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(BUP) Für die vorbildliche Bewirtschaftung und Pflege ihrer Wälder hat Forstminister Helmut Brunner 14 private und kommunale Waldbesitzer aus Bayern mit Staatspreisen ausgezeichnet. „Der Preis ist die verdiente Anerkennung Ihres langjährigen Einsatzes für den Wald und damit auch für unsere Gesellschaft“, sagte Brunner am Freitag beim Festakt in der Münchner Residenz. Nach seinen Worten haben sich die Preisträger seit Jahrzehnten in vorbildlicher Weise für den Aufbau naturnaher und artenreicher Mischwälder engagiert oder Holz innovativ verwendet. Die Auszeichnung wird seit 1997 alle zwei Jahre vergeben. 47 Bewerber hatten sich diesmal dafür qualifiziert. Die von einer Fachjury ausgewählten Sieger erhielten je eine…
(BUP) Die Anzahl der wetterbedingten Schäden durch Starkregen, Überflutung und Stürme hat sich seit 1980 verdreifacht und die durchschnittlichen Temperaturen auf der Erde steigen. „Klimaschutz ist daher eine weltweite Aufgabe, der wir uns stellen müssen. Der aktuelle Stand der Umsetzung ist jedoch mehr als bedenklich“, warnt Dr. Hans Jürgen Fahn, klimaschutzpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion. Einer der Hauptgründe ist der starke CO2-Ausstoß aus den 150 deutschen Kohlekraftblöcken. „Wir freuen uns über das Ergebnis des Bürgerentscheids in München gegen eine weitere Kohlebefeuerung des Heizkraftwerks Nord. 60 Prozent Zustimmung haben gezeigt, dass die Münchner den Klimaschutz ernst nehmen. Die Bürger erwarten…
(BUP) Trotz Stürmen und Schädlingsbefall: Bayerns Wäldern geht es heuer wieder besser. Sie erholen sich allmählich von den Folgen des extrem trockenen Sommers 2015. Das geht aus dem aktuellen Waldbericht hervor, den Forstminister Helmut Brunner am Mittwoch im Bayerischen Landtag in München vorstellte. Danach ist der durchschnittliche Nadel- und Blattverlust der Waldbäume gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozentpunkte auf 20,7 Prozent zurückgegangen. Der Anteil deutlich geschädigter Bäume – das sind solche, die mehr als ein Viertel ihrer Blätter oder Nadeln verloren haben – hat sich sogar um 7,3 Prozentpunkte auf 24,6 Prozent verringert. Die Schäden liegen damit wieder auf dem…
(BUP) Der forstpolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion Horst Arnold kritisierte in der heutigen Ausschusssitzung (8. November), dass die von der Staatsregierung gesetzten Ziele zum Waldumbau nicht annähernd erreicht wurden: Statt sturmsicherere und ökologisch sinnvollere Mischwälder auszuweiten, habe die CSU viel zu wenig getan. "Ohne sich selbstkritisch zu fragen, wo der Fehler lag oder gar auf Vorschläge von uns einzugehen, verschiebt die Staatsregierung das Ausbauziel geschmeidig nach hinten." Die SPD-Fraktion fordert die Staatsregierung auf, endlich wirksam für den Waldumbau zu arbeiten und dafür Geld in die Hand zu nehmen. "Es kann doch nicht sein, dass man hier spart, sich…
(BUP) „Finger weg vom Alpenschutzplan“ – das fordern der Fraktionsvorsitzende der Landtags-Grünen, Ludwig Hartmann, und deren parlamentarischer Geschäftsführer und Allgäuer Abgeordnete Thomas Gehring. Im Vorfeld der anstehenden Entscheidungen zur Änderung der entsprechenden Bestimmungen im Landesentwicklungsprogramm (LEP) warnen sie eindringlich vor der negativen Signalwirkung der von der CSU-Mehrheit angestrebten Auflösung des jahrzehntealten Schutzgebiets am Riedberger Horn. „Gewachsene Schutzräume für unsere Vögel, Wildtiere und Pflanzen lassen sich nicht einfach auf der Landkarte umsetzen“, unterstreicht Ludwig Hartmann. „Umweltschutz darf auch nicht in diesem Einzelfall den Geschäftsinteressen einiger Weniger geopfert werden – sonst stehen potenzielle Nachahmer bald Schlange.“ Thomas Gehring nenn das Riedberger Horn…
(BUP) Seit nunmehr 17 Jahren begeistert Deutschlands größte Umweltbildungsaktion Naturfreunde in ganz Bayern. Zum diesjährigen Saisonende betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf: "Die BayernTourNatur ist die beste Werbung für unsere wunderschöne bayerische Heimat und den Naturschutz. Über 80.000 Menschen aus nah und fern konnten bei vielen abwechslungsreichen Streifzügen quer durch Bayern die Einzigartigkeit und Kostbarkeit unserer Naturschätze mit offenen Augen entdecken. Die hohe Teilnehmerzahl in dieser Saison zeigt das tiefe Bedürfnis der Menschen, gemeinsam in der Natur unterwegs zu sein und sie zu erleben." Das Programm der BayernTourNatur umfasste von April bis Ende Oktober mehr als 8.000 Veranstaltungen, unter anderem…
(BUP) Die grüne Landesvorsitzende Sigi Hagl und der Fraktionsvorsitzende im Landtag Ludwig Hartmann gratulieren den bayerischen Preisträgern des Deutschen Umweltpreises 2017: Für uns ist es höchst erfreulich, dass 2017 so wegweisende Beiträge für den Umweltschutz in Deutschland aus Bayern kommen. Mit dem Vorsitzenden des BUND Naturschutz in Bayern und im Bund Prof. Dr. Hubert Weiger und dem oberfränkischen Naturschützer Kai Frobel werden zwei herausragende Kämpfer für den Artenschutz ausgezeichnet. Hubert Weiger ist es mit seinem unermüdlichen Engagement und seiner Beharrlichkeit gelungen, mit dem „Grünen Band“ das größte deutsche Naturschutzprojekt durchzusetzen. Wir gratulieren Herrn Weiger und Herrn Frobel zu diesem Meilenstein…
(BUP) Forstminister Helmut Brunner hat das Waldgebiet „Rumpelmühle“ bei Freihung im Landkreis Amberg-Sulzbach als bayernweit 164. Naturwaldreservat unter Schutz gestellt. Die Besonderheit: Das 19 Hektar große Areal ist das landesweit dritte Naturwaldreservat im Privatwald, denn der weit überwiegende Teil befindet sich im Eigentum des Bund Naturschutz in Bayern (BN). „Das neue Reservat ist ein weiterer wertvoller Beitrag in unserem flächendeckenden Netz künftiger kleiner Urwälder in Bayern“, sagte der Minister bei einem gemeinsamen Pressetermin mit dem BN-Vorsitzenden Prof. Dr. Hubert Weiger. Laut Brunner bieten die naturnahen Au-, Bruch- und Sumpfwälder im Einzugsgebiet der Vils vor allem wasserliebenden Arten beste Lebensbedingungen. Neben…
(BUP) „Bei der Bekämpfung des immensen Flächenverbrauchs in Bayern gibt es keinen Schleichpfad“, so Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender der Landtags-Grünen. „Es gibt nur einen ganz geraden Weg: Weniger Gewerbe auf der Grünen Wiese, mehr Ortsinnenentwicklung und vor allem eine klare Höchstgrenze für die Umwandlung unserer Natur und Kulturlandschaft in Verkehrsfläche und Baugebiete.“ Ludwig Hartmann reagiert mit dieser klaren Ansage auf die Aussagen von Bayerns CSU-Ministerpräsident Horst Seehofer im Münchner Merkur vom Freitag*. „Es ist nicht ausreichend, das Problem – die Zerstörung unseres natürlichen Lebensumfelds – zu erkennen und ein nebulöses Maßnahmenpaket dagegen anzukündigen“, so Ludwig Hartmann. Stattdessen brauche es „klare Ansagen…
(BUP) Der Dialog zu einem möglichen dritten Nationalpark in der Donau-Isar-Region geht weiter. Das ist das Ergebnis eines ersten Verbändegesprächs, das auf Einladung der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf und des Freisinger Landrats Josef Hauner gestern Abend in Freising stattfand. "Das war ein wichtiges Gespräch. Der Dialog mit der Region ist für uns entscheidend. Wir nehmen die Anliegen und Interessen der Menschen vor Ort sehr ernst. Jetzt geht es darum, in einem vertieften Dialog weiter zu informieren, Fragen zu klären und Chancen und Perspektiven aufzeigen. Die Diskussion über die Zukunft der Region führen wir mit den Menschen in der Region. Eine…
(BUP) Bayern und Tschechien wollen ihre beiden Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava den Menschen noch näher bringen. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute bei der Eröffnung der Ausstellung "Grenzenlos Wild" zusammen mit dem Tschechischen Umweltminister Richard Brabec in Prag. "Die Natur kennt keine Grenzen. Die Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava sind ein großes gemeinsames Identifikationsband und herausragende Naturschätze. Wir wollen die Zukunft der Nationalparke weiterentwickeln und das gemeinsame Fundament stärken. Mit der neuen Ausstellung ´Grenzenlos Wild´ setzen wir die hervorragende Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Bayern und der Tschechischen Republik fort. Wir wollen den Menschen unsere Urwälder in unmittelbarer…
(BUP) Das Bayerische Umweltministerium setzt für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, der das Freigehe der Wölfe im Bayerischen Wald geöffnet haben soll, eine Belohnung von 10.000 Euro aus. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München: "Es steht weiterhin der ungeheuerliche Verdacht im Raum, dass die Tiere gezielt freigelassen wurden. Das ist in keinster Weise hinnehmbar. Damit wurde in Kauf genommen, dass Menschen zu Schaden kommen, zum Beispiel bei einem Wildunfall. Letztlich wurde damit der Tod der entkommenen Gehegewölfe verursacht. Ich hoffe auf eine schnelle Aufklärung der konkreten Tatumstände. Die Polizei wird bei der Aufklärung jede…
(BUP) Im Rahmen von Eh-da-Projekten werden Landflächen, die weder landwirtschaftlich noch naturschutzfachlich genutzt werden, gezielt ökologisch optimiert. Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion will in ihrem Dringlichkeitsantrag zeigen, dass die quantitative Erfassung der Flächenpotentiale mit geringem Aufwand möglich ist und damit zur Verbreitung des Eh da-Projektansatzes in Bayern beiträgt.Benno Zierer, umweltpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, erklärt: „Kommunale Eh da-Projekte können einen Beitrag zu mehr Artenvielfalt in der Agrarlandschaft und im Siedlungsbereich leisten.“ Beispiele für solche Flächen seien Wegränder, Straßenböschungen, Flächen zwischen Straßen und Radwegen oder gemeindeeigene Grünflächen. Ökologisch aufgewertet würden sich diese in vielen Fällen hervorragend eignen, um bestehende Biotope zu…
(BUP) Der forstpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Markus Ganserer, fordert angesichts des schwindenden Gewinns bei den Bayerischen Staatsforsten die Senkung der Gewinnvorgaben durch die CSU-Regierung. „Die fetten Jahre sind längst vorbei“, so Markus Ganserer. „Wir haben mit dem überfälligen Waldumbau gewaltige Aufgaben vor der Brust, die sich mit einer Gewinnmaximierungsstrategie nicht lösen lassen.“ Extreme Wetterereignisse dürften sich in den kommenden Jahren angesichts des fortschreitenden Klimawandels häufen, die bayerische Waldwirtschaft müsse darauf mit beschleunigtem Waldumbau auf klimatolerante Mischbaumarten reagieren. „Diese Aufgabe ist nur mit zusätzlichem Personal zu stemmen. Darüber hinaus muss in Zukunft auch mehr in Naturschutz und Erholung investiert werden“, so…
(BUP) Die Ausschreibung für die Landesgartenschauen in den Jahren 2024, 2025 und 2026 beginnt. Dabei greift erstmals ein neues Vergabeverfahren. Darauf wies die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München hin und warb bei den Kommunen für eine Teilnahme. "Gartenschauen sind Investitionen in die Zukunft. Gartenschauen bringen Grünflächen direkt in die Städte. Das steigert die Lebensqualität der Menschen und die Attraktivität einer Kommune. Dieser Mehrwert wird vom Freistaat finanziell stark unterstützt. Eine Gartenschau kann nur mit Unterstützung der Bürger erfolgreich ausgerichtet werden. Das neue Vergabeverfahren setzt auf eine frühzeitige und intensive Einbindung der Bürger vor Ort und ermöglicht Kommunen eine…