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Tiere schützen: Joanna Krupa bittet Polens Ministerpräsidentin Beata Szydło und Abgeordnete der Sejm um ein Pelzfarmverbot

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(BUP) Um das millionenfache Tierleid in der polnischen Pelzindustrie zu beenden, hat Schauspielerin und Model Joanna Krupa die Premierministerin Beata Szydło sowie die Abgeordneten der Sejm in einem Schreiben gebeten, sich für ein Pelzfarmverbot in Polen einzusetzen. Öffentliche Unterstützung erhält Joanna Krupa bei ihrem Anliegen von Robert Biedroń, dem Bürgermeister der Stadt Słupsk, sowie durch mehr als 55 Prozent der polnischen Bürger, die nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Homo Homini aus dem Jahr 2014 für ein Pelzfarmverbot sind.

„Sozial intelligente und neugierige Wildtiere wie Nerze, Füchse oder Marderhunde in winzige Drahtgitterkäfige zu sperren, führt zwangsläufig zu Verhaltensstörungen, verletzten Tieren, Kannibalismus oder ihrem vorzeitigen Tod“, so PETA-Unterstützerin Joanna Krupa. „Fast 11 Millionen Nerze, Füchse und Marderhunde werden jedes Jahr nur für ihren Pelz getötet. Ich möchte die Regierung und alle Mitglieder der Sejm bitten, Stellung zu beziehen und ein Pelzfarmverbot in Polen zu unterstützen.“

Polen ist in den letzten Jahren nach Dänemark zur zweitgrößten Pelzzuchtnation in Europa aufgestiegen. In Europa sind Pelzfarmen wegen systematischer Tierquälerei bereits in Großbritannien, Österreich und Slowenien verboten. Kroatien, die Niederlande und Bosnien-Herzegowina haben ebenso Pelzfarmverbote mit noch laufenden Übergangsfristen beschlossen. Auch in Deutschland debattiert der Bundestag demnächst über eine Gesetzesvorlage für ein Pelzfarmverbot.

Zahlreiche internationale Designer und Modehäuser wie Stella McCartney, Tommy Hilfiger, Calvin Klein, Reserved oder H&M haben sich bereits dafür entschieden, keinen Echtpelz mehr in ihren Kollektionen zu verwenden.
 
Quelle: peta.de

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