(BUP) Wie bekannt wurde, hatten sich in Belgien zwei Wildschweine mit der Afrikanischen Schweinepest infiziert. Entdeckt wurden die verendeten Tiere rund 60 km von der deutschen Grenze entfernt. Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Guido Heuer: „Das Auftreten bzw. der Nachweis, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP) Westeuropa erreicht, ist für die CDU-Fraktion nichts Überraschendes. Seit Monaten warnen wir vor der Einschleppung der ASP und fordern einen Präventionsplan vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie (MULE). Der angebliche Strauss an Präventionsmaßnahmen des MULE stellt bei genauerer Betrachtung lediglich einen Maßnahmenkatalog und dessen vorbereitenden Maßnahmen für den…
(BUP) Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert hat dem Kabinett heute die vorläufigen Ernteergebnisse für Sachsen-Anhalt vorgestellt. Sie sagte: „Jetzt haben wir es schwarz auf weiß, was wir in den vergangenen Wochen schon erwartet hatten: Sachsen-Anhalt ist vielerorts sehr stark von der Dürre betroffen. 63 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen haben Schäden, die deutlich über 30 Prozent des durchschnittlichen Naturalertrages liegen. Deshalb habe ich das Kabinett heute gebeten, die Dürre als ein mit einer Naturkatastrophe gleichgestelltes widriges Witterungsverhältnis festzustellen. Damit ist die Voraussetzung für Hilfen geschaffen. Der einzelne Betrieb muss selbstverständlich seine Betroffenheit nachweisen. Außerdem ist es unseren Landwirtinnen und Landwirten hiermit…
(BUP) Die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt berichtete in der letzten Kabinettssitzung über die dürrebedingte extreme Lage der Landwirte in Sachsen-Anhalt. In diesem Zusammenhang wäre zu prüfen, ob die diesjährige extreme Dürre mit einer Naturkatastrophe gleichzusetzen sei. Darüber hinaus machte die Ministerin Hoffnung, dass nächstes Jahr die ersten finanziellen Hilfen ausgeschüttet werden könnten. Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Guido Heuer: „Es brennt jetzt bei den Landwirten und dies ist nicht nur metaphorisch zu verstehen. Die finanziellen Einbußen der Landwirte können nicht erst kommendes Jahr entschädigt werden. Die Hilfen müssen so…
(BUP) Angesichts der anhaltenden Dürre und der Überlegungen des MULE den Notstand auszurufen, fordert Dr. Lydia Hüskens, stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt das Land auf, ein nachhaltiges Risikomanagement aufzusetzen. „Ziel sei es, die verschiedenen Hilfemöglichkeiten, wie Liquiditätshilfen, Entschädigungen und Steuerstundungen o.ä., die jeweils einer Einzelfallprüfung bedürfen, mit einer Risikorücklage für außergewöhnliche Naturereignisse (sowohl Überschwemmung, Orkan als auch Dürre) zu koppeln. Damit soll vermieden werden, dass bei Problemen durch ungewöhnliche Wetterlagen die Frage nach Ausgleichsmaßnahmen jeweils neu aufgeworfen wird“, so Hüskens. Da die Trockenheit voraussichtlich über einen längeren Zeitraum anhält, wird es wohl die tierhaltenden Betriebe in Sachsen-Anhalt im Besonderen treffen.…
(BUP) Sowohl in Sachsen-Anhalt als auch in Niederösterreich können die Menschen eine ungemein facettenreiche Gartenwelt genießen. Von prunkvollen Barockgärten über imposante Landschaftsparks oder auch altehrwürdige Stiftsgärten und traditionell gestaltete Bauerngärten finden Gartenliebhaberinnen und Gartenliebhaber aus aller Welt eine Vielfalt an blühenden Ausflugszielen und Erholungsräumen.Anlässlich des Besuches einer Delegation aus Österreich im Dessau-Wörlitzer Gartenreich wird am 12. Juli 2018 ein neues Kapitel der Zusammenarbeit zwischen Sachsen-Anhalt und Niederösterreich aufgeschlagen. Ziel ist die Ausweitung ökologisch bewirtschafteter Grünräume in Europa und die Entwicklung einer gemeinsamen Marketingstrategie im Gartentourismus. Die österreichische Gartendelegation hat der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz zudem eine Eiche geschenkt, die im Herbst 2018…
(BUP) In seiner Sitzung am heutigen Freitag diskutiert der Landtag von Sachsen-Anhalt über verschiedene Anträge zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Der Antrag der Koalitionsfraktionen sieht eine umfangreiche Unterstützung durch das Land Sachsen-Anhalt vor. In der Debatte erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Rüdiger Erben:„Viele Gemeinden im Norden und Osten Sachsen-Anhalt sind vom Eichenprozessionsspinner massiv betroffen. Leider war die Bekämpfung in Sachsen-Anhalt bislang unzureichend organisiert. Der Eichenprozessionsspinner interessiert sich nicht dafür, ob er eine Eiche an einer Kreisstraße, am Elbe-Radweg, an einem kommunalen Sportplatz oder im Wald kahlfrisst und Gesundheitsgefahren für die Menschen auslöst. Deshalb darf sich die Schädlingsbekämpfung nicht an Zuständigkeitsgrenzen…
(BUP) Heute behandelt der Landtag den Antrag „Unwetterschäden beseitigen – Wälder für die Zukunft fit machen“. Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Landwirtschaft, Ernährung und Forsten der CDU-Landtagsfraktion von Sachsen-Anhalt, Guido Heuer: „Extreme Unwetter, wie das Orkantief ‚Friederike‛, werden wiederkehrende Wetterereignisse sein. Die Bäume unserer Wälder halten den starken Stürmen nicht immer stand. Die Aufarbeitung dieser Schadensereignisse muss auch im Sinne des Waldschutzes schnell geschehen. Derzeit wird deutlich, dass dieses nicht oder nur schwer ohne Unterstützung für die Waldbesitzer zu schaffen ist. Daher sind die Forderung nach finanziellen Unterstützungen für Waldbesitzer und die Forderung nach der Verlängerung der Ausnahmeregelung zum…
(BUP) Auf der Sitzung des Landtages wurde durch die Koalitionsfraktionen ein Antrag zur Unterstützung der Forstwirtschaft eingebracht. Dazu erklärt Jürgen Barth, agrar- und umweltpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: „Unser Antrag ist ein klares Bekenntnis für eine nachhaltige Forstwirtschaft. Unsere Wälder in Sachsen-Anhalt brauchen unsere Unterstützung, um auch in Zukunft ihre Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen erfüllen zu können. Wir haben im Privatwald eine breite Eigentumsstreuung und wollen diese auch erhalten. Die Aufgaben in unseren Wälder werden nicht kleiner, sondern größer. Die Sturmereignisse der vergangenen Monate führen uns vor Augen, wie wichtig es ist, unsere Wälder dem Klimawandel anzupassen. Dafür benötigen die Privatwaldbesitzer…
(BUP) Dorothea Frederking, die sich als agrarpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion seit Jahren für artgerechte Haltungsbedingungen in den Schweineställen einsetzt, sieht in der Bekanntmachung des Betreibers des Schweinehochhauses in Maasdorf, die Anlage herunterzufahren, einen guten Anfang. „Das ist ein guter Tag für den Tierschutz“, so Frederking. „Zwar argumentiert der Betreiber mit den Plänen zum Umbau. Allerdings verursachen selbst legale Haltungsbedingen erhebliches Tierleid. Das Schweinehochhaus kann keine Zukunft haben und muss dauerhaft geschlossen bleiben. Denn im Brandfall können die Tiere nicht gerettet werden“, erklärt Frederking und führt weiter aus: „Das Schreiben des Betreibers, dass das Personal stets das Tierwohl in den…
(BUP) Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat gestern eine lang erwartete neue Studie zur Risikoeinschätzung der drei Insektizide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam vorgestellt. Die Behörde hat festgestellt, dass die so genannten Neonicotinoide schädliche Wirkungen auf Honig- und Wildbienen haben. „Jegliche Nutzung von solchen Pestiziden fördert das Artensterben, ist aber auch ein Risiko für die Gesundheit der Menschen. Die Bienengifte müssen runter von unseren Äckern, deshalb ist ein Verbot unerlässlich“, fordert Wolfgang Aldag, umweltpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Er bedauert, dass das Verbot trotz intensiver Diskussion leider 2016 keinen Einzug in den Kenia-Koalitionsvertrag gehalten hat. Dorothea Frederking, agrarpolitische…
(BUP) Zu den Reaktionen zum heutigen Ausstieg des Bauernverbandes aus dem Prozess zum Leitbild Landwirtschaft 2030 für Sachsen-Anhalt erklären der Fraktionsvorsitzende Thomas Lippmann und der Landesvorsitzende Andreas Höppner: „Die Reaktion des CDU-Abgeordneten Guido Heuer auf den Ausstieg des Bauernverbandes aus dem Prozess zum Leitbild 2030 ist ein weiterer Angriff der CDU auf Umweltministerin Claudia Dalbert. Erst in der heutigen Ausgabe der Volksstimme ließ sich sein Fraktionskollege Ulrich Thomas in Bezug auf das Seilbahnprojekt in Schierke zu der Aussage hinreißen, dass, wenn die Ministerin nicht gelogen habe, sie zumindest ihr Haus nicht im Griff hat und dies einer Ministerin unwürdig sei.…
(BUP) Die Deutsche Bahn nutzt nach eigenen Angaben jährlich 65,4 Tonnen Glyphosat, um Gleise von unerwünschtem Bewuchs freizuhalten. Die agrarpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Sachsen-Anhalt, Dorothea Frederking, hat mit weiteren grünen Abgeordneten aus Landtagen, Bundestag und Europaparlament einen offenen Brief an die Deutsche Bahn adressiert. Die Unterzeichner appellieren an die Deutsche Bahn, auf den Einsatz von Glyphosat zu verzichten. „Glyphosat tötet gnadenlos alle Pflanzen und raubt den Tieren die Lebensgrundlage. Die Deutsche Bahn nutzt beträchtliche Menge von Glyphosat und treibt damit das Artensterben voran. Als Konzern, der Nachhaltigkeit groß auf die Fahnen schreibt, erwarte ich ein Konzept, wie…
(BUP) Der Landtag befasste sich heute in seiner Plenarsitzung mit dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Vor wenigen Wochen wurde die europäische Zulassung von Glyphosat um fünf weitere Jahren verlängert. „Glyphosat hat zwar eine fünfjährige Galgenfrist bekommen. Aber der Anfang vom Ende ist eingeleitet. Glyphosat gehört runter vom Acker“, sagte Dorothea Frederking, agrarpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Frederking machte klar, dass es gute Gründe gibt, das Pflanzengift abzulehnen. „Glyphosat tötet gnadenlos alle Pflanzen und raubt den Tieren die Lebensgrundlage. Damit wird das Artensterben vorangetrieben. Deshalb hat Glyphosat weder auf dem Acker, noch auf Gehwegen und öffentlichen Plätzen wie Friedhöfe etwas zu…
(BUP) Die Prävention der Afrikanische Schweinepest war heute Thema in der Landtagssitzung. Die Afrikanische Schweinepest betrifft Wild- und Hausschweine und ist für die Tiere tödlich. Die Krankheit ist für Menschen ungefährlich. „Die Afrikanische Schweinepest ist in Deutschland noch nicht vorgekommen, aber wir müssen uns darauf vorbereiten. Das große Ziel muss sein, dass die Krankheit nicht eingeschleppt wird“, sagte Dorothea Frederking, agrarpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. „Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir das private Einführen von Fleisch und Wurst aus betroffenen Ländern verhindern. Um es deutlich zu sagen: Uns darf keine kontaminierte Wurststulle zum Verhängnis werden“, sagte Frederking.…
(BUP) In der heutigen Aussprache des Landtages über die Antwort der Landesregierung auf die Große Anfrage der CDU-Fraktion zur Wiederansiedlung des Wolfs erklärt der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jürgen Barth: „Wichtig ist, dass wir den Wolf auf Abstand zu uns Menschen halten. Da darf es keine Kompromisse geben. Die Entnahme von verhaltensauffälligen Wölfen ist insofern zwingend geboten. Auch sollten wir zum Schutz unserer Nutztiere gegen Wölfe vorgehen, die sich darauf spezialisieren, Schafe und Kälber anzugreifen. Wir sind als Gesellschaft durchaus dazu bereit die Wiederbesiedlung der Wölfe zuzulassen, es bedarf hier aber eines gezielten Managements und auf absehbare Zeit der Aufnahme…