DTV-Statement zur EU-Pauschalreiserichtlinie

Sondermeldung*

„Tourismusorganisationen, die als Reisevermittler tätig sind, können nun endlich aufatmen: Die Gefahr, beim Zusammenstellen und Abrechnen der sogenannten ‚verbundenen Reiseleistungen‘ versehentlich wie ein Reiseveranstalter zu haften, ist gebannt. Statt aufwendig jede Reiseleistung einzeln und getrennt voneinander zu bezahlen, soll am Ende ein gemeinsamer Bezahlvorgang stehen. Jedem Kundengespräch soll zudem ein neutrales Beratungsgespräch vorangehen. Damit ist diese Kuh vom Eis“, sagt Claudia Gilles, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV). Gestern hatte Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, auf einer...

(BUP) Die Befallsmengen des gefährlichsten heimischen Fichtenborkenkäfers, dem Buchdrucker, sind 2016 im Vergleich zum Vorjahr von Juni bis September stetig angestiegen. Aber nicht nur das: Der milde letztjährige September sorgte dafür, dass der gefräßige Käfer statt zwei, zumindest in einigen Waldregionen Thüringens eine dritte Generation entwickelt hat. Ein einziges Borkenkäferpaar kann damit innerhalb eines Jahres weit über 100.000 Nachkommen erzeugen. Thüringens Förster befürchten ein „heißes Frühjahr 2017“, sollte der Buchdrucker den Winter in großer Anzahl überlebt haben. Die tiefen Januartemperaturen 2017, so die Waldexperten, sind für den Schädling jedenfalls kein Überlebensproblem.2016 ein Drittel mehr Käferholz als im VorjahrBis Ende des…
(BUP) Die Explosion im französischen Atomkraftwerk Flamanville nimmt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion DIE LINKE, Steffen Harzer, zum Anlass, erneut auf die Unberechenbarkeit und extreme Gefährlichkeit der Atomtechnologie hinzuweisen. „Deutschland hat spätestens seit der Reaktorkatastrophe in Fukushima die unbeherrschbaren Risiken der Atomkraft erkannt und den vollständigen Ausstieg aus dem Betrieb von Kernkraftwerken bis 2022 beschlossen. Trotzdem ist auch die Frage der Endlagerung des Atommülls weiterhin ungeklärt. Wenn es nach Aussagen der französischen Atomaufsicht dort keinen einzigen Reaktor ohne Mängel gibt, wird es allerhöchste Zeit für unser Nachbarland, so schnell wie möglich nachzuziehen und ebenfalls aus der Risikotechnologie auszusteigen. Die unzähligen…
(BUP) Zu der Explosion im französischen Atomkraftwerk Flamanville erklärt Roberto Kobelt, energiepolitischer Sprecher der Fraktion von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN im Thüringer Landtag: „Die nicht enden wollende Serie von Zwischenfällen in französischen Atomkraftwerken verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig eine moderne, zeitgemäße und vor allem sichere Energiegewinnung ist. Auch vor diesem Hintergrund muss die Energiewende in Deutschland – wie auch in Thüringen – weitergehen und der Ausbau erneuerbarer Energien wie Wind- und Solarkraft gefördert werden.“ Bereits in der jüngeren Vergangenheit hatte es immer wieder Zwischenfälle in Atomkraftwerken in den deutschen Nachbarländern Frankreich und Belgien gegeben. „Strahlung endet nicht an einer Staatsgrenze. Nicht erst…
(BUP) Der Vorstoß von Umweltministerin Siegesmund, gegen die erteilte Versenkerlaubnis von K+S vorzugehen, stößt bei der Linken im Thüringer Landtag auf Zustimmung. "Durch seine Entscheidung geht das Regierungspräsidium (RP) Kassel in höchstem Maße fahrlässig mit dem Grundwasserschutz um. Die Kriterien, nach denen man nur wenige ausgewählte Trinkwasserbrunnen geprobt hat, sind nicht nachvollziehbar. So bleibt die Betrachtung der Auswirkungen der Versenkung von Kali-Lauge äußerst einseitig", stellt Tilo Kummer, Umweltpolitiker der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, fest. Alternativen zur Versenkung spielten dabei offenkundig eine untergeordnete Rolle. "Der beim Kaligipfel, eine Initiative des Ministerpräsidenten Bodo Ramelow, aufgezeigte Weg der Einlagerung von Kalilaugen…
(BUP) Umweltministerin Anja Siegesmund hat heute beim 8. Nationalen Forum zur biologischen Vielfalt erneut für mehr Waldwildnis in Thüringen geworben. „Wälder schützen unsere natürlichen Lebensgrundlagen. Wo sich Wälder ohne Einfluss durch den Menschen entwickeln können, entstehen neue Lebensräume. Davon profitieren Pflanzen und Tiere, die in Wirtschaftswäldern keine Perspektive haben“ sagte Anja Siegesmund heute in Berlin bei einer Podiumsdiskussion mit Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium. Beim Nationalen Forum zur biologischen Vielfalt des Bundesamtes für Naturschutz diskutieren Experten aus Naturschutz und Forstwirtschaft gemeinsame Wege für ein ausgewogenes Verhältnis von Waldnaturschutz und forstwirtschaftlicher Nutzung. In Thüringen sollen sich rund 26.200 Hektar Wald ohne…
(BUP) Mit 20.000 Euro aus einem Jugendprojektfond unterstützt das Thüringer Umweltministerium das ehrenamtliche Engagement für den Erhalt der Natur. Dies teilte Ministerin Anja Siegesmund heute in Erfurt mit. „Wenn das Wissen und Bewusstsein für den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen bereits bei den Jugendlichen ankommt, ist das die nachhaltigste Umweltpolitik. Mit dem Jugendprojektfonds fördern wir deshalb das ehrenamtliche Engagement junger Generationen für den Erhalt unserer Natur“, sagte Siegesmund. Im Jahr 2017 erhalten die beiden nach dem Thüringer Gesetz für Natur und Landschaft anerkannten Jugendorganisationen der Naturschutzverbände BUND Thüringen und dem Naturschutzbund (NABU) aus dem Jugendprojektfonds je 10.000 Euro. Mit dem Geld…
(BUP) Knut Korschewsky, tourismuspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, weist die Forderungen der CDU-Landtagsfraktion nach einer verstärkten Asphaltierung im Thüringer Wald entschieden zurück: „Wer den Thüringer Wald mit Teerpisten verschandeln will, hat kein Verständnis von Naturerleben und Ganzjahrestourismus. Eine Vielzahl von Untersuchungen belegt, dass gerade die möglichst unverfälschte Natur, erlebbar nur durch nachhaltigen und sanften Tourismus, die Menschen aus den städtischen Zentren lockt. Es wäre ein klarer Irrweg, für vermeintliche Vorteile in einer Jahreszeit die Bedingungen für attraktive Ganzjahresangebote zu opfern.“Korschewsky verweist in diesem Zusammenhang auf die großen Fortschritte im Thüringen-Tourismus und speziell auch bei der Vermarktung…
(BUP) Dauerfrost und die zwischenzeitlich großen Schneemengen in den Kammlagen des Thüringer Waldes, des Schiefergebirges wie auch des Harzes bringen das dort lebende Rotwild in Not. Wenn das natürliche Nahrungsangebot witterungsbedingt zur Neige geht, dann helfen Förster und Jäger aus und füttern das Wild. Aber nicht nur die Witterung, auch manche Wintersportler verschärfen die Notzeit für die größte heimische Hirschart. Förster und Jäger mahnen deshalb ein wildtierfreundliches Natur- und Sporterlebnis an. Störungen gefährden das Überleben von Wildtieren im Winter„Wildtiere der Hoch- und Kammlagen des Thüringer Waldes, des Schiefergebirges wie auch des Harzes sind im Winter durch die Kälte und das…
(BUP) Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund bereitet derzeit eine Bundesratsinitiative für einheitliche Stromnetzentgelte vor. „Wir brauchen die Energiewende, aber ebenso brauchen wir eine gerechte Verteilung der Kosten. Eine Angleichung der Netzentgelte für das Übertragungsnetz ist lange überfällig und der einzig richtige Weg. Von einheitlichen Netzentgelten profitieren Thüringens Unternehmen und ebenso die Verbraucher. Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft und Kommunen haben ein Recht auf solidarische Netzentgelte“, sagte die Ministerin heute in Erfurt. Es könne nicht sein, dass Länder wie Thüringen mit dem stärksten Ausbau erneuerbarer Energien durch höhere Netzkosten bestraft und andere Länder durch günstigeren Strom bevorteilt werden. „Von einer bundesweiten Angleichung der…
(BUP) Mit Urwaldflair präsentiert sich das Naturschutzgroßprojekt Hohe Schrecke auf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche in Berlin. „Wir müssen Thüringens Naturschätze noch viel stärker in den Fokus rücken“, sagte Umweltministerin Anja Siegesmund anlässlich ihres morgigen Besuchs auf der IGW 2017 in Berlin. Die „Hohe Schrecke“ ist ein einmaliger Urwald, in dem Fledermäuse und viele andere Tiere seit Jahrhunderten heimisch sind. Also ein idealer Ort für Naturtourismus und naturnahe Regionalentwicklung“, so die Ministerin.Im Rahmen eines Naturschutzgroßprojektes kann in der Hohen Schrecke der Natur-Wert des alten Waldes erhalten und zugleich für den sanften Tourismus erlebbar gemacht werden. Neben der Natur profitieren auch…
(BUP) Matthias Hey, Vorsitzender der SPD-Fraktion zeigt sich irritiert über die Nachricht, dass die bundesweite Angleichung der Netzentgelte nun nicht mehr zur Debatte stehen soll. Entsprechende Regelungen für eine bundesweite Umlage der Netzausbaukosten seien aus dem Entwurf für ein „Gesetz zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur“ gestrichen worden: „Die Energiewende und mit ihr der Netzausbau ist eine gesamtdeutsche Aufgabe. Die Kosten dafür müssen also bundesweit umgelegt werden. Wir können doch nicht den Leuten erzählen, dass wir teure Leitungen durch das grüne Herz ziehen, um Strom nach Bayern und Baden-Württemberg zu transportieren und dafür auch noch die Kosten zu tragen haben. Schon jetzt…
(BUP) Die derzeitige Frostphase kann in den höheren Lagen des Thüringer Waldes, des Schiefergebirges wie auch des Harzes zu eisglatten Forstwegen führen. Darauf macht die Landesforstanstalt, mit über 200.000 ha größter Waldeigentümer im Freistaat, aufmerksam. Waldwege werden nicht gestreut, und so können sich vielerorts diese Wege in sehr gefährliche Eispisten verwandeln. „Waldwanderer und Naturfreunde sollten bei dieser Wettersituation nur die Wege begehen, die erkennbar eisfrei und damit ungefährlich sind“ empfiehlt Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Steilstrecken sind unbedingt zu meiden, auch Skilangläufer sollten speziell schattige und damit oft vereiste Wegeabschnitte mit größter Vorsicht befahren. Hohlwege, durchaus häufiger im Wald anzutreffen, wirken bei…
(BUP) Zum Thema eines Klimaschutzgesetzes für Thüringen erklärt der umwelt- und energiepolitische Sprecher der Thüringer Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Ein Teil der Bundesrepublik ist bereits jetzt auf einem Weg zu mehr Klimaschutz, während die Bundesregierung die Probleme vor sich her schiebt. Klimaschutzgesetze entfalten bereits in Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg ihre positiven Wirkungen im Klimaschutz und stärken diese auch wirtschaftlich. Wer dem Klimawandel etwas konkret entgegensetzen will, muss vor Ort beginnen. Das gilt auch für Thüringen, denn die Veränderungen kommen in rasantem Tempo auf den Freistaat zu.“„Einerseits geht es darum, die Kosten des Klimawandels zu begrenzen. Das Deutsche Institut…
(BUP) Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund hat die Bundesregierung erneut dazu aufgefordert, für eine gerechte Kostenverteilung der Netzentgelte auf Übertragungsnetzebene zu sorgen. Laut Medienberichten soll das geplante „Gesetz zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur“ entgegen den Versprechen der Bundesregierung keine Regelungen für einheitliche Netzentgelte enthalten. „Die Bundesregierung hat sich mehrfach zu einheitlichen Netzentgelten bekannt. Es ist längst an der Zeit, die Verbraucher/-innen und Thüringens Wirtschaft durch einheitliche Netzentgelte zu entlasten. Alles andere wäre Wortbruch. Eine weitere Verzögerung ist nicht hinnehmbar“, so die Energieministerin. Noch im November hatte der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, in Weimar auf der Erneuerbaren-Energien-Konferenz…
(BUP) Nicht nur Wintersportler und Touristiker, auch Thüringens Förster und Waldbesitzer sind über den aktuellen Kälteeinbruch mehr als erfreut. Da das Winterhalbjahr Haupterntezeit für die Forstbetriebe im Freistaat ist, kann fehlender Frost ein unangenehmes Handicap darstellen. Speziell sensible, feinkörnige Böden, wie etwa Kalk- oder Feinlehmböden, zeigen dann eine geringe Tragfähigkeit für die tonnenschweren Forstmaschinen, die in Folge einsinken und verstärkt Schäden am Waldboden wie auch an Forstwegen verursachen. Zwar gibt es einige technische Tricks, um das Einsinken der Forstmaschinen auch bei milder Winterwitterung zu verhindern, doch diese verteuern auch die Holzernte.Förster hoffen auf die frost- und schneereichen Monate Januar und…