das Weinland Rheinland-Pfalz ist auch beim Öko-Weinbau die Nummer 1. Zwei Drittel der 8000 Hektar großen Öko-Rebfläche Deutschlands liegen in Rheinland-Pfalz. Ökowein ist zum Qualitätsmerkmal geworden und immer mehr führende Weingüter stellen aus qualitativen Gründen ihre Produktion um“, erklärte der rheinland-pfälzische Umweltstaatssekretär Thomas Griese auf der 17. Bioland-Weinbautagung in Klingenmünster. Das Thema der Tagung „Europäische Strategien gegen Peronospora“ greife eine zentrale aktuelle Herausforderung im Ökoweinbau auf. Der Falsche Mehltau „Peronospora“ bedrohe besonders die Ökowinzer, sagte der Staatssekretär und bekräftigt die Forderung der Landesregierung, das neben Kupfer einzig wirksame Pflanzenschutzmittel Kaliumphosphonat wieder für Ökoweinbau zulassen.Kaliumphosphonat wurde bis 2013 jahrelang problemlos…
(BUP) Wie kann Abwasserreinigung mit innovativen und energieeffizienten Verfahren erfolgen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Projekt EmiSûre, das grenzübergreifend Strategien entwickeln will, um Mikroschadstoffeinträge in Gewässer im deutsch-luxemburgischen Grenzgebiet zu verringern. EmiSûre wird im Rahmen des EU-Kooperationsprogramms Interreg V A in der Großregion (Frankreich-Belgien-Deutschland-Luxemburg) als grenzüberschreitendes Gemeinschaftsvorhaben zwischen Rheinland-Pfalz und Luxemburg durchgeführt. Weitere Partner sind neben den Universitäten in Kaiserslautern und Luxemburg die Luxemburger Abwassersyndikate SIDEN und SIDEST und der saarländische Entsorgerverband EVS. Zudem wird das Projekt durch den Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz und die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) unterstützt.„In unseren Gewässern werden zunehmend Rückstände…
(BUP) „Wir müssen dringend den schlafenden Riesen – die Wärmewende – wecken. Denn im Gebäudebereich bestehen große CO2-Einsparpotenziale: Alleine für die Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser wird in Deutschland nahezu ein Drittel der gesamten Energie verbraucht. Der energieeffiziente und ressourcenschonende Neubau sowie die Sanierung sind zentrale Bausteine zur Umsetzung der Energiewende“, sagte Energie- und Umweltstaatssekretär Thomas Griese bei der Eröffnung der Alt- und Neubautage Mittelrhein in Koblenz.„Wer baut oder saniert kann durch effiziente Maßnahmen Energie sparen und damit Kosten senken sowie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so Griese. Ein hoher Energieeffizienzstandard beim Bau oder der Sanierung von Gebäuden sorgt für…
(BUP) „In Rheinland-Pfalz haben wir in den letzten Jahren wichtige Verbesserungen für den Tierschutz erzielen können. Mit dem Klagerecht für Tierschutzverbände haben wir Tieren eine Stimme gegeben und damit die Beteiligung des Tierschutzes verbessert. Auf Bundesebene konnten wir ein früheres Ende der tierquälerischen Käfighaltung von Legehennen durchsetzen. Den Kommunen haben wir mit der Katenschutzverordnung - im engen bundesgesetzlichen Spielraum - ermöglicht, die Verwilderung von Katzen und somit Tierleid zu mindern. Den verantwortlichen Umgang mit Tieren haben wir zum Beispiel an Schulen zum Thema gemacht oder durch den Sachkundenachweis für besonders geschützte Arten umgesetzt“, erklärte Umweltministerin Ulrike Höfken heute im Plenum.…
(BUP) Umweltministerin Ulrike Höfken wurde von der Stiftung für Ökologie und Demokratie zur Ökologia 2017 ernannt. Die Stiftung beruft jährlich eine Botschafterin der Ökologie. Umweltministerin Höfken will in ihrem Jahr als Ökologia vor allem dafür werben, Raum für Wildnis und Lebensräume für heimische Tiere und Pflanzen zuzulassen und zu vernetzen. „Rheinland-Pfalz ist artenreich, bunt und vielfältig. Wir wollen ein Netzwerk für die biologische Vielfalt spannen. Der neue Nationalpark Hunsrück-Hochwald gehört ebenso dazu wie die Sicherung der Auwälder am Rhein, der Erhalt des Westwalls als Biotopverbund oder die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Biotopverbundes im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Durch Korridore und Trittsteine sollen die…
(BUP) Mit Unverständnis reagierte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken auf Presse-Aussagen des EU-Kommissars für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Phil Hogan, am Rande der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin. „EU-Kommissar Hogans Angriff auf den ökologischen Landbau ist völlig unsachlich und entbehrt jeder Grundlage. Seit Amtsantritt fehlt es an Unterstützung für die Biobranche durch die EU Kommission. Mit seiner Revision der EU-Öko-Verordnung ist der Kommissar zumindest vorerst an den Mitgliedstaaten und dem EU-Parlament gescheitert. Diese Revision würde dem Ökolandbau in Europa die bestehenden Grundlagen zerstören. Nun begründet Kommissar Hogan auch noch seine Strategie zur Durchsetzung dieser neuen EU-Öko-Verordnung mit den in…
(BUP) Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler begrüßte die aktuelle Information aus dem Bundesministerium für Gesundheit an die Länder, ein Verbot der Herstellung sowie der Anwendung von Frischzellen und sogenannten xenogenen Organextrakten gesetzgeberisch auf den Weg bringen zu wollen.Bereits vor geraumer Zeit hatte sich Bätzing-Lichtenthäler mit Blick auf mögliche Infektionsgefahren und Immunreaktionen der Frischzellentherapie an Bundesgesundheitsminister Gröhe gewandt, mit der Bitte, eine gesetzliche Regelung auf Bundesebene herbeizuführen. Frischzellen, die aus Tierföten gewonnen werden, werden unter anderem im Rahmen von Schönheitstherapien injiziert. Medizinische und klinische Untersuchungen bestätigten bestehende Risiken einer Übertragung von Krankheitserregern sowie Allergierisiken durch eine derartige Therapie, ohne einen Nutzen…
(BUP) „Keine Naturkatastrophe hat die deutschen Wälder in der jüngeren Vergangenheit so durchgerüttelt wie das Orkan-Tief Kyrill. Kyrill hat allen deutlich gemacht, dass reine Nadelwälder dem Klimawandel zukünftig nicht standhalten können. Kyrill hat auch gezeigt, dass der Weg zurück zu Mischwäldern mit heimischen Baumarten und eine naturnahe Bewirtschaftung unsere Wälder erhalten und im Klimawandel stärken“, erklärte Forstministerin Ulrike Höfken anlässlich des morgigen 10. Jahrestages des Sturmtiefs Kyrill. In der Nacht vom 18. Januar 2007 verwüstete der Orkan große Waldgebiete in Deutschland. In Rheinland-Pfalz traf der Sturm vor allem den Westerwald, aber auch die Hochlagen von Hunsrück und Eifel. Kyrill hinterließ…