Thementage „Ökologischer Landbau – konkret“ / Höfken: „Wir wollen Nachfrage nach Bio-Produkten mit Öko-Aktionsplan stärker aus der Region bedienen“

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Thementage „Ökologischer Landbau – konkret“ / Höfken: „Wir wollen Nachfrage nach Bio-Produkten mit Öko-Aktionsplan stärker aus der Region bedienen“ Ulrike Höfken - mulewf.rlp.de - MULEWF - Kerstin Bänch
(BUP) Von der Weide auf den Teller: Der letzte Tag der Öko-Thementage steht unter dem Motto Vermarktung und Verbrauch von regionalen Bio-Produkten. Die Verbrauchernachfrage nach Bio-Produkten steigt: Im Jahr 2017 alleine um rund sechs Prozent. „Ein Viertel der Bevölkerung kauft regelmäßig Bio-Lebensmittel ein. Dabei achten die Verbraucherinnen und Verbraucher insbesondere auf ökologisch erzeugte Produkte aus der Region. Mit unserem Öko-Aktionsplan wollen wir das Angebot an ökologisch erzeugten Produkten aus Rheinland-Pfalz ausbauen und die Nachfrage mit Bio-Lebensmitteln aus der Region stärken. Zum Beispiel sollen in der Kita- und Schulverpflegung künftig 50 Prozent regionale Produkte und 30 Prozent Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung zum Einsatz kommen“, erklärte Umweltministerin Ulrike Höfken heute bei ihren Betriebsbesuchen bei der Öko-Marktgemeinschaft Saar-Pfalz-Hunsrück (ÖMG) sowie dem Felschbachhof während der Öko-Thementage „Ökologischer Landbau – konkret“.

Regionale Betriebe schaffen Transparenz und Vertrauen, da die Haltungsbedingungen sowie die Produktion vor Ort für die Verbraucherinnen und Verbraucher direkt nachvollziehbar sind. Zur Verbrauchertransparenz gehöre auch eine klare Kennzeichnung, so Höfken weiter. „Daher setzen wir uns bei der Tierwohl-Kennzeichnung dafür ein, dass Bio-Frischfleisch analog zu den Bio-Frischeiern die höchste Kennzeichnungsstufe erhält.“

ÖMG vernetzt Erzeuger, Verarbeiter und Großküchen
Die ÖMG beliefert den Einzelhandel, Gastronomie, Küchen und Kitas mit Bio-Produkte von rund 40 regionalen Erzeugern. Die Marktgemeinschaft vernetze Erzeuger, Verarbeiter und Großküchen, übernehme eine zentrale Bündelungsfunktion und steigere so den Absatz von biologischen Lebensmitteln aus der Region, führte Höfken an. „Erfolgreiches Wirtschaften und Nachhaltigkeit gehen hier Hand in Hand. Um den Anteil an ökologischen Produkten aus Rheinland-Pfalz zu erhöhen, fördern wir mit unserem Öko-Aktionsplan Investitionen in die Verarbeitung und Vermarktung von regionalen Erzeugnissen. Mit den Maßnahmen wollen wir bestehende Logistikstrukturen und damit auch die Vermarktung von Produkten aus der bäuerlichen Bio-Landwirtschaft ausbauen“, erklärte die Ministerin.

Felschbachhof setzt seit 2008 auf Bio-Küche
Auch der Felschbachhof sei ein hervorragendes Beispiel, wie es erfolgreich gelinge, ökologische Produkte aus der Region zu verarbeiten, führte Höfken an. Seit 2008 ist das Restaurant Bio-zertifiziert und serviert seinen Gästen auch Gemüse aus dem eigenen Restaurantgarten. „Das Nachhaltigkeits-Engagement des Felschbachhofs hört jedoch nicht etwa mit den angebotenen ‚klimalight‘-Gerichten im Restaurant auf: Das Hotelgebäude ist klimaneutral und der benötigte Strom wird in zwei Blockheizkraftwerken selbst produziert. Damit ist der Felschbachof als nachhaltiger Hotelbetrieb wichtiger Pionier und Vorbild zugleich“, sagte die Umweltministerin abschließend.

Quelle: MINISTERIUM FÜR UMWELT, ENERGIE, ERNÄHRUNG UND FORSTEN

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