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Geschützte Schildkröten als Urlaubsmitbringsel aus Nordafrika

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(BUP) Zwei circa sechs Zentimeter große Schildkröten haben Zollbeamte des Sachgebiets Kontrollen des Hauptzollamts Lörrach in der letzten Woche in einem Personenwagen am Grenzübergang Weil am Rhein-Autobahn gefunden. Er sei auf der Heimfahrt von einer Tunesienreise, gab der Fahrer, ein 37-jähriger Rheinländer, auf Befragen an. Anzumelden habe er nichts.

Hinter dem Fahrersitz in einem Schuhkarton, in den Luftlöcher eingeschnitten waren, fanden die Beamten bei der anschließenden Fahrzeugkontrolle die beiden Tierchen: artengeschützte maurische Landschildkröten, wie eine eingehende Überprüfung ergab. Eine notwendige Einfuhrgenehmigung konnte der Reisende nicht vorweisen.

Gegen den Mann wurde vor Ort ein Strafverfahren eingeleitet, anschließend durfte er weiterreisen. Da er die Reptilien offensichtlich gut behandelt hatte, wurden sie ihm zunächst überlassen, jedoch gleichzeitig ein Verfügungsverbot ausgesprochen, bis eine artgerechte Unterkunft gefunden ist.


Hinweis
"Lebende Tiere oder Pflanzen aus dem Urlaubsland sind keine Souvenirs", so Antje Bendel, Pressesprecherin des Hauptzollamts Lörrach. "Der verantwortungsvolle Tourist weiß, dass die Nachfrage nach seltenen Tieren und Pflanzen deren Erhalt zusätzlich bedroht."

Hauptzollamt Lörrach
Mozartstraße 32
79539 Lörrach
Quelle: zoll.de

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