Verdacht der Vogelgrippe des Typs H5 in einem Rassegeflügelbestand in Wörth – Höfken: Alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet

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Verdacht der Vogelgrippe des Typs H5 in einem Rassegeflügelbestand in Wörth – Höfken: Alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet Ulrike Höfken - mulewf.rlp.de - MULEWF - Kerstin Bänch
(BUP) Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat den Verdacht der Vogelgrippe des Typs H5 in einem Rassegeflügelbestand in Wörth bestätigt. Dabei handelt es sich nach bisher vorliegenden Ergebnissen vermutlich nicht um die aktuell kursierende hochansteckende Variante des Typs H5N8. Das LUA hat die Proben zur weiteren Untersuchung an das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf die Insel Riems geschickt. Mit Ergebnissen des FLI kann Mitte der Woche gerechnet werden.

„Wir haben die Kreisverwaltung Germersheim gestern Abend über den Verdacht informiert. Sie wird umgehend alle notwendigen Maßnahmen einleiten“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken heute. Rund 540 Tiere, zum Beispiel Enten und Gänse, müssen bedauerlicherweise zum Schutz der weiteren Rasse- und Nutzgeflügelbestände getötet werden. Außerdem wird ein Restriktionsgebiet um den betroffenen Bestand durch die Kreisverwaltung Germersheim errichtet. „Es hat nun oberste Priorität, mit den getroffenen Maßnahmen, die Rasse- und Nutzgeflügelbestände im Kreis Germersheim und in ganz Rheinland-Pfalz zu schützen“, so Höfken.

Das Umweltministerium hat die Kreise bereits im November letzten Jahres aufgefordert, die Aufstallung in Risikogebieten anzuordnen. Im Kreis Germersheim besteht die kreisweite Aufstallung seit dem 16. November 2016. Eine kreisweite Stallpflicht gilt außerdem in den Kreisen Ahrweiler, Neuwied, Mainz-Bingen, Mayen-Koblenz, Rhein-Lahn-Kreis, Vulkaneifel und Westerwald. Die Kreise Alzey-Worms, Cochem-Zell und der Rhein-Pfalz-Kreis haben die Aufstallung in einzelnen Risikogebieten angeordnet.

Um die Übertragung der Vogelgrippe zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel zu begrenzen, weist Umweltministerin Ulrike Höfken erneut darauf hin, dass alle Geflügelhalter die bundesweit verordneten Hygienemaßnahmen zur Biosicherheit unbedingt einhalten müssen. Wer einen toten Wildvogel entdeckt, sollte das Tier nicht anfassen, sondern der Verbandsgemeinde bzw. Stadt melden, so die Ministerin

Quelle: mueef.rlp.de

23 Kommentare

  • Dana

    Verantwortungslose Politik - ob am Mensch oder Tier- ist ja mittlerweile LEIDER nichts Neues.
    Der Grund warum Deutschland immer radikaler wählt, weil Politiker bezahlt werden von den Mächtigen unserer Wirtschaftsnation!
    Wer sich mit dem Thema "Antikörper" und damit verbunden der Wahrscheinlichkeit der Übertragung und Ansteckung schon einmal befasst hat, weiss dass diese Entscheidung hier absoluter NONSENSE ist!!
    Ich drücke den Geflügelbesitzern die Daumen dass msn noch "wach wird" und umentscheidet - und sei es aus Angst um das eigene politische Amt. Diese Art Politiker will bald keiner mehr im Land....es sei den er gehört zu deren "Sponsorenkreis"! :-)

    Dana Mittwoch, 11. Januar 2017 08:30 Kommentar-Link
  • Matthias Tamrat

    Man kann sich nur den zahlreichen Vorrednern anschließen. Die Keulung ist im vorliegenden Fall durch keinen vernünftigen wissenschaftlich nachvollziehbaren Grund zu rechtfertigen, ob sie rechtlich zwingend vollzogen werden muß darf midestens mit Fug infragegestellt werden! Mit solchen Maßnahmen macht sich der Staat zur Witzfigur, leider zu einer Witzfigur über die man nicht lachen kann! Der Schaden, materiell und ideell für die betroffenen Züchter ist immens, das Töten der Tiere völlig unnötig, und darüherhinaus entsteht ein erheblicher gesellschaftlicher Schaden, weil der Staat mit dem gnadenlosen durchexerzieren derartigen Unfugs seine Glaubwürdigkait und damit auf Dauer seine Autorität aufs Spiel setzt!

    Matthias Tamrat Mittwoch, 11. Januar 2017 00:09 Kommentar-Link
  • Falkner

    Gleich zu Jahresbeginn die Chance zu beweisen, dass Politiker keine Marionetten der Industrie sind, wunderbar oder?!

    Jede Entscheidung, die nicht "pro Biodiversität" getroffen wird, ist eine Bankrotterklärung der aktuell eingesetzten Regierungsmitglieder und schadet dem Ansehen der Politik ungemein.
    Hier sollte weiße uñd achtsam entschieden werden.
    In diesem Sinne, auf ein lebensbejahendes Urteil für die Tiere und den GZV in Wörth.
    Freundliche Grüße, Falkner

    Falkner Dienstag, 10. Januar 2017 23:20 Kommentar-Link
  • Franz Nuber

    Sehr geehrte Frau Höfkens,
    ich bin der zuständig gewesene Tierschutzbeauftragte des BDRG, der am Sonntag den 08.01.2017 morgens von machtlosen und besorgten Mitgliedern des RGZV Wörth aus dem Schlaf genommen wurde. Nach Schilderung der Lage habe ich mich umgehend an den Schreibtisch gesetzt und eine Eilerklärung an die zuständige Veterinärbehörde in Gernsheim verfaßt. In dieser Erklärung habe ich auf die Seltenheit und den Bedarf der Arterhaltung hingewiesen. Ebenso verwies ich auf die Paragraphen 20 und vor Allem 47 der Geflügelpestverordnung zum Schutz bestimmter Rassen und Arten unter besonderer Quarantäne. Nachmittags führte ich ein sehr sachliches Gespräch mit der zuständigen Amtsveterinärin Frau Dr. Gross, in dem ich sie wiederum auf die betreffenden Paragraphen hingewiesen habe. Leider fand sie immer wieder auf die Linie des FLI, das den Schutz der Wirtschaftsgeflügelzucht an erste Stelle stellt. In einem Nebensatz erwähnte sie, dass eigentlich Alles schon von oben entschieden sei. Für mich fraglich da die Amtsveterinäre "autark" sind. Hier geht es nicht nur um seltene, schützenswerte und vor allem klinisch gesunde Tiere, sondern auch um ein Lebenswerk von Menschen. Um Tiere, die mit unter von Kindern gross gezogen wurden und jetzt vor der Tötung stehen, nur weil es eine Richtlinie so vorgibt? Diese Richtlinie, auch Gesetz sieht aber auch die Paragraphen 20 und 47 der Geglügelpestverordnung vor.
    Ich weiß nicht ob Sie Kinder haben, die ein Haustier besitzen, aber Sie können jetzt und hier dazu beitragen, unnötige Tränen bei Kinder...und auch erwachsenen, gestandenen Frauen und Männern zu vermeiden.
    Sie Frau Höfkens haben bei einer Wahl einmal das Vertrauen der Bürger gewonnen, erhalten Sie dieses!
    Mit freundlichen Grüßen für den BDRG
    Franz Nuber

    Franz Nuber Dienstag, 10. Januar 2017 23:15 Kommentar-Link
  • Max vom Burgwald

    Nach tierschutzrechtlichen Vorschriften darf niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen (Art. 20a des Grundgesetzes, §§ 1, 2 Tierschutzgesetz) und gilt es gemäß einer Vorgabe des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zum Tierschutz in der Tierhaltung das Wohlergehen von Tieren und deren Haltung stets zu schützen und zu verbessern.

    Es liegt auf der Hand, dass die Tötungsanordnung dem zuwider läuft, das Tiergesundheitsgesetz und die Geflügelpestschutzverordnung bieten Alternativen. Warum davon gerade im Fall von seltenem Rassegeflügel kein Gebrauch gemacht werden soll, ist nicht so recht nachvollziehbar, zumal der Tierschutz als Staatsziel Verfassungsrang genießt?

    Die Staatszielbestimmung Tierschutz enthält - wie Staatszielbestimmungen allgemein - eine verfassungsrechtliche Wertentscheidung, die von der Politik bei der Gesetzgebung und von den Verwaltungsbehörden und Gerichten bei der Auslegung und Anwendung des geltenden Rechts zu beachten ist (Bundeministerium für Ernährung und Landwirtschaft, a.a.O.).

    Art. 20a GG verpflichtet die staatliche Gewalt zum Schutz der Tiere (vgl. BVerfGE 110, 141 ). Mit der Aufnahme des Tierschutzes in diese Grundgesetznorm sollte der ethisch begründete Schutz des Tieres, wie er bereits Gegenstand des Tierschutzgesetzes war, gestärkt werden (vgl. BVerfGK 10, 66 m.w.N.; zum einfachgesetzlichen Tierschutz BVerfGE 104, 337 ). Das Tier ist danach als je eigenes Lebewesen zu schützen (vgl. BVerfG, jew. a.a.O.).

    Nach dieser Verfassungsnorm hat der Staat auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung zu schützen. So obliegt es nach § 1 Tierschutzgesetz (TierSchG) der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

    Max vom Burgwald Dienstag, 10. Januar 2017 23:00 Kommentar-Link
  • Ina Kinschert

    Frau Ministerin Höfken,
    daß in dem obigen Artikel mehr Lüge als Wahrheit enthalten ist, wissen Sie und Ihre Laienschauspieler selbst sicher am Besten.
    Es ist einfach eine bodenlose Frechheit, daß Sie/sie, die Sie/sie von unseren Steuergeldern doch gut bezahlt werden, sich trotzdem zu willfährigen Handlangern der Nahrungsmittelindustrie bzw Geflügelmassentierhaltungen machen und deren Phantasien fröhlich weiterverbreiten.
    Das Virus H5N8 dringt doch nicht in Großbetriebe ein - es entsteht dort!
    Und dafür werden dann Menschen, Bürger, Wähler(!) abgestraft, die die Vielfalt der Natur erhalten, die dafür leben und sorgen daß es ihren Tieren gutgeht.
    In diesem aktuellen Fall ist eine Quarantäne eine hervorragende Alternative zu dem von Ihnen/ihnen geplanten Massaker an gesunden vitalen Tieren!
    Die fachlichen Argumente dürften Ihnen hinlänglich bekannt sein, ich möchte an Ihren Verstand und an Ihr Herz appellieren.
    Gruß von der Nordsee, Ina Kinschert

    Ina Kinschert Dienstag, 10. Januar 2017 22:58 Kommentar-Link
  • Sylke Georgoulis

    Ich schliesse mich den Kommentaren vorbehaltlos an. Es kann nicht sein, dass Tiere hingerichtet werden wegen eines gering pathogenen Erregers. Wer sagt denn ausserdem dass ausschliesslich das Virus verantwortlich ist für den Tod der Tiere die angeblich daran sterben? Ausserdem durften die Besitzer von Samstag bis heute nicht zu ihren Tieren und diese versorgen und füttern-erst heute wieder-haben diese Tiere nicht auch das Recht im Sinne des "Tierschutzgesetzes " behandelt zu werden?

    Sylke Georgoulis Dienstag, 10. Januar 2017 22:54 Kommentar-Link
  • Marion Kaltenschnee

    In den vergangenen Tagen hat mich kein Thema so beschäftigt wie das des Geflügelzuchtvereins in Wörth. Unglaublich, dass Hunderte gesunder Vögel, die zum Teil zum Rassenerhalt gezüchtet werden und vom Aussterben bedroht sind, blindlings und ohne Laborergebnisse getötet werden sollen. Ich bitte Sie inständig darum, dass Sie sich für das Leben dieser Tiere einsetzen. Lassen Sie es bitte nicht zu, dass die gesunden Tiere getötet werden. Es ist auf so vielen Ebenen wichtig, hier das Richtige zu tun.

    Marion Kaltenschnee Dienstag, 10. Januar 2017 22:46 Kommentar-Link
  • Nicole Brinkmann

    Erklären Sie meinen Enkelkindern, warum seltene Tierrassen gekeult wurden und für immer von unseren Planeten verschwunden sind?! Ich würde mich schämen, wenn ich für solche Graultaten die Verantwortung tragen müsste!!!!! Es gibt auch andere Lösungen!!! Man muss nur wollen!!!!

    Nicole Brinkmann Dienstag, 10. Januar 2017 22:23 Kommentar-Link
  • Thauer

    Die Fakten wurden alle genannt. Für die gesamten MENSCHEN dieses Landes kommt nur ein vorgesehen wie im OpelZoo in frage! Alles andere wäre mehr als haltlos und sollte unter keinen Umständen zugelassen werden. Herr Brechtel, der Landrat spricht sich ebenso für eine vernünftige Lösung, pro Tiere aus!
    Frau Höfken, das wäre das einzige Vorgehen, welches auch sie befürworten sollten!

    Thauer Dienstag, 10. Januar 2017 22:09 Kommentar-Link
  • Nicole Hechenrieder

    Ich werde hier nicht die ganze Fakten wiederholen.
    Ich sage nur Es bringt nichts gesunde Tiere zu töten. Es bringt nur etwas der Natur ihren Lauf zu lassen und seine Tiere so gut wie möglich zu halten. Dann haben sie die Gesundheit Abwehrkräfte zu bilden. Aber warscheinlich ist das das Problem das können nur wir kleinen Rassegeflügelzüchter und diese Geflügelindustrie nicht. Da liegt der Hase im Pfeffer..... Die Tierquäler der Massenfleischindustrie werden denken: Scheiße keine Heilung aus der Flasche oder Pille ? keine Impfung? ich muß meine Tiere pflegen ?Auslauf geben ? misten? und Platz bieten ? so ein Scheiß was...?
    Ja stellt euch vor so geht das.
    Die Stallpflicht und das töten bringen nur Leid für die die ihre Tiere lieben und die für ihren Erhalt sorgen. Wir halten keine Hybriden Roboter. Wir bewahren Geflügelrassen vor dem aussterben.
    Gruß Nicole Hechenrieder

    Nicole Hechenrieder Dienstag, 10. Januar 2017 20:23 Kommentar-Link
  • Leora Conrad

    Es kann doch nicht sein, dass so viele Tiere wegen eines niedrig pathogenen H5 Virus, der gerade mal durch Antikörper der wenigen betroffenen Tiere nachgewiesen wurde, getötet werden. Gerade wenn man bedenkt, dass die Möglichkeit einer Quarantäne gesetzlich möglich ist, trifft diese Entscheidung auf völliges Unverständnis.

    Dabei sollte einem doch durch bloße Allgemeinbildung schon bewusst sein, dass Antikörper darauf hindeuten, dass das Tier die Begegnung mit diesem Erreger bereits erfolgreich für sich entschieden hat.

    Und auch die Tatsache, dass keines der Tiere in Wörth Symptome zeigt oder gar verendet ist, lässt doch darauf schließen, dass keine Notwendigkeit für die Keulung des gesamten Bestandes besteht.

    Also schlussfolgere ich aus dieser Entscheidung, dass die Angst vor einer Mutation des Virus, die für den Menschen gefährlich werden kann, größer ist als das Streben nach Tierschutz und Tierwohl. Doch dann frage ich mich, warum dann nicht mal andere Herkunftsmöglichkeiten des Vogelgrippevirus, als die der Wildvogelthese, untersucht werden. Nicht einmal dann, wenn mehrere Quellen glaubwürdig beschreiben, dass die Wildvogeltheorie praktisch nicht möglich sein kann.

    Glücklicherweise stehen bald wieder die Wahlen an und man hat die Möglichkeit eine Veränderung zu bewirken. In der Hoffnung, dass die Menschen, die solch leichtfertige Entscheidungen treffen, wieder zur Besinnung kommen.

    Leora Conrad Dienstag, 10. Januar 2017 19:00 Kommentar-Link
  • Anna

    Ich könnte jetzt ganz sachlich wiederholen, was viele schon erklärt haben... Ich kann aber auch einfach fragen, wer das fragwürdige verhalten vom fli und der Politik bezahlt...

    Anna Dienstag, 10. Januar 2017 16:43 Kommentar-Link
  • Ingeborg Ott

    Ich finde es eine Frechheit wie der Staat mit Lebewesen umgeht. Er maßt sich an über sämtliche Tierschutzbestimmungen hinwegzugehen zu unserem angeblichen Wohl. So wurde bei BSE auch schon vorgegangen bis endlich kapiert wurde dass das ganze von der Futtermittelindustrie ausging. Zehntausende Tiere wurden sinnlos getötet, einige Landwirte nahmen sich das Leben. Jetzt wieder das Gleiche. Blinder Aktionismus ohne gesicherten Hintergrund. Die Vermutung liegt sehr nahe dass das Ganze mal wieder von der Massentierhaltung und seinen Futter- Abfallkreisläufen ausgeht. Wieso werden Tiere mit niederpatogenen Grippestämmen getötet? Die schaden keinem Menschen. Die Mutation zu hochpatogenen Stämmen die den Menschen gefährlich werden können, ist so unwahrscheinlich wie die Marsmännchen. Was ist mit den tausenden grippekranken Menschen die unterwegs sind? Wieso wird davor die Bevölkerung nicht geschützt? Das Risiko der Ansteckung oder der Mutation der Stämme in wesentlich gefährlichere ist etliche Male höher als bei den Stämmen die auf Vögel beschränkt sind. Wer hat welchen Nutzen von diesem Vorgehen? Was soll das bewirken frage ich mich. Wo bleibt die Menschlichkeit?

    Ingeborg Ott Dienstag, 10. Januar 2017 16:40 Kommentar-Link
  • Melina

    Ich habe sie Frau Ulrike Höfken, beim Grün Rockt in Landau kennen gelehrt. Und hätte sie anders eingeschätzt. ich denke leider retten hier auch nur Politiker ihre Haut.
    Zunächst könnten ja nur die postiv getesteten Tiere getötet werden. Von allem anderen Tests gemacht werden. Oder wie oben schon erwäht Quarantäne, so wie im Fall des Opelzoos. Wobei man sagen muss der Fall im Opelzoo war ja viel gefährlicher dort ist ein Pelikan an dem Virus gestorben. Hier geht es nur um eine niedrig pathogene Form. Außerdem verstehe ich nicht warum die Vereinsmittglieder, bis auf 2 ernannte nicht auf das Vereinsgelände dürfen. Das Virus soll doch für Menschen wahrscheinlich nicht ansteckend sein. Gerade bei sollchen Temperaturen muss Geflügel besonders gepflegt werden.

    Melina Dienstag, 10. Januar 2017 16:37 Kommentar-Link
  • jessi

    Um die Übertragung der Vogelgrippe zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel zu begrenzen... Das ist schön- dann fangen sie doch bitte auch bei dem "Nutzgeflügel"(Mastanlagen) damit an und prüfen dort auch Tiertransport und billig Futter sowie Einstreu was aus dem Ausland Importiert wird sowie den Mist der auf den Feldern verteilt wird!! Die Wildvögel werden es Ihnen sehr danken ;-)

    jessi Dienstag, 10. Januar 2017 16:36 Kommentar-Link
  • Birge Bannet

    Was sind da für Machtspielchen im Gange? Wer muss sich da beweisen?
    Es gibt keinerlein Notwendigkeit, diese Tiere zu töten - es ist nur "irgendein" niedrigpathogenes H5-Virus und nicht einer der "gefährlichen" Stämme.
    Es handelt sich bei den betroffenen Tieren um wertvolle, sehr seltene und teilweise auf der Roten Liste stehendes Rassegeflügel.
    Offensichtlich stehen hinter der ganzen Hysterie rund um die Vogelgrippe ganz andere Interessen als dem Bürger glauben gemacht werden soll....... ein Schelm, wer da an die Verflechtungen von Geflügelindustrie, Politik und Wirtschaft sowie einem ganz bestimmten Institut denkt......
    Aber es ist ja Wahljahr - da kann schonmal passieren, daß die eigenen Verordnungen und Gesetze sehr flexibel ausgelegt werden.

    Birge Bannet Montag, 09. Januar 2017 16:22 Kommentar-Link
  • Sandra

    Was ist das für ein Wahnsinn?

    Die Tiere sind ALLE gesund. Antikörper gegen einen niedrig pathogenen Virus kann ja wohl nicht der Grund sein, gesunde Liebhaber Tiere brutal zu ermorden.

    Die Züchter möchten Ihre Tiere artgerecht halten - Enten gehören nun mal aufs Wasser - und haben eine Ausnahmegenehmigung beantragt.... Zum wohl der Tiere.

    Und was passiert? Es wird getestet und Antikörper gefunden.... Nun soll gekeult werden.

    Was wäre denn, wenn aktuell keine aufstallpflicht wäre? Dann würden doch, die achso gefährlichen Vögel auch noch jahrelang gesund und munter auf dem Teich schwimmen.

    Wissen die Verbraucher eigentlich, dass es zur Zeit KEINE Freilandeier gibt? Warum werden immer die wirtschaftlichen Interessen immer dem Tierschutz voran gestellt?

    Sandra Montag, 09. Januar 2017 15:10 Kommentar-Link
  • Danni

    Wenn es NICHT die hochpathogene Form des Vogelgrippevirus ist, ist gemäß §§ 46 und 47 der hier einschlägigen Geflügelpestschutzverordnung die Tötung aller Tiere NICHT zwingend! Den Behörden steht dann ein Ermessen zu. Sie müssen die Tötung von hunderten von Tieren NICHT anordnen! Vielleicht sollte ein Rechtskundiger sie mal darauf hinweisen??

    Danni Montag, 09. Januar 2017 14:05 Kommentar-Link
  • Imme Stade

    Keines dieser Tiere ist krank! Ein niedrigpathogenen Grippeerreger in einem Bestand von Wassergeflügel ist normal, das sagt selbst Herr Mettenleiter vom FLI. Was soll dieser unsinnige Aktionismus?
    Warum wird nicht die Möglichkeit einer Quarantäne genutzt anstatt den gesamten wertvollen und seltenen Tierbestand zu keulen?
    In was für einer Welt leben wir bloß, dass gesundes freilebendes Geflügel getötet wird, damit hochempfindliches Geflügel aus der Massentierhaltung ja keinen Infekt bekommen kann? Dann kann man ja gleich sämtliche wilden Vögel töten! Oder man könnte die armen Kreaturen aus den Industrieställen eine artgerechte Haltung bieten, dann wären sie auch nicht so anfällig!

    Imme Stade Montag, 09. Januar 2017 14:02 Kommentar-Link
  • Heike S.

    was in Ihrem Beitrag kurz und knapp zusammengefasst wurde entspricht leider
    nicht ganz der Wahrheit.
    Es gibt für solch eine Situation wie sie sich aktuell in Wörth abspielt
    einen entsprechenden Entscheidungsspielraum!
    Wie Frau Kerstin Zoller vom Aktionsbündnis Vogelfrei richtig zitiert und
    das auch als Schreiben an Frau Malu Dreyer verfasst hat..
    Die Tierseuchenschutzverordnung der Bundesrepublik ERLAUBT in solchen Fällen
    auch, die Tiere unter Quarantäne zu
    stellen und regelmäßig zu beproben und damit das Leben der nicht positiv
    beprobten Vögel zu schützen/zu retten.
    Im Opelzoo ist dies mit dem betroffenen Pelikan sogar bei einem positiven
    H5N8 Befund, also hochpathogen umgesetzt worden.
    Zudem hat Prof Dr Dr hc Mettenleiter, Chef des Friedrich Löffler Instituts
    hat am 1.12.2016
    in Kiel bei der Veranstaltung des Dr Habeck, Landwirtschaftsminister
    Schleswig Holstein
    persönlich ausgesagt, dass:

    "Das Vorkommen von LPAI in Wassergeflügelbeständen normal sei.
    Sie würden praktisch in jedem Wassergeflügelbestand, den sie beproben, immer
    LPAI nachweisen können. "
    Dies bedeutet für mich: wenn der positiv getestete Vogel nicht klinisch
    auffällig ist, ist er nicht krank.
    Es kann nicht angehen, dass man einen Bestand (wo alle anderen negativ
    sind!!!!) keult, für etwas, was normal in jedem Bestand vorhanden ist. Dann
    müssten wir sämtliches Wassergeflügel der Welt ausrotten!
    Der zuständigen Amtsveterinärin wurde die Entscheidung aus der Hand
    genommen. Ihre Landesregierung hat das Ruder übernommen und gibt die
    Anweisungen.
    Zitat Ende
    Bitte tun Sie mir den Gefallen und informieren Sie sich auf der Aktionsseite
    https://aktionsbuendnis-vogelfrei.jimdo.com/
    über die Thematik, um auf der heutigen geplanten Pressekonferenz gezielt zu
    dem Ungereimtheiten dieser geplanten Keulungsaktion Fragen zu stellen.

    Der Bürger muss endlich über die Tatsachen aufgeklärt werden, das erwartet
    man von Ihnen!

    Heike S. Montag, 09. Januar 2017 13:59 Kommentar-Link
  • Stefanie Klausen

    Das die Tiere getötet werden müssen ist schlichtweg nicht wahr! Es besteht die Möglichkeit die Anlage unter Quarantäne zu stellen. Warum wird dieser Ermessensspielraum nicht genutzt?
    Wer ordnet so eine unnötige Tötung des Geflügels an?
    Sie sollten sich zutiefst schämen!
    Stefanie Klausen für das Aktionsbündnis Vogelfrei

    Stefanie Klausen Montag, 09. Januar 2017 13:58 Kommentar-Link
  • Kirstin Zoller

    Diese Aussagen hinsichtlich der zwingenden Notwendigkeit einer Keulung sind so FALSCH!
    Die GeflPestSchV erlaubt in diesem Fall ganz klar die Anwendung des § 47 also die Quarantäne-Lösung.
    Für diese Entscheidung benötigt es keine Risikobewertung des FLI. Es wird immer 100% damit argumentiert, dass das FLI das aus Risikosicht anders sieht und das Institut maßgeblich ist…..es steht aber so definitiv nicht in diesem §.
    Und der Adressat der Keulungsaktion darf auf eine sachgerecht Entscheidung mit Berücksichtigung aller Fakten bestehen.

    Ich würde mich auf die Hinterfüße stellen und verlangen, dass die Gegenseite das Seuchenrisiko von den 3 symptomlosen Enten begründet. Und nicht nur mit der Leerformel: Schutz Allgemeinheit.

    Wie und wodurch wird wer objektiv zurechenbar konkret (und nicht nur abstrakt!) gefährde.

    Kurz:
    Wenn aufgeführt werden kann, wie ein Schutz vor Verbreitung der Seuche vor Ort gewährleistet werden kann (Separieren der betroffenen Tiere, Stallhaltung…etc) sollte man hinweisen auf die Verhältnismäßigkeit der geplanten Tötungsaktion:

    Es ist fraglich, ob die sofortige Tötung aller Tiere zu Seuchenschutz-Zwecken erforderlich ist.
    Ein ausreichender Seuchenschutz ist hier auch mit dem milderen Mittel der Quarantäne gegeben.
    Zudem ist die Tötung ein nicht unbeachtlicher Grundrechtseingriff in die Rechte der Tierhalter.
    Zweifelsohne ist der Schutz der Allgemeinheit ein hohes Gut, jedoch ist durch die niedrigpathogene Virusvariante nicht von einer akuten Gefahr für diese auszugehen. Die betroffenen Tiere, die restlichen Tiere und die Halter zeigen keinerlei seuchenrelevante Symptome.

    Durch die Tötungsanordnung wird nicht nur in Eigentumsrechte und das Recht auf freie Handlungsfreiheit auf das Schärfste eingegriffen, sondern auch tierschutzrechtliche Belange negiert. In der Zuchtanlage befinden sich rechtlich geschützte Tiere. Tiere, deren Genpool erhaltenswert ist; ein „Auslöschen“ dieses Genpools und seiner Diversität aufgrund einer abstrakten Gefahr erscheint unangemessen.
    Eine Tötung sollte als ultima ratio für den Ernstfall mit konkreter Gefahr für die Allgemeinheit verbleiben.
    und weiter:
    Bei einer behördlichen Maßnahme, der nur eingeschränkt mit Rechtsmittel entgegen getreten werden kann, muss die Behörde die Maßnahme ausführlich und konkret begründen.

    Hier also genügt die Begründung mit § 46 GeflPestSchV nicht. Der relevante § 47 wird ausser Acht gelassen; es handelt sich hier nicht um einen gewerblichen Bestand. Die Behörde hat hier eine Ermessenreduzierung auf Null vorgenommen – zu Unrecht. Die Tötungsanordnung ist rechtswidrig und der Vollzug bis zu einer Neubescheidung auszusetzen.
    Im Moment wird eine einstweilige Verügung erwirkt.
    Weitere Details gibt es immer aktuell hier:
    http://www.wildvogel-rettung.de/vogelhilfe-vorwort/kirstin-zoller/briefe-an-behoerden-und-medien/

    Kirstin Zoller Montag, 09. Januar 2017 13:55 Kommentar-Link

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