Tagungshotels und Eventlocations
(BUP) Umweltexperte Florian von Brunn und die örtliche Abgeordnete Ilona Deckwerth wollen umweltverträglichen Tourismus und gerechte Förderung der Gemeinden - Änderung des Alpenplans rückgängig machen. Die SPD im Bayerischen Landtag fordert nach der Kehrtwende von Ministerpräsident Markus Söder bei der umstrittenen Skischaukel am Riedberger Horn ein grundsätzliches Umdenken von Staatsregierung und CSU in der Alpenpolitik. "Der Ausverkauf der unwiederbringlichen Natur muss gestoppt werden. Was wir brauchen, ist eine stärkere Förderung eines naturverträglichen Tourismus im ganzen Alpenraum", erklärt der SPD-Umweltpolitiker Florian von Brunn. Von Brunn sieht die Entscheidung als großen Erfolg von Naturschutzverbänden und der bayerischen SPD: „Wir alle haben viele…
(BUP) Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag hat die Staatsregierung in einem Antrag aufgefordert, die betroffene Bevölkerung über so genannte perfluorierte und ployfluorierte Chemikalien (Z.B.: PFC, PFAS, PFOA) zu informieren und notwendigen Untersuchungen von Blut und Muttermilch durchzuführen. Hintergrund: Aus jüngsten SPD-Anfragen geht hervor, dass die Belastung von Wasser und Boden mit diesen Chemikalien in etlichen Kommunen in Bayern um ein Vielfaches über den gesundheitlichen Orientierungswerten des Umweltbundesamtes liegt. So ist der Orientierungswert in Landsberg am Lech beispielsweise um das 2.800-fache überschritten. Ähnliche Überschreitungen gibt es in fast allen Regionen Bayerns. "Jetzt muss dringend abgeklärt werden, ob die Giftstoffe auch in…
(BUP) Bayerische staatliche Behörden verzichten mittlerweile nahezu einheitlich auf den Einsatz von glyphosathaltigen Pestiziden. Das geht aus der Antwort des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums auf eine Schriftliche Anfrage von Dr. Hans Jürgen Fahn, Abgeordneter der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, hervor. Demnach werde das Pflanzenschutzmittel nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt. „Das Ergebnis meiner Anfrage ist ermutigend. Wegen der intensiven öffentlichen Diskussion über die Schädlichkeit des Wirkstoffs Glyphosat im Zuge der EU-Zulassungsverlängerung hat sich offenbar die Vernunft in den Verwaltungen breit durchgesetzt“, erklärt Fahn. Mit seinem vollkommen unnötigen Alleingang für eine Verlängerung der EU-Zulassung für Glyphosat habe der ehemalige Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt großen Schaden verursacht.…
(BUP) Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat ein landesweites Netz von rund 100 Demonstrationsbetrieben eingerichtet, um den Gewässerschutz in der Landwirtschaft voranzubringen. „Hier können sich unsere Bauern bei Berufskollegen aus erster Hand über geeignete Bewirtschaftungsverfahren informieren und sich wertvolle Praxistipps holen“, sagte Brunner bei der Vorstellung des Konzepts auf einem Schweinezuchtbetrieb im Landkreis Rottal-Inn. Nach seinen Worten praktizieren die teilnehmenden Betriebe boden- und gewässerschonende Verfahren wie die Anlage von Erosionsschutz- und Gewässerrandstreifen, den Anbau von Zwischenfrüchten, Mulchsaatverfahren oder das emissionsarme Ausbringen von Wirtschaftsdünger. Die Demonstrationsbetriebe sind Teil des Wasserpakts, den der Minister im vergangenen Jahr initiiert hatte und der von einem breiten…
(BUP) Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle gratuliert Preisträgern des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums in Burglengenfeld und des Karl-von-Closen-Gymnasiums in Eggenfelden. "Der Klimaschutz ist eine wichtige Aufgabe, der sich auch die Schulfamilien im Freistaat aktiv widmen. Die Auszeichnung mit dem Anerkennungspreis des Deutschen Klimapreises würdigt beispielhaft dieses Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Lehrkräfte. Ich gratuliere dem AK Energie und Umwelt des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums in Burglengenfeld und dem Filmteam der Klasse 9b des Karl-von-Closen-Gymnasiums in Eggenfelden sehr herzlich zu ihrem Erfolg", sagte Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle. Der AK Energie und Umwelt des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums in Burglengenfeld erhält für seine Klimaschutz-Aktivitäten den mit 1.000 Euro dotierten Anerkennungspreis…
(BUP) Gentests bei Forstpflanzen können aus Sicht von Forstminister Helmut Brunner entscheidend zum Aufbau dauerhaft stabiler und vitaler Wälder beitragen – gerade in Zeiten des Klimawandels. „Die unterschiedlichen Erbanlagen unserer Waldbäume beeinflussen nicht nur ihr Wuchsverhalten und ihre Widerstandskraft, sondern auch die Anpassungsfähigkeit an Umweltbedingungen“, sagte der Minister beim 15-jährigen Jubiläum des Zertifizierungsrings für überprüfbare forstliche Herkunft Süddeutschland (ZüF) bei Affing im Landkreis Augsburg. So seien etwa Fichten aus dem Flachland für Gebirgslagen ungeeignet, weil sie bei Schnee leichter brechen. Umso wichtiger ist es laut Brunner, nur Saat- und Pflanzgut zu verwenden, das an die örtlichen Klima- und Bodenverhältnisse optimal…
(BUP) In der heutigen Sitzung des Untersuchungsausschusses Ei versucht die Opposition schon den ganzen Nachmittag, Kabinettsmitglieder mit der Verbreitung von mit Salmonellen belasteten Eiern im Jahr 2014 in Verbindung zu bringen. „Die Opposition hat auf Biegen und Brechen versucht, der heutigen Umweltministerin ein ‚Gschmäckle‘ anzuhängen. Das war teilweise grotesk und letztendlich erfolglos“, kommentiert Gudrun Brendel-Fischer, Mitglied des Untersuchungsausschusses und stellvertrete Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag.Allgemeines Gelächter erntete zum Beispiel der Freie-Wähler-Abgeordnete Bernhard Pohl. Er wollte von Staatsministerin Ulrike Scharf wissen, wie Verbraucher Eier erkennen sollen, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen sei. „Ob man tatsächlich eine Umweltministerin braucht, um Herrn Pohl zu…
(BUP) Ein Miteinander von Umwelt und Wirtschaft trägt zur langfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen und Lebensqualität im Freistaat bei. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute bei der Überreichung von sieben Umweltpakt-Urkunden an den Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler in Herzogenaurach. "Der Umweltpakt Bayern ist der starke Handschlag der Verantwortung zwischen Staat und Wirtschaft. Mit derzeit über 2.200 Teilnehmern gehört der Umweltpakt Bayern zu den erfolgreichsten Umweltvereinbarungen in Europa. Der Schutz unserer Lebensgrundlagen ist die notwendige Grundlage für Wirtschaft und Gesellschaft. Davon sind die Bayerische Staatsregierung und die bayerische Wirtschaft seit mehr als 20 Jahren überzeugt. Mit dem Umweltpakt stellen wir…
(BUP) Der Nationalpark Berchtesgaden ist seit 40 Jahren ein fester Bestandteil der bayerischen Naturheimat. Das unterstrich die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf bei der Auftaktveranstaltung zum Festjahr 2018 in Berlin. "Der Nationalpark Berchtesgaden ist eine tolle Erfolgsgeschichte. Der einzige Alpen-Nationalpark Deutschlands hat sich in den vergangenen vier Jahrzehnten zu einem Besuchermagnet entwickelt. Dieser Leuchtturm des Naturtourismus in Bayern soll zu seinem Jubiläum mit einer großen Veranstaltungsreihe gewürdigt werden. Damit soll der Nationalpark noch bekannter werden." In diesem Rahmen sind unter anderem ein Jubiläumsveranstaltungsprogramm mit zahlreichen Führungen, ein großes Fest für die Bewohner der Nationalparkgemeinden, eine Fotoausstellung und ein wissenschaftliches Symposium geplant.…
(BUP) Naturtourismus bietet Erholung für Urlauber und trägt zum Erhalt der einzigartigen bayerischen Naturheimat bei. Auch wirtschaftlich ist Naturtourismus ein wichtiger Erfolgsfaktor: Er schafft Beschäftigung und Wertschöpfung, ganz besonders in ländlichen Regionen. Der neue Praxisleitfaden "Tipps und Beispiele für erfolgreiche Naturerlebnisangebote" des Bayerischen Umweltministeriums gibt Anregungen für einen zeitgemäßen und attraktiven Naturtourismus, der zu allen Jahreszeiten begeistert. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf bei der Vorstellung des neuen Leitfadens heute in Berlin. Scharf: "Bayerns Natur ist Sehnsuchtsziel für Touristen aus dem In- und Ausland und attraktiver Naherholungsraum. Natur erleben und genießen in Bayern – das heißt Lebensfreude, Bewegung, Entspannung…
(BUP) Nach der neuen Warnung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) vor dem Bienenkiller Neonikotinoid fordert die SPD-Landwirtschaftspolitikerin Ruth Müller ein komplettes Verbot des Pestizids in Europa. "Jetzt muss Schluss sein mit Zuwarten. Die Folgen dieses Pestizids für Bienen, Hummeln und andere Nutzinsekten sowie auch für die Vögel sind verheerend." Ende Januar hatte sich der Landwirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags bereits einstimmig einer entsprechenden Initiative Müllers angeschlossen. Das katastrophale Bienensterben im Jahr 2008 wurde durch mit Neonicotinoiden gebeiztes Saatgut ausgelöst. Neonicotinoide lähmen oder töten Bienen bereits bei einer niedrigen Dosierung. Sie reduzieren die Fortpflanzungsfähigkeit und schädigen das Immunsystem. Im Jahr 2008…
(BUP) Die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Osteuropa ist ein Damoklesschwert auch für Bayern. Hauptsächliches Übertragungsrisiko ist zwar der Mensch durch Einschleppung über Fahrzeuge, weggeworfene Lebensmittel und ähnliches. Sollte der Erreger allerdings in heimische Wildschweinbestände eingeschleppt werden, verschärft sich das Problem immens. Deshalb und auch wegen der Schäden in der Landwirtschaft muss der Wildschweinbestand dringend abgesenkt werden, so die FREIEN WÄHLER. Hierzu tut die Staatsregierung allerdings viel zu wenig. Mit einem Dringlichkeitsantrag hat die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion heute im Plenum des Landtags gefordert, staatlicherseits weitere konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Dazu der Fraktionsvorsitzende Hubert Aiwanger: „Die größten Versäumnisse bei der Wildschweinbejagung haben…
(BUP) Die Starkregenereignisse in den letzten Jahren haben in Bayern viele lokale Hochwasser an kleinen Gewässern verursacht. Mit einem Sonderförderprogramm für die Erarbeitung integraler Konzepte zum kommunalen Sturzflut-Risikomanagement unterstützt das Bayerische Umweltministerium die Kommunen in Bayern bei der Vorsorge direkt vor Ort. Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf hat heute in Landshut Förderbescheide aus dem Programm an die Städte Landshut, Vilsbiburg und Abensberg sowie an den Markt Ergoldsbach überreicht. Scharf betonte: "Der Schutz vor Sturzfluten ist eine neue wichtige Säule des Hochwasserschutzes in Bayern. Zentraler Baustein ist der Hochwasserschutz in den Regionen. Hochwasserschutz ist ein Gemeinschaftsprojekt und kann nur Hand in…
(BUP) „Eichen erholen sich, Schmetterlinge aber sterben für immer aus“: Der Grüne Forstexperte Markus Ganserer und seine unterfränkische Kollegin Kerstin Celina warnen schon jetzt vor dem geplanten, großflächigen Einsatz des Insektengifts Dimilin in nordbayerischen Wäldern. Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) will dort die Schmetterlingsart Schwammspinner auf einer potentiellen Fläche von 1.500 Hektar bekämpfen. „Der flächige Gifteinsatz tötet nicht nur die Raupen des Schwammspinners, sondern auch die Raupen von mehreren hundert Schmetterlingsarten, darunter auch von einigen stark bedrohten“, warnt Markus Ganserer. „Eichen sind die Pflanzen mit der höchsten Anzahl von Schmetterlingsarten in ganz Deutschland. Wenn wir hier Gift…
(BUP) Landwirtschaftsminister Helmut Brunner will die Land- und Forstwirtschaft im Freistaat möglichst schnell für den fortschreitenden Klimawandel rüsten. Dazu soll vor allem die Forschung verstärkt werden, wie Brunner am Montag bei einem Symposium in München ankündigte. „Unsere Bauern, Waldbesitzer, Gärtner und Winzer sind die Hauptbetroffenen des Klimawandels“, so Brunner. Nicht nur, weil die Zunahme von Witterungsextremen zu höheren Produktions- und Ertragsrisiken führe. Sondern auch, weil wegen der steigenden Temperaturen damit zu rechnen sei, dass sich neue Krankheiten und Schädlinge etablieren. Zudem wirke sich der Klimawandel höchst unterschiedlich auf die heute üblichen Frucht- und Baumarten aus. Umso wichtiger ist es laut…