(BUP) Dialog und Transparenz prägen die weitere Umsetzung des Generationenprojekts Flutpolder. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf bei der Auftaktveranstaltung zum "Hochwasserdialog vor Ort" in Deggendorf: "Bayern soll hochwassersicher werden. Unsere Flüsse brauchen mehr Raum. Wir setzen auf natürlichen Rückhalt und gesteuerte Flutpolder. Gesteuerte Flutpolder sind unsere Festungen gegen Jahrhundertfluten. Damit können wir aktiv auf ein Katastrophenhochwasser einwirken und die Flutwelle gezielt kappen – allein entlang der Donau um mehr als 10 Prozent. Jeder Zentimeter kann für die Menschen entscheidend sein." Die größte Wirkung wird dabei mit einer Kette von Flutpoldern entlang großer Gewässer erzielt. Auch der Präsident des…
(BUP) Mut zu innovativen Bejagungsstrategien und eine noch engere Zusammenarbeit von Jägern, Grundbesitzern und Behörden hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner angesichts der auch in Bayern rasant steigenden Zahl von Wildschweinen gefordert. „Wir müssen alles tun, damit die Entwicklung nicht aus dem Ruder läuft“, sagte Brunner zum Auftakt eines von ihm initiierten Expertenhearings unter dem Motto „Brennpunkt Schwarzwild“ in München, das neue Impulse und Ideen für eine wirksame Bestandsregulierung setzen soll. Mit den herkömmlichen Bejagungsmethoden allein sei das Problem ganz offensichtlich nicht in den Griff zu bekommen, so der Minister. Denn selbst die intensive und engagierte Bejagung der vergangenen Jahre – zuletzt…
(BUP) Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion fordert die Staatsregierung in der heutigen Sitzung des Bayerischen Landtags mit einem Dringlichkeitsantrag auf, die Verordnung über den geschützten Landschaftsbestandteil „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst” aufzuheben. Dr. Hans Jürgen Fahn, Abgeordneter aus Unterfranken: „Wir fordern die Staatsregierung auf, darauf hinzuwirken, dass die im April vom Landratsamt Bamberg unrechtmäßig erlassene Verordnung schnellstens aufgehoben wird. Der Wald muss auch im Sinne der Steuerzahler weiter bewirtschaftet werden. Mehrere Hunderttausend Euro Steuergelder werden durch diese Stilllegung jährlich verschwendet.“Das ausgewiesene Schutzgebiet weise keine ökologisch herausgehobenen Waldstrukturen auf, so Fahn weiter. Die Auswirkungen der Verordnung auf die angrenzenden Privatwald-…
(BUP) Florian von Brunn, Umweltexperte der BayernSPD-Landtagsfraktion, kritisiert die Pläne der Staatsregierung scharf, das Schutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald“ im Steigerwald aufzuheben. "Es ist eine ganz dicke Mogelpackung, dass die Staatsregierung jetzt plötzlich den Steigerwald zum Weltnaturerbe machen, aber im gleichen Atemzug das Schutzgebiet aufheben will", empört sich von Brunn angesichts der Debatte zum Steigerwald in der heutigen Plenarsitzung. "Und das, obwohl die Verantwortlichen ganz genau wissen, dass ein großes Naturschutzgebiet oder ein Nationalpark die Grundvoraussetzung für ein UNESCO-Weltnaturerbe ist!"Nach Ansicht des SPD-Umweltpolitiker kostet dieses Taktieren und Verweigern der Schutzgebietsgegner die Steigerwald-Region Millionen. "Dieses Gebiet hätte schon 2011 Weltnaturerbe sein…
(BUP) Der agrarpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Horst Arnold, sowie der Sprecher für Verbraucherschutz, Florian von Brunn, setzen sich für ein Verbot von Reserveantibiotika in der Tiermast und der Milchviehhaltung ein. Einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag der SPD, in dem die Staatsregierung aufgefordert wurde, sich diesbezüglich auf Bundesebene einzusetzen, ist kürzlich abgelehnt worden. Arnold sagt dazu: "Offenbar ist der Staatsregierung nicht bewusst, wie gefährlich der Einsatz von Reserveantibiotika in der Tierzucht für den Menschen ist. Oder die Gesundheit der Bevölkerung spielt für die CSU keine Rolle." Reserveantibiotika sind spezielle Präparate, die nur bei Infektionen mit resistenten Erregern angewendet werden. Sie werden beim Menschen…
(BUP) Für einen erfolgreichen und konsequenten Klimaschutz arbeiten der Freistaat Bayern und seine Kommunen Hand in Hand. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf bei der Verleihung des European Energy Awards an sechs bayerische Kommunen. Scharf: "Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Nur gemeinsam können wir das Ruder herumreißen und eine drohende Klimakatastrophe verhindern. Mit großem Willen und innovativen Projekten gehen die Kommunen im Freistaat jeden Tag mit gutem Beispiel voran." Unterstützt werden die Kommunen dabei vom Bayerischen Umweltministerium. Der Freistaat Bayern fördert beispielsweise die Teilnahme an Managementsystemen mit bis zu 30.000 Euro. Derzeit nehmen 20 bayerische…
(BUP) Rekordbeteiligung beim Parlamentarischen Abend der FREIEN WÄHLER „Energiespeicher – Potenziale und Herausforderungen“: Neben seinen Fraktionskollegen Dr. Leopold Herz und Benno Zierer konnte der stellvertretende Vorsitzende und energiepolitische Fraktionssprecher Thorsten Glauber am vergangenen Freitag rund 150 Gäste im Maximilianeum begrüßen. Quelle: YouTube / fwlandtag
(BUP) Bayerns Energieministerin Ilse Aigner sieht in den heute veröffentlichten Zahlen zur Stromproduktion in Bayern eine Bestätigung für die bayerische Forderung nach einem neuen Strommarktdesign. „Die sinkende Stromproduktion im Jahr 2013 ist auf die einbrechende Erzeugung aus Erdgas zurückzuführen“, so die Ministerin. Dagegen sei die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gestiegen. Aigner: „Wir können auf konventionelle Kraftwerke noch nicht verzichten. Kein noch so erfolgreicher Ausbau der erneuerbaren Energien kann mittelfristig den Anteil konventioneller Kraftwerke ersetzen“. Die Stromerzeugung aus Erdgas ist noch einmal von 12,4 TWh im vergangenen Jahr auf 9 TWh in 2013 gesunken. Aigner: „Wir brauchen jetzt ein Konzept zur…
(BUP) Die Grünen im bayerischen Landtag befürchten die nächste Zulassung von gentechnisch verändertem Getreide in der EU und damit auch in Deutschland. Wie jetzt bekannt wurde, enthielten sich die beiden deutschen Vertreter in Brüssel bei einer Abstimmung zur Zulassung der gentechnisch veränderten Rapssorte MON 88302 von Monsanto. Die Weisung hierzu kam vom bayerischen CSU-Landwirtschaftsminister Christian Schmidt.„Es kann nicht sein, dass die Vertreter Deutschlands in Brüssel immer wieder gegen die Interessen der deutschen Bevölkerung handeln“, ärgert sich Rosi Steinberger, verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen. Der Raps sei resistent gegen Glyphosat, das ebenfalls von Monsanto hergestellt und unter dem Namen „Roundup“ verkauft werde.…
(BUP) Die Natur kennt keine Naturkatastrophen - Katastrophen kennt allein der Mensch. Dieser Satz gilt besonders für Hochwasser. Der nachhaltige Schutz vor Hochwasser wird damit zu einem immer bedeutenderen Standortfaktor in Bayern. Das Bayerische Kabinett hat im Juni 2013 eine Anhebung der Mittel für Hochwasserschutzmaßnahmen beschlossen. Damit soll der Hochwasserschutz in Bayern intensiviert und weiter beschleunigt werden. Das Aktionsprogramm 2020plus ist das bisher größte wasserbauliche Infrastrukturprogramm Bayerns. Eine wesentliche Maßnahme des Hochwasserschutzprogrammes ist die Errichtung von Flutpoldern. www.wasser.bayern.de Quelle: YouTube / Lebensministerium Bayern
(BUP) Für mehr als 22 Prozent des bayerischen Staatsgebiets sind nach Informationen der Landtags-Grünen Lizenzen zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen ausgereicht worden. Mindestens zwei davon eignen sich grundsätzlich auch für unkonventionelle Förderung mit der Fracking-Methode. „Wir müssen uns also größte Sorgen machen, dass aufgrund der neuen Marschrichtung der Bundesregierung auch in Bayern Ausbeutung von Erdgasvorkommen mittels Fracking erfolgt“, unterstreicht Fraktionschef Ludwig Hartmann.Südlich der Donau sowie im Salzach-Inn-Gebiet gibt es heute bereits große Flächen, für die Erlaubnisse zu gewerblichen Zwecken bestehen – diese beinhalten laut Auskunft der Staatsregierung auch „das Recht zur grundsätzlichen Durchführung von Bohrungen“. Erlaubnisse zur geophysikalischen und geochemischen Erkundung…
(BUP) Die Erweiterung des Biosphärensphärenreservats Rhön im Jahr 2014 setzt Maßstäbe. Auf rund 1.300 km² im bayerischen Teil − das entspricht knapp der dreifachen Fläche des Bodensees - wird künftig eine bayerische Modellregion für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung im Einklang von Mensch und Natur realisiert. Beim Festakt zur Anerkennung der Erweiterung durch die UNESCO betonte die Bayerische Umweltministerin Scharf: "Die Rhön ist das bayerische Aushängeschild für nachhaltige Entwicklung. Ökologie und Ökonomie sind hier keine Gegensätze. Das Land der offenen Fernen zeigt, wie wertvolle Natur bewahrt und zugleich die regionale Wirtschaft gestärkt werden kann. Jetzt werden wir gemeinsam mit den Menschen…
(BUP) SPD-Umweltpolitiker von Brunn kritisiert falsches Spiel der Staatsregierung. Der SPD-Umweltpolitiker Florian von Brunn sieht durch die jetzt bekannt gewordene geplante Aufhebung des Schutzgebiets „Der Hohe Buchene Wald“ durch die Staatsregierung die Bewerbung für ein Unesco-Weltnaturerbe Steigerwald gefährdet: „Es gibt kein Weltnaturerbe ohne Schutzgebiet“, stellt der Münchner Abgeordnete fest und fügt hinzu: „Die Taktiererei von Seehofer geht nicht auf: Auf der einen Seite präsentiert die Staatsregierung publikumswirksam die Weltnaturerbe-Bewerbung, auf der anderen will sie das Schutzgebiet „Hoher Buchener Wald“ kassieren. Dies ist ein Schlag ins Gesicht der Menschen in der Region, die mehrheitlich ein Weltnaturerbe und einen Nationalpark haben wollen.“…
(BUP) Die Landtags-Grünen sehen in dem am Donnerstag vorgestellten Energiemonitoring der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) eine „plumpe Schützenhilfe der Wirtschaft für Seehofers Blockadepolitik“. Viele Einschätzungen des beauftragten Prognos-Instituts kommen dem energiepolitischen Sprecher Martin Stümpfig „reichlich konstruiert“ vor: „Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, dass ein überdurchschnittlicher Ausbau erneuerbarer Energien eine negative Bewertung erhält, ein durchschnittlicher Ausbau aber positiv konnotiert wird.“ Ebenso seltsam muten die Einstufungen bei den CO2-Emmissionen an. Martin Stümpfig: „Eine Abweichung der Bundesregierung von den Emissionszielen um fünf Prozent erhält die Negativbewertung ‚rot‘, würde die bayerische CSU-Staatsregierung aber um 16 Prozent unter den Vorgaben bleiben, gibt’s das mildere…
(BUP) Zu Beginn der Christbaumsaison hat Forstminister Helmut Brunner für den Kauf heimischer Bäume geworben. „Ein Christbaum aus Bayern stärkt die regionale Wertschöpfung und hilft, Ferntransporte quer durch Europa zu vermeiden“, sagte der Minister in München. Aber auch die hohe Qualität und Frische sprechen laut Brunner für den Kauf heimischer Ware. Offenbar wissen das immer mehr Menschen zu schätzen: Nach Angaben des Ministers nimmt die Nachfrage nach regional erzeugten Christbäumen seit einigen Jahren zu. Mehr als die Hälfte der bayerischen Verbraucher entscheidet sich inzwischen für einen Baum aus dem Freistaat. Brunner empfiehlt, beim Kauf auf die Banderole mit dem stilisierten…